Wenn du in der warmen Jahreszeit auf dem Trail deine Grenzen austestest, ist das hoch technische FLEXAIR PRO SS JERSEY der US-amerikanischen Kultmarke FOX dein idealer Partner. Mit diesem ultraleichten Herren-Jersey kann der Sommer kommen! Das MTB-Shirt gibt dir einen außergewöhnlich kühlen Komfort und überzeugt dank des verwendeten TRUDRI Materials mit einem optimalen Feuchtigkeitsmanagement. Ärmel aus abriebbeständigem Material sowie verklebte Nähte sorgen zudem für einen hohen Tragekomfort.
Details des Fox Flexair Pro SS Jersey
- leichtes und kurzärmeliges MTB-Funktionsjersey für Herren
- aus atmungsaktivem TRUDRI-Gewebe für optimales Feuchtigkeitsmanagement
- FLEXAIR: besonders leicht und luftig
- Rundhals-Ausschnitt
- robuste Carvico Paneele an den Ärmeln für mehr Abriebbeständigkeit
- verklebte Nähte am vorderen Saum sowie an Ärmel- und Halsöffnungen für optimalen Tragekomfort und Langlebigkeit
- verlängerte Rückenpartie
- körpernahe Regular fit Passform
Material: 91 % Polyester, 8 % Polyamid, 1 % Elasthan
Highlights & Technologien
FLEXAIR: Die FLEXAIR-Produkte sind besonders leicht und atmungsaktiv. Sie geben dir ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit und Ventilation.
TRUDRI: Das TRUDRI-Funktionsmaterial ist ein sehr weicher und leichter Stoff. Er zeichnet sich vor allen Dingen durch eine hohe Atmungsaktivität und einen schnellen Feuchtigkeitstransport aus.
Weitere getestete MTB-Outfits und Ausrüstung
Ursprünglich kommt Fox Racing aus dem Motocross-Bereich, präsentiert aber bereits seit Jahren eigene Mountainbike-Kollektionen. Bergzeit Autor Chris Stoll hat die neue Ranger Kollektion der Kalifornier getestet. Auf dem Prüfstand lagen in den vergangenen Wochen das Ranger DRI-Release Trikot, die Ranger Cargo Shorts, die Ranger Handschuhe und die Enduro Knieschoner der US-amerikanischen Marke Fox. Mit 1,80 m Körpergröße und einem eher sportlichen Körperbau passen mir T-Shirt, Schoner und Handschuhe in M und die Hose in Größe 30 perfekt. Dabei war ich hauptsächlich zum Endurobiken unterwegs, das bedeutet mindestens genauso viel bergauf wie bergab! Die Bedingungen waren meist sonnig und trocken, die ein oder andere Matschparty blieb jedoch nicht aus.
Fox Ranger Kollektion im Detail
Schon beim Auspacken dachte ich mir „man fühlt sich das weich an“! Einmal reingeschlüpft haben mich Passform und Tragegefühl äußerst positiv überrascht. Beim Namen Trikot dachte ich erstmal an Kunstfaser, Mesh und enganliegend. Das Material begeistert mich dann auch bei den ersten Ausfahrten mit seiner Haptik und Leichtigkeit. Die dri-release® Fasermischung bewirkt tatsächlich ein vergleichsweise trockenes Tragegefühl trotz Schwitzens - und das selbst mit Rucksack. Einmal nassgeschwitzt, dauert es zwar nicht so lange wie bei einem reinen Baumwollshirt bis die Faser wieder trocken ist, allerdings hatte ich doch einen deutlicheren Unterschied erwartet.
Als langjähriger Bibträger war ich stets davon überzeugt, dass nur Trägerhosen ein ständiges Verrutschen des Polsters effektiv verhindern können, um gerade lange Tage im Sattel gut zu überstehen. Die herausnehmbaren Innenshorts der Ranger Cargo Hose haben das Argument ziemlich schnell zunichte gemacht. Das Polster ist nicht nur überraschend bequem, sondern sitzt auch perfekt! Selbst zu Fuß, z.B. bei längeren Tragestrecken gibt es keine Reibestellen und kein Verrutschen. Nach dem erfolgreichen Härtetest, greif ich jetzt im Schrank sogar lieber zu dieser Innenhose als zur Bib.
Die Taschen sind bei der Fox Ranger Shorts so angeordnet, dass sie kaum auffallen. In die hinteren Taschen passen sogar die Knieprotektoren. Nun das Material: Bei zwei Tagen um die 28°C und strahlendem Sonnenschein könnte man meinen, eine Radshorts ohne Belüftungsreißverschlüsse zwingt Dich in die Knie… und dann ist sie auch noch schwarz! Überraschenderweise kam mir nie das Gefühl von Hitze an den Beinen auf. So luftig und leicht wie sich die Hose beim Anziehen anfühlt, hält sie auch beim Kurbeln was sie verspricht.
Aber das leichte Material hat auch Nachteile: Nach einer härteren Landung und dem damit verbundenen Kontakt von Gesäß und Reifenstollen, hat das Gewebe einstecken müssen. Zu erwähnen sind in jedem Fall noch die beiden Fronttaschen und die Gesäßtasche. Hier hat es Fox geschafft, die Taschen so anzuordnen, dass beim Treten in die Pedale nichts stört. Außerdem gibt es noch eine kleine Reißverschlusstasche, ideal für z.B. Lift- oder Trailkarte.
Die Fox Ranger Handschuhe habe ich nicht nur über einen Zeitraum von fünf Wochen testen können, sondern auch vier aufeinanderfolgende Tage beim Dauereinsatz im Bikepark auf eine harte Probe gestellt. Bikepark bedeutet für die Handflächen viel Stress, da sie andauernd Schläge und Bremskräfte aushalten müssen, aber auch ab und an eine ordentliche Strecke bergauf gefahren wird. Hier hat Fox ganz viel richtig gemacht! Die Ranger Handschuhe sind nicht gepolstert und haben zudem eine durchgehend glatte Handinnenfläche ohne Nähte. Der kurze Schaft mit Klettverschluss lässt ausreichend Platz zwischen Uhr und Handgelenk, sodass kein zusätzlicher Druck entsteht. Silikonpads an den Fingerspitzen erhöhen nochmals den Grip am Bremshebel und die Bedienung von Touchscreen Displays funktioniert tadellos. Ich bin restlos überzeugt, als ich selbst nach tagelanger Belastung keine Schwielen an den Händen habe.
Die Fox Ranger Protektoren sind dünn und leicht gefertigt und fallen so auch beim Pedalieren kaum auf. Für den härteren Einsatz sind sie aber weniger geeignet, findet Bergzeit Autor Chris. Was MTB-Schoner allgemein angeht, gibt es bekannterweise sehr unterschiedliche Ansichten und Vorlieben. Ich trage dabei lieber einmal zu oft Schoner als einmal zu wenig. Wie gut beherrsche ich mein Bike? In welchem Gelände werde ich unterwegs sein? Wenn ich mich in der Saison also schon eingefahren habe und beispielsweise eher wurzelige Trails auf viel Waldboden fahre, dann sind die Enduro Knieschoner für mich perfekt. Die doch eher dünne Konstruktion ist natürlich sehr angenehm zum Pedalieren, für Schutz vor härteren Stürzen meines Erachtens aber ungeeignet. Deshalb bin ich im Bikepark, wo die Geschwindigkeiten hoch sind und die technischen Trails oft mit verblockten Felspassagen gespickt sind, mit Schonern aus der sogenannten „Heavy Duty“-Kategorie unterwegs.
Getestet wurde das Outfit über fünf Wochen hinweg, hauptsächlich beim Endurobiken, das bedeutet also mindestens genauso viel bergauf kurbeln wie trailsurfen bergab. Für welchen Einsatzbereich eignet sich das Outfit nun eigentlich? Ich persönlich kann die Kollektion voller Überzeugung zum Allmountain- und Endurofahren empfehlen. Das atmungsaktive Gewebe und der überragende Tragekomfort aller Teile überzeugen hier restlos. Schwenkt der Fokus zu Downhill und technischen Tracks, würde ich dann doch eher zum Langarmtrikot und dickeren Knieschonern greifen.
Weitere MTB-Bekleidung im Test
Neben Fox wurden auch andere Marken wie Leatt, Scott, Assos und Specialized getestet.
Leatt DBX 3.0 Shorts und DBX 2.0 Jersey
Die DBX 3.0 Shorts wurde für den Trail- und Enduro-Einsatz entwickelt und reicht mit ihrer vorgeformten Kniepartie bis kurz unter die Kniescheibe. Die Beinabschlüsse sind breit genug, dass Schoner komfortabel drunter Platz finden. Ein verstärkter Saum an der Innenseite verhindert, dass die Hose von den Schonern aufgerieben wird. Bei der Ausstattung ist Leatt nicht knausrig und spendiert der DBX 3.0 eine schmutz- und wasserabweisende DWR-Imprägnierung, eine Zipper-Tasche am Oberschenkel und eine gut funktionierende Klettverstellung am Bund. Der Sitzbereich wurde zusätzlich mit robustem 500D-Material verstärkt.
Passend zur Hose gibt es das farblich abgestimmte DBX 2.0 Trikot, das vor allem durch sein extrem weiches, fast schon baumwoll-ähnliches Tragegefühl auffällt. Der Nachteil: an heißen Tagen fühlt sich das Shirt schnell etwas schwitzig an. An der rechten Innenseite ist ein Brillenputztuch integriert. Der Kragen ist so geschnitten, dass er perfekt unter die Leatt Neckbraces passt. Das komplette Shirt ist recht stretchig, sodass es sich auch in Kombination mit Ellbogen- oder Rückenprotektoren gut tragen lässt.
Scott Trail MTN Aero
Die Scott Trail MTN Aero ist die Minimalvariante einer Bike-Short und die richtige Wahl für alle, die auf keinen Fall zu viel Stoff auf dem Trail herumtragen wollen. Trotzdem ist die leichte und recht kurz geschnittene Short technisch ausgefeilt. Nahezu alle Nähte sind geklebt, die Lüftungsöffnungen mit dem Laser geschnitten und die Bundweite per Klett schnell und unkompliziert verstellt. Das Material trägt sich zwar sehr angenehm und raschelt nur leicht. Durch den etwas geringen Stretch-Anteil wandert die Hose beim Treten aber recht weit den Oberschenkel hoch.
Passend zur leichten Hose bietet Scott ein extrem reduziertes Funktionsshirt. Durch die ultraleichte Strickweise wirkt das Trail MTN Aero Shirt zumindest an der Rückseite kaum dichter als ein Fliegennetz. Dementsprechend luftig fühlt es sich während der Fahrt an. Fakt ist: das Trail MTN Aero Shirt lässt selbst an extrem heißen Tagen keinen Hitzestau aufkommen.
Fox Attack Short und Attack Pro Jersey
Mit der Attack Short haben die Amis eine leichte und luftige Bike-Short für heiße Sommertage im Sortiment. Die Hose ist aus einem 4-Wege-Stretchgewebe gefertigt und sitzt von Beginn an komfortabel und unauffällig. Der breite Stretch-Bund sorgt dafür, dass man die Hose kaum spürt und während der Fahrt nichts rutscht. Die Bundweite lässt sich bei der Attack Short, anders als bei den meisten Modellen, über eine Ratsche verstellen. Das funktioniert schnell und komfortabel, der Verstellbereich ist bei passender Größe ebenfalls ausreichend.
Anders als die Hose, trägt sich das Attack Pro Jersey erst mal etwas ungewohnt. Schuld daran ist die Kombination zweier Materialien. Während der Torso aus dem extrem luftigen und im Gegenlicht schon leicht durchsichtigen Polartec Delta Gewebe gefertigt ist, kommt an den Ärmeln das robuste aber auch etwas störrische Cordura-Material zum Einsatz. Das Shirt sitzt locker wie ein T-Shirt und ist relativ lang geschnitten, so reicht es auch in Bike-Haltung hinten noch über die Hose. Während der Fahrt pfeift der Wind ordentlich durch das fast schon meshartige Gewebe. Überhitzung braucht man hier nicht zu befürchten.
Assos Trail Cargo Shorts und Trail SS Jersey
Die MTB-Hose steht an den Knien ab wie ein Vorzelt und reicht im Stand an der Rückseite fast bis zur Mitte der Lendenwirbelsäule. Das Shirt fühlt sich an, als hätte man es falsch herum angezogen. Aber dazu muss man erst mal im Sattel sitzen. Dann sitzt auch die Trail Cargo Shorts plötzlich wie angegossen. Die Hose endet kurz vor den Knien und schubbert auch beim Treten nicht hin und her. Der stretchige Bund wirkt zwar wie von einer Leggings. Doch wo andere Hersteller nur über Klettverstellungen die richtige Passform erreichen, lösen die Schweizer das Problem einfach über den Schnitt. Der Bund bleibt stets an der richtigen Stelle und trägt sich richtig komfortabel.
Auf dem Bike dreht sich dann das Bild. Das Shirt legt sich angenehm um den Körper und sitzt locker, ohne im Fahrtwind zu flattern. Nur die Ärmel liegen für unseren Geschmack etwas eng am Oberarm an. Das Material trägt sich luftig leicht und lässt kein schwitziges Gefühl aufkommen. Am Ende der Tour trocknet das Shirt sehr schnell wieder ab.
Specialized Atlas Pro Short und Atlas Pro Jersey
Bei der neuen Atlas Pro Short setzt Specialized voll auf Hightech: verklebte Nähte, lasergeschnittene Lüftungsöffnungen am inneren Oberschenkel und ein leichtes 4-Wege Stretch-Material, das dennoch in gewissem Maße robust sein soll. Auf dem Trail trägt sich das weiche Material super angenehm und durch die Mikroperforierung auch an heißen Tagen luftig. Nichts raschelt, nichts flattert.
Wie schon bei der Short, setzt Specialized auch beim Atlas Pro Jersey technisch ausgefeilte Materialien ein. Das lässige Shirt fällt angenehm locker und trägt sich wie ein Hauch von Nichts. Der vordere Teil besteht aus gestricktem VaporRize Material und lässt viel Luft an den Körper. Der Rücken ist innen mit einem so genannten Xylitol Print versehen, der sich auf der Haut angenehm kühl anfühlt. Zusätzlich ziehen sich gelaserte Lüftungslöcher die gesamte Wirbelsäule nach unten.
Schwere Rückenpanzer für den Bikepark
Im Bikepark gelten Torso-Protektoren seit jeher als unverzichtbar. Schützen sie doch die knöcherne Mitte des Körpers und das im Wirbelkanal liegende lebenswichtige Rückenmark. Während die leichten Rückenprotektoren lediglich nach dem geringeren Level 1 zertifiziert sind, sind die wuchtigen Park-Protektoren von Fox und Leatt nach dem hohen Schutzlevel 2 freigegeben. Für Trail-Einsätze sind diese wuchtigen Westen nicht zu empfehlen. Dafür vermitteln sie im Bikepark ein sehr hohes Maß an Sicherheit.
Bei den Rückenprotektoren von Fox wie von Leatt dient als Träger für die Pads eine Weste aus dünnem Mesh, die auch an heißen Tagen etwas Kühlung zulassen soll. Neben den Pads an Rücken und Brust verfügen beide Westen - also Fox und Leatt - über zusätzliche EVA-Pads im Bereich der Nieren, die auch hier für etwas Schutz sorgen sollen.
Fox Baseframe Pro Vest
Fox schafft es mit seiner Baseframe, ein hohes Maß an Schutz bei gutem Tragekomfort zu bieten. Damit eignet sich die Weste vor allem für Enduro- und Parkbiker, die ihren Schutz gerne etwas weniger offensichtlich unter dem Jersey tragen. Die leichte Meshweste sitzt angenehm und passgenau, fällt dabei nicht zu lang oder zu labbrig aus und hält die Protektoren perfekt in Position. Auch die seitlichen EVA-Pads sind gut platziert.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Preis | 200 Euro |
| Gewicht | 986 g |
| Schutz-Level BACK/FRONT | Level 2 / Level 1 |
| Restkraft BACK/FRONT | 7,16 kN / 10,66 kN |
Leatt Body Vest 3DF AirFit Evo
Wem Schutzwirkung über alles geht, der kommt bei der wuchtigen Leatt auf seine Kosten. Im Schnitt liefern die Südafrikaner die besten Werte im Labor, lediglich das etwas kurze Pad am Rücken gibt Abzüge. In passender Größe fällt die Weste sehr lang aus, das Material und die seitlichen Nierenpolster schoppen sich am Hosenbund.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Preis | 239 Euro |
| Gewicht | 1206 g |
| Schutz-Level BACK/FRONT | Level 2 / Level 2 |
| Restkraft BACK/FRONT | 6,27 kn / 10,20 kn |
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