Gravelbike: Durchschnittsgeschwindigkeit und Einflussfaktoren

Gravelbikes sind vielseitige Fahrräder, die sowohl auf befestigten Straßen als auch auf unbefestigtem Terrain eingesetzt werden können. Viele Menschen fragen sich, wie schnell man mit einem Gravelbike fahren kann. Ein Gravelbike ist ein Fahrrad, dass sich sowohl für ebene Fahrten auf der Straße als auch für Touren durch unebenes Gelände eignet.

Was beeinflusst die Geschwindigkeit eines Gravelbikes?

Die Geschwindigkeit, die mit einem Gravelbike erreicht werden kann, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab:

  • Fahrerfähigkeiten und Kondition: Ein gut trainierter Fahrer mit guter Ausdauer und Kraft wird in der Lage sein, höhere Geschwindigkeiten zu erreichen als jemand, der weniger trainiert ist. Zudem spielt auch die Fahrtechnik eine wichtige Rolle.
  • Untergrund: Ein entscheidender Faktor für die Geschwindigkeit mit einem Gravelbike ist der Untergrund, auf dem gefahren wird. Auf glatten, befestigten Straßen kann man in der Regel höhere Geschwindigkeiten erreichen als auf unbefestigtem Gelände mit losem Schotter oder Schlamm.
  • Reifenwahl und -druck: Die Wahl der Reifen und der Reifendruck können ebenfalls die Geschwindigkeit beeinflussen. Schmalere Reifen mit weniger Profil können auf glatten Straßen eine geringere Reibung erzeugen und somit höhere Geschwindigkeiten ermöglichen. Für unbefestigte Wege hingegen sind breitere Reifen mit gröberem Profil für eine bessere Traktion und Kontrolle von Vorteil. Der Reifendruck kann ebenfalls die Performance beeinflussen.
  • Aerodynamische Position: Die aerodynamische Position auf dem Gravelbike spielt eine Rolle bei der Erreichung hoher Geschwindigkeiten. Durch das Absenken des Oberkörpers und das Anlehnen an den Lenker kann der Luftwiderstand verringert werden, was zu einer verbesserten Geschwindigkeit führt.
  • Ausrüstung und Gesamtgewicht: Die Ausrüstung und das Gesamtgewicht des Gravelbikes können ebenfalls die Geschwindigkeit beeinflussen. Ein leichteres Bike mit hochwertigen Komponenten kann leichter beschleunigt werden und ermöglicht eine effizientere Energieübertragung. Das Gewicht des Fahrers und der mitgeführten Ausrüstung wirken sich ebenfalls auf die Geschwindigkeit aus.
  • Training: Um die Geschwindigkeit mit einem Gravelbike zu steigern, ist ein gezieltes Training erforderlich. Intervalltraining, das abwechselndes schnelles und langsames Fahren beinhaltet, kann die Schnelligkeit verbessern.
  • Witterungsbedingungen: Die Witterungsbedingungen haben einen erheblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit mit einem Gravelbike. Bei starkem Wind, Regen oder rutschigen Bedingungen sollte die Geschwindigkeit entsprechend angepasst werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Gegenwind, Regen oder extreme Hitze können dich verlangsamen.

Durchschnittsgeschwindigkeit von Gravelbikes

Im Mittel sind Gravelbikes und E-Gravelbikes mit 25 km/h unterwegs. Auf flachen und ebenen Strecken kannst du mit einem Gravelbike locker auf 30 bis 35 km/h beschleunigen. Es kommt auf die Anzahl der Kilometer an, aber ein Untrainerter fährt normalerweise im Durchschnitt so zwischen 15 und 22 km/h. Auf dem E-Bike oder Pedelec sind das natürlich als Untrainierter im Durchschnit mehr: Dort fährt man mit dem Rad zwischen 20 und 25 km/h.

Es kommt nicht nur auf den Fahrer an, sondern oberhalb von ca. 20-25 km/h fängt auch die Aerodynamik spürbar an, ein Wörtchen mitzureden. Mit flatternder Kleidung und großen Seitentaschen am Gepäckträger bist du schnell mal 3-4 km/h langsamer, als du wärst wenn du einigermaßen figurbetont gekleidet wärst und sich das Gepäck auf einen kleinen Rucksack beschränkte. Aber wenn man jetzt mal von einem asphaltierten Weg ohne Steigung/Gefälle und Windstille ausgeht, liegen für Hobbyradfahrer auf dem Gravelbike die normalen Geschwindigkeiten für 2-4stündige Touren so bei 25-30 km/h.

Vergleich mit anderen Fahrradtypen

Mit einem Rennrad fährt man auch als Untrainierter seine Minimum 20-30 km/h in der Ebene (Durcschnittsgeschwindigkeit). Ein Gravelrad ist etwas schwerer und dazu fährt man vielleicht auf Schotter etwas langsamer. Aus den Durchschnittsgeschwindigkeiten ergibt sich auch die Zeit die man braucht. Für 10 Kilometer braucht man auf dem Trekkingrad eben ca. eine Dreiviertelstunde. Für 5 Kilometer im Flachen evtl. nur 15-20 Minuten.

Gravelbike vs. E-Bike

E-Bikes sind in Europa auf 25 km/h gedrosselt. Im kurzen Sprint ein Pedelec zu überholen ist erstmal keine Herausforderung. Aber auf längeren Touren dann einen Schnitt von über 25km/h zu halten wird schon schwieriger.

Die Wahl des richtigen Gravelbikes

Du suchst nach einem Bike, mit dem du nicht nur bei längeren Fahrten auf der Straße so richtig auf Touren kommst, sondern auch spontan auf unebene Seitenpfade abbiegen kannst? Dann könnte ein Gravelbike genau das richtige Fahrrad für dich sein. Die ersten Gravelbikes kamen vor rund zehn Jahren in den USA auf den Markt. Seitdem hat das Gravelbike auch bei uns mehr und mehr Fans gewonnen. Mittlerweile ist dieses neuartige Bike aus der Fahrradwelt nicht mehr wegzudenken. Optisch sieht das Gravelbike aus wie ein gewöhnliches Rennrad.

Unterschiede zu Rennrädern und Mountainbikes

  • Reifenbreite: Das Gravelbike hat im Vergleich zu einem Rennrad deutlich breitere Reifen.
  • Rahmenaufbau: Oberrohr und Steuerrohr, also die horizontale Stange zwischen Lenker und Sattel und die Verbindung zwischen Lenker und Rad, sind bei Gravelbikes länger als bei einem Rennrad. Das führt dazu, dass du als Fahrer auf dem Gravelbike aufrechter sitzt.
  • Gewicht: Rennräder sind meist sehr leicht, da jedes Kilogramm mehr Einbußen bei der Geschwindigkeit bedeuten kann. Die Flexibilität, die dir das Gravelbike gegenüber einem reinen Rennrad bietet, hat natürlich ihren Preis. So agil und schnell, wie du dich mit einem Rennrad auf der Straße bewegst, kannst du es mit einem Gravelbike nicht. Es hat anders als ein Mountainbike keine Federung und keinen Dämpfer. Außerdem sitzt du auf dem Gravelbike nicht so aufrecht wie auf einem Mountainbike. Das Ganze zeigt sich dann auch beim Gewicht: Mountainbikes bringen im Schnitt deutlich mehr auf die Waage als Gravelbikes.

Preisspanne

Wie schon bei anderen Fahrradtypen gibt es auch bei Gravelbikes eine große Spannbreite, was den Kaufpreis angeht. Nach oben hin und für sehr hochwertige Modelle mit teuren Komponenten kann der Preis durchaus im höheren vierstelligen oder sogar fünfstelligen Bereich liegen. Neben klassischen Gravelbikes ohne externen Antrieb sind auch E-Gravelbikes auf dem Markt erhältlich.

Tipps zur Steigerung der Geschwindigkeit

Um die Geschwindigkeit mit einem Gravelbike zu steigern, ist ein gezieltes Training erforderlich. Intervalltraining, das abwechselndes schnelles und langsames Fahren beinhaltet, kann die Schnelligkeit verbessern.

Ausrüstung und Zubehör

Ob Scheibenbremsen, Teleskop-Sattelstützen, Schutzbleche gegen Schmutz und Nässe, mehr Licht für die Nacht oder dunklere Waldwege, Transporttaschen und Werkzeug für unterwegs, einen neuen Sattel oder Lenker, ein neues Lenkerband oder neue Reifen. Auch auf ein Tubeless-Reifensystem lässt sich dein Gravelbike meist recht schnell und problemlos umrüsten.

Du bist auf der Suche nach Zubehör für dein Gravelbike? In unserem Onlineshop findest du eine Auswahl an Gravelbike-Komponenten sowie weiteres hochwertiges Fahrrad-Zubehör. Passendes Lenkerband findest du bei uns im Shop.

Speed-Gravelbikes

Der Begriff “Aero-Gravelbike” hat der Radgattung keinen Gefallen getan, viele Offroadfreunde sind skeptisch. Aerodynamik und entspanntes Biken durchs Feld passen nicht gut zusammen. Selbst wenn man schnell fährt, liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit im Amateurbereich bei etwa 22 oder 23 km/h, wo Aerodynamik kaum eine Rolle spielt. Tragflächenförmige Rahmen- und Lenkerprofile würden sich erst ab Geschwindigkeiten von über 30 oder sogar 32 Stundenkilometern lohnen. Gravelweltmeister Matej Mohorič und seine Profikollegen können das zwar erreichen, aber nicht mal sein Einsatzrad von Merida hat so extreme Formen wie einige andere Modelle auf dem Markt.

Treffender als Aero-Gravels wären Bezeichnungen wie Race- oder Speed-Gravelbikes für diese neue Gattung von leichten, sportlichen und auf kürzere Strecken ausgelegten Modellen. Die aerodynamischen Rahmen- und Lenkerformen sowie die Komplettintegration aller Leitungen und Züge sind ein Bonus. Wenn man sich die Modelle am Markt oder unsere Auswahl hier ansieht, erkennt man oft direkte Ähnlichkeiten zu den Straßenrennrädern der entsprechenden Marke. Ab und zu teilen sie sich sogar Komponenten wie das Cockpit, eine Kombination aus Vorbau und Lenker - schick und windschnittig.

Charakteristika von Speed-Gravelbikes

Wie bereits erwähnt, befinden sich Speed-Gravelbikes in Bezug auf ihren Einsatzbereich zwischen Straßenrennrädern und Cyclocross-Bikes. Sie sind für hohe Geschwindigkeiten und gleichmäßiges Tempo auf unterschiedlichen Untergründen ausgelegt. Sowohl für technisch anspruchsvolle Passagen mit Sprüngen und Trageelementen wie beim Cyclocross, als auch für komplett unbefestigte Wege und Downhills wie beim Mountainbiken, sind Speed-Gravelbikes nicht geeignet. Um sowohl für solche Strecken als auch für die immer beliebter werdenden Gravelrennen gerüstet zu sein, wurden die Rahmensets der Speed-Gravelbikes leichter gemacht und gestreckt.

Bei Speed-Gravelbikes ist es besonders wichtig, dass die Geometrie eine stärker nach vorne geneigte Haltung ermöglicht als bei herkömmlichen Allrounder-Bikes. Flache Sattelrohrwinkel oder Vorbauten unter 90 mm sind nicht erlaubt, genauso wie das Verhältnis von Stack und Reach im Bereich der 1,5 oder höher. Dadurch wird das Oberrohr im Vergleich zur Rahmengröße länger, was zu einer direkteren Position über dem Tretlager führt. Dies ermöglicht zum einen eine effizientere Biomechanik beim Treten sowie eine bessere Gewichtsverteilung auf dem Vorderrad für mehr Grip und agileres Fahrverhalten.

Vor- und Nachteile von Speed-Gravelbikes

Natürlich ist bei einem “Aero”-Gravelbike die aerodynamischere Sitzhaltung ebenso wichtig. Allerdings hat dies den Nachteil, dass der Komfort beim Sitzen darunter leidet und das Fahrrad weniger stabil in einer geraden Linie fährt. Für längere und entspanntere Touren ist dies nicht ideal. Besonders Anfänger haben mit dem agilen Handling, insbesondere auf unebenem Untergrund, Probleme. Zudem sind diese Fahrräder meist nicht für Reisen oder den täglichen Pendelverkehr geeignet, daher fehlen oft Gepäckbefestigungen oder Kabelkanäle für Licht.

Reifenwahl bei Speed-Gravelbikes

Die breiteren Reifen bieten nicht nur mehr Grip und Robustheit, sondern ermöglichen auch einen geringeren Luftdruck und somit einen deutlich besseren Komfort im Vergleich zu herkömmlichen Rennrädern. Laut einem Test im Windkanal von TOUR kann sogar ein Unterschied von fünf bis sieben Millimetern in der Breite der Gravelreifen eine aerodynamische Ersparnis von einigen Watt bedeuten. Daher werden bei Rennmodellen eher Reifen mit einer Breite von etwa 40 mm verwendet.

Bekannte Speed-Gravelbike Modelle

Es gibt einige Modelle von Speed-Gravelbikes auf dem Markt, die sich durch ihre aerodynamische Konstruktion und hochwertige Komponenten auszeichnen. Diese Fahrräder sind ideal für erfahrene und wettbewerbsorientierte Radfahrer, die auf der Suche nach maximaler Geschwindigkeit und Effizienz sind. Hier sind einige Beispiele:

Ridley Kanzo Fast

Das Ridley Kanzo Fast wird von der belgischen Marke Kanzo als das schnellste Speed-Gravelbike der Welt bezeichnet. Es zeichnet sich durch seine hohe Leistung und individuelle Konfigurierbarkeit aus. Das Oberrohr des Kanzo Fast ist eines der längsten in der Offroadwelt und misst in Größe M beeindruckende 56,5 cm.

Felt Breed Advanced

Das Felt Breed Advanced überzeugt durch seinen aerodynamischen Rahmen und die hochwertigen Zipp-Laufräder. Es kann durch den Austausch der starren Gabel gegen eine gefederte Gabel und die Verwendung einer dünneren Sattelstütze mit Gummihülse in ein komfortableres Fahrrad umgewandelt werden. Außerdem ist dies das einzige Aero-Gravelbike, das Reifen bis zu einer Breite von 50 mm zulässt.

Rose Backroad FF

Das Rose Backroad FF ist das neueste Modell von Rose und bietet einige Verbesserungen gegenüber seinem Allround-Pendant. Es ist leichter und länger, aber immer noch komfortabel in Bezug auf die Sitzposition und praktische Elemente. Besonders beeindruckend ist das eigens entwickelte Gravel-Cockpit, das verschiedene Lenkerpositionen ermöglicht.

Bianchi Impulso RC

Das Bianchi Impulso RC ist ein wahres Juwel der renommierten Rennradmarke Bianchi. Es zeichnet sich durch sein kurzes Steuerrohr in der kleinsten Größe (XS) und die Möglichkeit, Kurbeln mit bis zu 52 Zähnen an die Kettenstrebe zu montieren, aus. Mit seinen aerodynamischen Rahmenprofilen, den 44 mm hohen Laufrädern und der sportlichen Sitzposition verspricht das Bike wenig Luftwiderstand und eine hohe Wendigkeit.

Merida Silex 10 K

Das Merida Silex 10 K ist ein Fahrrad, mit dem Matej Mohorič sogar auf Weltreise hätte gehen können. Diese zivile Version des WM-Bikes kombiniert Details aus dem Rennsport und Reisen. Der schlanke Carbonrahmen und die Reynolds-Carbonlaufräder sorgen für ein geringes Gewicht und verbessern die Agilität sowie den Luftstrom.

Bikepacking: Planung der Tagesdistanz

Bei einer Radreise ist es entscheidend, eine realistische Tagesdistanz zu planen. Die Planung der täglichen Distanz des Fahrradurlaubs ist eine individuelle Angelegenheit. Es gibt keine "Einheitsgröße", die für alle passt. Berücksichtige deine persönliche Fitness, die Route, das Wetter und deine Ausrüstung, um eine realistische und angenehme Tagesdistanz festzulegen.

Im Allgemeinen bewegen sich Bikepacker jedoch oft in einem Bereich von 40 bis 120 km am Tag. Diese Spanne bietet einen guten Ausgangspunkt, aber denke daran, dass jede Tour einzigartig ist und Flexibilität sowie eine individuelle Anpassung an deine Bedürfnisse und Fähigkeiten erfordert.

Faktoren, die die Tagesdistanz beeinflussen

  • Persönliche Fitness und Erfahrung: Deine körperliche Verfassung und Erfahrung im Radfahren spielen eine große Rolle bei der Bestimmung deiner Tagesdistanz. Als Anfänger solltest du mit kürzeren Strecken beginnen und dich langsam steigern.
  • Technische und physische Anforderungen der Route: Die Beschaffenheit der Route ist ein weiterer wichtiger Faktor. Eine Strecke mit vielen Steigungen, technischen Passagen oder schwierigem Untergrund erfordert mehr Zeit und Energie als eine flache, gut befahrbare Route.
  • Wetterbedingungen und Jahreszeit: Das Wetter kann deine Fahrgeschwindigkeit und die zurückgelegte Distanz erheblich beeinflussen.
  • Gewicht und Art der Ausrüstung: Das Gewicht deiner Ausrüstung hat einen direkten Einfluss auf deine Geschwindigkeit und Ausdauer. Eine schwerere Beladung bedeutet mehr Anstrengung, besonders auf Steigungen.

Streckentypen beim Bikepacking

Beim Bikepacking gibt es verschiedene Streckentypen, die jeweils ihre eigenen Herausforderungen und Reize bieten. Die Wahl des richtigen Streckentyps kann einen großen Einfluss darauf haben, wie viele Kilometer du schaffen kannst.

  1. Asphaltierte Straßen: Diese Routen verlaufen ausschließlich auf asphaltierten Straßen und sind ideal für diejenigen, die lange Distanzen auf ebenem und gut befahrbarem Untergrund zurücklegen möchten oder entspannt über den Radweg radeln wollen. Geeignete Fahrräder: Rennräder oder Trekkingräder.
  2. Gemischte Strecken: Diese Routen sind eine Mischung aus asphaltierten Straßen und einfachen Offroad-Wegen wie Schotter- oder Feldwegen. Sie sind ideal für Einsteiger im Bikepacking, da sie meist weniger technisch anspruchsvoll sind. Geeignete Fahrräder: Gravel Bikes, Mountainbikes oder robuste Tourenräder.
  3. Schotter- und Feldwege: Hier erwartet dich eine Kombination aus asphaltierten Straßen, Schotterwegen und leicht technischen Trails. Diese Routen erfordern ein wenig mehr Erfahrung und eine bessere Ausrüstung, da die Wege variieren können. Geeignete Fahrräder: Gravel Bikes oder Mountainbikes.
  4. Technische Offroad-Wege: Diese Kategorie umfasst anspruchsvollere Offroad-Wege, die oft steinig, ruppig und technisch sind. Sie sind ideal für erfahrene Bikepacker, die eine Herausforderung suchen. Geeignete Fahrräder: Mountainbikes, insbesondere Hardtails oder Full-Suspension Bikes.
  5. Singletracks: Diese Routen bestehen hauptsächlich aus Singletracks und sind somit die technisch anspruchsvollsten. Sie erfordern ein hohes Maß an Geschicklichkeit und Erfahrung. Geeignete Fahrräder: Spezialisierte Mountainbikes, die für technische Singletracks ausgelegt sind.

Zusätzliche Tipps für Bikepacking-Touren

  • Es ist wichtig, regelmäßige Pausen einzuplanen, um Erschöpfung vorzubeugen. Ob du nun auf einem Gravelbike, Mountainbike oder Trekkingrad unterwegs bist, dein Körper braucht Zeit zur Regeneration. Eine gute Faustregel ist, alle 20 Kilometer oder nach etwa zwei Stunden, eine kurze Pause einzulegen.
  • Beim Bikepacking können unvorhergesehene Herausforderungen wie schlechtes Wetter, technische Probleme am Fahrrad oder ein schwieriges Höhenprofil auftreten. Es ist ratsam, flexibel zu bleiben und deine Radtour entsprechend anzupassen.
  • Effizienz ist der Schlüssel, um viele Kilometer pro Tag zurückzulegen. Achte darauf, dass dein Fahrrad gut gewartet ist und deine Packtaschen richtig angebracht sind, um unnötigen Luftwiderstand zu vermeiden. Die Wahl des Fahrrads und das Gewicht des Fahrrads spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein leichtes Gravel Bike oder ein gut ausgestattetes E-Bike kann deine Tageskilometerzahl erhöhen.

Flexibilität und persönliche Grenzen

Denke daran, dass die Tageskilometerzahl stark von deinem persönlichen Fitnesslevel, dem Körpergewicht, dem Gepäck und der Route abhängt. Während für einige Radreisende 150 Kilometer am Tag gut zu schaffen sind, könnten andere sich mit 80 Kilometern wohler fühlen.

Die Flexibilität, sich an unterschiedliche Bedingungen anzupassen, ist ein Schlüsselaspekt beim Bikepacking. Darüber hinaus ist Bikepacking mehr als nur eine Frage der zurückgelegten Kilometer. Es geht um das Erleben der Radreise, das Eintauchen in die Natur und das Erweitern persönlicher Grenzen. Die Wahl der Strecke sollte Ihre Vorlieben, Ihre Ausrüstung und Ihre Erfahrung widerspiegeln, um eine harmonische Balance zwischen Genuss und Herausforderung zu schaffen.

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