Gravel Bike Handyhalterung Test: Dein Smartphone sicher am Lenker

Ob als Radcomputer-Ersatz oder für das schnelle Foto oder Video: Dank modernen Halterungen kann das Smartphone einfach am Gravelbike befestigt werden. Das Thema “Handy am Lenker” wird in der Gravel-Welt sicherlich sehr kontrovers diskutiert. Auch in der Gravel-Collective-Redaktion gibt es unterschiedliche Meinungen. Klar ist: Wie bei so ziemlich allem im Leben gibt es Vorteile und Nachteile. Und am Ende kommt es darauf an, welche Argumente für dich individuell schwerer wiegen.

Für alle, die sich ihr Smartphone on Tour am Lenker zumindest vorstellen können, haben wir das Everday Case von Peak Design sowie die passenden Halterungen für den Fahrradlenker getestet. Die in San Francisco ansässige Firma Peak Design kommt ursprünglich aus der Fotografie. Sie bietet etwa hochwertige Kameragurte, Kamerataschen und weiteres Zubehör. Die Kameragurte sind dafür bekannt, dass sie sich mit Magnetverschlüssen leicht von der Kamera lösen lassen.

Peak Design Slimlink System

Dieses Prinzip hat Peak Design vor einiger Zeit für Smartphone-Halterungen adaptiert. Das System basiert auf einer mechanischen und einer magnetischen Komponente. Die Verbindung zwischen Hülle und Halterung wird magnetisch hergestellt und über ein mechanisches Verschlusssystem gesichert. Peak Design nennt das System Slimlink. Die Firma liefert hierfür ein eigenes Ökosystem an unterschiedlichen Halterungen.

Neben den Fahrradhalterungen gibt es identisch aufgebaute Halterungen für das Motorrad. Weiterhin bieten sie Halterungen für Wand und Auto, dazu Zubehör wie ein Tripod oder eine MagSafe Geldbörse. Das Peak Design Everyday Case gibt es für unterschiedliche Apple iPhone, Samsung Galaxy oder Google Pixel Modelle. Wer keines der genannten Smartphones besitzt, kann sich aber die Universalhalterung einfach auf eine passende Hülle kleben und so zumindest die Halterungen nutzen. Alternativ kann die Universalhalterung natürlich auch direkt aufs Smartphone geklebt werden.

Everyday Case im Test

Wir haben die Hülle für das Samsung Galaxy S22 getestet und mittlerweile seit mehr als drei Monaten tagtäglich im Einsatz. Generell gefällt uns die Hülle. Sie ist sehr robust und fühlt sich auch sehr hochwertig an. Die Bedienbarkeit der seitlichen Tasten ist sehr gut. Anfangs ist uns aber aufgefallen, dass die Griffigkeit nicht ganz so gut war im Vergleich zu der günstigen Hülle, die vorher zum Einsatz kam. Das Smartphone rutschte leicht in der Hand. Nach den drei Monaten können wir das aber so nicht mehr feststellen.

Ob es Gewöhnung ist oder sich wirklich etwas verändert hat, können wir auch nicht so genau sagen. Die Hülle baut schon etwas auf. Das einst so schlanke Smartphone wirkt also nicht mehr ganz so schlank. Ein Zustand, der manchem aus dem Gravel-Collective-Team irgendwie bekannt vorkommt. Im Randbereich der Vorderseite steht die Hülle etwa einen Millimeter über. So wird etwa im Fall eines Sturzes der Bodenkontakt vom Display vermieden.

Apropos Sturz: Beim ersten, unfreiwilligen Sturztest hat die Hülle einen großartigen Job gemacht. Auf einer Gravel-Tour hatte sich das Smartphone bei einem Sprung über eine kleine Rampe aus der Oberrohrtasche befreit. Aus knapp anderthalb Metern Höhe landete es auf dem Asphalt. Passiert ist dem Gerät: nichts! Aber ganz ehrlich: Nochmal wollen wir das nicht ausprobieren. Die Hülle selbst hat lediglich minimale Kratzer davongetragen. Bei den mehr oder minder gewollten Sturztests ist nichts passiert. Also so typische Szenarien wie: die Katze schubst es vom Esstisch oder bei einem Handstand rutscht das Handy aus der Hosentasche. Glaubt ihr nicht? Wir auch nicht.

Besonders gut hat uns an der Hülle gefallen, dass sie MagSafe kompatibel ist. MagSafe ermöglicht bei neueren iPhones ab dem 12er-Modell das drahtlose Laden durch Magnetverbindung zwischen dem Gerät und dem entsprechenden Ladegerät. MagSafe unterstützt auch die Anbringung verschiedener Zubehörteile wie Hüllen, Brieftaschen und Ladestationen, die magnetisch am Rücken des Geräts haften. Die eigentlich iPhones vorbehaltene Technologie könnt ihr so entsprechend auch bei eurem Smartphone von Samsung oder Google verwenden und entsprechendes Zubehör nutzen. Die Hülle unterstützt induktives Laden und die behindert auch die NFC-Funktionen des Smartphones nicht. Also etwa den kontaktlosen Bezahlvorgang im Supermarkt oder beim Bäcker per Handy.

Verschiedene Fahrradhalterungen von Peak Design

Aktuell werden von Peak Design zwei unterschiedliche Fahrradhalterungen angeboten. Die erste ist das Out Front Mount. Mit diesem könnt ihr das Smartphone ähnlich den typischen Aero-Radcomputer-Halterungen mittig vor eurem Vorbau montieren. Das andere ist das Universal Mount. Bei diesem kann die Halterung mit dem typischen Gummiband, wie man es von vielen Halterungen kennt, an beliebigen Stangen, wie etwa dem Fahrradlenker, Vorbau, Tretrollern, Rasenmähern oder Kinderwägen montiert werden.

Beiden Halterungen ist gemein, dass sie zwei Knöpfe an den Seiten mitbringen. Um das Smartphone aus der Halterung zu lösen, müsst ihr lediglich einen der Knöpfe reindrücken, schon könnt ihr das Gerät befreien. Das Out Front Mount lässt sich an allen gängigen Lenkerdurchmessern montieren. Hierzu sind entsprechende Adapter für 22,2, 25,4 und 31,8 Millimeter im Lieferumfang enthalten. Ebenfalls enthalten ist eine GoPro-Aufnahme, mit der ihr eure Action Cam oder Lampe unter der Halterung anbringen könnt. Ebenfalls findet ihr in der Verpackung noch eine Daumenschraube, wie man sie von Action Cams kennt. Mit ihr könnt ihr die Halterung auch unterwegs zum Filmen im Winkel verstellen.

Ihr könnt das Smartphone auf der Halterung sowohl vertikal als auch horizontal anbringen. Bei der horizontalen Variante erreicht ihr die Knöpfe zum Lösen der Arretierung aber etwas schwieriger. Wir sehen das entsprechend eher als kurzfristige Lösung. Wenn ihr die Schraube an der Unterseite der Halterung löst, könnt ihr die Slimlink Aufnahme selbst auch um 90 Grad drehen. So ist auch eine dauerhafte horizontale Nutzung des Smartphones mit einfacher Erreichbarkeit der Tasten möglich. Wer also unterwegs sein Lieblingsvideo schauen möchte, kann dies auch tun. Nein, Spaß. Das macht ihr mal besser nicht! Gedacht ist die Position zum horizontalen Filmen. Die gängigen Navigations-Apps auf dem Smartphone funktionieren meist ohnehin nur im vertikalen Modus.

Mit der Universalhalterung könnt ihr das Smartphone an beliebigen mehr oder weniger runden Dingen zu befestigen. Auch wenn wir dem Gummiverschluss erst nicht so ganz trauen wollten, hat er sich auf unseren Test-Touren aber als sehr sicher herausgestellt. Bei der Universalhalterung ist es möglich die Slimlink Aufnahme frei zu drehen, so dass ihr euer Smartphone entsprechend ausrichten könnt. Einfach die Aufnahme in die gewünschte Richtung drehen. Sie hat eine feine Rasterung, so dass ihr immer den passenden Montagewinkel findet.

Praxistest auf Gravel-Touren

Wir haben beide Halterungen für euch auf ausgiebigen Gravel-Touren getestet. Die Routen führten uns hierbei nicht nur über feinen Schotter, sondern auch über Asphalt und diverse Waldwege, Trails und Kopfsteinpflaster. Unsere Erkenntnis: Das Handy blieb jederzeit da, wo es sein sollte. Egal welche der beiden Halterungen wir nutzen, egal wie holprig es wurde. Wir waren erstaunt, dass auch die Universalhalterung selbst sich so gut wie gar nicht bewegte oder drehte.

Als weiteren Test klemmten wir das Handy jeweils in die Halterung und hoben das komplette Vorderrad an der Hülle hoch. Das fühlt sich erstmal ganz schön komisch an. Du hast das Gefühl, als würde sich das Handy gleich verbiegen. Doch es war überhaupt kein Problem. Die Verbindung zwischen Hülle und Handy hielt. Sicherlich ist das aber kein tagtäglicher Einsatzzweck. Der kleine Test zeigt aber, wie gut das Slimlink-System funktioniert.

Preis und Verfügbarkeit

Für die Everyday Cases müsst ihr aktuell etwa 43 Euro auf den Tisch legen. Das Out Front Mount gibt es für rund 80 Euro und das Universal Mount für rund 60 Euro. Das gesamte Sortiment aus den Peak Design Ökosystem bekommt ihr zum Beispiel bei EnjoyYourBike. Hüllen für bestimmte ältere Smartphone Modelle sind auch teilweise etwas günstiger.

Fazit zu Peak Design Halterungen

Ok, wir sind ehrlich. Das Handy-am-Lenker Thema ist für uns noch nicht ganz vom Tisch. Aber zumindest für den sportlichen Einsatz sind noch nicht alle im Team restlos überzeugt. Schließlich ist das Smartphone Regen, Staub, Hitze oder Kälte schonungslos ausgesetzt und aufgrund der Displaybeschaffenheit auch nur bedingt geeignet. Praktisch und sinnvoll finden wir es auf jeden Fall im urbanen Bereich. Also zum Beispiel am Lasten- oder Stadtrad, wenn es darum geht, mal eben von A nach B zu navigieren.

Grundsätzlich müssen wir aber anerkennen: das Slimlink-System von Peak Design funktioniert hervorragend und ist absolut hochwertig. Durch das weitere Zubehör könnt ihr das System vielfältig verwenden. Abseits der allgemeinen Nachteile vom Smartphone am Lenker bleiben bei Peak Design allerdings zwei Kritikpunkte. Der erste ist die geringe Bandbreite passender Hüllen für Smartphones. Wie oben erwähnt, gibt es die Hüllen nur für neuere Geräte von Apple, Samsung oder Google. Wie gut sich hier die Klebehalterung eignet, konnten wir leider nicht testen. Der zweite Kritikpunkt ist der recht hohe Preis. Für eine Grundausstattung mit Hülle und Universal Mount seid ihr schon knapp 100 Euro los. Allerdings erhaltet ihr dafür auf jeden Fall sehr hochwertige Komponenten.

Alternativen: Quad Lock Handyhalterung fürs Fahrrad

Du überlegst dir die Quad-Lock-Handyhalterung fürs Fahrrad zu kaufen? Wir sagen dir, ob sich die ca. 60 Euro für Halterung und Hülle lohnen. Die Handyhalterungen von Quad Lock sind die leichtesten, stärksten und sichersten Smartphone-Fahrradhalterungen auf dem Markt - das sagt zumindest der australische Hersteller selbst. Das zu behaupten ist natürlich easy. Wir haben die charakteristische blaue Halterung rund ein Jahr lang im Alltag und auf Reisen getestet. Ob die ca. 60 Euro, die man für das System ausgeben muss, gut angelegt sind, erfährst du jetzt.

Wie funktioniert die Quad-Lock-Halterung?

Basis des Quad-Lock-Prinzips ist ein Bajonettverschluss. Die zwei Teile des Systems - Halterung am Lenker und Öffnung in der Handyhülle - werden ineinander verdreht. Um das Smartphone an den Halter zu bekommen, setzt man es in einem bestimmten Winkel an und macht eine Vierteldrehung, bis der Verschluss einrastet. Zum Herausnehmen drückt man das Handy in der Halterung herunter und dreht in die entgegengesetzte Richtung.

Anders als zum Beispiel bei Fidlock, ist hier kein Magnetismus und auch kein Saugnapf im Spiel. Vorteil: Das hörbare Einrasten gibt Sicherheit, dass das Smartphone auch wirklich sicher sitzt. Nachteil: Das Anbringen und Abnehmen erfordert ein wenig Übung.

Was kann das Quad-Lock-System noch?

  • ✔️ kabelloses Laden möglich
  • ✔️ Kabelanschluss während der Fahr nutzbar (z.B. zum Laden des Handys)
  • ✔️ optional wetterfeste Hülle und Adapter für flache Vorbauten erhältlich
  • ✔️ kompatibel mit Apple Mag Safe
  • ✔️ alle NFC-Funktionen nutzbar
  • ✔️ Kamera-/Lichtadapter erhältlich
  • ❌ kein Diebstahlschutz (Diebstahlsicherung für die Halterung separat erhältlich)
  • ❌ mit 30 bis 40 Euro für die Halterung und ca. 30 Euro für die Hülle ein recht teures System

Testeindruck: Wie fährt es sich mit der Quad-Lock-Halterung?

Seit ungefähr einem Jahr fahre ich nun mit der Vorbauhalterung von Quad Lock. Was ich von einer Fahrrad-Handyhalterung erwarte? Ein einfaches Einsetzen und Abnehmen des Handys, keinerlei Beeinträchtigungen beim Bedienen des Touchscreens - und na, klar: absolute Sicherheit. Weder auf dem holprigen Singletrail, noch bei hohem Tempo oder unerwarteten Schlaglöchern sollte sich mein Handy lösen.

Einfache Montage: Das Anbringen meiner Vorbauhalterung ist erfreulich einfach: Halterung aufsetzen, mit Gummizügen oder Kabelbindern fixieren, Handy in die Hülle stecken - fertig. Wem das zu unsicher ist, für den gibt es auch andere Varianten mit Schraub-Befestigung (siehe unten).

Kleiner Kritikpunkt: Im Gegensatz zu Halterungen mit Magnetfunktion, Saugnapf oder einfachen Gummi-Halterungen, kann man das Handy nicht einfach ohne Hinschauen mal eben schnell in den Halter klemmen. Das Quad-Lock-System erfordert beim Einsetzten des Smartphones ein wenig mehr Konzentration. Das Herausnehmen hingegen funktioniert ganz einfach.

Es dauerte eine Weile bis ich den richtigen Winkel raushatte, in dem das Handy aufgesteckt werden muss. Und ich will nicht verheimlichen: Auf meiner Bikepacking-Reise von Hamburg nach Madrid gab es den ein oder anderen Moment, in welchem ich den Drehverschluss verflucht habe. Es wirkt einfach nicht so cool, wenn man vor den interessierten Passanten vor dem Supermarkt grade erzählt hat, was für eine toughe und erfahrene Radreisende man doch ist, dann aber mehrere Anläufe braucht, bis das Smartphone endlich am Lenker hält.

Sicherheit ist top: Ist das Handy aber einmal mit einem Klick in seiner Halterung eingerastet, hält es bombenfest. Steinige Downhill-Passagen in den Pyrenäen, ein vom Atlantik-Wind umgepustetes Rad, tausende Kilometer über Hamburger Buckelpisten - das Handy wackelt nicht mal. Kein Wunder, schließlich nutzt Quad Lock die Technik auch für Handyhalterungen für Motorräder. Auch die eingebaute Stoßdämpfung in der Hülle macht einen guten Job, sodass die Bedienung des Handys während der Fahrt (Navigieren, Trainingsaufzeichnung, Musik, etc.) ohne Beeinträchtigungen funktioniert.

Welche Quad-Lock-Varianten gibt es?

Quad Lock bietet drei Befestigungs-Varianten für Fahrräder:

  1. Vorbauhalterung

    Die Vorbauhalterung ist die günstigste Halterung bei Quad Lock und kostet 29,99 Euro. Bei dieser Variante wird die Handyhalterung mittels fester Gummibänder oder Kabelbinder (beides im Lieferumfang enthalten) am Vorbau oder Lenker befestigt. Hier bestellen.

    • ✔️ Kleinste und unauffälligste Halterung
    • ✔️ Große Flexibilität beim Durchmesser von Lenker und Vorbau (25 mm - 40 mm)
    • ✔️ Einfache Montage
    • ❌ Nicht mechanisch festgeschraubt

    Testeindruck: Ich habe mich aus zwei Gründen für die Vorbauhalterung entschieden. Zum einen ist mein ohnehin schon kleiner Dropbar-Lenker auf Reisen normalerweise ziemlich vollgepackt mit Lenkertasche, Klingel und USB-Licht. Zum anderen möchte ich die Halterung auch im Alltag nutzen und mag es da möglichst klein und unauffällig. Mein Eindruck der Halterung mittels Gummibänder ist absolut positiv. Nach einem Jahr Nutzung hat sie sich kein einziges Mal gelöst oder auch nur gewackelt.

  2. Vorbaukappenhalterung

    Die Halterung für die Vorbaukappe kostet 39,99 Euro. Diese Halterung wird zwischen Vorbau und Vorbaukappe mittels eines Schraubverschlusses befestigt. Hier bestellen.

    • ✔️ Mehr Sicherheit durch mechanisches Verschrauben
    • ✔️ Kein Platz am Lenker erforderlich
    • ✔️ Ebenfalls unauffällig
    • ❌ Aufwendigere Montage
  3. Out-Front-Halterung

    Die Out-Front-Halterung kostet ebenfalls 39,99 Euro. Hier wird ein fester Aluminium-Arm mit einem Ring am Lenker befestigt. Im Vergleich zu den anderen beiden Halterungen ragt hier das Handy deutlich weiter nach vorne. Auch hier sind Hoch- und Querformat möglich. Hier bestellen.

    • ✔️ Arm absorbiert Erschütterungen
    • ✔️ Viele unterschiedliche Einstellungswinkel
    • ✔️ Etwas klobiger
    • ❌ Benötigt Platz am Lenker

Was ist Quad Lock für eine Marke?

Quad Lock hat 2011 als Kickstarter-Projekt begonnen. Die beiden Gründer aus Australien waren es leid, dass sie ihre Handys nur suboptimal am Fahrrad- und Motorradlenker befestigen konnten. Heute ist Quad Lock eine der weltweit führenden Marken für Handyhalterungen.

Fazit: Quad Lock ist eine gute Investition

Die Quad-Lock-Handyhalterung überzeugt mit einer soliden Verarbeitung, einfacher Montage und außergewöhnlicher Stabilität. Wer Wert auf ein bombenfestes System legt, das selbst auf rauesten Strecken zuverlässig hält, ist mit Quad Lock gut beraten.

Weitere getestete Fahrrad-Handyhalterungen

Neben Peak Design und Quad Lock gibt es noch eine Vielzahl anderer Handyhalterungen für Fahrräder. Hier ist ein kurzer Überblick über einige der getesteten Modelle:

* FIDLOCK VACUUM: Magnet-Vakuum-System für intuitive Handhabung und sicheren Halt.* SP Connect: Vielseitiges System mit Twist-and-Lock-Mechanismus und umfangreichem Zubehör.* Bone Collection: Günstige und flexible Silikonhalterungen für Gelegenheitsfahrer.* Bosch SmartphoneGrip: Upgrade für E-Bikes mit Bosch-Motor, kabelloses Laden und stabile Befestigung.* FESCHD: Nachhaltige Halterung aus recyceltem Kunststoff mit starkem Magneten und Einrastmechanismus.* Loop: Minimalistische Metalllösungen für Lenker und Vorbau, stilvolles Design.

Die Qual der Wahl: So findest du die richtige Halterung

Die "eine" perfekte Handyhalterung gibt es nicht. Die Anforderungen sind einfach zu unterschiedlich. Pendler, Tourenfahrer oder Gravel-Abenteurer stellen ganz verschiedene Ansprüche an eine Halterung, und genau das wollten wir in unserem Testfeld abbilden. Um die Modelle im Test vergleichen zu können, haben wir alle Halterungen mit demselben Smartphone geprüft: dem iPhone 15 Pro, kombiniert mit den jeweils passenden Hüllen. So konnten wir die Halterungen unter realistischen Bedingungen auf Herz und Nieren testen.

  • Ganz wichtig vorab: Passt die Halterung auch auf den Lenker?
  • Wie kompliziert ist es, die Halterung am Fahrrad zu montieren?
  • Braucht man dafür Werkzeuge - und wenn ja, welche?

Wo möchte ich die Halterung montieren: am Lenker oder am Vorbau? Es gibt jede Menge Möglichkeiten, das Handy am Fahrrad zu positionieren, macht euch klar, was zu euch und eurem Fahrrad passt. So kann beim E-Bike das Display je nach Modell die Position am Lenker oder Vorbau bereits blockieren.

Vor- und Nachteile von Smartphone-Halterungen am Lenker

Obwohl Smartphone-Halterungen viele Vorteile bieten, gibt es auch einige Nachteile zu beachten:

  • Vorteile:
    • Navigation immer im Blick
    • Schneller Zugriff auf Musik und Trainingsdaten
    • Einfache Bedienung von Navigations-Apps
  • Nachteile:
    • Smartphone ist Witterungseinflüssen ausgesetzt
    • Displaybeschaffenheit kann die Lesbarkeit beeinträchtigen
    • Ablenkung vom Straßenverkehr

Zusätzliche Tipps für die Nutzung von Handyhalterungen

Hier sind noch einige zusätzliche Tipps, die dir bei der Nutzung von Handyhalterungen helfen können:

  • Verwende eine wasserdichte Hülle für dein Smartphone, um es vor Regen und Schmutz zu schützen.
  • Achte darauf, dass die Halterung fest am Lenker montiert ist, um Vibrationen und Stürze zu vermeiden.
  • Vermeide es, dein Smartphone während der Fahrt zu bedienen, um deine Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

Gesetzliche Aspekte der Handy-Nutzung auf dem Fahrrad

In Deutschland ist die Nutzung von Mobiltelefonen auf dem Fahrrad während der Fahrt nur eingeschränkt erlaubt. Laut der Straßenverkehrsordnung (StVO) § 23 Abs 2 Satz 1 Nr. 1 ist es verboten, ein Mobiltelefon zu benutzen, wenn hierfür das Gerät aufgenommen oder gehalten werden muss. Das bedeutet, dass das Telefonieren oder Tippen von Nachrichten während der Fahrt untersagt ist. Die Navigation mit dem Handy ist jedoch erlaubt, solange das Gerät in einer geeigneten Halterung befestigt ist und die Bedienung nur kurzzeitig erfolgt, ohne den Fahrer vom Straßenverkehr abzulenken.

Die Nutzung des Handys auf dem Fahrrad kann jedoch auch Gefahren bergen. Das Bedienen eines Handys während der Fahrt lenkt nicht nur vom Straßenverkehr ab, sondern erhöht auch das Unfallrisiko. Dies kann zu Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern oder zum Übersehen von Verkehrszeichen führen. Zudem kann das Festhalten des Handys in einer Hand das Gleichgewicht und die Kontrolle über das Fahrrad beeinträchtigen.

Das A und O: Sichere Montage und Kompatibilität

Achte vor dem Kauf auf die möglichen Befestigungsmethoden am Lenker bzw. Vorbau deines Gravel Bikes. Eine sichere und stabile Montage ist entscheidend, um ein Verrutschen oder gar Herunterfallen des Smartphones während der Fahrt zu verhindern. Überprüfe auch, ob die Halterung mit der Größe und dem Modell deines Smartphones kompatibel ist.

Die hier vorgestellten Handyhalterungen bieten eine gute Möglichkeit, das Smartphone sicher und komfortabel am Gravel Bike zu befestigen. Ob für Navigation, Fitness-Tracking oder einfach nur zum Musikhören - mit der richtigen Halterung bist du bestens ausgestattet für deine nächste Tour.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0