Seitdem ich Motorrad fahre, versuche ich das neue Hobby mit der Fotografie und dem Filmen zu verbinden. Klar, dass man da auch die Actioncam direkt am Motorrad befestigen möchte. Aber so eine Kamera am Moped kann eine ordentliche Portion an Datenmüll produzieren, wenn man sie einfach nur unbedacht mitlaufen lässt.
Grundlegende Tipps zur GoPro-Befestigung am Motorrad
Beim Filmen mit einer GoPro am Motorrad ist es wichtig, einige grundlegende Aspekte zu beachten, um qualitativ hochwertige und sehenswerte Aufnahmen zu erzielen.
- Rechtlicher Aspekt: Es herrscht eine gewisse Unsicherheit, ob Videoaufnahmen im Straßenverkehr erlaubt sind. Du solltest dich deshalb am besten immer zuerst über die aktuelle Rechtslage informieren. Denk dabei daran, dass die Rechtslage in unterschiedlichen Ländern variieren kann.
- Sicherheitsschlaufe verwenden: Safety first! Anbringen, dass wirklich nichts passieren kann.
- Unterschiedliche Perspektiven: Eine Kameraeinstellung bzw. -position wird für den Zuschauer schnell langweilig. Es ist wichtig, dass du mit unterschiedlichen Perspektiven für Abwechslung sorgst.
- Fehler: Nur aus einer Perspektive filmen. Eine Kameraeinstellung bzw -position wird für den Zuschauer schnell langweilig.
Befestigungsmöglichkeiten für die GoPro am Motorrad
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, eine GoPro am Motorrad zu befestigen. Die Wahl der richtigen Befestigung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Motorradmodell, dem gewünschten Blickwinkel und den persönlichen Vorlieben.
Helmhalterung
Eine beliebte Option ist die Helmbefestigung. Genau da liegt der Vorteil der Kamera am Helm: Man kann durch einen Blick zur Seite auch schöne Landschaften aufnehmen, die sonst auf den Bildern nur am Rande erscheinen würden. Es gibt für die GoPro spezielle Halterungen. Mit denen kann man das Ding entweder auf, neben, direkt vor und oder unten am Kinn befestigen. Einfach mal googlen.
- Vorteile:
- Filmt genau da, wo du hinschaust.
- Ermöglicht die Aufnahme von Landschaften durch seitliche Blicke.
- Nachteile:
- Das Gewicht der GoPro macht sich am Helm durchaus bemerkbar.
- Ein Kabel für die Stromversorgung kann den Helm noch breiter machen.
- Die Kamera ist an dieser Position wesentlich schwerer auszurichten für ein anständiges Bild.
Ich werde dann vermutlich auch mal nach einer Kinn-Klebehalterung schauen die tief genug ist, sodass die Cam nicht im Sichtfeld ist. Ehrlich, wenn sie am Kinn stört ist sie mmn. zu hoch montiert. Bei mir ist sie absolut nicht im Sichtfeld oder behindert.
Lenkerhalterung
Eine weitere Möglichkeit ist die Lenker-, Sitzrohr- Stangenhalterung. Wie wärs mit einer entsprechenden Halteung am Lenker oder z.B.
- Vorteile:
- Filmt nach vorne und nimmt Arme und Lenker mit ins Bild.
- Nachteile:
- Nicht viele.
Weitere Befestigungsorte
- Motorrad: Man kann die GoPro seitlich am Motorrad zu montieren, z.B. Die Cam ist mit einem Halter, doppelseitgem Klebeband und Kabelbindern am Spiegel befestigt. Da wackelt nix, da vibriert nix.
- Sturzbügel: Positionierung am Sturzbügel mit einer Klammer und einer ca. 15 cm Schiene (tiefe Positionierung, teilweise eingeschränktes Sichtfeld durch Gabel). Ich habe vorne am Bügel eine Klemmhalterung.
- Schwinge: Die Knieschleifer-Aufnahme wo Du gesehen hast - da wurde die Kamera mit einem der Klebepads hinten an der Schwinge befestigt. Klebepad habe ich am Bike selber bisher keines, weed mir aber jetzt auch einen auf die Schwinge kleben - für alles andre hat mir bisher der Saugnapf gereicht btw.
- Tank: Auf der R6 benutze ich den Saugnapf etwas nach links versetzt am Tank da ich so zwischen Spiegel und schwarzer Scheibe durchfilmen kann (direkt hinter der schwarzen Scheibe ist nicht so toll mit den Aufnahmen...).
Zusätzliche Tipps und Anregungen
- Saugnapf: Ich hab auch noch einen recht guten tipp wie ich finde, wenn man dem saugnapf nicht so ganz vertraut: man nimmt einfach ein schlüsselband und sichert die cam dann damit nochmal zusätzlich.
- Fernbedienung: Zum Ein- und Ausschalten hab ich eine Fernbedienung am Lenker. Ich habe mir jetzt extra für diesen Zweck ein gebrauchtes Galaxy S5 Mini ersteigert, weil das mit Nässe einigermaßen zurechtkommt.
- Perspektiven: Also Aufnahmen aus der Third-Person-Perspektive.Dazu kannst du die Kamera entweder auf ein Stativ stellen, oder du hältst sie sehr ruhig in der Hand und filmst dein Motorrad, andere Motorradfahrer oder auch einfach mal die Landschaft während einer Pause aus der Perspektive eines Außenstehenden. Hierzu schadet es nie, wenn du auch ein Handstativ dabei hast.
- Vibrationen: Eine GoPro am Lenker mag mit den originalen Haltern eine große Wackelei sein, aber das lässt sich leicht umgehen: Man verwendet das RAM Mount System. Damit sind selbst bei einem Einzylindermotor gute Aufnahmen möglich.
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