Der Giro Foray ist ein Fahrradhelm, der Design und Leistung vereint. In diesem Testbericht werden wir den 272 g leichten Helm genauer unter die Lupe nehmen und seine Eigenschaften und Vorteile hervorheben.
Design und erster Eindruck
Der Giro Foray besticht durch sein schickes Design, das an seinen großen Bruder, den Giro Synthe, erinnert. Das Design, die Verarbeitung und das Verstellsystem machen einen sehr hochwertigen Eindruck. Viele Kunden waren verblüfft, als sie den Preis von etwa 80€ hörten, da sie ihn auf einen dreistelligen Wert geschätzt hätten.
Sitz und Anpassung
Sicheren Halt findet der Giro Foray Helm durch das Roc Loc ® 5-Haltesystem. Das System bietet die Möglichkeit, den Helm mit nur einer Hand an den Kopf anzupassen. Der Helm kann gleich zweifach auf den Kopf angepasst werden. Andererseits ist eine vertikale Verstellung der Haltearme von 15 mm einstellbar. Beide Einstellungen kann man vornehmen, während man den Helm auf dem Kopf hat.
Das Roc Loc 5-Haltesystem lässt sich wirklich mit nur einer Hand bedienen. Eine leichte Mütze kann man durch das flexible Einstellsystem bequem darunter tragen. Für die, die das ganze Jahr diesen Helm nutzen!
Allerdings gibt es auch einige kleinere Kritikpunkte: Die Haltegurte verdrehen sich leicht und störten einige Fahrer auf den ersten Kilometern. Beim Abnehmen des Helmes zieht es teilweise an den Haaren, was an den weißen Benutzeraufklebern liegt. Sind diese entfernt ist das Problem gelöst. Der allgemein gute Sitz des Helmes tröstet jedoch darüber hinweg und nach 2 Stunden Fahrt empfand man die Gurte auch nicht mehr störend.
Belüftung
Zur Belüftung dienen 21 Öffnungen. Das System kombiniert 21 aktive Belüftungsöffnungen mit internen Kanälen: Dies garantiert Dir eine effiziente Umleitung der Luft um Deinen Kopf. Zugleich wird Hitze abgeleitet und herausgepresst. Bei der ersten Testfahrt ist die wirklich gute Belüftung aufgefallen.
Konstruktion und Sicherheit
Die äußere Polycarbonat-Schale wird in der Herstellung direkt mit der EPS-Innenschale verbunden. Deshalb sind GIRO Helme auch deutlich weniger „auftragend“ als manch andere MTB Helme. Die Fusion der Schalen verringert das Gewicht. Gleichzeitig erhöht das die Robustheit des Modells. Obendrein bringt diese Anfertigung effektivere Belüftungsdesigns mit sich.
Die Marke Giro hat sich einen guten Namen in der Rennradklasse gemacht. Der Helm aus der preiswerten 50-Euro-Klasse vereint Widerstandsfähigkeit mit Funktionalität. Zum einen sorgt dafür seine In-Mold-Konstruktion: Hier verschmilzt eine harte, äußere Polycarbonatschale mit einem stoßdämpfenden Schaumpolster.
Komfort und Passform
Besonders hervorzuheben ist laut CyclingWeekly (22.12.2014) die komfortable Passform des Modells. Dafür sorgt das erstklassige Roc-Loc-5-Anpassungssystem: Pluspunkte gibt es vom Tester für die effiziente Bedienung des Drehrades mit nur einer Hand. Sogar mit Handschuhen ist dies möglich. Ebenso funktional: Das Drehrad bietet eine 2-Wege-Anpassung. Neben der Spannungseinstellung lässt sich die vertikale Helmposition regulieren. Eine gute Anpassung gewährleistet der Hersteller ebenfalls dank der 3 erhältlichen Größen.
Gewicht
Einziges Manko ist laut Tester das Gewicht des Modells. Im Regelfall liegen Rennradhelme zwischen 230 und 290 g. Mit seinen 280 g gehört es zu den schwereren der Klasse.
Giro Foray im Vergleich
Ein Vergleich lohnt sich mit dem Uvex Boss Race.
Weitere getestete Rennradhelme
ROADBIKE hat gemeinsam mit TÜV SÜD zwölf aktuelle Top-Helme zum Test eingeladen. Hier eine Übersicht der Ergebnisse:
Testergebnisse der Helme im Detail
Abus AirBreaker
- Preis/Gewicht: 249,95 Euro/ 214 g
- Testfazit: Herausragend leicht, sehr gut belüftet und dennoch überzeugend bei der Schutzleistung: Der AirBreaker überzeugt auf ganzer Linie.
- Testurteil: Sehr gut (87 Punkte)
Bollé Furo MIPS
- Preis/Gewicht: 200 Euro/ 337 g
- Testfazit: Trotz der weniger offenen Schale ist der Furo von Bollé sehr gut belüftet, auch der Schutz überzeugt. Nur das hohe Gewicht kostet Punkte.
- Testurteil: Gut (58 Punkte)
Bontrager Velocis MIPS
- Preis/Gewicht: 219 Euro/ 270 g
- Testfazit: Beim Schutz gehört der Velocis MIPS zur Spitzengruppe, auch Belüftung und Tragekomfort überzeugen, allerdings ist er nicht der leichteste.
- Testurteil: Sehr gut (75 Punkte)
HJC Ibex 2.0
- Preis/Gewicht: 249 Euro/ 231 g
- Testfazit: Leicht, sicher und gut belüftet: Durch die Bank zeigt sich der Ibex von HJC stark, ohne in den einzelnen Disziplinen Spitzenwerte zu liefern.
- Testurteil: Sehr gut (75 Punkte)
Lazer Genesis
- Preis/Gewicht: 168 Euro/ 211 g
- Testfazit: Leicht, sicher und gut belüftet: Durch die Bank zeigt sich der Ibex von HJC stark, ohne in den einzelnen Disziplinen Spitzenwerte zu liefern.
- Testurteil: Sehr gut (74 Punkte)
Met Trenta 3k Carbon
- Preis/Gewicht: 330 Euro/ 220 g
- Testfazit: Dank der weichen Pads trägt sich der Trenta von Met angenehm, zudem lässt er sich sehr gut anpassen und ist leicht. Andere schützen besser.
- Testurteil: Sehr gut (81 Punkte)
Oakley Aro 3 MIPS
- Preis/Gewicht: 180 Euro/ 295 g
- Testfazit: Der Aro 3 von Oakley punktet in Sachen Schutz und Belüftung, auch die Anpassung gefällt. Allerdings gehört er zu den schwereren Modellen.
- Testurteil: Gut (68 Punkte)
POC Ventral Lite
- Preis/Gewicht: 270 Euro/ 203 g
- Testfazit: Leichter ist keiner: Mit 203 Gramm setzt der POC Ventral Lite den Bestwert. Auch Schutz und Belüftungseigenschaften sind top: Testsieg!
- Testurteil: Überragend (ROADBIKE-Testsieger) (91 Punkte)
Rudy Project Venger
- Preis/Gewicht: 149,95 Euro/ 237 g
- Testfazit: Der günstigste Helm im Test punktet mit hohem Tragekomfort, auch das Gewicht und die Belüftung sind konkurrenzfähig - Preis-Leistungs-Tipp!
- Testurteil: Sehr gut (ROADBIKE-Preis-Leistungs-Tipp) (77 Punkte)
Scott Centric Plus
- Preis/Gewicht: 199,95 Euro/ 219 g
- Testfazit: Das geringe Gewicht und die sehr gute Anpassbarkeit gefallen beim Centric Plus von Scott, auch die Schutzwirkung kann absolut überzeugen.
- Testurteil: Sehr gut (79 Punkte)
Specialized S-Works Prevail II Vent
- Preis/Gewicht: 330 Euro/ 234 g
- Testfazit: Bester Schutz und beste Belüftung - und zudem sehr leicht. Specializeds neuer S-Works Prevail II Vent setzt Maßstäbe und holt sich den Testsieg!
- Testurteil: Sehr gut (ROADBIKE-Testsieger) (91 Punkte)
Giro Fahrradhelm Vergleich 2025
Hier ist ein Vergleich einiger Giro Fahrradhelme aus dem Jahr 2025:
| Modell | Bauart | Verwendung | Größe | Gewicht | Belüftung | MIPS |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Giro Fixture Unisex | In-Mold | MTB, Trail, Urban | 54 - 61 cm | 290 g | 18 Belüftungsöffnungen | Nein |
| Giro Agilis | In-Mold | Rennrad, Universal | S (51 - 55 cm) | 260 g | 32 Belüftungsöffnungen | Ja |
| Giro Foray Road | In-Mold | Universal | M (55 - 59 cm) | 270 g | 21 Belüftungsöffnungen | Nein |
| Giro Cinder | In-Mold | Universal | S (51 - 55 cm) | 270 g | 26 Belüftungsöffnungen | Ja |
| Giro Source MIPS Unisex | In-Mold | MTB | S (51 - 55 cm) | 340 g | 17 Belüftungsöffnungen | Ja |
| Giro Radix Unisex | In-Mold | Trail, Urban | S (51 - 55 cm) | 280 g | 25 Belüftungsöffnungen | Nein |
| Giro Vasona Damen | In-Mold | Universal | One Size | 265 g | 22 Belüftungsöffnungen | Nein |
| Giro Syntax Unisex | In-Mold | Triathlon, Rennrad, Cross, Gravel | S (51 - 55 cm) | 260 g | 22 Belüftungsöffnungen | Ja |
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