Um in Deutschland ein Kraftfahrzeug legal bewegen zu dürfen, ist eine gültige Fahrerlaubnis nötig. Um einen Führerschein zu erhalten oder sich für die Führerscheinprüfung anzumelden, sind unterschiedliche Voraussetzungen zu erfüllen, allen voran der Besuch einer Fahrschule. Auch bei einem Führerscheinverlust durch ein Fehlverhalten mit Bußgeld sind diese Punkte zu berücksichtigen.
Voraussetzungen für den Führerschein
Sie wollen sich demnächst in einer Fahrschule anmelden oder stehen kurz vor der theoretischen oder praktischen Prüfung und wollen sich für alle möglichen Vorkommnisse wappnen? Hier finden Sie alle wissenswerten Informationen rund um den Führerschein. Die am häufigsten ausgestellte Fahrerlaubnis ist die Klasse-B. Sie berechtigt Personen ab dem 17. Lebensjahr, Kraftfahrzeuge bis zu 3,5 t Gesamtgewicht (zulässige Gesamtmasse) und nicht mehr als acht Sitzplätzen zu führen. Wie viele Deutsche genau einen Führerschein haben lässt sich nur schwer schätzen, aber es ist davon auszugehen, dass rund 50 Mio.
Kosten und Dauer der Ausbildung
Vorab lässt sich sagen, dass eine exakte Berechnung der Führerscheinkosten nicht möglich ist. Jede Fahrschule bietet einen eigenen Tarif an, jeder Fahrschüler hat unterschiedlich viel Übungs- bedarf und auch missglückte Führerscheinprüfungen lassen die Kosten für den Erwerb der Fahrerlaubnis unerwartet steigen. Kosten für die Führerscheinstelle, z.B. Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Zum einen sollten für die Bearbeitung des Antrags durch das zuständige Amt ca. drei bis vier Wochen Wochen eingeplant werden. Dennoch lässt sich sagen, dass für den Besuch der 14 Theorie-Themen und die Vorbereitung auf den theoretischen Führerscheintest ca. 6 Wochen eingeplant werden sollten, plus die Zeit zum Lernen für die Führerscheinprüfung.
Für die praktische Ausbildung werden in ländlichen Regionen etwa 13 Stunden und in städtischen Gebieten etwa 20 Stunden benötigt, bis die Fahrschüler das Fahrzeug prüfungstauglich beherrschen.
Die theoretische Führerscheinprüfung
Wer in Deutschland einen Führerschein erwerben möchte, muss neben der praktischen Führerscheinprüfung auch eine theoretische Prüfung ablegen. Auf den Führerscheintest werden Sie in ihrer Fahrschule vorbereitet. Hierbei muss der Führerscheinanwärter sein erworbenes Wissen über die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung (StVO), sowie das richtige Verhalten in Ausnahmesituationen, wie Verkehrsunfälle oder Autopannen, unter Beweis stellen.
Der theoretische Führerscheintest wird mit einem sogenannten Multiple-Choice-Test abgenommen. Bei dieser Art von Theorie-Test werden Ihnen zu jeder Frage vorformulierte Antwortmöglichkeiten gegeben, aus denen Sie die richtigen Antworten auswählen müssen. Hierbei kann es auch vorkommen, dass mehrere Antworten auf eine Frage zutreffen. In diesen Fällen müssen Sie mehrere Kreuze setzen. Jede Frage hat zwischen 2 und 5 Fehlerpunkten. Die Summe der Fehlerpunkte ist entscheidend dafür, ob Sie bestanden haben oder durchgefallen sind.
Für das Bestehen des theoretischen Führerscheintests in der Klasse B sind bspw. 10 Fehlerpunkte erlaubt. Alle Fragen, die Sie in der theoretischen Führerscheinprüfung erwarten können, finden Sie auch im BILD Online-Führerscheintest.
Egal bei welcher Klasse benötigen Sie eine Führerschein-Theorieprüfung und es gibt jeweils offizielle Fragebögen. Die zu beantworteten Fragen unterscheiden sich natürlich, da zum Beispiel bei der Klasse C teilweise andere Fragen benötigt werden. Machen Sie mehrere Führerscheine, müssen Sie also auch mehr als einmal lernen.
Die praktische Führerscheinprüfung
Der große Tag der praktischen Führerscheinprüfung rückt immer näher. Der praktische Führerscheintest ist eigentlich eine Fahrstunde wie jede andere Übungsstunde auch - mit dem Unterschied, dass außer Ihnen und Ihrem Fahrlehrer noch ein Prüfer mit im Fahrzeug sitzt. Der Prüfer ist auch derjenige, der Ihnen während der Prüfung die Fahranweisungen und -aufgaben stellt. Doch Sie können bereits vor dem Prüfungsbeginn einige Sache beachten, damit Sie entspannt und ohne Stress die Prüfung antreten können.
Zunächst einmal sollten Sie am Tag vor der Prüfung frühzeitig schlafen gehen. Klingt komisch, aber je ausgeschlafener Sie sind desto größer ist Ihr Konzentrationsvermögen. Dadurch ist die Chance kleiner einen Fehler zu machen, der Sie durch die Prüfung fallen lässt. Am Tag der Prüfung sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie pünktlich am Prüfungsort eintreffen. Im Anschluss wird Ihnen der Prüfer den Prüfungsablauf erklären und auf welche Fahrtanweisungen Sie sich einstellen können.
Wichtig: Sollten Sie während der Fahrt die Anweisungen des Prüfers nicht verstehen, dann scheuen Sie sich nicht den Prüfer zu bitten, die Anweisung zu wiederholen. Sollten Sie dennoch einmal versehentlich die geforderte Fahrtrichtung nicht einhalten, aber dabei nicht gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen, werden Sie aufgrund dessen nicht durchfallen. Bleiben Sie einfach ruhig und warten Sie auf die nächste Anweisung des Prüfers.
Nachdem Sie die Theorie und die praktische Fahrprüfung bestanden haben, bekommen Sie ein vorläufiges Dokument ausgestellt, dass Sie bis zur Abholung Ihres richtigen Führerscheins berechtigt zu fahren.
Online-Test zur Vorbereitung
Sie können sich für den Pkw-, den Motorrad-, den Lkw- und Busführerschein sowie für diverse Sonderklassen vorbereiten. In allen Klassen werden Ihnen jeweils 30 Fragen gestellt. Auf jede Frage gibt es mehrere Antwortmöglichkeiten (Multiple Choice), es kann aber durchaus auch sein, dass alle vorgeschlagenen Antworten falsch sind. Korrekte Antworten werden dann grün eingefärbt, falsche rot.
Aber Achtung: Wenn Sie das Quiz zwischendurch abbrechen, um neu zu starten, bekommen Sie auch immer wieder neue Fragen gestellt! Wie bei der echten Führerscheinprüfung dürfen Sie sich maximal elf Fehlerpunkte erlauben. Entsprechend wird das Ergebnis lauten. Zum Beispiel: „Das war leider nichts. Mit 15 Fehlerpunkten wären Sie durchgefallen.“ Oder, im Erfolgsfall: „Wir gratulieren. Mit drei Fehlerpunkten hätten Sie bestanden!“.
Die Testbögen sind dem Online Lernsystem von Fahrschule.de zur Vorbereitung auf die Führerschein-Theorieprüfung in Deutschland entnommen. Im Online-Lernsystem finden Sie komplette Sätze von Testbögen und Simuationen der Theorieprüfung, die alle amtlichen Prüfungsfragen enthalten. Es wird keine Werbung eingeblendet. Ihre Lernergebnisse werden automatisch gespeichert. Jede Prüfungsfrage wird erklärt und kann kommentiert werden.
Neuerungen im Fragenkatalog
Insgesamt sind zum 1. April 2025 stattliche 123 Fragen aus dem amtlichen Fragenkatalog gestrichen und 64 Fragen neu in den Katalog aufgenommen, 48 davon als Ersatz für alte Fragen. In diesem Jahr gibt es nicht nur regen Austausch von alten und neuen Prüfungsfragen in praktisch jeder Fahrerlaubnis-Klasse. Diese Mal gibt es sogar einen ganz neuen Aufgabentyp: Die sogenannten Abbildungs-Auswahl-Aufgaben, bei denen zurzeit aus drei Verkehrszeichen-Bildern jeweils ein, zwei oder alle drei als richtig anzukreuzen sind. Dabei können die Positionen der Zeichen (links, mittig, rechts) wechseln!
Die Fahrerlaubnis-Bewerberinnen und -Bewerber müssen entscheiden, auf welche der dargebotenen Grafiken die angegebenen Informationen zutreffen. Das Aufgabenformat fragt ohne Leseaufwand die Kenntnis der Verkehrszeichen ab.
Mindestalter für den Führerschein
Was bedeutet das erforderliche Mindestalter für den Führerschein? An dem Tag, an dem man die Fahrerlaubnis ausgehändigt bekommt, sollte man alt genug dafür sein. Das nimmt nicht nur Einfluss darauf, ab wann man den Führerschein in den Händen halten darf, sondern auch, wann man die Ausbildung anfangen kann. Dafür gibt es zwar keine gesetzlichen Vorschriften, aber Fahrschulen achten darauf, dass sich neue Fahrschüler nicht ein Jahr vor Erreichen des jeweiligen Mindestalters zum Führerschein anmelden. Bei Minderjährigen ist außerdem eine Einverständniserklärung der Eltern erforderlich.
Für den Führerschein der Klasse B gilt das Mindestalter von 18 Jahren. Allerdings gibt es seit Juni 2010 die Regelung zum begleiteten Fahren ab 17 Jahren, auch BF17 genannt. Der Führerschein darf nach entsprechender Beantragung bereits mit 17 Jahren gemacht werden. Ein halbes Jahr vor dem Erreichen des Mindestalters können sich Jugendliche bei einer Fahrschule mit Zustimmung der Eltern anmelden. Bei bestandener Prüfung gibt es eine Prüfungsbescheinigung, die das begleitete Fahren erlaubt. Bis zum 18. Geburtstag darf der Fahranfänger mit der eingetragenen Begleitperson Autofahren.
Für die unterschiedlichen Führerscheinklassen gibt es unterschiedliche Mindestalter. Ein Roller oder ein Mofa, das auf maximal 25 Kilometer pro Stunde gedrosselt ist, darf bereits mit 15 Jahren gefahren werden, Krafträder der Klasse A1 dagegen ab 16 Jahren. Kleine Motorräder der Klasse A2 dürfen wie ein PKW ab 18 Jahren gefahren werden, große Motorräder der Klasse A aber erst ab 24 Jahren bei Direkteinstieg.
Kosten für den Führerschein
Eine Fahrerlaubnis für das Auto kostet laut financescout24.de in der Regel zwischen 1.500 und 2.200 Euro. Am günstigsten ist man mit einem Mofa-Führerschein dran: Dieser kostet zwischen 100 und 150 Euro - ganz ohne praktische Prüfung. Für Motorrad-Führerscheine der Klasse A und A2 zahlt man circa 1.300 Euro. Die genauen Kosten sind sowohl von der Anzahl der benötigten Fahrstunden als auch vom Bundesland abhängig. So lernt man in Brandenburg am günstigsten, in Bayern am teuersten.
Dabei erhebt jede Fahrschule eine Grundgebühr für den Verwaltungsaufwand und meist zugleich den Theorieunterricht, Kosten für das Lehrmaterials, für reguläre Fahrstunden sowie Sonderfahrten, die sich je nach Führerschein in ihrer Anzahl unterscheiden. Zusätzliche Kosten kommen für einen Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs, ein Passfoto, den Führerscheinantrag und die Prüfungsgebühr hinzu. Wer durchfällt, muss daher automatisch durch zusätzliche Fahrstunden und eine erneute Prüfungsgebühr mehr zahlen. Generell gilt: Je weniger reguläre Fahrstunden benötigt werden, desto weniger muss bezahlt werden.
Ablauf der Ausbildung
Um die Fahrschule kommt in Deutschland niemand herum - sie ist für die Fahrerlaubnis verpflichtend. Die Ausbildung enthält sowohl praktische Fahrstunden als auch theoretische Lehrstunden. Die Theoriestunden sollen Kenntnisse zur Verkehrssicherheit vermitteln, die dann in einer theoretischen Prüfung abgefragt werden. Das Bestehen ist die Voraussetzung für die Teilnahme an der praktischen Prüfung. Für A1 und A sind 16 Stunden Theorie verpflichtend, für B, M und L 14 Stunden und für T 18 Stunden. Eine Theoriestunde entspricht dabei 90 Minuten. Davon behandeln jeweils 12 Stunden Grundstoff, in weiteren zwei, vier bzw.
Bei der theoretischen Führerscheinprüfung wird abgefragt, ob der Stoff aus dem Unterricht verinnerlicht wurde und der Prüfling ein sicheres Wissen in Sachen Verkehrsregeln und Verkehrszeichen hat. Die Prüfung wird an einem PC mit einem speziellen Prüf-Programm durchgeführt, meistens in Räumen des TÜV oder der Dekra. Die gesamte theoretische Prüfung dauert etwa 30 bis 45 Minuten, eine maximale Dauer gibt es nicht.
Für den Führerschein der Klasse B müssen insgesamt 30 Fragen beantwortet werden: 20 mal Grundwissen und 10 mal Zusatzstoff zur jeweiligen Klasse. Die meisten Aufgaben sind Multiple-Choice-Fragen. Zu jeder Frage gibt es mehrere Antwort-Möglichkeiten, von denen auch mehrere korrekt sein können. Bei einigen Aufgaben gibt es jedoch auch ein Feld für Freitext-Antworten, etwa wenn Bremswege berechnet werden sollen.
Insgesamt gibt es etwas mehr als 1.000 Fragen, die genaue Anzahl ändert sich, wenn der Fragenkatalog etwa zwei Mal pro Jahr aktualisiert wird. Je nach Schwierigkeitsgrad der Fragen gibt es unterschiedliche Anzahl von Fehlerpunkten. Die schwierigste Kategorie hat fünf Fehlerpunkte. Wer sich nicht sicher ist, kann eine knifflige Frage auch markieren und für später zurückstellen. Das Ergebnis wird dem Prüfling direkt nach Ende der Prüfung auf dem Bildschirm angezeigt.
Die praktischen Fahrstunden teilen sich in reguläre und verpflichtende Fahrstunden. Die regulären Fahrstunden haben eine Länge von 45 Minuten und sind in ihrer Mindestanzahl gesetzlich nicht bestimmt. Da darin die grundsätzlichen Fähigkeiten des Fahrens vermittelt werden, entscheidet der Fahrlehrer, wann der Schüler ausreichend für die Pflichtstunden geschult ist.
Die Überlandfahrt dauert etwa fünf Stunden und dient zum Training der Fahrt auf Landstraßen und längeren Strecken. Bei der vierstündigen Autobahnfahrt wird vor allem das Auf- und Runterfahren geübt. Während der Nachtfahrt wird gelernt, wie die Beleuchtung des Fahrzeugs überprüft und genutzt wird. Für A1, A2, A und B müssen fünf Überlandfahrten, vier Autobahnfahrten und drei Nachtfahrten absolviert werden.
Möchte man jeweils auf die nächsthöhere A-Klasse aufstocken, sind drei Überlandfahrten, zwei Autobahnfahrten und eine Nachtfahrt verpflichtend. Auch um in Klassen B und C höhere Klassen oder Abstufungen zu erreichen, müssen unterschiedlich viele weitere Pflichtfahrten absolviert werden.
Wiederholung der Prüfung
Im Prinzip darf die Führerscheinprüfung unbegrenzt oft wiederholt werden. Allerdings ist das mit weiteren Kosten für Fahrstunden, Nachschulung und erneuten Prüfungsgebühren verbunden. Um es nochmal versuchen zu können, muss außerdem nach einer durchgefallenen Prüfung zwei Wochen gewartet werden. Außerdem darf zwischen einer bestandenen Theorieprüfung und der Praxisprüfung nicht mehr als ein Jahr liegen.
Die Zahl derjenigen, die bei Führerscheinprüfungen durchfallen, wird immer höher. 2017 fielen beispielsweise laut tz.de 44 Prozent durch die Theorieprüfung der Klasse B, die praktische Prüfung schafften 39,9 Prozent nicht. Ein Grund dafür kann die veränderte Prüfungssituation sein.
Dauer des Führerscheinerwerbs
Besucht man regelmäßig die Theoriestunden und macht ebenso regelmäßig Fahrstunden, dauert der Führerschein in der Regel drei bis fünf Monate. Allerdings gibt es auch Schnellkurse an Fahrschulen, in denen man in ein bis zwei Wochen auf die theoretische und praktische Prüfung vorbereitet wird. Der Erfolg ist allerdings abhängig von den jeweiligen Vorkenntnissen und Begabung. Beachtet werden muss zudem, dass die Bearbeitung des Führerscheinantrags bereits bis zu fünf Wochen dauern kann.
Umtausch des Führerscheins
Die unbegrenzte Fahrerlaubnis nach Erwerb des Führerscheins gibt es heute leider nicht mehr. Seit dem 19. Damit sollen entsprechende EU-Regelungen einheitlich umgesetzt werden und erreicht werden, dass die Angaben auf dem Führerschein (wie Name oder Bild) möglichst aktuell sind. Bis zum 18. Januar 2033 muss daher jeder seinen alten Führerschein gegen die Plastikkarte austauschen - ausgenommen sind all diejenigen, die ihren Führerschein nach dem 19. Januar 2013 ausgestellt bekommen haben. Um die Ämter zu entlasten, hat der Verkehrsausschuss je nach Geburtsjahr Empfehlungen ausgesprochen, bis wann der alte Führerschein umgetauscht werden muss. So müssen beispielsweise all diejenigen, die vor 1953 geboren wurden, ihren Führerschein erst zum Stichtag des 19.
Tipps zur Vorbereitung auf die Theorieprüfung
Beim Theorie-Teil der Führerscheinprüfung ist die Durchfallquote hoch. Hinterm Steuer und auf der Straße sicher zu sein, ist die eine Sache. Aber wer den Führerschein erlangen will, muss sich auch der Theorieprüfung stellen. 1,72 Millionen theoretische Führerscheinprüfungen gab es 2021 in Deutschland, rund jeder Dritte bestand dabei nicht. Die Theorie fällt vielen also schwer. Zum einen, weil eine schriftliche Prüfungssituation natürlich per se nervös macht. Zum anderen, weil man sich wirklich eine Menge merken muss und die Fragen es teilweise in sich haben. Aus Hunderten von möglichen Fragen müssen in 45 Minuten letztlich 30 richtig beantwortet werden.
Das Gute dabei ist jedoch: Wenn Sie den Lernstoff erst einmal drauf haben, sinkt auch die Nervosität. Ein Doppelerfolg, dem Sie relativ einfach auf die Sprünge helfen können, indem Sie mit System und Köpfchen für die Führerscheinprüfung lernen. Stur auswendig lernen kostet zum einen viel Zeit, zum anderen lassen sich viele der Pkw-Führerschein-Fragen viel leichter beantworten, wenn man die Verkehrsregeln auch versteht.
12 Doppelstunden Grundstoff und 2 Doppelstunden Zusatzstoff sind z.B. für den Führerschein der Klasse B ohnehin Pflicht. Versuchen Sie, diese möglichst schnell hintereinander zu absolvieren. Dann liegen zwischen den Stunden keine großen Lücken, in denen Sie das Gelernte wieder vergessen. Alles geballt in den Tagen vor der Theorieprüfung büffeln? Das bringt nur Stress. Besser: Sie nehmen den kompletten amtlichen Fragenkatalog und teilen Sie sich den Lernstoff in kleinere, gut zu bewältigende Häppchen auf, nach denen Sie sich zur Belohnung jeweils ausreichend Zeit zum Relaxen oder für schöne Dinge gönnen. So fällt das Lernen viel leichter. In den Tagen unmittelbar vor der Prüfung wiederholen Sie nur noch Fragen, bei denen Sie öfter falsch lagen.
Stundenlang zu lernen, ist oft kontraproduktiv. Lernen macht mehr Spaß, wenn man die Methoden variiert. Mal lernen Sie alleine mit Buch und Fragebögen, dann wieder lassen Sie sich von Freunden oder Familienangehörigen abfragen oder Sie nutzen ein Computerprogramm. Dabei finden Sie nach und nach heraus, welche Methode bei Ihnen besonders effektiv ist. Auch ein Fahrsimulator für zu Hause kann helfen, Wissen praktisch zu vertiefen.
Gerade für zwischendurch, wenn Sie etwa auf dem Heimweg in der U-Bahn Zeit haben, sollten Sie sich zudem eine App aufs Smartphone packen, die alle relevanten Theorie-Fragen enthält. Manche Dinge kann man sich einfach schwer merken. Wie war zum Beispiel noch mal die richtige Formel, um den Bremsweg oder den Anhalteweg zu berechnen? Solche Dinge schreibt man sich am besten auf Zettel und hängt sie dorthin, wo man sie täglich sieht: an den Kühlschrank, an die Tür, neben den Fernseher.
Klassenübersicht
Hier eine Übersicht über die verschiedenen Führerscheinklassen:
| Klasse | Beschreibung | Mindestalter |
|---|---|---|
| A | Alle Krafträder und dreirädrige Kraftfahrzeuge | 24 (Direkteinstieg) / 20 (mit A2-Vorbesitz) |
| A1 | Motorräder bis 125 Kubikzentimeter und 11 kW | 16 |
| B | Kraftfahrzeuge bis 3.500 kg und 8 Sitzplätze | 18 (oder 17 mit begleitetem Fahren) |
| C | LKW über 7.500 kg und nicht zur Personenbeförderung | 21 |
| D | Bus zur Personenbeförderung | 21 |
| L | Zugmaschinen für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke | 16 |
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