Gravel Bike: Vor- und Nachteile im Überblick

Gravel Bikes sind der neueste Trend im Radsport. Sie sind eine Mischung aus Rennrad und Cyclocrossern. Mit den profilierten Reifen eignen sich die Gravel Bikes für Fahrten auf unterschiedlichsten Untergründen und im Gelände. Anders als beim Rennrad sitzt man aufrecht, sodass auch längere Touren mit dem Gravel Bike entspannt möglich sind.

Was ist ein Gravel Bike?

Einfach ausgedrückt, handelt es sich um ein komfortables Rennrad, das auch abseits befestigter Wege, wie z.B. Schotterwege, funktioniert (Anm.: Gravel = Schotter). Ein Gravelbike ist positioniert als ein Rad für sehr viele Fälle. Wenn ich die Fahrradkategorie definieren müsste, lautete die Definition: Ein Gravelbike ist ein Fahrrad mit mittelbreiten 28- oder 27,5-Zoll-Reifen, einem Rennradlenker und -schaltung. Es ist vielseitig ausgelegt und erfüllt auch auf langen Strecken und unterschiedlichsten Untergründen seinen Dienst. Dabei ist es vergleichsweise schnell und bietet vielseitige Optionen in Bezug auf das Bikepacking und längere Touren.

Ursprung des Gravel Bike Trends

Der Trend des Gravel Bikes stammt aus den USA. Vor rund zehn Jahren kamen ein paar Radsport-Fans auf die Idee, Radmarathons nicht nur auf asphaltierten Straßen zu fahren. Sie radelten auch auf den dort verbreiteten Schotterpisten („Gravel“ = Englisch für Schotter oder Kies). Die sogenannten „Gravel Grinder“-Rennen waren geboren. Die unbefestigten Pisten sind mit einem normalen Rennrad kaum zu bezwingen und bieten großes Potenzial für schmerzhafte Bekanntschaft mit dem Untergrund. Die Alternative waren Cross-Rennräder, wie sie beim Cyclocross („Querfeldeinrennen“) benutzt werden. Optimal war das nicht. Cyclocross Räder sind auf technische, schnelle Rundstrecken ausgelegt, nicht auf lange Distanzen. Mitunter wird das Rad auch kurze Passagen getragen.

Gravel Bike oder Cyclocross?

Die vielleicht kleinste Lücke des Gravelbikes besteht zum Cyclocrosser, früher Crossrad genannt. Ob Gravel Bike oder Cyclocross, ist vor allem eine Frage der Bequemlichkeit. Obwohl sich beide Fahrradkategorien in den letzten Jahren bei einigen Herstellern angenähert haben, bestehen weiterhin Unterschiede in der Rahmengeometrie, der Höhe des Tretlagers, der Breite der Reifen und der Übersetzung. Nichtsdestotrotz verläuft die Grenze zwischen beiden fließend.

Ein Gravel Bike ist darauf ausgerichtet, lange Strecken zu fahren. Die Rahmengeometrie eines Cyclocrossers ist aggressiver als die eines Gravelbikes. Du sitzt darauf deutlich entspannter als auf einem Cyclocross. Ein Cyclocrossrad ist auf Schnelligkeit und Agilität getrimmt. Die eher aufrechte Sitzposition ähnelt dank des höheren Steuerrohrs und des kürzeren Oberrohrs eher der auf einem Marathon-Rennrad. Im Gegensatz zu einem Cyclocrosser haben Gravelbikes einen längeren Radstand, was für eine ruhigere, komfortablere Fahreigenschaft sorgt. Der Rahmen eines Cyclocrossers ist nicht so flach wie der eines Gravelbikes, so dass man es besser schultern kann. Durch breitere Reifen bietet ein Gravel Bike eine bessere Dämpfung als ein Rennrad. Das Tretlager am Cyclocrosser sitzt der Agilität wegen höher.

Ein Cyclocrosser ist das richtige Rad für dich, wenn du ein agiles und schnelles Rad suchst, dass auf kürzeren Strecken auf- und abseits der Straße richtig Spaß macht. Willst du hingegen längere Touren auf unterschiedlichen Untergründen unternehmen, könnte ein Gravelbike aufgrund des Sitzkomforts und der Vielseitigkeit für dich eher in Frage kommen. Daneben kann ein Cyclocrosser auch für Rennradfahrerinnen und -fahrer als Zweitrad interessant sein, die im Winter mit den breiteren und profilierteren Reifen mehr Sicherheit auf rutschigen Untergründen bekommen.

Gravel Bike oder Crossbike?

Unter einem Crossbike versteht man in der Regel ein sportliches Trekkingrad - ohne Schutzbleche, Ständer oder Gepäckträger. Das Crossbike ist eine Mischung aus Trekking- und Mountainbike. Der gerade Lenker, die Schaltung sowie die - häufig verbaute - Federgabel am Crossbike stammen meist aus dem Trekking-Bereich. Ein Crossbike bringt deshalb häufig etwas mehr Gewicht auf die Waage als ein Gravel- oder Mountainbike. Im Prinzip eignen sich beide Radtypen für ähnliche Einsatzzwecke: Längere, verhältnismäßig komfortable Radtouren mit der Möglichkeit, Gepäckträger zu montieren.

Mit einem Gravelbike bist du deutlich schneller unterwegs. Der Rennradlenker ermöglicht dir, tiefer zu greifen, um dem Fahrtwind jederzeit trotzen zu können. Mit einem Crossbike bist du hingegen - dank Federgabel und geradem Lenker - komfortabler, aber auch langsamer unterwegs. Im Zweifel solltest du für dich zwei Fragen beantworten: Möchte ich lieber ein Rad mit einem Rennradlenker oder einem geraden Lenker und bevorzuge ich eine leichte Starrgabel oder eine komfortable Federgabel?

Gravel Bike zwischen Rennrad und Mountainbike

Das Gravelbike steht irgendwo zwischen Rennrad und Mountainbike und ist im Vergleich zu beiden Spezialisten vielseitiger einsetzbar. Das Rennrad ist leichter und schneller, aber limitiert auf feste Untergründe. Das Mountainbike ist auf Trails und raues Gelände optimiert, aber auch schwerer und langsamer auf befestigten Strecken. Im Gegensatz zu beiden Kategorien eignet sich das Gravel perfekt zum beliebten Bikepacking beziehungsweise für Mehrtagestouren.

Ob deine Wahl auf ein MTB oder ein Gravel fallen sollte, lässt sich am besten beantworten, wenn du dir überlegst, wie viel du zukünftig auf Trails und im Gelände unterwegs sein wirst. Ja, man kann mit einem Gravelbike auch einen Trail fahren, nur Spaß macht das auf Dauer eher nicht. Willst du hingegen ein Fahrrad, mit dem du neben befestigten Untergründen auch Wald- und Schotterwege auf langen Strecken befahren kannst, wird ein Gravel interessant. Für die Entscheidung zwischen Mountainbike und Gravelbike ist folgende Aussage entscheidend: Je mehr Trail, Wurzel, Steine und Felsen, desto eher ist das Mountainbike die richtige Wahl für dich. Bedenken solltest du auch, dass das sichere Fahren auf einem Mountainbike weit weniger Fahrtechnik benötigt als das sichere Manövrieren eines Gravelbikes. Ein MTB verzeiht mehr Fahrfehler als ein Gravel.

Anhand der bis hierher gemachten Aussagen sollte verständlich sein, wann für dich eher ein Rennrad und wann eher ein Gravelbike in Frage kommt. Wenn du fast nur auf Asphalt, befestigten Wegen und möglichst schnell unterwegs sein willst, liegst du mir einem Rennrad richtig. Wenn du aber auch mal rechts oder links in den Wald und die Wildnis einbiegen willst, dann leg dir ein Gravelbike (für komfortables Befahren langer Strecken) oder Cyclocrosser (für schnelles Fahren kurzer Strecken) zu. Tatsächlich kann ein Gravel- oder Cyclocrossbike auch eine hervorragende Ergänzung für die Freundinnen und Freunde von MTB und Rennrad sein. In beiden Fällen erweitert ein Gravel oder Crosser die Freude am Radfahren. Der bislang Rennradfahrende kann ungewöhnliche Touren erkunden, der Mountainbikende kann neue Durchschnittsgeschwindigkeiten und Distanzen erleben.

Einsatzbereiche des Gravel Bikes

Die Einsatzmöglichkeiten eines Gravel Bikes sind nahezu unbegrenzt. Es ist ideal für abenteuerlustige Fahrer, die auf Entdeckungsreise gehen wollen. Von langen Schottertouren bis hin zu anspruchsvollen Bikepacking-Abenteuern ist das Gravel Bike ein treuer Begleiter. Dabei spielt es keine Rolle, ob du ein erfahrener Biker oder ein Anfänger bist, denn das Gravel Bike ist so vielseitig, dass es sich sowohl für sportliche Herausforderungen als auch für gemütliche Erkundungstouren eignet.

Auf langen Ausfahrten kommt die komfortable Geometrie des Gravel Bikes zum Tragen. Die aufrechtere Sitzposition verringert die Belastung des Rückens und ermöglicht es dir, stundenlang im Sattel zu sitzen. Die Bremsen bieten präzise Kontrolle, während die Schaltung eine breite Palette von Gängen für verschiedene Steigungen und Geschwindigkeiten bietet. Gravel Bikes können leichtes Gelände und einfache Trails bewältigen, dank ihrer widerstandsfähigen Konstruktion und der Traktion, die ihre breiten Reifen bieten. Dies ermöglicht es dir, ein bisschen Abenteuer in deine Fahrten zu integrieren, ohne auf die Wendigkeit und Effizienz eines klassischen Rennrads verzichten zu müssen.

Verschiedene Arten von Gravel Bikes

  • Gravel Bikes für Bikepacking und Abenteuerfahrten: Gravel Bikes für lange, abenteuerliche Touren mit Gepäck überzeugen durch eine eher aufrechte Sitzposition. Zudem verfügen sie über eine stabile Rahmenkonstruktion sowie die Möglichkeit Gepäckträger und Taschen für das Bikepacking-Abenteuer zu befestigen.
  • Allroad Gravel Bikes für die nächste Tour: Allroad Gravel Bikes haben im Gegensatz zu einem reinen Rennrad eine ausgewogenere Geometrie, die eine aufrechtere Sitzposition ermöglicht, was den Komfort auf längeren Fahrten erhöht. Sie sind mit breiten Reifen ausgestattet, die allerdings meist kaum Profil besitzen - ideal für Schotter, im Schlamm allerdings eher unpassend.
  • Gravel Race Bikes: Das Bike für hohe Geschwindigkeiten: Das Gravel Race Bike wurde speziell für Gravelrennen entwickelt. Es verfügt über 40 mm breite Reifen, die eine ausgewogene Mischung aus Geländetauglichkeit und geringem Rollwiderstand bieten. Die Räder sind leicht und aerodynamisch optimiert, was nicht zuletzt an dem Rahmen und den Felgen aus Carbon liegt.
  • Randonneur & Commuter: Das Gravel Bike für Pendler und Reisende: Heutzutage basieren diese Commuter-Bikes oft auf kostengünstigen Gravelbikes mit entsprechender Ausstattung. Die Reifen dieser Fahrräder sind etwas schmaler (30-38 Millimeter), um Platz für feste Schutzbleche zu bieten. Dadurch sind diese Räder eher für die Straße geeignet und weniger für das Gelände. Ein markantes Merkmal dieser Kategorie ist das umfangreiche serienmäßige Zubehör.

Komponenten eines Gravel Bikes

Um das perfekte Gravel Bike für deine individuellen Bedürfnisse zu finden, gibt es einige wichtige Faktoren zu beachten. Ein Gravel Bike zeichnet sich durch bestimmte Komponenten aus, die deutlich anders ausfallen als zum Beispiel beim Rennrad. Durch diese besonderen Eigenschaften kannst du mit einem Gravler nicht nur die Straßen unsicher machen, sondern auch abseits der Wege dein Abenteuer beginnen.

  • Rahmengeometrie: Fahrverhalten von einem Gravel Bike. Insbesondere der Radstand, also der Abstand zwischen Vorder- und Hinterrad, ist beim Gravel Bike länger als beim Rennrad. Dies verbessert die Laufruhe und Fahrdynamik des Gravel Bikes, wodurch es auch mit mehr Komfort punktet.
  • Bremsen: Gravel Bikes sind heutzutage oft mit Scheibenbremsen ausgestattet, die vor allem bei schlechtem Wetter oder auf rutschigem Untergrund eine gute Bremsleistung und Kontrolle bieten. Modelle mit hydraulischen Scheibenbremsen bieten in der Regel die beste Bremsleistung.
  • Reifenprofil und -größe: Gravel Bikes sind in der Regel mit 40 cm breiten Reifen ausgestattet, die Laufruhe und Komfort bieten. So hast du auch auf unbefestigten Wegen genügend Kontrolle über dein Gravel Bike.
  • Schaltung: Die Gangschaltung deines Gravel Bikes hat einen großen Einfluss darauf, wie gut du verschiedene Geländetypen bewältigen kannst. Die meisten Gravel Bikes haben Schaltungen mit einer großen Übersetzungsbandbreite, die sowohl für flache Straßen als auch für steile Anstiege geeignet sind. Beliebte Optionen sind 1x (einfache Kettenblattkonfiguration) oder 2x (doppelte Kettenblattkonfiguration).
  • Lenker: Ein Gravel Bike punktet mit einem breiteren Griff, der für mehr Kontrolle sorgt. Außerdem sind die Unterlenker leicht nach außen geneigt, was dem Komfort zugutekommt. Die Bremsgriffe sind mit einer speziellen Profilierung versehen, damit du immer einen sicheren Griff bei dem Gravel Bike hast.
  • Material: Die Rahmen von Gravel Bikes bestehen in der Regel aus Aluminium oder Carbon - je nach Preisklasse. Allerdings sind meist schon die Einsteiger-Modelle mit einer Gabel aus Carbon ausgestattet.

Vor- und Nachteile eines Gravel Bikes

Ein Gravel Bike ist ein vielseitiges Fahrrad, das sowohl auf befestigten Straßen als auch auf unbefestigtem Terrain eine gute Figur macht. Es bietet eine Reihe von Vorteilen, aber es gibt auch einige Aspekte, die du berücksichtigem solltest.

Vorteile

  • Vielseitigkeit: Ein Gravel Bike ist der Alleskönner unter den Fahrrädern. Es ermöglicht dir Fahrten auf verschiedenen Oberflächen, einschließlich Schotterwegen, Waldpfaden, Landstraßen und leichtem Gelände.
  • Komfort: Die Geometrie eines Gravel Bikes ist auf Komfort ausgelegt. Die aufrechtere Sitzposition und die breiteren Reifen absorbieren Stöße und Vibrationen, was längere Fahrten für dich angenehmer macht.
  • Reifen: Gravel Bikes sind mit speziellen Reifen ausgestattet, die sowohl auf Straßen als auch auf Schotterwegen gut funktionieren. Diese Reifen bieten ausreichend Grip und Dämpfung, damit du auf unterschiedlichem Gelände sicher fährst.
  • Geeignet für Bikepacking: Gravel Bikes sind oft mit Montagepunkten für Gepäckträger und Schutzbleche ausgestattet, was sie ideal für Bikepacking-Abenteuer macht.
  • Scheibenbremsen: Die meisten Gravel Bikes sind mit Scheibenbremsen ausgestattet, die unabhängig von den Wetterbedingungen konstante Bremsleistung bieten.

Nachteile

  • Gewicht: Gravel Bikes sind in der Regel schwerer als reine Rennräder. Dies kann sich negativ auf die Geschwindigkeit und Agilität auswirken.
  • Weniger aerodynamisch: Aufgrund der aufrechteren Sitzposition und der breiteren Reifen sind Gravel Bikes weniger aerodynamisch als Rennräder.
  • Keine vollwertige Federung: Obwohl einige Gravel Bikes über Dämpfungselemente verfügen, bieten sie nicht die volle Federung eines Mountainbikes.

Gravel Bike, Mountainbike und Rennrad: So erkennst du den Unterschied

Ein Gravel Bike ist eine Art Hybrid zwischen einem Rennrad und einem Cyclocrossrad. Es wurde entwickelt, um sowohl auf befestigten Straßen als auch auf unbefestigtem Gelände, wie Schotter- und Waldwegen, effizient zu fahren.

  • Gravel Bikes sind auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt. Es verfügt oft über einen längeren Radstand und eine aufrechtere Sitzposition, die das Fahren auf langen Strecken angenehmer macht.
  • Mountainbikes sind im Vergleich zum Gravel Bike speziell für den Einsatz im anspruchsvollen Gelände konzipiert. Sie haben eine robuste Bauweise und sind meist mit einer Federung versehen.
  • Rennräder sind darauf ausgelegt, auf asphaltierten Straßen hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Sie haben eine leichte Bauweise, schmale Reifen und eine aerodynamische Geometrie, die es dem Fahrer ermöglicht, effizient und schnell zu fahren.

Was kostet ein Gravel Bike?

Beim Kauf eines Gravel Bikes steht die Balance zwischen geringem Gewicht und hoher Stabilität im Mittelpunkt. Diese anspruchsvolle Aufgabe spiegelt sich oft im Preis wider. Einstiegsmodelle beginnen in der Regel bei etwa 1.000 Euro. Für höchste Ansprüche und optimale Performance startet die Spitzenklasse der Gravel Bikes ab etwa 2.500 Euro. In dieser Preiskategorie kommen High-End-Komponenten zum Einsatz, die Leichtigkeit und herausragende Funktionalität vereinen. Oftmals sind sowohl die Gabeln als auch die Rahmen aus Carbon gefertigt, um das Gesamtgewicht zu minimieren.

Stahlrahmen beim Gravel Bike

Lange war Stahl in der High-End-Rahmenproduktion vollkommen verpönt. Ein Fahrradrahmen aus Stahl galt als schwer, billig und minderwertig. Interessanterweise aber selten schwerer als Fahrradrahmen aus Aluminium. Doch der Gewichtsunterschied ist nicht für jeden Radfahrer entscheidend.

Im Vergleich zu Aluminium- und Carbonrahmen sind Stahlrahmen in der Regel weniger steif, was aber auch einen erheblichen Vorteil in der Langlebigkeit mit sich bringt. Stahlrahmen sind auch für ihren Komfort bekannt. Stahl absorbiert Vibrationen besser als Aluminium und Titan, was zu einem ruhigeren Fahrgefühl führt.

Vorteile von Stahlrahmen:

  • Haltbarkeit
  • Vielseitigkeit
  • Komfort
  • Individuelle Anpassbarkeit

Gravel Bike versus Mountainbike Hardtail: Der Vergleich

Gravel Bikes erobern zunehmend den Markt und die Herzen passionierter Radfahrer:innen. Doch was genau ist eigentlich ein Gravel Bike? Und wo liegen die Unterschiede zu einem Mountainbike Hardtail?

Gravel Bike

  • Niedriges Gewicht
  • Guter Vortrieb durch relativ schmale Reifen und aerodynamische Griffposition
  • Geeignet für Straße, Feldwege und leichtes Gelände
  • Ungefedert: Weniger Komfort und Sicherheit in technisch anspruchsvollen Passagen

Mountainbike Hardtail

  • Etwas höheres Gewicht
  • Entspanntere Sitz- und Griffposition: Ideal geeignet für längere Touren
  • Federgabel sorgt für mehr Komfort und Sicherheit, ist aber auch blockierbar
  • Breitere Reifen für guten Grip im Gelände

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