GoPro Motorrad: Die besten Einstellungen und Tipps für atemberaubende Aufnahmen

Viele Motorradfahrer nutzen Action-Cams, um ihre Touren festzuhalten. Einige filmen komplette Fahrten, während andere nur gelegentlich Fotos schießen möchten. Doch wie befestigt man die GoPro richtig am Motorrad und welche Einstellungen sind optimal?

Wie befestige ich die GoPro am Motorrad?

Die Befestigung der GoPro am Motorrad kann eine Herausforderung sein. Entweder man verunstaltet das Motorrad mit den beiliegenden Klebe-Pads oder platziert die Kamera auf dem Motorradhelm und spielt "Teletubby". Eine weitere Option ist ein Brustgurt, aber auch hier gibt es Probleme: Platziert man ihn zu hoch, um nicht nur den Tacho zu filmen, stößt die Kamera an den Helm, sobald man den Blick senkt. Es gibt jedoch auch gut durchdachte Kamera-Halterungen von Firmen wie iSHOXS, die in einer blauen Plastikkiste mit diversem Zubehör geliefert werden und top verarbeitet sind.

Grundlegende Tipps für GoPro Motorrad Aufnahmen

Motorradfahren ist sicherlich die Anbringung am Motorradhelm. genau filmen wo du hinschaust, doch nicht nur das. Lenker-, Sitzrohr- Stangenhalterung. nach vorne filmen und hast deine Arme und den Lenker perfekt mit auf dem Bild.Doch nicht nur das. fehlen. Blick nach hinten. besten mit Klebepads oder dem Saugnapf. GoPro seitlich am Motorrad zu montieren, z.B. zur Geltung. einzustreuen. Also Aufnahmen aus der Third-Person-Perspektive.Dazu kannst du die Kamera entweder auf ein Stativ stellen, oder du hältst sie sehr ruhig in der Hand und filmst dein Motorrad, andere Motorradfahrer oder auch einfach mal die Landschaft während einer Pause aus der Perspektive eines Außenstehenden. Hierzu schadet es nie, wenn du auch ein Handstativ dabei hast.

Rechtlicher Aspekt

Es herrscht eine gewisse Unsicherheit, ob Videoaufnahmen im Straßenverkehr erlaubt sind. Hierbei geht es in erster Linie um sogenannte „Dashcams“, jedoch fällt unter Umständen auch die Nutzung der GoPro am Motorrad darunter. Du solltest dich deshalb am besten immer zuerst über die aktuelle Rechtslage informieren. Denk dabei daran, dass die Rechtslage in unterschiedlichen Ländern variieren kann.

Sicherheit geht vor

Sicherheitsschlaufe - verwenden. Safety first!

Abwechslungsreiche Perspektiven

Es ist wichtig, dass du mit unterschiedlichen Perspektiven für Abwechslung sorgst.

Häufige Fehler vermeiden

Ein häufiger Fehler ist, nur aus einer Perspektive zu filmen.

GoPro Einstellungen: Das Optimum aus jeder Aufnahme herausholen

Die GoPro ist die leistungsstärkste Action-Cam auf dem Markt. Doch nur wer ihre mächtigen Waffen richtig einsetzt und die passende GoPro-Einstellung wählt, wird gestochen scharfe Bildqualität und Zeitlupen erhalten, die einem den Atem rauben. Im Folgenden werden die verschiedenen Stellschrauben der GoPro Einstellungen erläutert:

Die Bestandteile der GoPro Einstellungen

Eine typische GoPro Videoeinstellung besteht aus:

  • Auflösung & Seitenverhältnis: z.B. 1080p
  • Bildrate: z.B. 50fps
  • Bildwinkel: z.B. wide
  • Sonderfunktionen: Optionale Einstellungsmöglichkeiten (z.B. Protune, Auto Low Light, Spot Meter, GPS, Bildstabilisierung)

GoPro Auflösung

Die Auflösung gibt an, aus wie vielen Bildpunkten das Bild besteht. Je höher die Auflösung, desto schärfer und detailreicher ist das Bild. Hier ein Überblick über die gängigen Auflösungen:

Bezeichnung Auflösung Seitenverhältnis
4k 4:3 3840×3072 4:3
4k Cin 4069×2160 17:9
4k 3840×2160 16:9
2,7k 4:3 2704×2028 4:3
2,7k 2704×1520 16:9
2,7k Cin 2716×1524 17:9
1440p 1920×1440 4:3
1080p 1920×1080 16:9
960p 1280×960 4:3
720p 1280×720 16:9
WVGA 848×480 16:9

Die 4k Auflösung ist zum Beispiel knapp 4mal so groß wie 1080p. Vereinfacht gesagt heißt das also, dass du ein 4k Video auf einem 4mal größeren Bildschirm anschauen könntest, und die Schärfe noch genauso gut wäre wie bei dem 1080p Video auf dem kleinen Bildschirm.

GoPro Seitenverhältnis

Je nachdem, welche Auflösung du wählst, ändert sich das Seitenverhältnis der Aufnahmen. In der Regel hast du die Wahl zwischen dem 16:9 und dem 4:3 Format. 16:9 ist das gängige Videoformat, während 4:3 auf den meisten Bildschirmen links und rechts schwarze Balken verursacht. Wenn du nicht genau siehst, was du filmst, dann solltest du in 4:3 filmen. Wenn du siehst, was du filmst (z.B. wenn du die Kamera in der Hand hältst und sie einen Bildschirm hat), dann kannst du in 16:9 filmen.

GoPro Bildrate (fps)

Die Bildrate (frames per second, fps) gibt an, wie viele Einzelbilder pro Sekunde aufgenommen werden. Je höher die Bildrate, desto flüssiger ist das Video. Für normale Aufnahmen reichen 25-30fps aus, für Zeitlupen sollten es 60fps oder mehr sein. In Europa wählst du am besten PAL.

GoPro Bildwinkel

Die GoPro bietet verschiedene Bildwinkel zur Auswahl: Weit, Medium, Linear und Eng. Typisch für Action Cams ist der extreme Weitwinkel, der jedoch zu Verzerrungen führen kann. SuperView fängt sogar einen noch größeren Bereich ein. Die Einstellung Linear korrigiert die Verzerrungen und bietet einen natürlicheren Look. Der Bildwinkel sollte an die jeweilige Aufnahmesituation angepasst werden.

GoPro Zusatzfunktionen

Die GoPro bietet eine Reihe von Zusatzfunktionen, die das Einstellungs-Repertoire erweitern. Zu den wichtigsten gehören:

  • Protune
  • Bildstabilisation
  • Auto Low Light Modus
  • Spot Meter
  • Zoom
  • GPS

Keine dieser Funktionen ist zwingend notwendig.

Die richtigen Einstellungen für verschiedene Situationen

Die Wahl der richtigen Einstellungen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Belichtungssituation, der Art der Aufnahme und der gewünschten Nachbearbeitung. In speziellen Situationen, wie in der Dämmerung oder Unterwasser, solltest du die Einstellungen etwas reduzieren. Für Super Zeitlupen solltest du die Bildrate hochschrauben. Hier sind einige Empfehlungen:

  • Wenig Licht? = Bildrate (fps) reduzieren
  • Super Zeitlupen? = Bildrate hochschrauben
  • Motiv größer im Bild? = Bildwinkel verkleinern

Spezielle GoPro Modelleinstellungen

Die optimalen Einstellungen variieren je nach GoPro Modell. Hier sind einige Empfehlungen für verschiedene Modelle:

GoPro HERO7

  • 4k, 60/50fps, Weit, mit HyperSmooth: Bietet allerbeste Bildqualität und zur Not auch etwas Zeitlupen Potenzial (halbe Abspielgeschwindigkeit locker möglich). Mit dem Bildwinkel „Weit“ kommt zu dem ein großer Bereich aufs Bild. Zusätzlich kannst du die hervorragende Bildstabilisierung „HyperSmooth“ nutzen.
  • 2,7k, 60/50fps, SuperView, mit HyperSmooth: Im Vergleich zur vorherigen Einstellung ist hier die Bildqualität etwas niedriger, dafür bekommst du mit SuperView einen noch größeren Bereich aufs Bild. Das ist vor allem hilfreich, wenn du die Kamera so befestigt hast, dass du den Bildschirm nicht sehen kannst, sondern nur ungefähr in die richtige Richtung filmst.
  • 1080p, 240/200fps, Weit: Diese Einstellung solltest du wählen, wenn du besonders flüssige Zeitlupen erstellen möchtest. Mit 240fps ist eine 10-fache Verlangsamung der Abspielgeschwindigkeit absolut machbar.
  • 1080p, 120/100fps, SuperView: Wenn du nicht unbedingt eine 4k Auflösung brauchst, eignet sich diese Einstellung aufgrund des großen Bildbereichs und des sehr guten Zeitlupen Potenzial sehr gut als Standard-Einstellung.

GoPro HERO5 Black

  • 2,7k, 60/50fps, Weit: Diese Einstellung ist bei der HERO5 Black der ideale Kompromiss zwischen Top Bildqualität und gleichzeitig guter Bildrate. Mit dieser Einstellung machst du somit so gut wie nie etwas falsch.
  • 1080p, 80/60/50fps, SuperView: Diese Einstellung eignet sich als Alternative zu der vorherigen Einstellung, wenn du einen besonders großen Bereich aufs Bild kriegen möchtest. Das ist zum Beispiel empfehlenswert, wenn du nicht aus der Hand filmst und die Kamera viel in Bewegung ist.
  • 720p, 120/100fps, SuperView oder 1080p, 120fps, Weit: Diese Einstellungen sind die erste Wahl für Zeitlupen. Die Variante mit 1080p bietet die höhere Bildqualität, dafür bietet die 720p Variante einen größeren Bildbereich.

GoPro HERO5 Session

Die empfohlenen Einstellungen für die HERO5 Session ähneln stark denen der HERO5 Black.

GoPro HERO4 Black

Die empfohlenen Einstellungen für die HERO4 Black ähneln stark denen der HERO5 Black.

GoPro HERO3(+)

  • 2,7k, 30/25fps, Wide: Diese Einstellung bietet die höchste Aufnahmequalität bei der HERO3(+). Zwar schafft sie theoretisch sogar 4k Aufnahmen, jedoch ist die Bildrate dabei mit 12,5 bzw. 15fps so niedrig, dass sie nicht flüssig abgespielt werden können.
  • 1440p, 30/25fps, Wide: Als es die SuperView Funktion noch nicht gab, musste man eine Einstellung im 4:3 Format wählen, um einen möglichst großen Bereich aufs Bild zu bekommen. 1440p ist in genau diesem 4:3 Format. (SuperView kam erst mit der HERO3+.)
  • 1080p, 60/50fps, Wide: Die Allzweck Einstellung dieser Kamera Generation. Sie bietet den besten Kompromiss zwischen Bildqualität und Bildrate und eignet sich somit bestens für den Großteil aller Aufnahmen.
  • 720p, 120fps, Wide: Diese Einstellung ist bei der HERO3(+) die erste Wahl, wenn es um besonders flüssige Zeitlupen geht.

GoPro Hero 13 Black: Tipps und Tricks für das neueste Modell

Die neue GoPro Hero 13 Black bringt mit ihrer Vielseitigkeit frischen Wind in das Action-Cam-Segment. Sie entspricht technisch den Vorgängermodellen Hero 12 und Hero 12 Black. Den 8:7-Sensor mit 5,3K-Video und 27-MP-Fotos, die HyperSmooth-Stabilisierung 6.0 und die Wasserdichtigkeit bis 10 m - all das gibt es auch in der alten Hero 12 Black und sogar schon in der Hero 11 Black.

Neuerungen beim Zubehör

Es gibt einige Updates beim Zubehör, insbesondere neue Linsen und Filter. Außerdem ist der Objektivanschluss der Hero 13 Black neu. Er erkennt automatisch, welche Linse angebracht wurde, ähnlich wie bei spiegellosen und digitalen Spiegelreflexkameras.

Makrolinse als Alleinstellungsmerkmal

Die neue Makro Lens Mod ist zum Beispiel für Nahaufnahmen gedacht. Sie hat eine 4-Zoll-11-cm-Fokussierung und eine minimale Fokussierungsentfernung, die viel weiter entfernt ist als bei einem normalen GoPro-Objektiv. So kann man näher an Objekte herangehen und tolle Effekte erzielen - und das sogar mit 120 Bildern pro Sekunde in Zeitlupe.

Videos mit GPS-Stickern aufwerten

Die Hero 13 Black hat wieder GPS an Bord. Das heißt, du kannst Overlays mit Daten wie Strecke, Geschwindigkeit und Beschleunigung in deine Videos einbauen. Bei der Hero 12 Black hatte GoPro diese Funktion überraschenderweise gestrichen. Bei der Konkurrenz lassen sich solche Effekte nur mit externen Geräten wie Smartwatches oder Fernbedienungen realisieren.

Überhitzung vermeiden

Vor allem bei höheren Bildraten und hohen Auflösungen kann auch die Hero 13 Black überhitzen. Faustregel also: solange du dich mit der Cam bewegst, ist alles in Ordnung. Und wenn du dich nicht bewegst, dann reduzierst du einfach die Bilder pro Sekunde (fps), zum Beispiel im Auto, auf etwa 4K 30. Dann sollte Hitze kein Thema mehr sein.

Die besten GoPro-Einstellungen für gelungene Aufnahmen

Passe die Einstellungen immer an die Aufnahmebedingungen an. Je nach Aufnahmesituation solltest du verschiedene Einstellungen wählen. Wenn du auf höchste Qualität und größtmögliches Sichtfeld Wert legst, ist die 5,3K-Auflösung mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde genau das Richtige für dich. Wenn du Zeitlupenvideos aufnehmen willst, dann nimm am besten die 4K-Auflösung mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde oder die 2,7K-Auflösung mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde.

Empfohlene Einstellungen für POV-Aufnahmen

Ich empfehle für POV-Aufnahmen das Format 8:7, weil es den größten vertikalen Sichtbereich bietet. Wenn du lieber Videos im 16:9-Format möchtest, gibt es auch dafür eine tolle Lösung. Als erstes kannst du statt „weit“ die noch weiteren Winkel Superview und Hyperview einstellen. Außerdem haben die aktuellen Hero-Modelle zwei Modi, die es im 4:3-Format nicht gibt: Hyperview mit 5,3K-60fps und Hyperview mit 4K-120fps. Das sind empfehlenswerte Einstellungen, weil sie mehr Auflösung und Qualität bieten.

Die besten GoPro-Einstellungen für maximale Flexibilität bei der Postproduktion

Für das größte Sichtfeld und die größte Flexibilität bei der Nachbearbeitung verwendet ihr am besten diese Einstellungen:

  • Profil: Log
  • Bildausschnitt: 8:7
  • Auflösung /Bildrate: 5,3K / 30fps oder 4K / 60fps
  • Digitales Objektiv: Weit
  • HyperSmooth: Ein

Die besten GoPro-Einstellungen für Kinofilm-Look

Diese Modi bieten die beste Detailgenauigkeit und Qualität bei zweifacher Zeitlupe (die Zeitlupe richtest du in der Nachbearbeitung ein, etwa in der Quik-App). Wenn du eine bessere Stabilisierung willst, nimm im „Linear“-Modus auf. In diesem Modus wird der Bildausschnitt aber stärker beschnitten, daher sind „Weit“ oder „Superview“ besser.

  • Profil: Standard
  • Bildformat: 16:9
  • Auflösung: 5,3K
  • Bildrate: 60
  • Digitales Objektiv: Linear, Weit oder Superview
  • HyperSmooth: Ein

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