Garmin Uhren: Die besten Begleiter für Laufen und Radfahren

Sportuhren, Fitness-Tracker und Smartwatches sind auf den ersten Blick recht ähnliche Wearables. Die Übergänge zwischen diesen drei Kategorien sind allerdings fließend und ändern sich auch mit der technischen Entwicklung. Wir geben uns Mühe, die verschiedenen „Wearables“ nach ihrem primären Anwendungsfokus zu klassifizieren - was im Einzelfall allerdings nicht immer leicht fällt.

Dabei definieren wir als Sportuhr Modelle, die mit GPS ausgestattet sind und damit in der Lage, zurückgelegte Strecken beim Joggen oder Fahrradfahren zu messen. Außerdem sollte eine Sportuhr wasserdicht und von Gehäuse und Armband her für sportliche Aktivitäten ausgelegt sein. Sportuhren legen ihren Fokus dagegen, wie es der Name schon verrät, ganz klar auf sportliche Aktivitäten.

Die Unterschiede zwischen Sportuhren liegen hauptsächlich im Display, in der Ausstattung und beim Bedienkomfort. Im Gegensatz zu den Sportuhren lassen sich Smartwatches mit zusätzlichen Apps bestücken. Wenn Sie das nicht brauchen, reicht auch ein Fitness-Tracker. Die sind deutlich günstiger zu haben.

Display-Technologien

Sogenannte AMOLED-Displays, wie sie in der Regel auch bei Smartwatches zum Einsatz kommen, sind super hell, haben leuchtende Farben, ein sattes Schwarz und eine tolle Blickwinkelstabilität. Sogenannte transflektive MIP-Displays (Memory in Pixel) sind demgegenüber recht kontrastarm und blass. Am besten sehen diese im Freien bei ausreichend hellem Umgebungslicht aus. In abgedunkelten Umgebungen aktiviert man am besten die Display-Beleuchtung, falls vorhanden.

Vorteil: Die MIP-Display-Technik ist sehr stromsparend, dadurch sind lange Akkulaufzeiten von 20 Tagen und mehr möglich.

Funktionen und Ausstattung von Sportuhren

Wer sich eine Sportuhr zulegt, sollte unbedingt vorher definieren, welche Funktionen einem wichtig sind. Neben der Pulsmessung erfassen die Begleiter am Handgelenk darüber hinaus auch den Kalorienverbrauch, zurückgelegte Schritte, Blutsauerstoffgehalt, überwundene Höhenmeter und Distanzen. Ein Unterscheidungskriterium von Sportuhren besteht noch in der Genauigkeit, wie Messdaten erfasst werden. Herzfrequenz, Distanzen und Höhen sollten möglichst präzise sein.

Grundsätzlich und unabhängig von der Preisklasse ist ein Beschleunigungssensor wichtig, der ganz allgemein Bewegungen erfasst - also Schritte, Schwimmzüge, Radtouren oder teilweise auch Übungswiederholungen im Kraftraum. Zwar berechnen einige Sportuhren die Höhe anhand des GPS-Sensors, exaktere Ergebnisse liefert jedoch ein Barometer - ein wichtiges Extra für Wanderer. Höherwertigere Sportuhren erlauben das Koppeln mit einem Brustgurt. Ein Brustgurt kann die eigene Herzfrequenz sehr exakt messen.

Wer sich in einer bestimmten Sportart verbessern will, sollte darauf achten, dass die Uhr Trainingspläne individuell erstellt oder zumindest das Anlegen von Trainingsplänen gestattet. Auch hinterlegte Workouts sind sinnvoll.

Das Thema Akkulaufzeit haben wir weiter oben schon erläutert: Soll eine Sportuhr möglichst lange durchhalten, ist ein transflektives MIP-Display einem OLED vorzuziehen.

Top-Modelle im Überblick

Garmin Venu 3

Die Garmin Venu 3 ist leicht, unauffällig und punktet durch zahlreiche präzise Fitnesswerte. Die Garmin Venu 3 ist für uns die beste Sportuhr für die meisten Hobby- und professionelleren Sportler. Die Venu 3 ist in den Farben Steinweiß/Silber und Schwarz/Schiefergrau zu haben. Das Gehäuse besteht aus faserverstärktem Polymer, bei der Lünette kommt Edelstahl zum Einsatz. Das weiche Silikonarmband ist für einen Handgelenksumfang von 135 bis 200 Millimeter geeignet.

Alternativ bietet Garmin die Venu 3S an. Hier ist das Display 1,2 Zoll groß, wählen kann man zwischen den Farbkombinationen French Gray/Softgold, Kieselgrau/Schiefergrau, Salbeigrau/Silber, Dust Rose/Softgold, Elfenbein/Softgold und French Gray/Softgold. Neben Silikon- kommen hier auch Lederarmbänder zum Einsatz.

Im Gegensatz zum Vorgänger Venu 2 ist das Display minimal von 1,3 auf 1,4 Zoll gewachsen, dies gilt auch für die Auflösung mit 454 x 454 Pixel (vorher: 416 x 416 Pixel). Schärfe, Leuchtkraft, Schwarzwert und Blickwinkelstabilität sind top. Verarbeitung, Materialqualität und Robustheit der Garmin-Uhr sind gut. Sie ist eine Uhr für jeden Tag, man erkennt sie nicht als reinen Begleiter für sportliche Einsätze. Außerdem trägt sie nicht zu dick auf.

Das Silikonarmband ist weich und verschmutzt nicht zu schnell. Mit gerade mal 46 Gramm ist die Venu 3 außerdem ein angenehmes Leichtgewicht. Eine Always-on-Funktion ist verfügbar, verschiedene Zifferblätter bzw. Watchfaces stehen ebenfalls zur Auswahl. Die Display-Helligkeit reguliert sich bei Bedarf selbst, die Maximalhelligkeit reicht im Freien locker aus.

Premiere feiert ein spezieller Rollstuhl-Modus. Ein integrierter Lautsprecher und ein Mikrofon ermöglichen es Benutzern nun, direkt vom Handgelenk aus Anrufe zu tätigen und entgegenzunehmen oder auf Textnachrichten zu antworten (bei Kopplung mit einem kompatiblen Apple- oder Android-Smartphone).

Tag und Nacht kann die Venu 3-Serie Herzfrequenz, Atmung, Pulsoximeter, Stress und den Energiestand der Körperbatterie verfolgen. Während des Schlafens überwacht die Uhr die Herzfrequenzvariabilität, um Benutzern ein tieferes Verständnis ihres allgemeinen Gesundheitszustands zu vermitteln. Außerdem bietet sie auf Reisen personalisierte Tipps zur Reduzierung des Jetlags. Die Funktion »Body Battery« berechnet anhand von Stress, Herzfrequenz, Schlaf und Aktivitätsgrad die Energiereserven des Körpers. Interessant ist es zu verfolgen, wie diese tagsüber abnehmen bzw.

Mehr als 30 Sport-Apps sind integriert - vom Gehen und Laufen über Radfahren, Schwimmen im Schwimmbad bis hin zu Aktivitäten für Rollstuhlfahrer. Ebenfalls sind animierte Workouts für Kraft, HIIT, Pilates und Yoga installiert. Darüber hinaus können Benutzer in der Garmin Connect-App aus mehr als 1.600 Übungen ihre eigenen Schritt-für-Schritt-Workouts erstellen und diese direkt an die Uhr senden.

In den Tag startet man auch mit der Venu 3 mit dem von uns geliebten Morgenbericht: So erhält man direkt nach dem Aufwachen einen Überblick über Schlaf, Erholung, Herzfrequenzvariabilitäts-Status (HRV) und mehr. Nachts behält die Uhr den Überblick über verschiedene Schlafstadien, Nickerchen und andere wichtige Messwerte wie Pulsoximeter und HRV. Der Schlafcoach gibt Tipps zur optimalen Menge an Schlaf.

Auf dem Display selbst hat man während des Trainings Einblick in wichtige Parameter und ansprechende farbige Grafiken etwa zum Aufladen und Verbrauch der Energiereserven, zum Verlauf der Herzfrequenz oder zum Schlaf. Auch Anfänger und Hobbysportler können auf Anhieb mit den meisten Werten und Grafiken etwas anfangen.

Die »Garmin Connect«-App für Apple und Android gehört für uns zu den besten Sportuhren-Apps am Markt. Übersichtlich gestaltet, ist diese eine echte Oase für Daten-Freaks. Auch hier findet man alles zu Stress, Herzfrequenz, absolvierten Schritten, Atmung, Schlaf und Co. Absolvierte Strecken lassen sich dank GPS präzise nachverfolgen. Auch wenn das Ergebnis wehtun kann: Anhand von wöchentlicher Aktivität, Ruhepuls, BMI und Körperfettanteil berechnet die Uhr, ob der Körper älter oder jünger als das chronologische Alter ist.

Um Stress und Ängste abzubauen, stellt die Venu 3 Meditationspraktiken zur Verfügung. Unterwegs können Benutzer Garmin Pay zum kontaktlosen Bezahlen an bestimmten Kassen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln einsetzen. Die Bedienung erfolgt recht intuitiv über das sensibel reagierende Display oder drei seitliche Bedientasten. Diese dürften gerne einen Tick länger und feinfühliger sein.

Mit der Messgenauigkeit sind wir insgesamt sehr zufrieden. Über die Länge der Akkulaufzeit entscheidet vor allem die Häufigkeit, wie man GPS nutzt. Permanent mit GPS hält die Venu 3 rund einen Tag durch. Im Smartwatch-Modus sind es bis zu 14, im Energiespar-Modus bis zu 26 Tage.

Insgesamt fällt das Medienecho auf die Garmin Venu 3 sehr positiv aus. Für das, was Garmin mit der Venu 3 anbieten will, nämlich eine hervorragende Armbanduhr, die mit smarten Features und einem eleganten Design überzeugt sowie nebenbei noch für Trainingseinheiten und zur Gesundheitsüberwachung taugt, macht der Hersteller einen hervorragenden Job. Zudem hat Garmin die Venu 3 gegenüber dem Vorgängermodell in diverser Hinsicht verbessert und erweitert, sodass sich auch für Besitzer der Venu 2 ein Kauf lohnen kann.

Die Garmin Venu 3 erweist sich im Test als zuverlässige Sport-Smartwatch. Vor allem die Akkulaufzeit beeindruckt: Im Alltagsmodus ohne GPS hält die Uhr gut 3,5 Tage durch. Generell ist die Bedienung gut. Das OLED-Display ist hell und scharf. Auch mit Blick auf die Sportfunktionen gibt es wenig zu kritisieren. Die erforderlichen Sensoren zur Körperanalyse sind an Bord, zur Vollständigkeit fehlt nur die EKG-Messung.

Die Stiftung Warentest hat die Garmin Venu 3 im Test 6/2024 unter die Lupe genommen und eine Gesamtnote »Gut (1,8)« vergeben.

Suunto Race

Optisch ein Leckerbissen, wenn auch ein ziemlicher Koloss, ist die Suunto Race. Das finnische Traditionsunternehmen hat mit der Race eine super hochwertig verarbeitete Sportuhr mit großem Display auf den Markt gebracht. Das 1,43 Zoll große AMOLED-Display löst mit 466 x 466 Pixeln auf und liefert brutal sattes Schwarz, leuchtende Farben und eine ausgezeichnete Schärfe. Eine Always-on-Funktion ist ebenfalls wie eine automatische Helligkeitsregulierung vorhanden. Auch im Freien gelingt die Ablesbarkeit von Fitnesswerten mühelos.

Beim Gehäuse verwendet Suunto glasfaserverstärktes Polyamid, die Lünette ist aus Edelstahl gefertigt, das Glas besteht aus Saphirkristall. Hundert Euro mehr kostet die von uns getestete Version mit Titan-Lünette. Diese ist silbergrau, das Edelstahl-Modell hat eine schwarze Lünette. Immer schwarz ist das mitgelieferte Silikonarmband. Gehäuse und Titan-Lünette sind sehr stabil und sehen toll aus, dem hohen Preis der Uhr entsprechend. Das gelochte Armband ist sehr weich. Dezent ist die Race nicht, sie gehört eher an kräftigere Männer-Handgelenke. In der Höhe kommt sie auf 1,3 Zentimeter, was nicht wenig ist. Dies stört jedoch vergleichsweise wenig ob der modernen Optik der Uhr. Die insgesamt 69 Gramm empfindet man nicht als unangenehm.

Super komfortabel gelingt die Bedienung über die digitale Krone, zwei seitliche Tasten sowie Wisch- und Touchgesten. Gegenüber den Spitzenmodellen von Garmin hat Suunto die Nase vorn, das Handling ist intuitiver, der Funktionsumfang allerdings auch nicht so ausufernd. Dreht man an der Krone, navigiert man von oben nach unten oder in umgekehrter Richtung durch das farbige und optisch ansprechende Menü.

Die Race ist sehr gut ausgestattet, verzichtet aber auf Extras, die Laien und Hobbysportler schnell überfordern. Deshalb findet man sich in der Suunto-Uhr schnell zurecht. Wer viel draußen unterwegs ist, freut sich über den digitalen Kompass mit Neigeausgleich und Neigekorrektur. Karten, die auf dem großen Display schön zur Geltung kommen, laden zum Navigieren ein. Offline-Karten müssen zunächst noch heruntergeladen werden.

Mehr als 95 Sportmodi sind bereits hinterlegt. Speziell für Schwimmen, Radfahren und Laufen ermöglicht Suunto ein ganzes Bündel an Funktionen und liefert Fitnesswerte in Hülle und Fülle. Was sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene und Profis interessant ist: Die Race gibt Feedback zur Trainingsbelastung, zu Fortschritten und Erholungsphasen, welche über die Herzfrequenzvariabilität (HRV) berechnet werden. Suunto Coach KI überwacht sämtliche Worko...

Garmin Forerunner 165

Als günstigstes Forerunner-Modell bietet die 165 zahlreiche Funktionen, die man von teureren Sportuhren kennt. Die Forerunner 165 bildet den Einstieg in die Welt der Sportuhren von Garmin. Doch wer denkt, die Uhr könne wenig, täuscht sich. Die kleine FR 165 kann verdammt viel von dem, was die größeren, höherwertigen Modelle (Forerunner 265 und Forerunner 965) des Herstellers auszeichnet. So verfügt auch das Einstiegsmodell über das Garmin-typische Bedienkonzept mit fünf Knöpfen.

Hinzu kommt ein kleines, hochauflösendes AMOLED-Touchdisplay, welches Schrift und Farben knackig und scharf darstellt. Die Akkulaufzeit ist trotz der energiehungrigen Displaytechnologie mit mehr als 15 Stunden Aufzeichnung am Stück und rund fünf Tagen normaler Benutzung für eine so kleine Uhr echt solide. Die Garmin Forerunner 165 gibt sinnvolle Rückmeldung zum Training. Nach dem Aufwachen liefert der „Morning Report“ nützliche Informationen über den Schlaf und den Status der Herzfrequenzvariabilität.

Obgleich die 165 nicht über einen Dualband-Sensor verfügt - der könnte die Signale der Navigationssatelliten auf zwei Frequenzen empfangen -, ist die Aufzeichnungsqualität super. Und sogar Lifestyle-Funktionen wie einen Musikplayer (die „Music“-Version kostet 50 Euro mehr) und Kreditkartenersatz mittels NFC-Chip bietet die Uhr.

Wichtige Funktionen im Überblick:

  • 1,2 Zoll großes AMOLED-Touchdisplay (390 x 390 Pixel)
  • unterstützt mit GPS, GLONASS und Galileo mehrere Satellitensysteme, aber kein Multiband
  • barometrischer Höhenmesser
  • Blutsauerstoffsensor (Pulsoximeter)
  • Herzfrequenzvariabilität (HRV)
  • Laufleistung (Wattmessung)
  • Navigationsfunktion (Wurmnavigation)
  • Trainingsauswertung und -anleitung
  • Laufeffizienzdaten
  • Zyklustracking
  • bargeldlose Bezahlfunktion (Garmin Pay)
  • Musikplayer (nur in der 50 Euro teureren Music-Version)

Die Forerunner 165 von Garmin unterstützt 25 Sportprofile. Laufen (Straße, Halle, Trail und Ultra) und Radfahren (Outdoor und Indoor) sind natürlich dabei, aber auch Schwimmen, Yoga und Krafttraining. Alle Sportprofile kann man direkt an der Uhr individuell anpassen, sodass man während einer Aktivität genau die Informationen angezeigt bekommt, die man sehen möchte - wegen des kleinen Displays sind jedoch nur maximal vier Datenfelder möglich. Anders als die teureren Forerunner-Modelle 265 und 965 bietet die 165 keine Triathlonfunktion und kann auch nicht mit Powermetern oder Indoor-Trainern verbunden werden. Wer also mit einem Wattmesssystem oder durch die digitale Zwift-Welt fahren möchte, kann die Garmin Forerunner 165 nicht zur Aufzeichnung nutzen.

Die Garmin Forerunner 165 empfiehlt Trainingseinheiten, die, je länger man die Uhr nutzt, individueller und zielgerichteter werden. Wir haben die Uhr hauptsächlich beim Laufen getestet. Zu jedem absolvierten Training erhält man eine Rückmeldung zur Intensität und zum Nutzen der Einheit. Zwar bietet die 165 nicht alle Funktionen der 265 oder 965, aber wenn man die Uhr über einen längeren Zeitraum trägt, kann die Uhr die Belastung erkennen und anzeigen, in welchen Trainingsbereichen und -intensitäten man trainieren sollte.

Garmin Forerunner 955

Der brandneue Forerunner 955 ist speziell für alle, die gerne laufen, Rad fahren und schwimmen und lässt sich bequem Tag und Nacht tragen. Das Gerät zeichnet die Herzfrequenz kontinuierlich auf, liefert detaillierte Informationen zur Schlafqualität, behält dein Stresslevel und die Atmung im Blick und umfasst viele andere erweiterte Gesundheits- und Sportfunktionen wie du sie benötigst und von einer modernen Smartwatch erwartest.

Die Kopplung mit deinem Smartphone ist ganz einfach. Schon erhältst du Smart Notifications und die Möglichkeit zum Synchronisieren deiner Daten mit Garmin Connect. Auch externe Sensoren, die du beim Laufen oder Radfahren verwendest, lassen sich nahtlos verbinden. Das ist aber noch nicht alles. Eine Garmin Smartwatch bietet auch eine großartige Navigationsfunktion mit Multiband-GPS für besonders schwierige Umgebungen. Sicherheits- und Trackingfunktionen sind ebenfalls Standard.

Zum Bedienen des Forerunner 955 kannst du den Touchscreen oder die Tasten an der Seite der Uhr benutzen. Warum? Damit du auch mit verschwitzten Händen oder auf besonders holprigen Wegen alle Funktionen verwenden kannst. Außerdem hält dein Akku lange durch. Eine Woche ohne Aufladen? Überhaupt kein Problem.

Wie wäre es mit einem Triathlon? Der Forerunner 955 zeichnet nicht nur alle drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen auf. Deine Smartwatch unterstützt auch das Mirroring, sodass auf deinem Fahrradcomputer die beim Schwimmen erfassten Daten angezeigt werden können.

Auf dem Forerunner 955 gibt es eine coole neue Funktion: die bahnbrechende Trainingsbereitschaftsfunktion. Damit erfährst du, wie dein Körper an diesem Tag auf ein Training reagieren wird. Einfach gesagt: Deinem Fahrradcomputer fehlen zwei wichtige Komponenten für die Berechnung: 24/7 aufgezeichnete Erholungsdaten (sogar die leidenschaftlichsten Fahrerinnen und Fahrer nehmen ihren Fahrradcomputer nicht mit ins Bett) und Daten zur Schlafqualität. Außerdem bezieht der Forerunner 955 Stressdaten der letzten Tage, den HFV-Status und Schlafdaten der vorherigen zwei Nächte ein. Auch diese Informationen liefert nur ein Wearable.

Garmin Fenix 8

Die neue Garmin Fenix 8 ist da und setzt mit einigen Neuerungen neue Maßstäbe in der Welt der Multisportuhren. Neben dem bisherigen transflektiven MIP-Display setzt Garmin erstmals in der Fenix-Reihe auch auf ein hochauflösendes AMOLED-Display, das mit hervorragender Ablesbarkeit bei Tag und Nacht punktet. Zu den Highlights gehören auch die Sprachsteuerung und die Möglichkeit der Telefonie in Verbindung mit einem Smartphone.

Die Fenix 8 gibt es in drei Größen (43, 47, 51 mm). Die große Modellauswahl ist allerdings etwas verwirrend. So gibt es mit Solarfunktion nur die Größen 47 mm und 51 mm in Kombination mit dem "einfacheren" transflektiven MIP-Display. Interessant sind die Modelle mit dem neuen AMOLED-Display. Zwar wurde bei diesen die Akkulaufzeit gegenüber der extrem sparsamen Fenix 7 reduziert - mit bis zu 16 Tagen bei ausgeschaltetem Always-on-Display liegt sie aber immer noch auf hohem Niveau. Doch das neue Farbdisplay macht einen sehr edlen Eindruck und sorgt vor allem nachts für perfekte Ablesbarkeit.

Wir hatten die 47 mm Fenix 8 mit Amoled-Display im Test. Die Uhr besticht durch einen sehr guten Tragekomfort. Das Silikonarmband bietet jetzt einen deutlich höheren Flex-Anteil, was die Passform beim Sport oder auch im Alltag verbessert. Neu und sehr spannend ist natürlich das eingebaute Mikrofon, mit dem die Fenix 8 nun wie Apple und Co. Telefonanrufe oder Sprachbefehle empfangen kann. Sogar eine Diktierfunktion ist mit an Bord. Das Telefonieren funktioniert wirklich gut. Zwar ist die Lautstärke eher gering, aber bei unseren Tests hat es für kurze Gespräche auch auf dem Bike erstaunlich gut funktioniert.

Natürlich hat Garmin auch bei der Bedienung einiges verändert, ohne dabei die Funktionen oder die Bedienlogik komplett über den Haufen zu werfen. So ist die Individualisierung des Watchface umfangreicher, aber auch intuitiver geworden. Praktisch: Die bevorzugten Sportmodi wie MTB, Gravelbike, Rennrad oder E-MTB lassen sich jetzt oben im Menü anheften, so dass man schnell darauf zugreifen kann. Während der Aktivität ist der Touchscreen deaktiviert, kann aber bei Bedarf mit einem Wisch schnell wieder eingeschaltet werden.

Die GPS-Navigation ist nach wie vor hervorragend und liefert auch in schwierigem Gelände präzise Daten. Neu ist die dynamische Routenberechnung, die nun ähnlich wie bei Google Maps beim Verlassen des Tracks eine neue Route berechnet und nicht einfach zur alten zurücknavigiert.

Spezielle Radfahrer-Features

  • ANT+, Bluetooth und WLAN-Konnektivität für Wattmesssysteme, E-Bike-Motoren und Srams AXS-Schaltungen
  • Anzeige von Akkustand des E-Bikes, Restreichweite oder aktuell eingelegter Gang
  • Connect-IQ-Plattform für Apps wie Komoot
  • Fitnessmetriken, Morgenbericht und Funktionen wie "Hillscore" oder Wetterkarten-Overlays

Der 32 GB große Speicher bietet Platz für Musik und Offline-Playlisten von Diensten wie Spotify. Damit bietet die Fenix 8 nicht nur Sport- und Fahrradfunktionen, sondern auch tolle Alltags- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Die für ihre umfangreichen Auswertungen und Trainingspläne bekannte Garmin Connect App wurde weiter optimiert und ist nun noch intuitiver zu bedienen.

Warum benötigen Radfahrerinnen und Radfahrer also ein Garmin-Wearable?

Heutzutage kannst du dein Fahrrad mit vielen Geräten verbinden, darunter ein Edge-Fahrradcomputer, ein Herzfrequenz-Brustgurt und Rally-Powermeter. Diese Produkte erfassen alle erforderlichen Daten, damit du deine Performance beim Radfahren besser verstehen und steigern kannst. Dank Firstbeat Analytics, der integrierten Garmin-Plattform für die Datenanalyse, kannst du das Fahrrad auch mit dir selbst verbinden. Du erhältst Einblicke in deine Trainingsbelastung, deinen Trainingszustand, deine Erholungszeit, deinen Fitnesslevel u. v. m.

Wenn du alles aufzeichnest, kannst du dir ein vollständiges Bild davon machen, was in deinem Körper vor sich geht. In einfachen Worten: Du erhältst dadurch eine großartige Möglichkeit, dein Training positiv zu beeinflussen. Durch die Daten, die erfasst werden, wenn du nicht Rad fährst, erhältst du 24/7 Informationen als Sportlerin oder Sportler, z. B. zu weiteren Aktivitäten, Schlaf, Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität über Nacht und Stress. Wenn dir das Radfahren also sehr wichtig ist, benötigst du diesen ganzheitlichen Einblick.

Preisübersicht

Modell Preis (ca.)
Hama Smartwatch 7010 70 Euro
Garmin Forerunner 165 279 Euro
Garmin Forerunner 265 499 Euro
Garmin Forerunner 965 649 Euro
Garmin Venu 3 ca. 500 Euro
Garmin Fenix E 799 Euro
Garmin Fenix 8 ab 999 Euro
Garmin Fenix 8 (51 mm Version) bis zu 1299 Euro

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