Motorräder mit Automatikgetriebe: Ein umfassender Überblick

Noch sind es wenige, doch es werden immer mehr: Automatik-Getriebe oder automatisierte Kupplungen kommen zu einem Trend auf. MOTORRAD zeigt die Systeme.

Die ersten Automatik-Motorräder

Ausgerechnet Moto Guzzi: Wer hätte das gedacht? Moto Guzzi brachte 1975 das erste Serienmotorrad mit einem Automatik-Getriebe auf den Markt, und zwar in Form der V1000 Convert. 1976 brachte Honda die CB 750A Hondamatic. Beiden gemein war der Drehmomentwandler, und: Eigentlich waren das keine Automatik-Getriebe.

Der Wandler der Moto Guzzi wirkte auf eine konventionelle Kupplung, die wiederum ein manuell zu schaltendes 2-Gang-Getriebe mit Kraft versorgte. Dito bei der Hondamatic: Es gab 2 Fahrstufen, die vorgewählt werden mussten: Low und High. Also im Kontext einer Automatik war hier nur der Kupplungs-Vorgang "automatisch".

1982 endete die Zeit der ersten Automatik-Guzzi. Honda baute noch bis 1983 in insgesamt 4 Modelle die Hondamatic ein. Ein weiterer Unterschied zwischen Convert und Hondamatic war: Die Honda hatte einen echten Leerlauf, die Convert nicht. Daher musste beim Start der Moto Guzzi der weiterhin vorhandene Kupplungshebel gezogen werden.

Automatik-Systeme im Motorrad heute

Nun könnte die Meinung herrschen, seit 1983 hätte sich viel getan. Doch selbst 2025 hat noch kein Motorrad-Hersteller eine kompromisslose Automatik im Programm. Wobei das DCT von Honda mit berechtigtem Erfolg nahe dran ist, allerdings immer 10 Kilogramm wiegt. Dank neuer mechatronischer Feinheiten und besserer Software setzen seit 2023 unterschiedliche Hersteller auf neue Systeme: von der automatisierten Kupplung bis zum komplett automatisierten Schaltgetriebe mit nur einer Kupplung.

Und in Asien blühen neben den bekannten Extremen immer öfter vergleichbare Ansätze, denen wir hier und heute aber keinen Platz einräumen können.

Platzhirsch DCT von Honda

Bereits seit 2010 bietet Honda das Doppelkupplungsgetriebe, kurz DCT an. Ein System, wie es damals und heute noch im Auto gern eingesetzt wird und wurde. Vor einem normalen Schaltgetriebe sitzt ein Paket mit 2 Kupplungen, die abwechselnd und automatisch öffnen und schließen. Im Getriebe selbst sind immer 2 Gänge eingelegt, die über verschiedene Eingangswellen von den beiden Kupplungen unter Last geraten. Eine hydraulische Mechatronik übernimmt das Einlegen und Vorwählen der Gänge sowie das Steuern der Kupplungen.

Heute setzt Honda das DCT mit 6 oder 7 Gängen in 7 unterschiedlichen Modellen ein. Das bekannteste dürfte die Gold Wing sein. Weiterhin in den 1100er-Twin der Africa Twin, NT 1100 und Rebel 1100 sowie in den 750er-Modellen NC, Forza und X-ADV. Honda selbst spricht von einem Anteil von 50 Prozent, die mit DCT gekauft werden. Nachteile: Das DCT-Getriebe wiegt 10 Kilo und kostet 1.100 Euro Aufpreis.

Honda Africa Twin DCT

Die Honda Africa Twin ist eine beliebte Adventure-Bike-Option mit dem Dual Clutch Transmission (DCT) System von Honda.

E-Clutch von Honda

Einen Schritt unterhalb des DCT rangiert bei Honda seit 2024 die E-Clutch. Ein verblüffend kompaktes System zum automatischen Steuern einer konventionellen Seilzugkupplung. Das Getriebe schaltet weiterhin konventionell, und der Kupplungsbefehl kann auch vom Fahrer über den Handhebel erfolgen. Die E-Clutch regelt den Schlupf der Kupplung beim Anfahren und Anhalten selbstständig. Das System wiegt nur knapp über 3 Kilo und kostet für die beiden 650er-Modelle CB 650 R und CBR 650 R jeweils 400 Euro Aufpreis.

Bei Hondas E-Clutch etwa ist eine manuelle Betätigung der Kupplung durch den Fahrer zwar möglich, aber nicht erforderlich, um zwischen den Gängen zu wechseln - die Kupplung wird automatisch betätigt. Im Gegensatz zu herkömmlichen manuellen Getrieben, ermöglicht die Halbautomatik also das Hoch- und/oder Runterschalten ohne Kupplungsbetätigung. Der Vorteil ist klarerweise eine erleichterte Bedienung im Vergleich zu rein manuellen Getrieben, da du nicht die Kupplung ziehen musst, um zu schalten. Dies kann das Fahren in städtischem Verkehr oder bei langsamen Geschwindigkeiten erleichtern.

Yamaha einen Schritt weiter mit Y-AMT

Ebenfalls seit 2024 bietet Yamaha optional das Y-AMT für manche CP2- und CP3-Modelle an, also die Familien auf Basis der MT-07 und MT-09. Ebenfalls verblüffend einfach automatisiert Yamaha allerdings nicht nur die Kupplung, sondern die Schaltung gleich mit. Die beiden außerhalb des Gehäuses montierten Aktuatoren erlauben somit einen gänzlich automatisierten Kuppel- und Schaltvorgang. Ebenfalls mit im Kontext DCT hohem Gewichtsvorteil, denn alle Komponenten wiegen nur 2,5 Kilogramm und kosten um 500 Euro Aufpreis zur per Fuß geschalteten Variante. Über die linke Schaltarmatur kann per Fingerdruck ein Gang gewechselt werden, denn die Y-AMT-Modelle haben weder Kupplungs- noch Schalthebel.

So fährt die Yamaha MT-09 Y-AMT mit Automatik: Mit dem Y-AMT folgt Yamaha dem Trend, Schaltgetriebe mit Motoren zu automatisieren. Erstes Modell mit Automatik ist die MT-09.

Egal in welchem Modus und unabhängig von der anliegenden Last, Motordrehzahl oder Richtung erfolgen die Gangwechsel in der MT-09 per Y-AMT blitzschnell, frei von Schaltrucken oder mechanischen Geräuschen, knackiger und präziser, als es die meisten Quickshifter schaffen. Vom Blipper ganz zu schweigen. Selbst routinierte Motorradfahrer haben gegenüber dieser Technik größtenteils das Nachsehen.

Insgesamt 3 Fahrmodi, besser Schaltmodi, bietet das neue Y-AMT. Darunter ein manueller Modus (MT), der die Gänge per Knopfdruck an der linken Schalterarmatur wechselt. Interessant: Es gibt zwar je einen Knopf zum Hoch- und Herunterschalten, jedoch wirken die auf denselben Sensor. Das erlaubt beim sportlichen Fahren das Bedienen mit dem Zeigefinger per Zug oder Druck, ohne den Daumen vom Lenker nehmen zu müssen. D und D+ heißen die beiden reinen Automatik-Modi, die das Schalten und Kuppeln komplett selbst übernehmen. D+ ist für den sportlichen Einsatz gedacht, während D weiche Schaltvorgänge und niedrige Drehzahlen ermöglichen soll.

Das erste Serienmodell mit dem neuen Y-AMT an Bord ist die Yamaha MT-09, mit entsprechendem Zusatz-Typkürzel. Yamaha führt die neue MT-09 Y-AMT bereits für den Modelljahrgang 2024. Und entgegen früheren Informationen verbraucht die neue Getriebesteuerung nicht mehr Sprit. Zu beiden Modellen - MT-09 und MT-09 Y-AMT - nennt Yamaha den gleichen Spritverbrauch: 5,0 Liter pro 100 Kilometer. Und wie schon geschrieben bestätigt der Vergleich der Gewichte die Angabe von 2,8 Kilo mehr für das neue System, denn wo die MT-09 noch fahrfertig mit 193 Kilo steht, stehen bei der Y-AMT-Ausführung 196 Kilo in den technischen Daten.

Mit der neuen Getriebesteuerung frischt Yamaha die Elektronik der MT-09 Y-AMT auf. Das bekannte TFT-Display mit 5 Zoll (12,7 cm) Diagonale bekommt neue Grafiken, die den eingelegten Getriebemodus anzeigen. Weiterhin bekommt die neue MT-09 das Smart-Key-System von Yamaha, ein schlüsselloses Zündschloss, wobei der Zündschalter trotzdem gedreht werden muss, während der Sender dazu in der Jackentasche bleiben darf.

Ab 11.699 Euro ist die Automatik-MT zu haben, was einem Aufpreis von 500 Euro entspricht. Wie gehabt bietet Yamaha auch die MT-09 Y-AMT in den Farben "Tech Black", "Midnight Cyan" und "Icon Blue" an.

Dass früher oder später auch die Yamaha Tracer 9 mit dem automatisierten Getriebe Y-AMT zu haben sein wird, dafür gibt es ebenfalls Hinweise: Im ersten Teaser-Video zum neuen Y-AMT ist eine der letzten Szenen eine Situation in der Stadt. Dabei bremst ein Auto vor dem Motorrad, das abbremst und herunterschaltet. Ein Feature, das perfekt zum aktuell einzigen Yamaha-Modell mit Abstandstempomat passt, und das heißt Tracer 9 GT+. Außerdem erwähnt Yamaha den Einsatz mit Tempomat, und da kommen für 2025 nur die CP3-Modelle infrage, denn die 700er-Modelle haben keinen Tempomat.

BMW mit neuer Automatik ASA

Zum Modelljahr 2024 brachte BMW für die neuen 1300er-Modelle das optionale ASA-System, das für Automated Shift Assistant steht. Ebenfalls als Ergänzung auf das serienmäßige Schaltgetriebe des neuen Boxers übernimmt das ASA das Steuern der Kupplung und Schaltung. Allerdings nicht wie bei Honda und Yamaha mit zusätzlichen Anbauten, sondern komplett intern. Von außen ist es nur am fehlenden Kupplungshebel zu erkennen. Ein Fußschalthebel, der auf die Elektronik wirkt, ist indes vorhanden. Das Gewicht hält BMW mit knapp über 2 Kilo erwähnenswert im Zaun. Den Preis leider nicht: Das Upgrade auf das ASA kostet zwar nur 865 Euro, es ist aber nur in Verbindung mit dem Dynamik-Paket für 1.695 Euro zu haben.

KTM mit neuem AMT

Kurz nach BMW stellte KTM ein vergleichbares System vor. Ebenfalls komplett in das Motorgehäuse integriert, übernimmt das AMT das Schalten des Getriebes. Die Kupplungsfunktion steuert indes die Physik, in Form einer Rekluse-Kupplung, einer Fliehkraftkupplung. Deswegen verfügt das AMT über eine Parksperre des Getriebes. Eingesetzt werden sollte das neue AMT in den 1390-Modellen von KTM: Konjunktiv? Korrekt: Mit der Insolvenz von KTM seit Ende 2024 zog sich der einzige Hersteller der hochkomplizierten Schaltereinheiten zurück. Stand Ende Mai 2025 ist das AMT bei KTM nicht verfügbar.

Weitere Modelle mit Automatikgetriebe

Es gibt ver­schie­de­ne Motor­rad­mo­del­le, die mit Auto­ma­tik­ge­trie­be erhält­lich sind. Die Ver­brei­tung von Auto­ma­tik­ge­trie­ben bei Motor­rä­dern hat in den letz­ten Jah­ren zuge­nom­men, und vie­le Her­stel­ler bie­ten nun Optio­nen für Fah­rer an, die ein auto­ma­ti­sches Schalt­ge­trie­be bevor­zu­gen.

  • BMW F 850 GS Adven­ture: Die BMW F 850 GS Adven­ture ist ein viel­sei­ti­ges Adven­ture-Bike, das mit dem BMW Motor­rad Auto­ma­tic Sta­bi­li­ty Con­trol (ASC) Sys­tem aus­ge­stat­tet ist.
  • Yama­ha FJR1300AE: Die Yama­ha FJR1300AE ist ein Sport­tou­rer-Modell mit dem Yama­ha Chip Con­trol­led Shift (YCC‑S) Sys­tem.
  • April­ia Mana 850 GT: Die April­ia Mana 850 GT ist ein Naked Bike mit einem Con­ti­nuous­ly Varia­ble Trans­mis­si­on (CVT) Sys­tem.
  • Suzu­ki Burg­man 650 Exe­cu­ti­ve: Der Suzu­ki Burg­man 650 Exe­cu­ti­ve ist ein Maxi-Scoo­ter mit einem stu­fen­lo­sen Auto­ma­tik­ge­trie­be.

Es ist wich­tig zu beach­ten, dass die Ver­füg­bar­keit von Motor­rä­dern mit Auto­ma­tik­ge­trie­be je nach Markt und Her­stel­ler vari­ie­ren kann.

Unter den Automatik-Motorrädern gibt es eine Vielzahl verschiedener Modelle. Im Jahr 2008 erschien die DN-01 von dem Hersteller Honda. Sie ist eine Mischung aus Roller und Cruiser und besticht besonders mit ihrer Haifisch-Optik. Statt über ein Zahnrad-Getriebe verfügt das Bike über eine hydraulische Kraftübertragung mit Kardan-Einarmschwinge. Die Honda DN-01 überzeugt damit, dass sie keine Probleme beim Anfahren mit Fliehkraftkupplung aufweist. Dieses Modell fasziniert vor allem mit dem ausgeklügelten Antriebskonzept. Ein ruckfreies Schalten ohne eine Zugkraftunterbrechung ist hiermit möglich. Vor allem auf längeren Touren macht dieses Bike dank rasanter Beschleunigung Spaß.

Die Aprilia lässt sich in stufenloser Übersetzung in drei Modi vollautomatisch fahren. Allerdings kannst du sie auch in sieben Stufen mit Hand oder Fuß bewegen, ohne zu kuppeln. Ein nicht gerade herkömmliches Getriebe heißt aber auch, dass du im Stand keinen Gang einlegen kannst.

Die BMW bleibt sich mit ihrem Sechsganggetriebe und Ölbadkupplung vollkommen treu. Bei der eingebaute Schaltassistenz kannst du nicht automatisch schalten. Es wird jedoch das schnellere Hochschalten ohne den Griff an den Kupplungshebel ermöglicht. Bei der BMW musst du nicht einmal mehr den Gasgriff schließen, sondern kannst sogar unter Volllast schalten. Darum ist dieses Bike besonders bei Rennfahrern beliebt. Das Bike setzt auf eine elektrohydraulische Betätigung vom herkömmlichen Zahngetriebe und Kupplung. Läuft keine Zündung, kannst du keinen Gang einstellen oder abstellen.

Honda Motorrad Automatik

Die Honda Motorrad Automatik ist bei vielen Motorrädern von Honda optional gegen Aufpreis verfügbar. Diese Automatik unterscheidet sich von der Automatik vom Auto, da das Getriebe nicht nach dem nächsten Gang auf der lastfreien Getriebewelle wählt. Das Getriebe schaltet dann, wenn die Automatikfunktion dazu den Befehl erteilt. Das erste Motorrad von Honda, das mit einer Automatik ausgestattet wurde, war die VFR 1200 F. Sie wurde erstmals 2010 mit Automatik angeboten. Neu oder gebraucht kann man Honda Motorräder mit Automatik kaufen.

Bei der Honda Motorrad Automatik handelt es sich um ein Doppelkupplungsgetriebe, bei dem der Fahrer wählen kann, ob er automatisch oder manuell schalten möchte. Zwei Automatikmodi, S für sportliches Fahren und D für kraftstoffsparendes Fahren, stehen zur Auswahl. Wenn der Fahrer das Gas wegnimmt oder wenn er manuell herunterschaltet, reagiert das Getriebe schnell, es trägt zu mehr Sicherheit bei.

Manuelle vs. Automatikgetriebe

Beim Auto ist der Trend weg vom manuellen zum Automatik-Getriebe schon lange da. E-Autos benötigen sogar überhaupt kein Getriebe mehr. Bei Rollern ist das Thema Schaltgetriebe seit dem Ende der seligen Vespa PX durch. Wobei die bei Scootern verwendete stufenlos agierende Variomatik gänzlich anders aufgebaut ist als eine Zahnrad-basierte Schaltbox. Und da der moderne Mensch dazu neigt, vermeintlich unangenehme Tätigkeiten zu delegieren, kommt der Trend zur einfacheren Bedienung (zumindest der Mechanik) beim Motorrad an. Schalthilfen wie Quickshifter und Blibber sind längst etabliert, ersparen letztlich nur den Griff zur Kupplung.

Nicht nur bei Rollern, auch bei Motorrädern sind Automatikgetriebe ein echtes Komfortfeature, da sie das Fahren einfacher und zugänglicher machen. Bei einem Automatikmotorrad entfällt die Notwendigkeit, manuell zu schalten. Stattdessen wählt das Getriebesystem automatisch den richtigen Gang basierend auf der Geschwindigkeit, der Motordrehzahl und anderen Faktoren. Dies ermöglicht eine reibungslosere Fahrt, insbesondere im Stadtverkehr oder bei längeren Fahrten, da sich der Fahrer voll auf die Straße konzentrieren kann, ohne den Gangwechsel berücksichtigen zu müssen.

Schaltassistenzsysteme

In Kombination mit manuellen Getrieben verfügen immer mehr Motorräder über fortschrittliche Schaltassistenzsysteme. Dazu gehören Technologien wie Quickshifter und Blipper. Ein Quickshifter ermöglicht das Hochschalten, ohne die Kupplung zu ziehen, indem er blitzschnell den Gang wechselt, wenn der Fahrer den Schalthebel betätigt.

Das Doppelkupplungs-System DCT von Honda

Eine Sonderform des Getriebes ist das Doppelkupplungs-System DCT (Dual Clutch Transmission) von Honda. DCT ist ein automatisches Getriebesystem für Motorräder, das mit zwei Kupplungen arbeitet. Es kombiniert das Beste aus manuellen und automatischen Getrieben, indem es die Effizienz und die nahtlose Leistung eines Automatikgetriebes mit der Kontrolle und dem Fahrgefühl eines manuellen Getriebes verbindet.

Das DCT verfügt über zwei separate Kupplungen, eine für die geraden Gänge und eine für die ungeraden Gänge. Durch die beiden Kupplungen kann blitzschnell zwischen den Gängen gewechselt werden, was zu schnellen und reibungslosen Schaltvorgängen führt. Die DCT-Systeme von Honda bieten mittlerweile viele verschiedene Fahrmodi, die an den Fahrstil und die Fahrbedingungen angepasst werden können. Dazu gehören beispielsweise Sportmodi für dynamisches Fahren oder Touring-Modi für entspannteres Fahren. Obwohl das DCT automatisch schaltet, hast du auch die Möglichkeit, manuell über Schaltwippen am Lenker oder einen normalen Fußschalthebel am Motorrad zu schalten.

Halbautomatik

Die Halbautomatik bei Motorrädern ist eine Getriebetechnologie, die Elemente sowohl von manuellen als auch von automatischen Getrieben kombiniert.

Tabelle: Übersicht Automatik-Systeme bei Motorrädern

Hersteller System Funktionsweise Vorteile Nachteile Modelle
Honda DCT (Dual Clutch Transmission) Doppelkupplungsgetriebe, automatische oder manuelle Schaltmodi Schnelle, reibungslose Schaltvorgänge, verschiedene Fahrmodi Höheres Gewicht, höherer Preis Africa Twin, Gold Wing, NT 1100, Rebel 1100, NC, Forza, X-ADV
Honda E-Clutch Automatische Steuerung einer konventionellen Seilzugkupplung Kompakt, leicht, automatische Schlupfregelung Manuelles Schalten erforderlich CB 650 R, CBR 650 R
Yamaha Y-AMT (Yamaha Automated Manual Transmission) Automatisierte Kupplung und Schaltung durch externe Aktuatoren Leicht, gänzlich automatisierter Kuppel- und Schaltvorgang - MT-09
BMW ASA (Automated Shift Assistant) Interne Steuerung von Kupplung und Schaltung Kompakt, leicht Nur in Verbindung mit Dynamik-Paket erhältlich 1300er Modelle
KTM AMT (Automated Manual Transmission) Integrierte Schaltung, Rekluse-Kupplung - Derzeit nicht verfügbar Geplante 1390er Modelle

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