Der Schillerhain in Zittau ist eine interessante Parkanlage mit einer bewegten Geschichte. Ursprünglich handelte es sich um eine Sandgrube, die im Laufe der Zeit in einen attraktiven Erholungsort verwandelt wurde.
Die Entstehung des Schillerhains
Eine frühere, 5 ha große, im Nordosten an die Weina anschließende Sandgrube ist im Jahre 1905 in eine Parkanlage umgewandelt worden und führt den Namen „Schillerhain". In der Ausgabe Nr. 3 vom 20. Januar 1912 der Gartenzeitschrift "Gartenwelt" kann man auf den Seiten 29/30 einiges über die Geschichte des Weinauparkes erfahren.
Besondere Bäume im Schillerhain
In ihr stehen die Schiller-Eiche und die Fritz Reuter-Linde. Konkret zur Fritz Reuter-Linde steht folgendes geschrieben: Eine frühere, 5 ha große, im Nordosten an die Weina anschließende Sandgrube ist im Jahre 1905 in eine Parkanlage umgewandelt worden und führt den Namen "Schillerhain".
Der Weinaupark und seine Umgebung
Im Westen der Stadt ist die erst im Entstehen begriffene dritte öffentliche Anlage, der Westpark, gelegen. Bis jetzt wurde hier ein alter, öder Steingeröllberg in eine Felsenanlage umgewandelt, Wegezüge wurden geschaffen und auch mit der Pflanzung größerer Gehölzgruppen begonnen. Einen Anziehungspunkt besitzt diese Anlage in dem städtischen Licht- und Luftbade, welches schön gelegen und gut eingerichtet ist.
Die Stadt ist mit einer reichlichen Größe damit bedacht, so daß es die Bezeichnung „Gartenstadt" wohl verdient. In der Ausgabe Nr. 3 vom 20. Januar 1912 kann man auf den Seiten 29/30 einiges über die Geschichte des Weinauparkes erfahren. Eine frühere 5 ha große, im Nordosten an die Weina anschließende Sandgrube ist im Jahre 1905 in eine Parkanlage umgewandelt worden und führt den Namen „Schillerhain". In ihr stehen die Schiller-Eiche und die Fritz Reuter-Linde.
Aktuelle Eindrücke und Herausforderungen
Der Park selbst ist gut gepflegt mit vielen offenen Rasenflächen und asphaltierten Wegen für Radfahrer. Besonders auffällig sind die vielen Alleen, bestehend aus alten Eichen. Negativ werden der Schillerhain und der Baumlehrpfad inkl. der Reuterlinde, Körnereiche und Schillereiche hervorgehoben. Bei der Gaststätte wurde die einzige Übersichtskarte gefunden, die etwas verdreht angebracht wurde, was die Orientierung erschwert. Weitere Hinweistafeln sind kaum vorhanden, außer einer schwer zu findenden im Schillerhain, wo wenigstens die Reuterlinde vermerkt ist. Auch bei dem Baumlehrpfad sind die Schilder vor den Bäumen kaum zu finden, wobei die Kastanie bereits durch Sturmschaden fehlt. Wie bereits angemerkt, gibt es dichten Wald mit viel Wildwuchs.
Im Jahr 2005, 100 Jahre nach der Anlage, machte der Schillerhain Anstalten, zum Urwald zu werden und war kaum zugänglich. Eine Durchsicht, welche als point de vue die Kleinschönauer Kirche hat (Abbildung Seite 33); er mündet in einen kleinen Weiher.
Erfahrungen von Besuchern
Ein Besucher schilderte seine Erfahrungen bei einem Ausflug zur Neiße und dem Kloster St. Marienthal und empfahl, das Fahrrad mitzunehmen, um die Gegend besser zu erkunden. Dies motivierte ihn, die kurze Strecke bis nach Zittau weiterzufahren, um den Weinaupark zu besuchen.
Die Bedeutung der Fritz Reuter-Linde
Es ist bemerkenswert, dass nicht nur in Mecklenburg, sondern in vielen Orten Deutschlands Fritz-Reuter-Eichen bzw. Linden gepflanzt wurden. Diese zu finden, ist allein für Mecklenburg schon eine schwierige Sache und kostet viel Kraft und Ausdauer. Das Ostseebad Boltenhagen zeigte sich bisher als sehr dankbare Gemeinde für die Auffindung der Fritz Reuter-Eiche.
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