Du liebst es, mit deinem Bike neue Strecken zu erkunden, den Wind um die Ohren und das Brummen des Motors im Ohr? Aber: Welche Navi-App taugt was fürs Motorradfahren? Die Planung von Routen stellt lediglich einen Aspekt dar, während das tatsächliche Abfahren der geplanten Route mittels der App der andere ist.
Grundlegende Unterschiede: Navigation vs. Routenplanung
Es geht hier nur um die grundlegenden Unterschiede in der Funktionsweise Navigation vs. Routenplanung. Die Auswahl der Strecken zwischen den Zwischenzielen ist bei der Navigation nicht möglich. Im Offline-Modus ist es entscheidend, dass die Neuberechnung der Strecke bei Umleitungen etc. zügig und reibungslos erfolgt.
Motorrad Routenplanungs-Apps
Die zwei am weitesten verbreiteten Motorrad Routenplanungs-Apps sind Calimoto & kurviger.de, RISER ist in Deutschland noch nicht so verbreitet. Sie bieten in den Premiumpaketen die Turn-by-Turn Navigation und Sprachanweisungen der geplanten Route an. Die meisten Hersteller der Motorrad-Apps bieten die Routenplanung zusätzlich im Web als Cloudservice, also am PC an. Durch den Cloudservice entfällt allerdings ein lästiges Ex- und Importieren auf ein anderes Gerät. Bin ich mit meinem Google Play Account eingeloggt - auf welchem Gerät auch immer - habe ich Zugriff auf alle Daten, also alle Planungen und gefahrene Strecken. Mit einem Cloudservice sind natürlich Kosten verbunden (der Speicherplatz kostet nun mal Geld), neben den Kosten für die weitere Entwicklung und Lizenzen an Drittanbieter.
Google Maps im Fokus
Die meistgenutzte Navigationsapp ist Google Maps. Im Rahmen seines Projekts »Google for India« erprobt der amerikanische Tech-Konzern eine Routenplanungsoption speziell für Motorräder. Google möchte jedem der gut eine Milliarde Inder Zugang zum Internet verschaffen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen die Initiative »Google for India« ins Leben gerufen, in deren Rahmen zahlreiche Initiativen gestartet wurden. Über das zur Verfügungsstellen von Internetanschlüssen hinaus werden in Kursen Grundkenntnisse für die digitale Welt vermittelt. Und auch die Google-Produkte werden für die spezifischen Anforderungen des Milliardenmarktes angepasst.
Die Kartenanwendung für Android-Smartphones erhielt als zusätzliche Option bei der Routenplanung einen Motorradmodus. In dieser Einstellung werden bei der Routenberechnung motorradspezifische Parameter berücksichtigt. Hierzu zählt beispielsweise die eingeschränkte Reichweite, aber auch schmale Gassen, die für Pkw schwer passierbar wären, finden Eingang ins Routing. Die neben Indien in den Staaten Indonesien, Malaysia, Myanmar, Hong Kong, Taiwan, Thailand, Vietnam und auf den Philippinen getestete Version richtet sich derzeit nicht an genussorientierte Motorradfahrer, sondern an Menschen, für die das Motorrad als Fortbewegungsmittel im Alltag dient. Spielereien wie eine Option »Kurvige Strecken« gehören daher nicht zum Funktionsumfang.
Google Maps mit Motorrad-Funktion
Wer mit Google Maps Reiserouten erkunden möchte, kann ab sofort als Option beim Fortbewegungsmittel auch "Motorrad" wählen. Allerdings ist die neue Option derzeit nur in Ostasien verfügbar. Wer sich bei Google Maps-App bislang eine Route von A nach B heraussuchen lies, konnte dabei schon verschiedene Optionen wählen. Nutzer in Ostasien haben ab sofort eine weitere Option: Sie können beim Reisemittel "Motorrad" auswählen. Dann soll die App bei der Reiserouten- und der Reisezeitberechnung auf Motorrad-spezifische Eckpunkte wie Reisegeschwindigkeit, Tankreichweite, Fahrverbote oder Streckenbeschaffenheit zurückgreifen. Auch für Autos zu enge Straßen und das Durchschlängeln im Verkehr werden berücksichtigt. Zudem soll die App im Motorrad-Modus mit mehr Sprachansagen arbeiten, damit die Zweiradfahrer den Blick seltener von der Straße nehmen müssen.
Der Motorrad-Modus berücksichtigt allerdings nicht besonders schöne Streckenführungen für Motorradfahrer, kann also nicht für die Tourenplanung mit besonders reizvollen Strecken genutzt werden. Entwickelt wurde diese neue Option in Indien. Verfügbar ist sie aktuell in Indien, Indonesien, Malaysia, Myanmar, Hong Kong, Taiwan, Thailand, Vietnam und den Philippinen. Alles schnell wachsende Märkte mit hohem Zweiradanteil.
Vor- und Nachteile von Google Maps für Motorradfahrer
Ja, aber mit Einschränkungen. In einigen asiatischen Ländern wie Indien oder Indonesien gibt es tatsächlich einen Motorradmodus in Google Maps - wenn auch für Leichtmotorräder. In Deutschland existiert dieser Modus in Google Maps in dieser Form (noch) nicht. Trotzdem nutzen viele Biker Google Maps, um Routen für Roller und Motorräder abzurufen, weil es einfach und schnell funktioniert. Der größte Vorteil: Du bekommst Echtzeit-Verkehrsdaten, aktuelle Infos zu Baustellen und eine verlässliche Navigation - zumindest für Autos. Für Motorradfahrer bedeutet das: Du fährst dieselbe Route wie ein Auto, ohne Rücksicht auf Motorrad-Vorlieben wie kurvige Strecken oder landschaftliche Reize.
Der größte Nachteil: Das Abfahren mehrerer Wegpunkte muss ständig bestätigt werden, wodurch du immer Zugriff auf dein Smartphone haben solltest. Google Maps bietet keine Option „kurvige Strecke bevorzugen“, wie es z. B. Motobit, Calimoto oder Kurviger tun. Du kannst aber manuell Zwischenziele einfügen, um deine Route spannender zu gestalten. Ein beliebter Trick: Nutze die Satellitenansicht oder den Terrain-Modus, um Höhenunterschiede und Landschaftsstruktur zu erkennen. So kannst du zumindest landschaftlich reizvolle Routen finden - auch wenn’s etwas mühsam ist.
Google Maps selbst bietet keine GPX-Exportfunktion. Du kannst aber Drittanbieter-Tools wie „mapstogpx.com“ nutzen. Die Fahrzeiten in Google Maps basieren auf Autofahrten - das heißt, sie berücksichtigen keine Unterschiede beim Beschleunigen, beim Bremsen oder beim Überholen, die bei Motorrädern relevant sein können. In der Praxis bedeutet das: Du bist oft schneller unterwegs als Google denkt - außer du bleibst stur auf Bundesstraßen im Feierabendverkehr. Wenn du Landstraßen und Pässe bevorzugst, kannst du etwa 10-20 % kürzere Fahrzeiten als angezeigt einplanen.
Im Gegensatz zu speziellen Motorrad-Apps, bietet Google Maps keine direkte Tracking-Funktion für deine Fahrten. Ein Workaround: Du kannst deine Route in Google Maps planen und mit einer anderen App parallel aufzeichnen. Google Maps punktet mit Stauinfos und einfacher Handhabung, ist aber eher eine Notlösung für spontane Trips und kann wie eine Art “Suchmaschine” für Orte genutzt werden.
Komoot als Alternative?
Komoot ist eigentlich für Radfahrer, Wanderer und Outdoor-Fans gedacht. Ein spezieller Modus für Motorräder? Fehlanzeige. Trotzdem wird die App auch von Bikerinnen und Bikern genutzt, um Touren durch schöne Landschaften zu planen. Kurvige Straßen sind das Salz in der Suppe jeder Motorradtour - leider hat Komoot keine Funktion, die automatisch solche Strecken priorisiert. Das bedeutet: Wenn du Kurven suchst, musst du deine Route manuell anpassen, sodass du kurvige Passagen einbaust. Das funktioniert zwar grundsätzlich, ist aber auf Dauer wirklich mühsam.
Komoot ist eher für Radler gemacht - das merkt man auch bei der Navigation. Die App versucht, möglichst sichere und angenehme Strecken zu finden, was am Fahrrad super ist. Für unsere Motorräder bedeutet das aber manchmal: Schotterpisten, Feldwege oder Strecken, die für motorisierte Fahrzeuge oft gar nicht erlaubt sind. Wenn du Komoot fürs Motorrad nutzt, solltest du jede Route vorher sorgfältig prüfen. Mit etwas Erfahrung kannst du die Wegführung aber anpassen und bekommst am Ende eine brauchbare Tour. Die Android- oder iOS-App bietet eine Tracking-Funktion, mit der du deine komplette Tour aufzeichnen kannst - inklusive Geschwindigkeit, Höhenprofil und Zeit.
Komoot erkennt nicht, dass du mit einem Motorrad unterwegs bist. Die Daten und Analysen werden daher möglicherweise nicht exakt auf deinen Fahrzeugtyp zugeschnitten. Wenn du die Aufzeichnung später teilen oder analysieren möchtest, funktioniert das trotzdem gut - und du kannst sogar Fotos entlang der Route hinzufügen. Für Motorradtouren empfiehlt sich das Rennrad- oder Gravelbike-Profil. Diese Profile bevorzugen befestigte Straßen und vermeiden in der Regel unbefestigte Wege.
Spezielle Motorrad-Navi-Apps
Wenn du auf kurvige Straßen, Höhenmeter und Motorradtauglichkeit Wert legst, solltest du lieber zu spezifischen Apps wie Motobit, Kurviger oder Scenic greifen. Diese bieten Profile speziell für Biker, berücksichtigen kurvige Strecken und sind deutlich besser auf das Zweirad-Erlebnis abgestimmt. Mit der Motobit App hast du dein digitales Biker-Navi am Start um das maximale aus deinen Motorradtouren herauszuholen - eine Extraportion Kurven und Fahrspaß sind nur einen einzigen Klick entfernt.
Nützliche Apps für Motorradfahrer
Bei jeder Motorradtour stellt sich früher oder später die Frage: Wo ist die nächste Tankstelle in der Umgebung? Wo kann man am besten einkehren, um sich zu stärken oder wo geht es als nächstes hin? Dann lohnt es sich, die passende App zu haben, die auf diese Fragen Antworten gibt, denn das Handy ist für die meisten Motorradfahrer sowieso immer mit dabei. Für das Motorradfahren gibt es, genauso wie im Alltag, unzählige Apps, die nützliche Tools mit sich bringen.
Wetter-Apps
Ihr plant eure nächste Motorradtour, wollt aber auf das perfekte Wetter warten, um nicht aus Versehen in starken Regen zu geraten und keine Motorrad Regenbekleidung dabei zu haben oder von Frost überrascht zu werden? Dann checkt lieber vorher das Wetter mit einer Wetter-App, um sicherzugehen. Die meisten Apps können das Wetter bis zu 14 Tage voraussagen, natürlich können dann noch Schwankungen auftreten. Am genauesten sind die 3-Tage-Vorhersagen. Wir können euch die App Motorbike Weather empfehlen, bei der ihr eigene Bedingungen einstellen könnt, die für euch das perfekte Motorradwetter ausmachen. Wenn das Wetter mit eurem Wetter-Profil übereinstimmt, bekommt ihr eine Benachrichtigung von der App und es kann losgehen. Besonders sinnvoll ist auch ein Regenradar, bei dem ihr unterwegs drohende Regenwolken rechtzeitig erkennt und z. B. eure Unterkunft eher aufsuchen könnt. Wetter Online und Wetter.com haben z. B.
Übersetzer-Apps
Gerade, wenn ihr viel im Ausland unterwegs seid und die Sprache nicht 100%ig beherrscht, lohnt sich der Einsatz einer Übersetzer-App. So lassen sich Missverständnisse umgehen und ihr seid auf der sicheren Seite, wenn ihr beispielsweise eine Panne habt oder unterwegs fragen wollt, wo ihr die nächste Motorrad-Werkstatt oder ein nahegelegenes Restaurant findet. Eine Möglichkeit ist der Google Translator, wobei hier die Übersetzungen oft nicht sehr präzise sind, gerade wenn es um ganze Sätze geht. Besser ist die App von DeepL, die viel genauer und sinnvoller übersetzt.
Tank-Apps
Geht unterwegs der Sprit zur Neige, solltet ihr schnell Ersatz finden, damit eure Tour weitergehen kann. Wenn ihr vorausschauend fährt und plant, könnt ihr eure Route so legen, dass ihr dabei sogar sparen könnt. Mit den Tank-Apps Clever-tanken.de und mehr-tanken findet ihr die günstigste Tankstelle in eurer Nähe. So könnt ihr die aktuellen Preise checken und dann direkt zu eurer Zieltankstelle in eurem Wunschradius fahren.
Motorrad-Routenplaner-Apps
Auch bei der Planung der perfekten Motorrad-Route helfen verschiedene Motorrad-Navigations-Apps. Der Google Maps Motorrad Tourenplaner hilft nicht nur dabei, Tankstellen, Hotels und Restaurants in eurer Nähe zu finden, auch die richtige Route lässt sich damit sehr einfach verfolgen. Allerdings könnten damit Roaming-Gebühren anfallen, falls ihr im Ausland unterwegs seid. In diesem Fall empfehlen wir die App Here, über die ihr euch weltweit Kartendaten herunterladen und auch offline als Navi nutzen könnt.
- DEKRA Motorrad: Mit dieser Motorrad-Routenplaner-App findet ihr in ganz Deutschland Tourenvorschläge inklusive der wichtigen Informationen zur Dauer und Schwierigkeit der Strecke.
- Calimoto: Ihr sucht nach den schönsten Strecken mit vielen Kurven? Dann ist die App Calimoto das Richtige für euch, die mit einem speziellen Kurvenalgorithmus arbeitet.
- RISER: Die besten Touren nach euren persönlichen Präferenzen könnt ihr ebenso mit der Motorradtouren-App RISER finden.
Unterkünfte für Biker
Wer lange auf Tour ist, braucht auch die passende Unterkunft, die perfekt auf Biker ausgerichtet ist. So trifft man schnell Gleichgesinnte und fühlt sich ganz wie Zuhause.
- Biker Betten: Mit der kostenlosen App für Motorradfahrer findet ihr Hotels und Unterkünfte, die speziell auf den Motorrad-Tourismus ausgelegt sind.
- Motorradhotels: Auch mit dieser Motorrad-App könnt ihr euch beliebte Hotels für Biker in eurer Nähe anzeigen lassen.
- AroundMe: Nicht nur Hotels könnt ihr ganz einfach mit AroundMe finden, auch Banken, Tankstellen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Bars werden euch in eurer Nähe angezeigt.
Weitere nützliche Apps
- ADAC Pannenhilfe: Diese App ist besonders praktisch, wenn ihr eine Panne oder einen Unfall habt. Darüber lässt sich nämlich einfach eine Telefonverbindung zum ADAC herstellen und auch der Standort kann auf Wunsch direkt automatisch übertragen werden.
- Intercom: Um mit eurem Bike-Partner problemlos während der Tour kommunizieren zu können, könnt ihr entweder Kommunikationssysteme nutzen, oder auf die App Intercom zurückgreifen.
- Sena Utility: Wenn ihr Kommunikationssysteme von Sena nutzt, solltet ihr die passende App auf eurem Handy haben, um das Headset perfekt steuern zu können.
Auch wenn Apps nützliche Begleiter auf Motorrad-Ausfahrten sind, solltet ihr jedoch beachten, dass ihr euer Handy nicht während der Fahrt benutzt. Bringt es stattdessen in einer sicheren Halterung am Lenker eures Bikes an, wo es weder durch Stöße noch durch das Wetter in Mitleidenschaft gezogen werden kann.
Calimoto im Detail
Die kostenlose Navi-App Calimoto zeigt Ihnen optimierte Routen mit besonders kurvigen Strecken - perfekt für den nächsten Wochenendausflug. Bei Motorrad-Fahrern verhält es sich anders: Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ legen sie besonderen Wert auf den Fahrspaß. Wenn Sie leidenschaftlicher Biker sind und des Öfteren mit Ihrer Maschine gerne schöne Strecken in Ihrer Umgebung befahren, sollten Sie sich lieber die neue Navi-App Calimoto für Android und Calimoto für iOS einmal näher anschauen.
Die App wurde speziell für Motorrad-Fahrer entwickelt und bietet zahlreiche nützliche Funktionen. Besonderes Highlight: Mithilfe von künstlicher Intelligenz will Calimoto besonders kurvige Strecken mit wenigen Ampeln finden - damit können Sie den nächsten Wochenend-Trip so richtig genießen. Die App erstellt Ihnen sowohl für Strecken von A nach B als auch für Rundtouren eine empfehlenswerte Strecke. Für Letztere können Sie eine Fahrdauer angeben, Calimoto passt den Weg dann automatisch an die festgelegte Zeit an.
Der Algorithmus legt dabei besonderen Wert auf kurvenreiche Strecken und wenige Ampeln. Die Berechnung basiert nicht auf Erfahrungswerten von Nutzern, sondern nur auf Geodaten, sodass auch bisher kaum befahrene Gebiete schnell errechnet werden können. Künftig soll es Nutzern aber auch möglich sein, Feedback zu den Routen zu geben. Calimoto ist sowohl für Android als auch für iOS leider nur in der Grundversion kostenlos. Dort können Sie eine Gratisregion freischalten. In dieser können Sie navigieren, Rundtouren planen sowie anschließend analysieren.
Mithilfe der Sprachnavigation und des Trackings behalten Sie auf jeder Tour die Übersicht. Des Weiteren sind in der Gratis-Version die Erstellung eines Tourenkatalogs sowie die Features „Tourenauswertung“ und „Touren teilen“ mit inbegriffen. Die spezielle Motorradkarte zeigt wichtige Punkte wie Tankstellen, Bikertreffs und Gebirgspässe an. Praktisch: Die Karten werden offline auf dem Smartphone gespeichert, um Ihr Datenvolumen zu schonen und auch navigiert zu werden, wenn mal kein Netzempfang besteht. Waren Sie von einer Strecke begeistert, können Sie diese direkt mit Freunden teilen.
Wem die Gratisregion zu klein ist und weitere Karten benötigt, benötigt Calimoto Premium, das kostenpflichtig in einem Abo-Modell erhältlich ist. Dabei können Sie zwischen einem wöchentlichen oder jährlichen Abo wählen. Zu den Pro-Features zählen unter anderem der Gefahrenstellenwarner (zum Beispiel für Blitzer) sowie auch die Funktionen „Schräglagen-“ und „Beschleunigungsanalyse“. Für Biker, die es besonders kurvig mögen, gibt es das zusätzliche Routingprofil, das besonders kurvige Strecken anzeigt.
Die Navi-App Calimoto fokussiert sich genau auf die Dinge, die vielen Motorrad-Fahrern wichtig sind: Schöne, kurvenreiche Landstraßen mit wenigen Ampeln für einen flüssigen Fahrverlauf. Dank Sprach-Navigation finden Sie problemlos Ihren Weg, selbst wenn Sie Ihr Smartphone in der Jackentasche haben. Beim nächsten Wochenend- oder Tagestrip sollten Sie Calimoto unbedingt einmal testen. Auch wenn der Algorithmus noch nicht jedes Mal die perfekte Strecke liefert, lohnt es sich einmal etwas Neues auszuprobieren.
Zusammenfassende Tabelle
| App | Vorteile | Nachteile | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Google Maps | Echtzeit-Verkehrsdaten, einfache Bedienung | Keine spezifischen Motorrad-Funktionen (außerhalb Asiens), keine kurvigen Strecken | Motorradmodus in einigen asiatischen Ländern |
| Komoot | Geeignet für Outdoor-Aktivitäten, Tourenplanung | Nicht primär für Motorräder, ungeeignete Strecken möglich | Rennrad- oder Gravelbike-Profil für Motorradtouren |
| Calimoto | Spezifisch für Motorradfahrer, kurvige Strecken, Offline-Karten | Kostenpflichtiges Abo für vollen Funktionsumfang | Kurvenalgorithmus, Gefahrenstellenwarner |
| Kurviger | Spezifisch für Motorradfahrer, detaillierte Anpassungsmöglichkeiten | Benutzeroberfläche evtl. nicht so intuitiv wie bei anderen Apps | Viele Optionen zur Routenoptimierung |
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