GPS-Tracker für Motorräder: Test und Vergleich

GPS-Motorrad-Tracker sind essenzielle Hilfsmittel für jeden Motorradfahrer, der sein Fahrzeug optimal schützen und überwachen möchte. Sie bieten nicht nur Schutz vor Diebstahl, sondern auch wertvolle Einblicke in das Fahrverhalten und den Wartungsbedarf des Motorrads. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland fast 16.000 Autos dauerhaft gestohlen, das sind mehr als 43 Fahrzeuge pro Tag. Ein guter Diebstahlschutz können GPS-Tracker sein.

Wichtige Kriterien beim Kauf eines GPS-Trackers

Bei der Auswahl eines GPS-Trackers für Ihr Motorrad sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Funktionsumfang: Welche Funktionen bietet der Tracker? Bietet umfassendes Echtzeit-Tracking, Fahrzeugdiagnose und 24/7 Unfallmeldung, Diebstahlmelder. Bietet detaillierte Fahrstatistiken, Diebstahlschutz, Wartungserinnerungen und Echtzeit-Tracking. Unterstützt präzises Echtzeit-Tracking, Geofencing, Fahrtberichte und Alarmmeldungen. Bietet Echtzeit-Ortung, Geozonen, Alarmmeldungen und umfangreiche Sicherheitsfunktionen. Bietet präzises Echtzeit-Tracking, detaillierte Fahrdatenanalyse, Wartungserinnerungen und Sicherheitsalarme. Bietet Echtzeit-Tracking, Diebstahlschutz, Routenverfolgung und Fahrdatenanalyse.
  • Zubehör: Welche zusätzlichen Zubehörteile werden angeboten?
  • Strom: Wie wird der Tracker mit Energie versorgt und wie lange hält die Batterie? Der Tracker verfügt über eine langlebige Batterie.
  • Kommunikation: Über welche Netzwerke und Geräte kann der Tracker kommunizieren?
  • Support: Wie gut ist der Kundenservice erreichbar?
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Ist der Tracker im Vergleich zu seinen Funktionen preislich wettbewerbsfähig?
  • Aktualisierung und Pflege: Wie regelmäßig werden Software-Updates bereitgestellt?

Wie funktionieren GPS-Tracker?

Aus technischer Sicht ist ein Tracker nichts anderes als ein Peilsender. Das integrierte GPS-Modul dient zur Ermittlung des Standorts per Satellit. Die zur Standortbestimmung erforderlichen Daten werden durch das Mobilfunk-Modul weitergeleitet und lassen sich dann per Smartphone-App oder Web-Browser abrufen.

Etwas umständlicher und unkomfortabler ist die Ortung per SMS bzw. Anruf. Auf beiden Wegen werden ebenfalls die Standortkoordinaten übermittelt, die man sich anschließend bei Google Maps darstellen lassen kann.

Installation und Montage

Damit der Peilsender von Dieben nicht sofort entdeckt wird, sollte man ihn nicht im Handschuhfach, am Armaturenbrett oder im Kofferraum befestigen. Möchten Sie den Sender nicht im Fahrzeuginneren, sondern irgendwo im Außenbereich verstecken, muss der Tracker gegen Staub und Wasser geschützt sein.

GPS-Tracker werden entweder über die Bordspannung betrieben oder haben einen eigenen Akku. Achten Sie darauf, dass dieser mindestens über 5.000 mAh verfügt. Bei einer täglichen Standortabfrage hält er dann rund einen Monat durch, ohne nachgeladen werden zu müssen. Auch fest verbaute Tracker, die ihren Strom direkt vom Auto beziehen, sollten einen eigenen Not-Akku besitzen.

Falls es Ihnen nicht auf absolute Kompaktheit ankommt, greifen Sie lieber zum etwas größeren Modell. Die Genauigkeit des Peilsenders ist normalerweise besser, wenn das GPS-Modul nicht ganz so winzig ausfällt.

Zusätzliche Funktionen und Alarme

Hilfreich ist ein sogenannter Bewegungs- bzw. Erschütterungs-Alarm. So werden Sie sofort per SMS alarmiert, wenn sich Ihr Fahrzeug bewegt und offenbar ein Langfinger am Werk ist. Der Radius-Alarm schlägt zu, falls Ihr Auto einen vorher definierten Bereich verlässt.

SIM-Karten und Netzwerke

GPS-Tracker benötigen eine SIM-Karte, da sie ihre Koordinaten per Mobilfunknetz mitteilen. Hierzu genügt jede handelsübliche Prepaid-Datenkarte mit geringem Volumen, weil das Datenaufkommen äußerst gering ist, bzw. eine Mobilfunkkarte. Einige GPS-Tracker werden bereits mit SIM-Karte ausgeliefert, diese lässt sich meistens nicht gegen ein anderes Modell tauschen.

4G-Technik ist bei einem GPS-Tracker aktuell noch nicht unbedingt erforderlich. Allerdings hat die Telekom im Oktober 2024 angekündigt, ihr 2G-Netz im Juni 2028 abzuschalten. Vodafone will die 2G-Technologie voraussichtlich bis Ende 2030 in Deutschland schrittweise abschalten. Es bleiben also noch einige Jahre bis zur Abschaltung.

Empfehlenswerte GPS-Tracker für Motorräder im Vergleich

Onntrack Portable Pro+

Keine komplizierte Einrichtung, kein unübersichtliches Abo-Modell, keine nervige Verkabelung im Auto und exakte Tracking-Ergebnisse: Der Onntrack Portable Pro+ ist unser Favorit für alle, die einen GPS-Tracker auspacken und sofort nutzen möchten. Der Onntrack Portable Pro+ ist die ideale Wahl, wenn Sie einen GPS-Tracker ohne Abo-Kosten oder Fahrzeugverkabelung suchen. Einfach auspacken, per QR-Code die App herunterladen, die IMEI-Nummer eingeben - und schon kann das präzise Echtzeit-Tracking beginnen. Die Anleitungsbeilage ist aber leider nur auf Niederländisch, die Einrichtung klappt dank der deutschen App aber auch so.

Zwar ist dieses Modell zum Kaufpreis von knapp 180 Euro teurer als das vieler Mitbewerber. Allerdings handelt es sich hierbei um den finalen Preis. Denn man muss sich für kein Abo entscheiden, um den Onntrack monats- oder jahresweise zu benutzen. Nach der Bezahlung ist dieses Gerät dauerhaft vollumfänglich einsatzbereit.

Ausgeliefert wird die kompakte Box mit integrierter SIM-Karte für 2G- und 4G-LTE-Abdeckung. Wünschenswert wäre, dass die Anleitung nicht nur auf Niederländisch beiliegt. Aber bei uns im Test funktioniert das Tracking dennoch innerhalb weniger Sekunden. Denn anhand zweier QR-Codes kann man die jeweils für iOS und Android passende »Onntrack«-App herunterladen - diese ist auf Deutsch. So genügt es, die auf der Rückseite der Verpackung abgedruckte IMEI-Nummer einzugeben. Diese dürfte gerne besser zu erkennen sein.

In unserem Test wird der Tracker anschließend sofort geortet. Eine Verkabelung im Auto an der Fahrzeugbatterie ist nicht erforderlich. Denn der Portable Pro+ hat einen Akku fest verbaut. Zum internen Akku macht der Hersteller keine Angaben. Nur so viel: Dieser soll bis zu 90 Tage durchhalten, ehe er wieder aufgeladen werden muss. Das 108 x 60 x 29 Millimeter große Gehäuse ist spritzwassergeschützt. Ein superstarker Magnet hält den Onntrack bombenfest an jedem metallischen Gegenstand.

Auf unserer ersten Fahrt kontrollieren wir unseren Trip parallel in der Onntrack-App auf einem Smartphone. Super, das Live-Tracking gelingt nahezu ohne Verzögerung in Echtzeit. Man sieht stets sofort auf einer Karte, wo sich das Auto befindet. So muss das sein! Dabei kann man auch die aktuell gefahrene Geschwindigkeit ablesen. Die Genauigkeit der Standorterfassung ist gut, hier liegt der Onntrack maximal wenige Meter daneben. Sobald sich das Auto bewegt, erhält man eine Warnmeldung - wichtig für den Fall, dass sich jemand unerlaubt am Fahrzeug zu schaffen macht.

Über die Geo-Zonen-Funktion kann man in der App einen Bereich einrichten, in der sich der Wagen aufhalten darf. Über das Web-Portal www.tracken.nl hat man gleichermaßen Zugriff auf den GPS-Tracker. Dieses fällt leider recht unübersichtlich aus und ist auf Niederländisch gehalten. Gelungen ist auch hier die Darstellung früherer Strecken, diese sind ein halbes Jahr gespeichert. Der Bereich mit Unterpunkten wie Fahrverhalten, Temperatur oder Benzinverbrauch ist für unseren Geschmack zu vernachlässigen und nur eine Spielerei.

Viel wichtiger ist: Der Onntrack Portable Pro+ arbeitet sehr präzise, erlaubt tolles Echtzeit-Tracking, ist einfach einzurichten und verursacht keine laufenden Kosten. Außerdem ist er in der ganzen EU einsatzbereit.

Neben GPS verfügt das Gerät zusätzlich über eine WLAN- und lbs-Ortungsfunktion. So kann die Position auch über Telefonmasten bestimmt werden, wenn das GPS-Signal ausfällt.

Salind GPS Tracker 11 4G

Wer auf Flexibilität Wert legt und seinen GPS-Tracker unkompliziert in verschiedenen Autos nutzen will, findet im Salind GPS Tracker 11 4G ein sehr interessantes Modell. Deutlich günstiger als das Topmodell und dennoch stark: Der Salind 11 verfügt über einen eigenen Akku, ermöglicht eine exakte Positionsbestimmung und überzeugt in Handhabung und Funktionalität inklusive 4G.

Der Salind 11 4G ist 109 x 76 x 26 Millimeter groß und wiegt 256 Gramm. Sein integrierter Magnet packt ordentlich zu und erlaubt die sichere Montage an Metallteilen. Hinter einer Gummiabdichtung befinden sich die USB-Buchse zum Laden sowie Status-LED-Leuchten. Außerdem ist hier bereits ab Werk eine SIM-Karte eingesetzt.

Den Akku-Stand kann man nicht direkt am Gerät, sondern nur über die App ablesen. Laut Hersteller sucht die SIM-Karte automatisch die beste Verbindung und funktioniert weltweit in 100 Ländern über zukunftssichere 4G-Netzabdeckung.

Der Salind 11 4G wird online unter www.start.finder-portal.com aktiviert. Das klappt schnell und ohne Probleme. Vor der Erstbenutzung muss man sich für ein Abo-Modell entscheiden. Im »Basic«-Paket zahlt man ohne langfristige Bindung für jeden Monat 12 Euro. Das Jahres-Abo kostet 84 Euro, für zwei Jahre werden 120 Euro fällig. Optional bietet Salind ein »Premium«-Package an. Sechs Monate kosten 60 Euro, für ein Jahr muss man 96 und für zwei Jahre 144 Euro hinblättern. Kunden haben zusätzlich die Möglichkeit, auf Streckeninformationen der vergangenen 365 Tage zuzugreifen, außerdem stehen Satelliten-, 3D- und Outdooransichten zur Verfügung.

Neben der Live-Ortung lassen sich die Strecken der vergangenen 100 Tage abrufen. Auf der Hintergrundkarte sieht man sowohl live als auch im Rückblick, wann und zu welcher Uhrzeit man welchen Streckenabschnitt mit welcher Geschwindigkeit absolviert hat. Die Fahrt lässt sich per Animation noch einmal abspielen.

Mit der Genauigkeit der Standortangabe sind wir im Test sehr zufrieden. Sowohl außerhalb als auch innerhalb der Garage weist der Salind 11 4G maximal eine Abweichung von 5 Meter auf. Das reicht zur präzisen Ortung des Autos vollkommen. Während der Fahrt im Live-Check aktualisiert der Tracker alle paar Meter seinen aktuellen Standort. Problemlos klappt das Abrufen vergangener Fahrtrouten.

Das Handling im Browser und in der App gelingt mühelos und intuitiv ohne Eingewöhnungszeit. Interessant ist ein Blick in die »Statistiken«.

Zur Kapazität des Akkus macht der Hersteller keine Angaben. Im Alltagstracking (rund eine Stunde Nutzung pro Tag) soll eine Ladung rund 40 Tage durchhalten. Als Standby-Zeit gibt Salind 60 bis 90 Tage an.

Wir können den Salind GPS Tracker 11 4G zum Preis von knapp 50 Euro wärmstens empfehlen.

PAJ Vehicle Finder 4G 2.0

Der Vehicle Finder 4G 2.0 wird fest mit der Autobatterie verkabelt und hat dadurch immer Saft. Version 2.0 des PAJ Vehicle Finders wird fest mit der Autobatterie verkabelt, bietet einen Notfallakku sowie viele Funktionen und ist dabei besonders kompakt gebaut.

Beim PAJ Vehicle Finder 4G 2.0 muss man sich keine Sorgen machen, dass irgendwann der Akku des GPS-Trackers leer ist und aufgeladen werden muss. Regulär kostet der Fahrzeugfinder um die 100 Euro, bei Amazon ist er aber schon für knapp 40 Euro zu haben und damit ein echtes Schnäppchen. Allerdings muss man an die laufenden Kosten denken. Diese sind exakt so hoch wie beim Salind GPS Tracker 11 4G. Erhältlich ist das »Basic«-Paket für 12 Euro/Monat, 84 Euro/Jahr bzw.

Die Einrichtung ist ein Klacks und verläuft ebenfalls exakt so wie beim Salind-Tracker. Unter start.finder-portal.com wird der PAJ-Tracker aktiviert. Mit Hilfe des mitgelieferten Klebestreifens wird dieser im Motorraum befestigt, die beiden Kabel werden an die Autobatterie angeschlossen.

Die schwarze Box ist 94 x 50 x 19 Millimeter groß und wiegt 80 Gramm. Ein integrierter Notfallakku sorgt dafür, dass der PAJ Vehicle Finder noch bis zu 12 Stunden mit Strom versorgt wird, sollte dieser von der Autobatterie getrennt worden sein.

Die Live-Verfolgung gelingt wie beim Salind 11 4G sowohl über die App »PAJ Portal« auf Apple- und Android-Geräten als auch via Browser unter v2.finder-portal.com.

Die Genauigkeit des PAJ-Trackers ist top. Auch wenn das Auto in der Garage steht, wird der Standort fast genau erkannt, auf der Karte ist lediglich eine Abweichung von weniger als 5 Metern zu sehen. Das Live-Tracking gelingt fast in 1:1, nur mit minimaler Verzögerung wird die gefahrene Strecke im Browser und in der App dargestellt.

Sollten Sie Angst davor haben, dass Ihr GPS-Tracker eines Tages nicht mehr funktioniert, weil der Akku leer ist, dann ist der PAJ Vehicle Finder 4G 2.0 die optimale Wahl.

Salind 01

Der Salind 01 ist ein kompakter und zuverlässiger GPS-Tracker zum kleinen Preis, der direkt an die Autobatterie angeschlossen wird. Alternativ können auch externe Batterien verwendet werden, und eine interne Notstromversorgung hält das Tracking bis zu zwölf Stunden nach einem Stromausfall aufrecht - ein Pro für den Diebstahlschutz.

Der 42 Gramm leichte Salind 01 ist so groß wie ein Autoschlüssel und wird über zwei Kabel direkt an der Autobatterie angeschlossen. Rot ist plus, schwarz ist minus, das kriegt jeder hin. Zudem lassen sich externe Batterien verwenden, der Tracker verfügt über einen 9 - 75 Volt Direktanschluss und ist spritzwassergeschützt. Der Tracker hat eine eigene interne Batterie für eine Notstromversorgung.

Auch beim Salind ist die SIM-Karte schon eingebaut und vorkonfiguriert. Zur Inbetriebnahme muss der Sender online registriert werden. Salind kooperiert bei der Plattform mit PAJ und nutzt dieselbe App und dieselbe Web-Präsenz zur Fahrzeugortung.

Unterstützt werden die Features Live-Ortung, das Abrufen aller Strecken der vergangenen 100 Tage sowie Radius-, Geschwindigkeits-, Batterie- und Bewegungsalarm. Diese funktioniert in unserem Test perfekt.

Monimoto 9

Der Monimoto 9 GPS-Tracker richtet sich an Motorradfahrer, die eine einfache, aber wirksame Diebstahlsicherung suchen. Im Test an der Kawasaki Z900 SE zeigte sich, wie unkompliziert das System funktioniert: Das Gerät besteht aus zwei Modulen einem kompakten GPS-Sender und einem Key Fob.

Der Sender wurde unter der Sitzbank im Verbandspaket versteckt, der Fob am Zündschlüssel befestigt. Sobald Fahrer und Fahrzeug getrennt werden, erkennt das System das Fehlen des Key Fobs und aktiviert sich automatisch. Bei Bewegung des Motorrads ohne Fob erfolgt innerhalb einer Minute ein Anruf aufs Smartphone eine deutlich auffälligere Methode als die herkömmlichen Push-Nachrichten, die die Monimoto App aber ebenfalls aussendet.

Das wetterfeste Gehäuse des Monimoto 9 erfüllt die IP68-Norm: staubdicht und wasserfest bis 1,5 m Tiefe für 30 Minuten. Das macht ihn für einen breiten Kundenkreis wie Tourenfahrer, Offroad-Fans und Alltagsfahrer bei Wind und Wetter interessant.

Mit seinen kompakten Maßen von nur 1,5 × 3,9 × 9,3 cm und einem Gewicht von 60 g lässt sich das Gerät problemlos im Motorrad verstecken. Der Akku (3,7V Li-Polymer, 900 mAh) hält unter optimalen Bedingungen laut Hersteller bis zu 12 Monate. In den zwei Monaten, die das Modul jetzt bei Temperaturen zwischen 5 und 25 Grad permanent im Fahrzeug verblieben ist, wurde in der App noch keine Veränderung beim Akkustand angezeigt.

Der mitgelieferte Key Fob (4,3 × 2,9 × 0,9 cm) arbeitet mit einer Knopfzelle (CR2032, 3V) und lässt sich dank der geringen Größe entspannt am Fahrzeugschlüsselbund montieren. Er ermöglicht die automatische Erkennung berechtigter Nutzer und spart damit Fehlalarme. Bis zu drei Fobs lassen sich mit einem Tracker koppeln ideal für Familien oder gemeinsame Nutzung. Einmal gekoppelt, funktioniert das System völlig automatisch kein Geofencing, kein manuelles Scharfschalten nötig.

Der Monimoto 9 nutzt eine integrierte eSIM, die in Europa, Nordamerika und weiteren Regionen mit LTE-M-Netzwerken funktioniert. Zwei Monate Datenservice sind inklusive, danach kostet der Dienst 49 USD/Jahr.

Die Monimoto App ist für Android und iOS verfügbar und führt sehr einfach und logisch durch den Initialisierungs- und Verbindungsprozess via Bluetooth. Etwas unverständlich ist, warum die Karte auf den GPS-Standort des Mobiltelefons und nicht auf den Standort des Fahrzeugs zentriert.

Der Monimoto 9 überzeugte im Test mit durchdachter Funktionalität, robustem Design und alltagstauglicher Akkuleistung. Wer sein Motorrad im Alltag vor Langfingern schützen will, bekommt hier eine kompakte, wartungsarme Lösung.

Vergleichstabelle der GPS-Tracker

Modell Besonderheiten Abo erforderlich Akkulaufzeit Netzwerk
Onntrack Portable Pro+ Keine Abo-Kosten, präzises Echtzeit-Tracking Nein Bis zu 90 Tage 2G/4G-LTE
Salind GPS Tracker 11 4G Flexibel, exakte Positionsbestimmung Ja Bis zu 90 Tage Standby 4G
PAJ Vehicle Finder 4G 2.0 Feste Installation, Notfallakku Ja Bis zu 12 Stunden Notbetrieb 4G
Salind 01 Kompakt, direkter Anschluss an Autobatterie Ja Interne Batterie für Notstromversorgung 2G
Monimoto 9 Key Fob, automatische Aktivierung Ja (nach 2 Monaten) Bis zu 12 Monate LTE-M

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0