Gravel Bike Test: Ein umfassender Überblick

Das Gravelbike hat sich längst als feste Größe zwischen Mountainbike und Rennrad etabliert. Was einst als Trend begann, ist heute ein Massenphänomen. Diese geländetauglichen Räder übertreffen ihre Pendants für die Straße zunehmend an Popularität. Bei einigen Herstellern führen sie sogar die Verkaufsstatistiken an. Anfänglich von vielen kritisch beäugt, hat sich das Gravelbike zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Inzwischen gibt es nicht mehr nur ein einziges Gravelbike, sondern eine Vielzahl verschiedener Varianten. Die Industrie setzt auf unterschiedliche Konzepte, um jeden Radfahrer anzusprechen. Doch gelingt dies auch in der Preiskategorie um 2.000 Euro?

Unser Schwestermagazin TOUR hat mit zehn Kandidaten zwischen 1.899 und 2.200 Euro die Probe aufs Exempel gemacht. Zudem gibt es Antworten auf die Frage nach der passenden Reifenbreite und worauf man beim Getriebe achten sollte.

Getestete Gravelbikes

  • Canyon Grizl CF SL 6
  • Corratec Allroad Travel 1
  • Cube Nuroad C:62 Pro
  • Focus Atlas 6.7
  • Fuji Jari 1.3
  • Giant Revolt 0
  • Poison Taxin Alu Gravel
  • Radon Regard 10.0
  • Rose Backroad AL GRX RX400
  • Stevens Prestige

Ein Überblick über Gravelbikes

16 Räder - ein Rad-Segment: Gravel. Doch Gravel ist nicht gleich Gravel. Das Segment differenziert sich zunehmend aus. Die Ansprüche, die Einsatzzwecke und die Gravelbikes werden immer spezifischer: Von Modellen für den Renneinsatz, über Alltags- und Pendlerbikes bis hin zu solchen für Mehrtagestouren und Radreisen. Einige Test-Modelle erinnern von ihrer Geometrie, der Ausrichtung und der Ausstattung her an Rennräder mit breiteren Reifen beziehungsweise an Cyclocrosser - bei anderen liegt der Fokus eher auf den Parametern Fahrkomfort, Zuladung und Geländetauglichkeit. Ein Indikator für den jeweiligen Einsatzzweck kann auch die Reifenbreite sein.

An acht Rädern in diesem Testfeld sind 45 Millimeter breite Reifen verbaut - am Wilier Adlar, dem Kocmo Daytona-PI | Race IQ 50 und dem 8bar Tflsberg Steel V2 sogar 57-Millimeter-Modelle. Alle drei Räder sind stark auf den Bikepacking- und Offroad-Einsatz ausgerichtet. Santa Cruz setzt bei seinem Modell Stigmata auf eine maximale Offroadtauglichkeit: Eine Rockshox-Gabel mit 70 Millimetern Federweg sowie eine funkgesteuerte und versenkbare AXS-XPLR-Sattelstütze boten im Testverlauf große Dämpfungsreserven, auch in sehr ruppigem Gelände.

An elf Rädern in diesem Test sind Gruppen mit Einfachantrieb, an vier sind Zweifach-Systeme verbaut. Eine Besonderheit ist der Antrieb des Kocmo Daytona-Pi | Race IQ: Der Hersteller kombiniert einen Riemenantrieb mit einem 12-Gang-Pinion-Getriebe. In einem gekapselten Gehäuse greifen Stirnzahnräder - ähnlich wie in einem Autogetriebe - ineinander.

Rahmenmaterialien und Gewicht

In dem attraktiven Preissegment herrscht weitgehende Einigkeit über Konzept und Rahmenmaterial. Auf fast allen Modellen unserer Gravelbikes sitzt man aufrecht im Sattel; mit reichlich Platz für Taschen lassen sie sich zudem in treue Begleiter für Mehrtages-Touren verwandeln. Neben den Standardhalterungen an Unter- und Sitzrohr finden sich auch an Gabel und Sitzstreben Gewindeösen, um Gepäckträger anzubringen. Besonders hervor tut sich hier das Corratec, dessen Rahmen-Set von Montagepunkten überzogen ist und sogar auf beiden Seiten des Steuerrohrs Platz für Zubehör bietet. Aufnahmen für Schutzbleche, die bei allen Modellen zum Repertoire gehören, runden das reisetaugliche Profil ab, wappnen die Bikes für den Stadtalltag oder machen sie zum Trainingsgefährt im Winter. Damit haben sie den meisten Straßenrädern etwas voraus und bieten ein breites Einsatzspektrum.

Aluminium-Gravelbikes dominieren die TestgruppeBei aller Vielseitigkeit kämpfen aber fast alle Modelle mit demselben Problem: dem Gewicht. In der Preisklasse dominieren robuste Alu-Rahmen; bei Corratec, Poison und Stevens bestehen auch die Gabeln aus Alu, wodurch die Rahmen-Sets dieses Trios je rund drei Kilo auf die Waage bringen - und damit auf dem Niveau deutlich günstigerer Modelle liegen. Dass ein Alu-Rahmen nicht immer mit hohem Gewicht einhergehen muss, zeigen Giant und Radon.

Ausnahme Carbon: Jedes Gramm zählt! Mit Canyon und Cube schaffen es zwei Hersteller, ein Rad mit leichtem Carbon-Rahmen auf die Reifen zu stellen. Im Vergleich zum schwersten Alu-Rahmen von Focus wiegen diese nur die Hälfte. Das Cube bleibt als einziges Rad knapp unter neun Kilo, wodurch es mit Gravelbikes aus höheren Preisregionen konkurriert und sich zügig über Schotterwege bewegen lässt. Bei den Laufrädern setzen alle Hersteller auf Alu-Felgen, die neben dem Preisvorteil auch unempfindlicher gegen Steinschläge und Kratzer sind.

Die Unterschiede sind teils gewaltig. Den leichtesten Laufradsatz am Rose und das schwerste Exemplar am Corratec trennen fast ein Kilo. Sieben Laufradsätze fallen mit mehr als vier Kilo bleischwer aus. Zwar ist das Gewicht bei einem Gravelbike eher verschmerzbar als bei einem Straßenrenner. Erst recht bei reiselustigen Gefährten wie den Testkandidaten, mit denen keine Temporekorde aufgestellt werden müssen. Doch wenn es fast an die zwölf Kilo Gesamtgewicht wie beim Corratec geht, hält sich der Fahrspaß schon bei flachen Geländefahrten in Grenzen - mit Gepäck geht’s endgültig nur noch gemächlich voran.

Der Rahmen des Kocmo besteht wie der des Falkenjagd aus Titan. Das Material überzeugt vor allem durch seine Dauerhaltbarkeit - der Werkstoff hat jedoch seinen Preis: Beide Modelle gehören mit 6700 beziehungsweise 8785 Euro zu den teuersten Rädern in diesem Vergleich. Der Werkstoff Stahl kommt am Rennstahl 853 Gravel und am 8bar Tflsberg zum Einsatz. Wobei auch eine bekannte Schwäche des Materials deutlich wird: Das 8bar Tflsberg Steel V2 wiegt 11,6 Kilogramm in der Größe M - und damit 3,3 Kilogramm mehr als das leichteste Carbon-Modell dieses Testfelds: das Basic Bikes Gravelbike.

Reifen und Schaltungen

Wichtiger ist dennoch die Frage, wie die Räder auf Unebenheiten und Erschütterungen im Gelände reagieren. Die zentrale Rolle kommt dabei den Reifen zu. Das gilt vor allem dann, wenn von steifen Alu-Rahmen wie bei den Testkandidaten kaum eine Federwirkung ausgeht. Am weitesten verbreitet sind 40-Millimeter-Reifen, da Pneus dieser Breite einen gelungenen Mix aus Dämpfung und Rollwiderstand bieten. Viele Hersteller geben ihre Bikes inzwischen für Reifen jenseits der 50 Millimeter frei.

Damit diese nicht am Rahmen scheuern, werden meist Speziallösungen wie abgesenkte Kettenstreben (Canyon, Fuji), verstellbarer Radstand (Giant), Ausweichmöglichkeit auf kleinere 27,5-Laufräder (Focus, Rose) oder breites Einbaumaß der Naben (Focus) benötigt. Die zehn Testkandidaten rollen ab Werk auf hochwertigen Reifen zwischen 38 (Giant) und 50 Millimetern (Corratec). Alle Pneus lassen sich auch ohne Schlauch fahren, wodurch weniger Reifendruck benötigt wird und Dämpfung sowie Pannenschutz profitieren.

Bei den Schaltungen gibt Shimano mit der mechanischen GRX den Ton an, bei der unter anderem ein Stabilisator im Schaltwerk ein Abspringen der Kette verhindern soll. Während der Trend bei teureren Gravelbikes zu Antrieben mit einem Kettenblatt und bis zu 13 Ritzeln (Campagnolo Ekar) am Hinterrad geht, dominiert in dieser Preiskategorie die Kurbel mit zwei Kettenblättern und in der Regel einer Zehnfachkassette. Weil sich viele Teile innerhalb der gravelspezifischen Produktfamilie der Japaner kombinieren lassen, ergibt sich eine breite Palette an Übersetzungsmöglichkeiten.

Auch Komponenten von Zweitanbietern sind häufig kompatibel, Fuji und Giant verbauen beispielsweise günstige Kurbeln von FSA und Praxis. Grundsätzlich bietet Shimano aktuell zwei mechanische Serien mit zehn oder elf Ritzeln sowie eine elektronische Serie mit elf Ritzeln an, wahlweise mit einem oder zwei Kettenblättern. Die Gruppen unterscheiden sich in Gewicht und Verarbeitung, haben mit Ausnahme der Di2-Variante aber keinen nennenswerten Funktionsunterschied. Einzig beim Verschleiß ist die an allen Modellen verbaute 400er-Bremse etwas anfälliger, da die Kolben aus Kunststoff schneller verschleißen können als bei den teureren Versionen aus Metall oder Keramik.

Detaillierte Testberichte

Die ausführlichen Testberichte der Gravelbikes lesen Sie in der RennRad 10/2024.

Canyon Grizl CF SL 6

Seit der Markteinführung vor zwei Jahren hat sich das Gravelbike Grizl zu einer der meistverkauften Plattformen des Versandhändlers entwickelt. Wie so oft bei Canyon stimmt auch beim CF SL 6 das Verhältnis aus Preis und Leistung. So basiert das vielseitige Bike als eines von zwei Modellen aus dem Testfeld auf einem Carbon-Rahmen, der es beim Gewicht mit deutlich teureren Gefährten aufnimmt. Dass das Grizl relativ nahe an die Zehn-Kilo-Grenze kommt, ist vor allem dem schweren Alu-Laufradsatz geschuldet. Die relativ sportliche Sitzposition und das direkte Lenkverhalten kaschieren dies allerdings elegant. Beim Federkomfort zählt das Canyon dank tief geklemmter Carbon-Stütze und voluminöser Reifen - Platz ist für bis zu 50-Millimeter-Pneus mit 700C-Laufrädern - zum Besten auf dem Markt. Montagepunkte an Rahmen und Gabel wappnen das Grizl für Bikepacking- Ausflüge. Das CF SL 6 ist Canyons günstigstes Carbon-Gravelbike.

Vorteile

  • Leichtes Rahmen-Set
  • Hoher Federkomfort
  • Große Reifenfreiheit
  • Viele Größen

Nachteile

  • Schwerer Laufradsatz
Herstellerangaben Details
Preis 1999 Euro
Rahmengrößen 2XS, XS, S, M (getestete Größe), L, XL, 2XL
Gewicht Komplettrad 9,7 Kilo
Gewicht Rahmen / Gabel / Steuerlager 1111 / 531 / 55 g
Sitz- / Ober- / Steuerrohr 515 / 565 / 139 mm
Stack / Reach / STR 595 / 395 mm / 1,51
Radstand / Nachlauf 1035 / 64 mm
Antrieb / Schaltung Shimano GRX 600/400 (2x10; 46/30, 11-34 Z.)
Bremsen Shimano GRX 400 (160 / 160 mm)
Laufräder / Reifen DT Swiss C 1850 Spline / Schwalbe G-One Bite 45 mm (v. / h.: 1830 / 2380 g)
TESTURTEIL 2,0

Corratec Allroad Travel 1

“Probier’s mal mit Gemütlichkeit” lautet das Motto des Corratec Allroad Travel 1, das fast zwölf Kilo schwer an der TOUR-Waage hing. Tempojagden auf der Schotterautobahn und schnelle Richtungswechsel sind nicht seine Stärke, doch dafür ist das Corratec Gravelbike auch nicht konzipiert. Vielmehr versteht es sich als lupenreiner Bikepacker, an nahezu jedem Rahmenrohr lässt sich Gepäck anbringen, Schutzbleche und Gepäckträger kann man problemlos nachrüsten. Dadurch wird das Rad zwar schwerer, doch auf Radreisen zählen andere Tugenden: Durch den langen Radstand läuft das Bike spurstabil, wobei die 50-Millimeter-Schlappen angesichts des geringen Sattelkomforts kaum schmaler sein dürften. Zudem wird der Fahrer durch den gekröpften Lenker in eine langstreckentaugliche Sitzposition gebracht. Der bayerische Hersteller bietet noch ein günstigeres Bikepacking-Modell sowie sportlichere Varianten mit Alu- oder Carbon-Rahmen an.

Vorteile

  • Hohe Laufruhe
  • Unzählige Montageösen
  • Große Reifenfreiheit

Nachteile

  • Schwer
Herstellerangaben Details
Preis 1899 Euro
Rahmengrößen 46, 49, 52, 55 (getestete Größe), 58, 61 cm
Gewicht Komplettrad 11,7 Kilo
Gewicht Rahmen / Gabel / Steuerlager 2070 / 912 / 71 g
Sitz- / Ober- / Steuerrohr 550 / 570 / 159 mm
Stack / Reach / STR 609 / 390 mm / 1,56
Radstand / Nachlauf 1075 / 73 mm
Antrieb / Schaltung Shimano GRX 400 (2x10; 46 / 30, 10-36 Z.)
Bremsen Shimano GRX 400 (160 / 160 mm)
Laufräder / Reifen ZZYZX 700C Disc / Schwalbe G-One Bite 50 mm (v. / h.: 2055 / 2682 g)
TESTURTEIL 2,4

Cube Nuroad C:62 Pro

Das C:62 Pro ist das günstigste Nuroad mit Carbon-Rahmen und wegen des niedrigen Gewichts ein Experte für schnelle Schotterrunden. Die neun Kilo für das Komplettrad sind nicht nur in dieser Preisklasse ein klares Alleinstellungsmerkmal, auch teurere Race-Modelle sind mitunter schwerer. Neben dem leichten Rahmen-Set profitiert das Gravelbike vom geringen Gewicht der Laufräder, die mit schnellen Reifen bestückt sind. Entsprechend flott ist das laufruhige Bike im Gelände unterwegs, auch auf Asphalt geht es in vergleichsweise gestreckter Sitzposition zügig voran. Die Carbon-Stütze und die ab Werk montierten Pneus dämpfen bereits ordentlich, für mehr Federkomfort passen maximal 45-Millimeter-Reifen durch Rahmen und Gabel. Der Einfach-Antrieb mit Untersetzung ist einfach zu bedienen und bietet bei steilen Abschnitten genügend Reserven, die Sprünge zwischen den Gängen fallen aber etwas groß aus.

Vorteile

  • Leicht
  • Guter Federkomfort
  • Schnelle Reifen

Nachteile

  • Begrenztes Gangspektrum
  • Nur fünf Größen
Herstellerangaben Details
Preis 2199 Euro
Rahmengrößen 50, 53, 56 (getestete Größe), 58, 61 cm
Gewicht Komplettrad 9,0 Kilo
Gewicht Rahmen / Gabel / Steuerlager 1.180 / 488 / 74 g
Sitz- / Ober- / Steuerrohr 500 / 560 / 154 mm
Stack / Reach / STR 595 / 381 mm / 1,56
Radstand / Nachlauf 1040 / 69 mm
Antrieb / Schaltung Shimano GRX 600 / 812 (1x11; 40, 11-42 Z.)
Bremsen Shimano GRX 400 (160 / 160 mm)
Laufräder/Reifen Newmen Evolution X.R. 25 /Schwalbe G-One Allround 40 mm (v. / h.: 1671 / 2206 g)
TESTURTEIL 1,9

Focus Atlas 6.7

Während Focus das Atlas nun erstmals auch als Carbon-Variante anbietet, bleiben die Alu-Modelle unverändert. Das Basismodell 6.7 definiert sich als robuster Begleiter. Montagepunkte an Rahmen und Gabel machen das Focus Gravelbike tourentauglich, eine Oberrohrtasche zählt allerdings nur bei teureren Modellen zum Lieferumfang. Durch Ösen für Gepäckträger und Schutzbleche lässt es sich zum Pendlerrad umfunktionieren. Der solide Geradeauslauf und die aufrechte Sitzposition unterstreichen die Auslegung als touren-taugliches Gefährt. Die Serienbereifung kaschiert die geringe Dämpfung am rutschigen Sattel und Lenker. Mehr Komfort ließe sich mit kleineren 27,5-Laufrädern herausholen, dann ist Platz für 53-Millimeter-Walzen. Möglich wird dies auch durch das MTB-Sondermaß am Hinterbau, durch die größere Einbaubreite (148 Millimeter) passen allerdings nicht alle Laufräder.

Vorteile

  • Hohe Laufruhe
  • Aufgeräumte Optik
  • Sehr viele Montageösen

Nachteile

  • Schwer
  • Nur fünf Größen
  • Nicht mit allen Laufrädern kompatibel
Herstellerangaben Details
Preis 1899 Euro
Rahmengrößen XS, S, M (getestete Größe), L, XL
Gewicht Komplettrad 11,3 Kilo
Gewicht Rahmen / Gabel / Steuerlager 2.203 / 502 / 75 g
Sitz- / Ober- / Steuerrohr 525 / 565 / 144 mm
Stack / Reach / STR 604 / 386 mm / 1,56
Radstand / Nachlauf 1050 / 78 mm
Antrieb / Schaltung Shimano GRX 600 / 400 (2x10; 46 / 30, 11-36 Z.)
Bremsen Shimano GRX 400 (160 / 160 mm)
Laufräder / Reifen WTB ST i23; Novatec / WTB Riddler 45 mm (v. / h.: 2044 / 2600 g)
TESTURTEIL 2,4

Weitere Gravelbike-Optionen

Abseits der bisher genannten Modelle gibt es noch viele weitere interessante Optionen auf dem Markt. Hier sind einige Beispiele:

  • Scott Speedster Gravel Bike: Bietet Ausstattungsvarianten für verschiedene Budgets, kombiniert einen Aluminiumrahmen mit einer Carbongabel und verfügt über eine Shimano GRX RD-RX-400 Schaltung. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 120 Kilogramm.
  • Rose Hobo Dropbar Gravelbike: Ein Hingucker mit solidem Stahlrahmen und vielseitigem Bügellenker, erhältlich in auffälligen Farben.
  • Van Rysel GRVL Gravelbike von Decathlon: Ausgestattet mit einer Shimano 2×12-Schaltung, hydraulischen Shimano GRX-Scheibenbremsen und Continental Terra Trail-Reifen.
  • Cube Nuraod Race Gravelbike: Ein sportliches Gravelbike, das im Gelände ausgiebig getestet wurde.
  • Prophete GravelerFit: Ein preiswertes Gravelbike mit Aluminiumrahmen und -gabel, ideal für Einsteiger.
  • Stevens Tabor: Ein vielseitiges Gravelbike zum Einstiegspreis mit moderner Geometrie und robuster Ausstattung, geeignet für lange Touren und anspruchsvolles Terrain.

Die besten Gravelbikes im Test (IMTEST 2024)

IMTEST hat im Jahr 2024 fünf aktuelle Gravelbikes bis 3.200 Euro getestet. Hier die Ergebnisse:

  1. Liv Devote Advanced 1 M: Testsieger mit dem besten Fahreindruck auf Straßen und im Gelände, ideal für lange Touren und Bikepacking.
  2. Canyon Grizl CF SL 6 AXS: Für sportlich ambitionierte Fahrer, die Wert auf eine präzise Schaltung und hohe Agilität legen.
  3. Stevens Prestige Generation 2: Preis-Leistungssieger, robust und stabil für lange Strecken oder Bikepacking.
  4. Giant Revolt Advanced 3: Geeignet für Fahrer, die eine bequeme Sitzposition und ein vielseitiges Gravelbike für unterschiedliche Terrains suchen.
  5. Rose Bikes Backroad GRX RX 820 1×12: Sportlich orientierte Fahrer, die schnelle und intensive Fahrten auf Asphalt und Schotter bevorzugen.

Fazit

In der Preisklasse bis 2.000 Euro dominieren Gravelbikes mit Aluminiumrahmen und einfachen Komponenten, wodurch die Räder recht schwer sind. Gleichzeitig erweisen sich die Modelle als wahre Verwandlungskünstler, mit wenigen Handgriffen und relativ kleinem Geld lassen sie sich in ein Bikepacking- oder Pendlerrad verwandeln.

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