Die Auswahl an Kommunikationsgeräten ist groß, ähnlich wie die Anforderungen der Motorradfahrer. Für den praxisnahen Schlagabtausch konzentrieren wir uns auf das Duell der zwei "Big Player" im Kommunikationsbusiness: Cardo und Sena. Beide Hersteller haben ihr Portfolio in den letzten Jahren stark überarbeitet. Cardo oder Sena lautet meist die Frage, und Cardo oder Sena lautet auch meist die Antwort, wenn es um die Wahl eines Kommunikationsgerätes geht. Beide Hersteller bieten Lösungen für verschiedene Preisklassen.
Drei Preisklassen, drei Anforderungsprofile
Und wenngleich auch ältere Geräte noch verfügbar sind, widmet sich dieser Test ausschließlich der neueren Generation. Das resultiert einerseits in 3 verschiedenen Preisklassen, andererseits auch in 3 unterschiedlichen Anforderungsprofilen:
- Kategorie 1 Einsteiger: Die Geräte kosten vergleichsweise wenig und können vergleichsweise wenig. Für viele Anwendungsfälle ist das aber allemal ausreichend und für manche Motorradfahrer genau richtig.
- Kategorie 2 Mittelklasse: Etwas teurer, bietet dafür aber auch mehr Möglichkeiten.
- Kategorie 3 High-End: Will mit High-End-Funktionen wie Mesh jedem Wunsch gerecht werden - und kostet dementsprechend.
Einsteiger-Duell: Cardo Spirit HD vs. Sena SF2
Cardo Spirit HD
Das Spirit HD setzt auf den neuesten Bluetooth-Standard und erlaubt die Verbindung zweier Fahrer mit einer Reichweite von bis zu 600 Metern. Im Gegensatz zum Sena bietet es auch eine Radiofunktion, Audioprofile, die Nutzung von Siri und dem Google Assistant und ist wasserdicht sowie darüber hinaus etwas günstiger.
Installation und Einrichtung:
Dem Spirit HD liegen sowohl eine Einbauanleitung als auch ein Pocket Guide zur Bedienung bei. Die Installation ist dank simplem Klemmmechanismus schnell erledigt, die Kabel müssen wie bei Sena auch aber erst einmal sauber im Helm verstaut werden. Die Einheit rastet spürbar in der Halterung ein und lässt sich auch leicht wieder entnehmen. Die Verbindung zu einem zweiten Gerät gelingt am Gerät oder bequem in der App.
Funktionen und Bedienung:
Das Spirit HD kommt im Gegensatz zum Sena mit Radiofunktion, Smartphone und Navi lassen sich getrennt voneinander koppeln. Die Verbindung mit der App dauert manchmal etwas länger, diese bietet dann aber übersichtlich zahlreiche Einstellmöglichkeiten. Die vier Knöpfe am Gerät sind deutlich zu spüren und auch mit Handschuhen gut zu bedienen, wobei Druckdauer und Tastenkombinationen erst erlernt werden müssen.
Klangqualität:
Der Klang ist rund und ausgewogen, der Bass kickt, ohne zu Wummern. Sprache ist gut verständlich, aber begleitet von leichtem Rauschen. Audioprofile (Bassverstärkung, hohe Lautstärke und Stimme) erlauben die Anpassung des Klangs, in der App können die Pegel von Telefon, Musik, Radio, Intercom und System-Ansagen außerdem unabhängig voneinander eingestellt werden. Automatische Lautstärkeregelung und Geräuschunterdrückung runden die Funktionsvielfalt ab.
Technische Daten Cardo Spirit HD:
- Anbieter: Cardo
- Preis: 149,95 Euro
- Abmessungen: 78 x 47 x 19 mm
- Gewicht: 35 Gramm
- Technologie: Bluetooth 5.2
- Reichweite: bis zu 600 Meter
- Entfernung Fahrer zu Fahrer: bis zu 600 Meter
- Verbindung mit Fremdfabrikat: ja
- Sprechzeit: bis zu 13 Stunden
- Ladedauer: unter 2 Stunden
- Betriebstemperatur: -20˚C bis 55˚C
- Wasserdicht: ja
- Anzahl Gesprächsteilnehmer: 2
- Intercom und Navi/Musik gleichzeitig: ja
- Lautsprecher: 40 mm
- Geräuschunterdrückung: ja
- automatische Lautstärkeanpassung: ja
- Equalizer: drei Audioprofile
- Sprachsteuerung: zu Google Assistant/Siri
- Radio: ja
- Ladebuchse: USB-C
- Updates: über App
- App: Cardo Connect
Sena SF2
Der Funktionsumfang ist geringer, der Lieferumfang dafür größer und die Reichweite höher als bei Cardo. Somit ist die Reichweite - auch gemessen - höher als bei Cardo, zudem ist die Ladezeit kürzer. Bei nur drei Tasten verdrückt man sich im Praxiseinsatz zudem seltener.
Installation und Einrichtung:
Auf die korrekte Installation geht die Anleitung nicht ein, dank einfachem Klemmmechanismus ist das dennoch schnell geschafft. Die Einheit selbst geht etwas schwer in die Halterung rein und auch raus. Etwas nervig: Jedes Produkt hat bei Sena gefühlt eine eigene App, hier ist es "SF Utility", wobei auch "Sena Motorcycles" Einstellungen zulässt. Die Kopplung zum Gesprächspartner gelingt am Gerät sowie per QR-Code in der App.
Funktionen und Bedienung:
Durch die Ausstattung mit lediglich drei Tasten gelingt die Kopplung mit dem Smartphone nur über ein extra Konfigurationsmenü, dort finden sich dann aber alle wichtigen Verbindungsfunktionen an einem Ort, die Sena-Stimme führt durch die Menüstruktur. Die Bedienung während der Fahrt ist problemlos möglich, auch trotz der flachen Tasten.
Klangqualität:
Trotz deutlicher Unterschiede zwischen den beiden mitgelieferten Lautsprecher-Sets (kleinere mit 32 und größere mit 40 Millimetern Durchmesser) gefallen beide mit einem druckvollen Klang beim Musikhören. Die Sprachübertragung ist kratziger als bei Cardo und stets von leichtem Rauschen begleitet, das auch dann bleibt, wenn die Rauschunterdrückung eingreift. In der App lassen sich Intercom, Telefon, Musik etc. in der Lautstärke einzeln anpassen.
Mittelklasse: Cardo Freecom 4X vs. Sena Spider ST1
Cardo Freecom 4X
Die Verwandtschaft mit dem Einsteiger- Gerät Spirit HD ist unverkennbar, beim Freecom setzt Cardo aber auf ein Drehrad und eine größere Reichweite. Und obwohl der Sound beim Spirit HD bereits grandios war, ist die Klangkulisse beim Freecom dank JBL-Lautsprechern nochmals besser. Ein Gerät für Soundgourmets.
Installation und Einrichtung:
Beileger zur richtigen Montage, Bedienung und Wahl der App machen die Installation und Einrichtung sehr einfach. Ein Software-Update war nicht nötig, könnte aber bequem in der App vorgenommen werden. Die Lautsprecher sind eher oval geformt und messen 40 auf 45 Millimeter, dies sollte zum gewählten Helmmodell passen - vorher messen! Cardo verwendet für die Verbindung der Lautsprecher stets einen 3,5-mm-Klinkenstecker, der im Helm versteckt werden muss, dies ist bei Sena schlanker gelöst, dafür ließen sich hier eigene In-Ear-Kopfhörer nutzen. Die Kopplung der Gesprächsteilnehmer dauert bei Cardos Bluetooth länger als beim Sena.
Funktionen und Bedienung:
Das Drehrad ist kleiner als bei Sena und wird per Daumen statt Zeigefinger bedient, dies klappt in der Praxis aber ebenso gut. Sehr praktisch ist die Möglichkeit der Sprachsteuerung, mit Befehlen wie "Hey Cardo, Radio an" lässt sich das Freecom so bedienen. Passend dazu: Radioempfang ist bei Cardo im Gegensatz zum Sena integriert. Die App bietet auf Wunsch ebenfalls eine übersichtliche Möglichkeit, das Gerät zu bedienen.
Klangqualität:
Der direkte Vergleich zum bereits tollen Klang des Spirit HD zeigt, dass das Freecom dank JBL tatsächlich nochmals besser klingt. Musik wird druckvoll abgespielt, Systeminfos (z. B. "Batterieanzeige: voll") klingen angenehmer als bei Sena. Sprache wird allerdings von einem leichten Grundrauschen begleitet.
Technische Daten Cardo Freecom 4X:
- Anbieter: Cardo
- Preis: 269,95 Euro
- Abmessungen: 78 x 47 x 20 mm
- Gewicht: 37 Gramm
- Technologie: Bluetooth 5.2
- Reichweite: bis zu 1,2 km
- Entfernung Fahrer zu Fahrer: bis zu 1,2 km
- Verbindung mit Fremdfabrikat: ja
- Sprechzeit: bis zu 13 Stunden
- Ladedauer: unter 2 Stunden
- Betriebstemperatur: -20˚C bis 55˚C
- Wasserdicht: ja
- Anzahl Gesprächsteilnehmer: bis zu 4
- Intercom und Navi/Musik gleichzeitig: ja
- Lautsprecher: 40 mm JBL
- Geräuschunterdrückung: ja
- automatische Lautstärkeanpassung: ja
- Equalizer: drei Audioprofile
- Sprachsteuerung: ja
- Radio: ja
- Ladebuchse: USB-C
- Updates: über App
- App: Cardo Connect
Sena Spider ST1
Die beiden Spider, das ST mit Drehrad und das SR mit Tasten, können "nur" Mesh, keine gewöhnliche Bluetooth-Verbindung zu anderen Kommunikationssystemen. Smartphone und Navi lassen sich natürlich trotzdem koppeln, somit ist diese Lösung für einen großen Teil der an Kommunikation interessierten Motorradfahrer genial.
Installation und Einrichtung:
Beim Spider gilt ähnliches wie bei Senas Einsteiger-Gerät: Aller Anfang ist etwas umständlich, eine Einbauanleitung liegt nicht bei. Diese findet sich aber als kurze und lange Version in der App "Sena Motorcycles". Die Montage am Helm gelingt dank Klebe- oder Klemmverbindung, je nach Helmform und Schalendicke ist der Einbau damit schnell geschafft. Software-Updates gibt es nur am heimischen Rechner. Die große Frage deshalb: Weshalb hängen dann Lautsprecher und Mikrofon am Gerät statt am Halter?
Funktionen und Bedienung:
Dank Mesh könnte das Verbinden untereinander kaum einfacher sein, die App macht das Bilden von Gruppen darüber hinaus einfach. Das Koppeln mit Nicht-Mesh-Geräten von Sena klappt hingegen technologiebedingt nicht. In der App lassen sich viele weitere Einstellungen vornehmen, die nicht unbedingt selbsterklärend sind. Die deutsche Sena-Sprachausgabe klingt härter und nerviger als bspw. das englische Pendant.
Klangqualität:
Leider die größte Schwäche des Spider ist die Tonwiedergabe. Diese erreicht nicht die Lautstärke anderer Systeme, zudem neigen die Lautsprecher zum kratzigen Übersteuern. Für eine klare Sprachübertragung muss auf den korrekten Einbau geachtet werden, insbesondere beim Schwanenhalsmikrofon. Sonst wird mehr Wind denn Sprache übertragen, was die Gesprächspartner natürlich stört.
Technische Daten Sena Spider ST1:
- Anbieter: Sena
- Preis: 229,00 Euro
- Abmessungen: 86 x 52 x 28 mm
- Gewicht: 60 Gramm
- Technologie: Bluetooth 5.2
- Reichweite: bis zu 8 km
- Entfernung Fahrer zu Fahrer: bis zu 2 km
- Verbindung mit Fremdfabrikat: nein
- Sprechzeit: bis zu 12 Stunden
- Ladedauer: 2,5 Stunden
- Betriebstemperatur: -10˚C bis 55˚C
- Wasserdicht: nein
- Anzahl Gesprächsteilnehmer: unbegrenzt
- Intercom und Navi/Musik gleichzeitig: ja
- Lautsprecher: 40 mm
- Geräuschunterdrückung: ja
- automatische Lautstärkeanpassung: nein
- Equalizer: vier Audioprofile
- Sprachsteuerung: zur Annahme eines Anrufs
- Radio: nein
- Ladebuchse: USB-C
- Updates: über Software am PC
- App: Sena Motorcycles
High-End: Cardo Packtalk Edge vs. Sena 50S
Cardo Packtalk Edge
Beim Vergleichstest im Jahr 2020 bemängelten wir beim Packtalk Bold unter anderem die Update-Funktion nur über den PC, Schwäche bei Nässe und die schlechte Aussprache der Systemmeldungen. An all diesen Punkten hat Cardo gefeilt und mit dem schlankeren und leichteren Packtalk Edge ein neues Spitzenmodell herausgebracht.
Installation und Einrichtung:
Wie auch bei den anderen Cardo-Geräten gelingt der Einbau dank Klemm- oder alternativer Klebehalterung sehr schnell und einfach. Zweifel an deren Stärke und Zuverlässigkeit kamen im Test nicht auf. Wie üblich setzt Cardo auch beim Packtalk Edge auf einen Klinkenstecker am Kabel der Lautsprecher, dieser muss wie auch die (bei allen Modellen beider Hersteller) sehr langen Kabel sinnvoll im Helm verlegt werden. Die magnetische Halterung des Geräts am Helm ist clever gelöst.
Funktionen und Bedienung:
Dank überarbeiteter Mesh-Funktion ("DMC Gen2") gelingt die Kopplung nun schneller und unkomplizierter im Vergleich zu vorigen Packtalks. Mit all diesen kann das neue Gerät natürlich trotzdem noch kommunizieren. Die Sprachsteuerung funktioniert gut, auch wenn die Gesprächspartner die eigentlich nicht für sie bestimmten Befehle ebenfalls hören. Die Reichweite ist sehr praxistauglich, auch wenn die Verbindung auf unserer Teststrecke im Bereich einer Kuppe etwas früher abbricht als beim Sena 50 S.
Klangqualität:
Wie von den anderen beiden Cardo-Geräten schon gewohnt, massiert auch das Packtalk Edge das Trommelfell mit überragend druckvoller und ausgewogener Musikwiedergabe. Auch Sprache wird klar und deutlich übertragen, leise Stimmen müssen aber gegebenenfalls die Mikrofonempfindlichkeit oder gar Rauschunterdrückung in den Einstellungen anpassen, um von anderen gehört zu werden.
Technische Daten Cardo Packtalk Edge:
- Anbieter: Cardo
- Preis: 389,95 Euro
- Abmessungen: 84 x 46 x 23 mm
- Gewicht: 47 Gramm
- Technologie: Bluetooth 5.2
- Reichweite: bis zu 8 km
- Entfernung Fahrer zu Fahrer: bis zu 1,6 km
- Verbindung mit Fremdfabrikat: ja
- Sprechzeit: bis zu 13 Stunden
- Ladedauer: unter 2 Stunden
- Betriebstemperatur: -20˚C bis 55˚C
- Wasserdicht: ja
- Anzahl Gesprächsteilnehmer: bis zu 15
- Intercom und Navi/Musik gleichzeitig: ja
- Lautsprecher: 40 mm JBL
- Geräuschunterdrückung: ja
- automatische Lautstärkeanpassung: ja
- Equalizer: drei Audioprofile
- Sprachsteuerung: ja
- Radio: ja
- Ladebuchse: USB-C
- Updates: über App oder USB
- App: Cardo Connect
Sena 50S
Auch Sena hat sein Flaggschiff seit unserem Vergleichstest in Heft 17/2020 überarbeitet: Lautsprecher und Mikrofon wurden für das neuere 50&9;S zusammen mit den Hi-Fi-Experten von Harman Kardon entwickelt, was eine hervorragende Tonqualität zur Folge hat. Auch sonst überzeugt das etwas klobigere Gerät mit klugen Ideen.
Installation und Einrichtung:
Als einziges Gerät des Tests besitzt das 50 S eine Halterung, die mit Schrauben an der Helmschale fixiert wird. Dabei kann es beim Anbau etwas umständlich sein, mit dem Inbusschlüssel die Schraubenköpfe am Helmfutter vorbei zu treffen. Alternativ liegt aber auch eine Klebehalterung bei. Software-Updates werden mithilfe des USB-WLAN-Adapters installiert, dieser wollte in unserem Test jedoch nicht mit jedem Smartphone harmonieren.
Funktionen und Bedienung:
Wer die Bedienung von Sena-Geräten mit Drehrad kennt, findet sich auch am 50 S sofort zurecht. Dank des dedizierten Knopfes für die Mesh-Funktion stellen aber auch Neulinge ohne große Mühe eine Verbindung zu anderen Mesh-Geräten her. Alternativ lassen sich alle Einstellungen auch in der übersichtlichen App vornehmen. Am Fuß der Helmhalterung bietet Sena eine 3,5-mm- Klinkenbuchse, an der all jene ihre In-Ear-Kopfhörer anschließen können, die diese den He...
Weitere getestete Modelle und Hersteller
Neben den detailliert beschriebenen Modellen von Cardo und Sena wurden auch Produkte anderer Hersteller wie Lexin, Fodsports, freedconn und Boblov in die Bewertung einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass es auch in niedrigeren Preisklassen durchaus brauchbare Alternativen gibt, jedoch oft mit Abstrichen bei der Qualität der Verbindung, der Rauschunterdrückung oder der Benutzerfreundlichkeit.
Motorrad Headset Test & Vergleich: Worauf sollte man achten?
Bei der Auswahl eines Motorrad-Headsets gibt es mehrere Faktoren zu berücksichtigen:
- Reichweite: Wie weit können die Gesprächsteilnehmer voneinander entfernt sein?
- Anzahl der Teilnehmer: Wie viele Fahrer sollen miteinander kommunizieren können?
- Akkulaufzeit: Wie lange hält der Akku bei kontinuierlicher Nutzung?
- Audioqualität: Ist der Klang klar und verständlich, auch bei hohen Geschwindigkeiten?
- Wasserdichtigkeit: Hält das Headset auch Regen stand?
- Bedienung: Lässt sich das Headset auch mit Handschuhen problemlos bedienen?
- Zusatzfunktionen: Bietet das Headset zusätzliche Funktionen wie Radio, Musikwiedergabe oder Sprachsteuerung?
Ein Vergleich verschiedener Modelle und ein Blick auf die Testergebnisse in Fachmagazinen und Online-Portalen kann bei der Entscheidung helfen.
Die Wahl des richtigen Motorrad-Headsets
Die Wahl des besten Motorrad-Headsets hängt von den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen ab. Wer Wert auf höchste Audioqualität und umfangreiche Funktionen legt, ist mit einem High-End-Modell von Cardo oder Sena gut beraten. Für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer gibt es auch günstigere Alternativen, die dennoch eine zuverlässige Kommunikation ermöglichen. Wichtig ist, vor dem Kauf die verschiedenen Modelle zu vergleichen und auf die oben genannten Faktoren zu achten.
Testergebnisse im Überblick
Die Tabelle zeigt eine Auswahl von getesteten Motorrad-Headsets und ihre Bewertung in verschiedenen Kategorien.
| Modell | Praxistauglichkeit | Material/Verarbeitung | Ausstattung | Lieferumfang | Gewicht/Akku | Sprachqualität/Reichweite | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Cardo Packtalk Edge | Sehr gut | Sehr gut | Sehr gut | Gut | Sehr gut | Sehr gut | 93 |
| Sena 50S | Gut | Sehr gut | Sehr gut | Gut | Gut | Gut | 89 |
| Sena 30K | Gut | Gut | Gut | Gut | Gut | Gut | 84 |
| Sena 50R | Befriedigend | Gut | Gut | Gut | Befriedigend | Befriedigend | 78 |
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