Garmin Forerunner 245: Ein Erfahrungsbericht für Radfahrer

Seit einiger Zeit habe ich einen Forerunner 245 von Garmin im Einsatz. Der folgende Bericht beschreibt im Wesentlichen die Funktionen des Garmin Forerunner 245, die für mich wichtig waren. Der Test ist sicher auch nicht vollständig, da der Forerunner häufig auf dem Fahrrad und seltener beim Laufen mit dabei ist. Ich bin gerne mit meinem Mountainbike in Wald und Feld unterwegs. Im Sommer geht's dann mit dem Rennrad durch den vorderen Odenwald.

Erster Eindruck und Einrichtung

Die Uhr kommt wie immer bei Garmin in einer schicken Verpackung daher. Die Uhr ist teilgeladen, man kann also sofort los spielen 😉 Ich hatte bisher den Forerunner 235 also das Vorgängermodell in Gebrauch. Praktisch: Alle Daten, die sie brauchen konnte, hat sich die Uhr nach der Verbindung mit GarminConnect direkt selber abgeholt, kein mühsames Eingeben am Gerät nötig.

Wer mit der Menüführung der Forerunner nicht vertraut ist, der braucht einen ausführlichen Blick in die Online-Bedienungsanleitung und etwas Geduld. Der Verschluss und das Armband sind etwas „freckelig“.

Nutzung beim Radfahren und Laufen

Ich habe das Gerät im Wesentlichen beim Radfahren und manchmal beim Laufen benutzt zum Aufzeichnen der Strecken, gelegentlich auch beim Schwimmen. Ich nutze den Forerunner 245 zum Radfahren und Laufen und bin mit den Funktionen, die ich am Ende benutze, zufrieden.

Damit verzichte ich auf einen Teil der Funktionen, insbesondere die Überwachung von Gesundheitsdaten wie z. B. Schlaf, Stresslevel, tägliche maximale und minimale Herzfrequenz, Bodybattery, Anzahl Schritte pro Tag etc. Diese Werte werden nur dann berechnet, wenn die Uhr möglichst durchgehend getragen wird. Um sie im Alltag ständig zu tragen ist sie mir einfach zu gross und klobig, obwohl deutlich schlanker als der Forerunner 235.

Im Alltag kann man auch das Zifferblatt einer analogen Uhr einstellen, das sieht dann fast aus wie eine Armbanduhr.

Akkulaufzeit und Herzfrequenzmessung

Der Akku hat eine LANGE Laufzeit. Nach zwei Ganztagstouren mit GPS und Herzfrequenzaufzeichnung war der Akku immer noch nicht leer. In der Regel lade ich abends aber auf. Falls ich es vergesse: Laden geht schnell. Läuft stabil und die Herzfrequenz wird sofort nach Anlegen der Uhr angezeigt.

Ich habe nicht mit einem anderen Gerät verglichen, die Daten sind aber absolut plausibel. Stresslevel und Bodybatterie werden ebenfalls berechnet und angezeigt, diese Werte wird aber nicht jeder Freizeitsportler unbedingt brauchen.

Schwimmfunktionen

Man trägt nur die Bahnlänge ein und kann schon starten -ums Bahnenzählen braucht man sich nicht mehr kümmern, Herzfrequenz, Pace, Züge und SWOLF werden protokolliert und können dann mit Garmin Connect ausgewertet werden. Ob GPS beim Freiwassershwimmen (zum Messen der Streckenlänge) funktioniert, habe ich nicht ausprobiert.

Navigation

Mit „zurück zum Start “ kann ich während eines Trainings den Weg zurück anzeigen lassen. Die Anzeige auf der Uhr ist klein aber der Verlauf der Strecke ist erkennbar. Wenn ich die Strecke verlasse, werde ich gewarnt - der übliche Piepston- und ich sehe, wie weit ich zurück muss, um wieder auf Kurs zu kommen. Solange ich abseits der Strecke unterwegs bin, sehe auch meine Position und wie weit ich vom rechten Pfad entfernt bin.

Das kann hilfreich sein, wenn man sich verirrt und kein Handy dabei hat.

Preis/Leistung

Ob man sich die aktuell 229,99 € bei Garmin oder 188,99 € im Internet leisten will, muss, wie immer, jeder selbst entscheiden.

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