Cube E-Bike Gewicht: Ein umfassender Überblick

Das Gewicht eines E-Bikes spielt eine entscheidende Rolle für sein Fahrverhalten und seine Agilität. Bei Cube E-Bikes gibt es Unterschiede im Gewicht zwischen verschiedenen Modellen, die auf unterschiedliche Ausstattungen und Designphilosophien zurückzuführen sind. In diesem Artikel werden wir uns das Gewicht von Cube E-Bikes genauer ansehen und die Faktoren untersuchen, die es beeinflussen.

Gewichtsunterschiede zwischen Cube One und Pro

Normalerweise sollte man ja für mehr Geld ein leichteres Bike erwarten, One und Pro scheinen aber für unterschiedliche Anforderungen konzipiert worden zu sein. One für Tourenfahrer, Pro mehr fürs Gelände. Somit wäre das One für mich besser geeignet(viel Waldwege und Asphalt kein "richtiges" Gelände), zudem ist es noch 200 € billiger.

Reifen und Gewicht

Die Reifen Schwalbe Rapid Rob Active beim One wiegen 790 gr. in der 2.25 Größe, beim Pro für 29x2.6 beim Smart Sam habe ich nichts gefunden. Da aber der 27.5x2.6 schon ca. 950 gr. Das scheint in der Summe dann doch in etwa zu stimmen. Die Reifen Smart Sam sind rund 200 g schwerer als die Tough Tom.

Ob du mit der Originalbereifung klar kommst, musst du ebenfalls prüfen, meiner Meinung nach verbaut Cube hier ziemlich einfache Drahtreifen von Schwalbe, oft mit zweifelhaftem Rundlauf. Im Moment fahre ich auch 29x2.25 Smart Sam und bin sehr zufrieden damit.

Federgabeln und Gewicht

Die Federgabeln sind meines Wissens nach der Hauptunterschied beim Gewicht. RST rund 2,8 und Suntour 3,5 kg. Die Federgabeln müssten fast gleich schwer sein, nach dem was ich im Netz finden konnte, die Bezeichnungen auf der Cube-Seite sind sehr schwammig.

Da ich kein "richtiges Gelände" fahre, ist mir die Federgabel relativ egal. Auf Waldwegen kommt die Federung hauptsächlich von den Reifen, ich merke da keinen Unterschied, ob die Federgabel blockiert ist oder nicht, außer ich fahre in ein tieferes Schlagloch, zumindest bei meiner jetzigen Low-End RST nach 22.000 Km .

Schaltung und Bremsen

Ich würde das Pro bevorzugen, die Schaltung wäre hier der Grund. Bei der Schaltung wäre ein Wechsel schon deutlich aufwändiger. Falls du mit der Gabel leben kannst, die Bremsen kannst du gegen SLX (Set ca 100€) oder XT (Set ca 160€) tauschen, falls sie dir nicht reichen sollten (Preise jeweils Angebotspreise).

Die Bremsen dagegen finde ich mehr als ausreichend, aber ich bin auch nicht der große Bremser. Ist vielleicht auch vom Fahrergewicht abhängig, bei meinen 65KG finde ich meine 9Fach/36 Schaltung und meine Tektro Bremsen absolut ausreichend. Mit der Shimano BR-M315 Billigbremse fühle ich mit jetzt auch nicht gerade unterbremst, bin aber trotzdem bei Dir, weil wenn man sie stresst die Leistung ein wenig einknickt.

Weitere Faktoren, die das Gewicht beeinflussen

Was sich mir persönlich nicht ganz erschließt sind diese übergroßen Ritzel ab 42 aufwärts bei einem Pedelec. Ich kann das mir nur dahingehend erklären, um maximale Effizienz im Stromverbrauch zu erzielen.

Hat das Bike Gewindeösen für ein Gepäckträger? Kann da auf dem dunklen Bild nichts erkennen. Ich bin nicht sicher, tippe aber auf Ja. Evtl.

Alternativen

Wäre das Acid Hybrid One dann nicht auch eine Alternative für dich? Daher wird es bei mir das Acid Hybrid One 500 Allroad.

Fahrgefühl und Empfehlungen

Ich empfehle Dir unbedingt ein paar Probefahrten mit den Kandidaten zu machen! Die RST fand ich noch schwächer als die Suntour, und demnach wäre für Dein Anforderungsprofil das Pro meine Empfehlung für Dich.

Bei meinen niedrigen Gewicht und 2.25 SmartSam reichen mir 2 Bar, das ist bei mir der beste Kompromiss zwischen Stabilität in den Kurven und Federung.

Cube Reaction Hybrid Pro

Ich bekomme bald mein Cube reaction hybrid pro und freue mich darauf. Für Gios scheint das Bike von kleinem Modding abgesehen auch viel zu bieten.

Abschließende Gedanken

Das Cube ist für die meisten erstmal ein cooles Rad zu einem moderaten Preis. Wenn man überlegt, was nach oben offen ist, geht qualitativ und preislich mehr und viel mehr. Um zu 90% Asphalt, Flussradwege und leichten Schotter zu fahren möchte man allerdings nicht umbedingt >2500,-€ für alles ausgeben.

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