Der GoPro Brustgurt, auch „Chesty“ genannt, sollte in keiner guten Action Cam Ausrüstung fehlen. Der Grund dafür ist einfach: Man kann die Halterung im Prinzip in fast jeder Filmsituation einsetzen und die einzigartige Perspektive macht in jedem GoPro-Video einiges her.
Empfohlene Einsatzbereiche des GoPro Brustgurts
Wie gesagt eignet sich der Chesty für fast alle Sportarten oder Aufnahmesituationen. Es gibt aber ein paar Situationen, für die er wirklich wie gemacht ist und besonders geniale Aufnahmen zulässt. Dazu gehören:
- Skifahren/Snowboarden
- Wandern/Klettern
- Fahrradfahren/Mountainbiken
- Motorradfahren/Motorcross
- Kanufahren/Kayaking
- Rafting
- Schwimmen/Schnorcheln
- Kartfahren
- Golfen
- Basketball
- Volleyball
- Fußball
- Angeln
- Grillen
- Frisbee
Die genannten Einsatzbereiche haben eins gemeinsam: Überall sind auch die Arme stark mit in die Bewegung involviert. Das wirkt durch die Perspektive dann natürlich besonders interessant. Denn im Gegensatz zur Kopf- oder Helmhalterung bei der man nur den Bereich vor einem sieht, fängt man mit der Brustgurthalterung zusätzlich auch das ein, was man mit seinen Armen macht. Je nachdem kann man sogar noch die eigenen Beine in der Aufnahme erkennen. Die ultimative Ego-Perspektive. 😀
Hast du vor in den genannten Bereichen zu filmen, dann schau dir den Brustgurt auf jeden Fall mal genauer an.
Chesty V2 - Performance Brustgurthalterung (GoPro offizielles Zubehör)
- Das leichte, flexible Design vereint Komfort und Performance
- Das gepolsterte und atmungsaktive Material sorgt bei allen Aktivitäten für hohen Tragekomfort
- Er lässt sich vollständig an jeden Körperbau anpassen und passt auch über eine schwere Winterjacke
- Durch den speziell entwickelten Schnellsteckverschluss kannst du ihn ganz einfach an- und ausziehen - selbst mit Handschuhen
- Kompatibel mit allen GoPro Kameras
Als Hinweis: Wie für jede andere Befestigung gilt aber natürlich auch hier, dass eine einzelne Perspektive immer irgendwann langweilig wird. Man muss sie mit anderen kombinieren, wie im kostenlosen Ebook „3 Geheimnisse der besten Action Cam Videos“ beschrieben. Wenn du das machst, haben die Brustgurtaufnahmen eine besonders intensive Wirkung.
Weniger empfehlenswerte Einsatzgebiete
Auch wenn sie die Brustgurt Halterung für sehr viele Bereiche sehr gut eignet, gibt es dennoch ein paar Situationen, in denen sie weniger empfehlenswert ist. Das liegt daran, dass die Kamera am Chesty natürlich nur in die Richtung filmen kann, in die der Oberkörper ausgerichtet ist.
Bei manchen Sportarten steht man aber grundsätzlich seitwärts gerichtet. Das sind z.B. Snowboarden oder Surfen. Hier würde man stets zur Seite filmen. Als kurze Szenen innerhalb eines Videos sind auch diese Aufnahmen geeignet, jedoch sollte man damit eher sparsam umgehen.
Es gäbe noch die Möglichkeit mithilfe des 90°-Schwenkarms die Kameraposition so einzustellen, dass sie trotzdem in Fahrtrichtung filmt. Jedoch vergrößert sich durch den Schwenkarm der Abstand von der Kamera zum Körper, was zu stärker verwackelten Videos führen kann.
Tipps zur Handhabung des GoPro Brustgurts
Jetzt möchte ich dir noch ein paar Tipps mit an die Hand geben, mit denen du die besten Ergebnisse bei deinen Aufnahmen erreichen kannst.
Richtige Befestigung
Um ein zu starkes Wackeln der Kamera zu verhindern, ist es zunächst mal wichtig, dass der Brustgurt richtig eingestellt wird. Dazu ziehst du den Gurt zunächst an und ziehst ihn dann ordentlich fest.
Es gibt insgesamt ganze 5 Positionen, an denen die Länge der Gurte eingestellt werden kann. Und du solltest darauf achten, dass die Platte, auf der die Kamera sitzt, fest an die Brust gedrückt wird.
Bei der Kamera selbst solltest du darauf achten, dass sie sich möglichst nah an deinem Körper befindet. So werden Hebelwirkungen minimiert und die Kamera bleibt ruhiger.
Tipp: Bei Aufnahmesituationen mit besonders starken Bewegungen, kann es sinnvoll sein, die Halterung noch etwas zu modifizieren, indem man die Auflagefläche der Plastikplatte noch vergrößert. Dafür kann man z.B. festen Karton oder eine dünne Sperrholzplatte hinter die Plastikplatte montieren. So werden die Kamerabewegungen noch weiter minimiert.
Richtige Ausrichtung der Kamera
Es gibt zunächst zwei Möglichkeiten die Kamera anzubringen: Entweder ganz normal richtig rum, oder auf dem Kopf, also falschrum. Oft ist die „upsidedown“ Position beim Brustgurt die bessere Wahl, da sie es ermöglicht, den Kamerawinkel stärker nach oben zu neigen. Bei normaler Befestigung ist die Kamera in der Regel etwas zu sehr Richtung Boden gerichtet, da die Kamera Rückseite dann an die Befestigungsplatte stößt.
Die zweite Sache, die man bei der Ausrichtung bedenken muss, ist folgende: Überlege dir, wie deine Körperposition aussieht, während du filmen wirst. Denn öfters machen Filmer den Fehler, dass sie den Gurt anlegen und die Kamera ausrichten, während sie gerade stehen. Wenn man sich dann aber „in Action“ begibt, also z.B. aufs Fahrrad schwingt, ändert sich die Neigung des Oberkörpers und oftmals filmt man dann nur den Boden.
Also: Immer daran denken, wie die Körperhaltung während des Filmens ist, und daran die Kamera ausrichten.
GoPro Hero Modelle im Überblick
Actioncams von GoPro erlauben Aufnahmen in nahezu jeder erdenklichen Situation - bei halsbrecherischen Stunts, Unterwasser und selbst dann, wenn es so richtig dreckig wird. Doch welche Hero ist die Richtige? Der Name GoPro Hero steht seit Jahren für Spitzenqualität im Bereich Action-Kameras, da das kalifornische Unternehmen in vielen Bereichen Maßstäbe setzt. Doch bei der großen Auswahl fragen sich Actionfilmer zurecht: Welche GoPro Hero sollte man wählen?
GoPro Hero13 Black
Die GoPro Hero13 Black hat im CHIP Testcenter mit einem fast durchweg exzellenten Ergebnis überzeugt. Unschlagbar ist die Actioncam in der Ausstattung: Zur hohen 5,3K-Auflösung und beeindruckenden Burst-Zeitlupen gesellen sich professionelle Videofeatures und ein souveräner Bildstabilisator. Der nahezu quadratische 8:7-Sensor eignet sich sowohl für vertikale als auch für 16:9-Videos. Das Gehäuse der Hero13 kommt mit einer zusätzlichen Magnet-Halterung, außerdem sind spezielle Linsenvorsätze erhältlich, etwa ein Makro-Objektiv oder verschiedene ND-Filter.
GoPro Hero12 Black
Die GoPro Hero 12 Black ist eine erstklassige Wahl für Abenteurer, Content Creators und Producer. Das Gesamtpaket ist rundum überzeugend, denn zusätzlich zur Top-Ausstattung und exzellenten Videoqualität hat der Hersteller jetzt endlich auch die Akkuleistung optimiert. In 4K-Auflösung filmt die Hero 12 bis zu 95 Minuten mit einer Akkuladung, das ist ein guter Wert und der wichtigste Punkt, der sie vom Vorgängermodell Hero 11 unterscheidet. Professionelle Producer werden die 5,3K-Auflösung und die professionellen Farbprofile zu schätzen wissen.
GoPro Hero
Die GoPro Hero ist mit 86 Gramm Gewicht eine sehr leichte Actioncam. Wie die Ergebnisse des CHIP Tests zeigen, muss man für die kompakte Größe und den günstigen Preis deutliche Abstriche bei der Bildqualität und der Ausstattung hinnehmen. Die maximale Videoauflösung liegt bei UHD, die im Testcenter gemessene Schärfe geht durchaus in Ordnung. Die Framerate von 30 fps (Bilder pro Sekunde) ist jedoch für die flüssige Wiedergabe von Actionmotiven zu gering. Bei 2,7K sind immerhin 60 fps möglich. Darüber hinaus fehlen spezielle Zeitlupenmodi genauso wie Zeitraffer oder HDR.
GoPro Hero11 Mini
Für Extremsportler, die aus der Ich-Perspektive (POV) filmen wollen, kann die GoPro Hero 11 Mini also eine überlegenswerte Variante sein. Da die beiden Displays wegfallen, ist das Gehäuse sicherlich noch robuster als das der übrigen Heros. Der Hersteller spricht von "einer der langlebigsten GoPros der Geschichte". Und durch die zweite Halterung an der Rückseite der Kamera lässt sich die Mini einfacher an Helmen oder Gurten befestigen.
GoPro Hero11 Black
Die GoPro Hero 11 Black besitzt den selben großen 8:7-Sensor wie die GoPro Hero 12 Black. Im "Vollbild-Modus" werden alle zur Verfügung stehenden Pixel genutzt, um eine Auflösung von 5312 x 4648 Pixeln aufzunehmen. Dieses Video kann über die Quick-App ganz nach Belieben als Querformat oder Hochkant ausgegeben werden. Anders als bei der Hero 12 gibt es jedoch keine Möglichkeit, direkt in der Kamera ein Hochkantvideo zu filmen. Die Foto-Auflösung liegt wie beim aktuellen Top-Modell bei 27 Megapixeln.
GoPro Hero 9 Black
Die GoPro Hero 9 Black ist zwar die Ur-Ur-Ahnin des aktuellen Top-Modells, aber Einsteiger können dennoch unbesorgt zugreifen. Die Hero 9 ist mit allen wichtigen GoPro-Features ausgestattet, es fehlt nur die Möglichkeit, nativ hochkant zu filmen. Außerdem ist die Framerate geringer als bei den neueren Modellen, aber 4K mit 60 fps reicht für eine einfache Zeitlupe und einen ruckelfreien Bewegungsablauf aus. Die Akkuleistung lässt sich mit der GoPro Hero 12 Black vergleichen.
GoPro Hero 10 Black
Die GoPro Hero 10 Black besticht vor allem durch ihre hohe 5,3K-Videoauflösung sowie durch ihre sehr gute Ausstattung. Sie ist stoß- und wasserfest, macht Videos mit einer Framerate von bis zu 120 fps bei 4K, in 2,7K sogar bis zu 240 fps. Damit kann die GoPro durchaus mit aktuellen Modellen mithalten. GoPro-Fans wissen auch das üppige Angebot an zusätzlichem kompatiblen Zubehör und Halterungen für die verschiedensten Zwecke zu schätzen. Dazu passend liefert der Bildstabilisator HyperSmooth 4.0 sehr gute Arbeit ab und die Display-Anzeige sowie Touch-Bedienung funktionieren merklich besser als bei Vorgänger-Modellen. Die Foto-Auflösung ist auf 23 Megapixel gestiegen.
GoPro Zubehör für Motorradfahrer
Um die GoPro optimal für Motorradaufnahmen zu nutzen, gibt es eine Vielzahl von Zubehör, das die Möglichkeiten erweitert und die Qualität der Aufnahmen verbessert.
Helm-Halterung
Um beim Biken, Skifahren oder Klettern aus der Ego-Perspektive zu filmen, muss man die Hände frei haben. Deshalb gibt es neben Stangen-Klemmen und Brustgurten auch spezielle Helm-Halterungen, die ab der Hero8 einfach an die "Finger" der GoPro-Kamera angebracht werden, es ist kein zusätzliches Gehäuse nötig. Es gibt Halterungen für Fahrrad-Helme, die per Gurt an den Belüftungsschlitzen festgemacht werden und Halterungen für Kletter- und Motorrad-Helme, die per Klebepad befestigt werden.
Brustgurt-Halterung
Alternativ zur Helm-Halterung gibt es auch Actioncam-Befestigungen mit Gurten, die vor die Brust geschnallt werden. Damit lässt sich die Laufstrecke beim Joggen oder gewagte Stunts beim Parkour dokumentieren. Da hier die Kamera-Perspektive etwas tiefer liegt, wirken Hindernisse und andere Objekte noch eindrucksvoller. Übrigens gibt es solche Halterungen auch für Hundegeschirre.
Unterwasser-Gehäuse
Wer nur im flachen Gewässer schnorcheln gehen will, benötigt eigentlich kein Zubehör, höchstens vielleicht einen schwimmenden Handgriff, der verhindert, dass die Kamera zu Boden sinkt, wenn sie mal versehentlich los gelassen wird. GoPro-Kameras sind bis 10 Meter Tiefe wasserdicht, erst beim Tauchen bis in 60 Meter Tiefe wird ein spezielles Unterwassergehäuse gebraucht. Unverzichtbar in größerer Tiefe ist auch eine zusätzliche Beleuchtung, etwa eine wasserdichte LED-Aufstecklampe.
Media-Mod
Für professionelle Ansprüche hat GoPro deshalb das Media-Mod auf den Markt gebracht: Diese Erweiterung bietet nicht nur zwei Zubehör-Schuhe und einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für ein externes Mikrofon, sondern kommt mit einem direktionalen Mikrofon. Damit lassen sich Umgebungs- und Windgeräusche besser ausblenden, Sprache wirkt deutlich verständlicher. Eine echte Empfehlung für alle Vlogger und Youtuber ist der Batteriegriff Volta: Mit einer Stromstärke von 4900 mAh verlängert er die Laufzeit der Kamera enorm, nach Herstellerangaben auf bis zu vier Stunden hochauflösendes 5,3K-Video (30 fps).
Weitere GoPro Motorrad Tipps
Rechtlicher Aspekt
Es herrscht eine gewisse Unsicherheit, ob Videoaufnahmen im Straßenverkehr erlaubt sind. Hierbei geht es in erster Linie um sogenannte „Dashcams“, jedoch fällt unter Umständen auch die Nutzung der GoPro am Motorrad darunter. Du solltest dich deshalb am besten immer zuerst über die aktuelle Rechtslage informieren. Denk dabei daran, dass die Rechtslage in unterschiedlichen Ländern variieren kann.
Sicherheit
Achte darauf, dass wirklich nichts passieren kann. Sicherheitsschlaufe - verwenden. Safety first!
Perspektiven
Sorge mit unterschiedlichen Perspektiven für Abwechslung. Es ist wichtig, dass du mit unterschiedlichen Perspektiven für Abwechslung sorgst. Fehler: Nur aus einer Perspektive zu filmen.
Befestigungspositionen
Eine beliebte Möglichkeit beim Motorradfahren ist sicherlich die Anbringung am Motorradhelm. Lenker-, Sitzrohr- Stangenhalterung. nicht viele. ist. Motorrad entscheiden. Helmbefestigung. nach vorne filmen und hast deine Arme und den Lenker perfekt mit auf dem Bild.Doch nicht nur das. fehlen. Blick nach hinten. besten mit Klebepads oder dem Saugnapf.
Third-Person-Perspektive
GoPro seitlich am Motorrad zu montieren, z.B. zur Geltung. einzustreuen. Also Aufnahmen aus der Third-Person-Perspektive.Dazu kannst du die Kamera entweder auf ein Stativ stellen, oder du hältst sie sehr ruhig in der Hand und filmst dein Motorrad, andere Motorradfahrer oder auch einfach mal die Landschaft während einer Pause aus der Perspektive eines Außenstehenden. Hierzu schadet es nie, wenn du auch ein Handstativ dabei hast.
Video Empfehlung zum Thema „GoPro Motorrad“
Zum Schluss möchte ich dir noch ein Video von 1000PS.de empfehlen, die auf dem Gebiet Motorrad echte Experten sind.
Alternativen zu GoPro
Selbst GoPro-Fans müssen inzwischen zugeben: Auch andere Unternehmen bauen gute Action-Cams. Dank ihres sehr guten Akkus schneiden im CHIP Testcenter beispielsweise DJI-Actioncams wie die DJI Osmo Action 4 sehr gut ab. Ein interessantes alternatives Konzept verfolgt Insta360 mit der modularen Actioncam Insta360 One RS, die sich schnell zu einer 360-Grad-Kamera umstecken lässt. Die DJI Osmo Pocket 3 überzeugte in unserem Testcenter durch besonders scharfes Videobild und einem Gimbal als optischen Bildstabilisator.
Fazit
Der GoPro Brustgurt ist für fast jeden Videofilmer eine klare Empfehlung. Er ermöglicht einzigartige Aufnahmen aus der Ego-Perspektive und ist vielseitig einsetzbar. In Kombination mit anderen Halterungen und Zubehör sowie der richtigen GoPro-Kamera lassen sich beeindruckende Videos erstellen.
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