Die Rekluse EXP Automatikgetriebe Kupplung bietet Harley Davidson Fahrern erhebliche Vorteile. Durch die Automatisierung des Kupplungsvorgangs wird das Fahrerlebnis spürbar verbessert.
Vorteile der Rekluse EXP Automatikgetriebe Kupplung
- Die Rekluse EXP Kupplung ermöglicht es, ohne ständiges Betätigen des Kupplungshebels zu schalten und Gas zu geben.
- Verbesserte Manövrierbarkeit bei niedriger Geschwindigkeit: Im Stop-and-Go-Verkehr muss der Kupplungshebel nicht mehr ständig gezogen werden, was das Fahren entspannter und komfortabler macht.
- Ein Abwürgen des Motors ist praktisch ausgeschlossen: Der Kupplungshebel muss nicht gezogen werden, um ein Absterben des Motors zu verhindern.
- Weicheres Anfahren und verbesserte Traktion auf losem Untergrund.
- Längere Lebensdauer der Kupplungsbeläge, da diese seltener ersetzt werden müssen.
- Ein gutes Gefühl am Kupplungshebel wird beibehalten, da die Bedienungskräfte des Kupplungshebels konstant bleiben.
Die Entwicklung der Harley-Davidson Motoren
Der berühmte V2 ist über Jahrzehnte das Erkennungszeichen des Harley-Motors. Nach wenigen Jahren als Einzylinder, gibt es schon seit dem Jahr 1909 nur noch diese Zylinderanordnung.
Aktuelle Motoren
Die beiden aktuellen Motoren sind der Milwaukee-Eight in den Softails, Tourern und Trikes und der Revolution Max in den beiden Pan America Modellen.
Revolution Max
Mit diesem Motor schlägt Harley-Davidson ein neues Kapitel der legendären V-Twins auf. Er dient als mittragendes Fahrwerkselement, das einen herkömmlichen Rahmen überflüssig macht. Dadurch wird das Gesamtgewicht der Maschine erheblich reduziert, der Schwerpunkt liegt niedrig und das Handling optimiert.
All dies zusammen bringt eine hervorragende Beschleunigung aus dem Stand und ordentlich Power bei hohen Drehzahlen. Der wassergekühlte Revolution Motor hat mit einem klassischen Harley-Davidson Motor, bis auf die langhubige Auslegung und den 45 Grad Zylinderwinkler nicht viel gemein. Der Motor leistet von 117PS mit 1130ccm bis 124 PS mit 1250ccm.
Der Motor wurde in Zusammenarbeit mit Porsche auf Basis des Renntriebwerkes der VR1000 entwickelt.
Milwaukee-Eight
Der Motor löst damit nach fast 20 Jahren den Twin Cam Motor ab, von dem er sich durch seine Vierventiltechnik und besseres Ansprechverhalten aus dem Drehzahlkeller merklich unterscheidet. Die Vierventil-Zylinderköpfe pro Zylinder ermöglichen einen erhöhten Gasdurchsatz von 50% mehr als die vorherigen Zweiventil-Köpfe.
In Kombination mit der effizienteren Verbrennung aufgrund der neuen Doppelzündung, erreicht der Milwaukee-Eight bis zu 10% mehr Drehmoment bei 11% weniger Verbrauch. Mit nur einer kettengetriebenen Nockenwelle fällt der Ventilantrieb des Milwaukee-Eight leichter, leiser und einfacher aus als bei dem Twin Cam Motor. 75% der Schwingungen erster Ordnung werden durch eine stirnradgetriebene interne Ausgleichswelle ausgeglichen und sorgen so für erhöhten Fahrkomfort für Fahrer und Beifahrer.
Der klassische Charakter einer sanft schüttelnden Harley V2 bleibt dabei erhalten. Bei hohen Geschwindigkeiten sorgt die Gummilagerung für ein sanftes Schwingungsverhalten. Es sind aktuell Versionen in 107, 114 und 117 Cubic Inch erhältlich.
Der neue Motor unterschreitet die weltweit verschärften Geräuschgrenzwerten, zugleich kommt der satte Auspuffklang besser als je zuvor zur Geltung.
Für die typische Zündfolge eines Harley-Davidson Big Twins wurde dem Milwaukee-Eight wieder ein Zylinderwinkel von 45 Grad verpasst und beide Pleuel laufen auf den gleichen Hubzapfen. Das Zusammenspiel sorgt für den berühmten „Potato, Potato“ Sound. Die Leerlaufdrehzahl wurde beim Milwaukee Eight von 1.000 auf 850 U/min abgesenkt, um die Harley im Stand leiser und ruhiger laufen zu lassen.
Weitere Harley-Davidson Motoren im Überblick
- Evolution Sportster Motor: Dieser Motor ist heute die Basis aller Modelle der Sportster-Familie. Der Motor reicht von 883cm³ mit 46 PS bis 1202cm³ mit 67PS.
- Evolution Motor (1340ccm): Der „Evo“ verbraucht deutlich weniger und erzeugt zeitgleich deutlich mehr Drehmoment. On Top dreht er ruhiger und ist dadurch auch langlebiger.
- Shovelhead Motor (1340 ccm 65 PS): Der 1340 ccm 65 PS Motor hat neue Zylinderköpfe mit überarbeiteten Kanälen und kompakten Brennräumen, höher verdichtende Kolben, neue Nockenwelle und einen neuen Vergaser.
- Ironhead Motor (883cm³): Die 883cm³ Version mit Grauguss-Zylinder und -Zylinderköpfe gab dem Motor den Namen Ironhead.
- Flathead Motor: Der sportliche Version eines Flathead Motor verfügte über 742cm³ Hubraum und 30PS.
- Panhead Motor: Der Panhead Motor, welcher zu seiner Auslaufzeit 1965 über 60 PS verfügt, zählt als Vorbild der Electra Glide und verfügt zu diesem Zeitpunkt bereits über einen E-Starter.
- Knucklehead Motor: Der Name erhielt der Knuckelhead von seinen Rockerboxen, die den Knöcheln einer menschlichen Faust ähneln.
Schaltgetriebe bei Harley-Davidson
Seit 1915 werden Harley-Davidson Motorräder mit Getriebe angeboten, damals reichten noch drei Gänge für wechselnde Geschwindigkeiten und Lastanforderungen. Mitte der 1930er gab es die ersten Viergang-Getriebe, mit dem Modelljahrgang 1980 bekamen die großen Twins fünf Gänge (die Sportster erst zehn Jahre später), und seit Mitte der 2000er sind bei den großen Zweizylindern (Twin Cam und Milwaukee 8) sechs Gänge das Maß der Dinge.
Was war vor der Einführung von Getrieben?
Für die Freunde der Historie sei es kurz erwähnt: wie die meisten anderen Motorräder der 1900er Jahre hatten Harleys eine direkte Verbindung von der Kurbelwelle zum Hinterrad, mit (Leder-)Riemen. Anstatt mit einer Kupplung wurde der Kraftschluss mit der Riemenspannung reguliert. Ab 1912 gab es Kettenantrieb und eine Kupplung in der Hinterradnabe, 1914 dann auch noch zwei Gänge in der Hinterradnabe dazu.
Wozu brauche ich ein Getriebe an meiner Harley-Davidson?
Das liegt am Motor. Also nicht speziell am Harley V Motor, aber am Verbrennungsmotor. Jeder Verbrenner hat eine optimale Drehzahl, bei der er das meiste Drehmoment entwickelt. Ein Getriebe mit mehreren Gängen ermöglicht den Betrieb im oder nahe am optimalen Drehzahlbereich bei verschiedenen Geschwindigkeiten. Und je mehr Gänge ein Getriebe bietet, desto kleiner sind die Drehzahlsprünge beim Schalten und desto besser gelingt der "Anschluss" und desto kleiner sind die Drehzahlsprünge.
Funktionieren alle Getriebe gleich?Bei Harley-Davidson ja, bzw. zumindest weitgehend ähnlich. Alle Getriebe von Harley-Davidson sind sequentiell, d.h. man kann immer nur einen Gang dem anderen einlegen, nicht wie beim Auto Gänge überspringen.
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