Der neue Shimano S-PHYRE XC903 Rennschuh richtet sich an Cross Country- und Gravel-Fahrerinnen und -Fahrer, die ein leichtes und leistungsfähiges Schuhwerk für anspruchsvolle Renneinsätze suchen.
Shimano S-PHYRE XC903 im Detail
Das Modell kombiniert ein atmungsaktives Obermaterial aus Mikrofaser-Kunstleder mit einer steifen Sohle aus Carbonfaser-Verbundstoff. Shimano gibt die Steifigkeit mit 11 von 12 an, was laut Hersteller dem Niveau von Rennradschuhen für Profi- und Elite entspreche.
In der Größe 43 bringt der S-PHYRE XC903 laut BIKE-Messung 327 Gramm auf die Waage (inkl. Cleats; Herstellerangabe: 293 g / 42 / ohne Cleats). Dieser Race-Schuh wurde bereits in der Praxis getestet, insbesondere in der auffälligen blauen Farbvariante.
Verschlusssystem und Passform
Für eine präzise Anpassung an den Fuß setzt Shimano beim XC903 auf zwei hochwertige BOA Li2 Drehverschlüsse. Diese ermöglichen eine Mikroeinstellung der Passform. Der untere Drehverschluss verfügt zudem über eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Auslösen durch Stöße. Ergänzt wird das Verschlusssystem durch eine schlanke, flache Crossover-Schnürung im Vorfußbereich. Eine Fersenkappe mit Verdrehschutz soll für eine optimale Fußpositionierung bei starker Beschleunigung und hohen Trittfrequenzen sorgen.
Das hochwertige Boa Li2 System lässt sich in kleinen Schritten sowohl enger als auch weiter stellen.
Sohle und Traktion
Die Außensohle des S-PHYRE XC903 besteht aus der Shimano Ultread XC Gummimischung. Sie verfügt über ein spezielles Profilmuster, das laut Hersteller für ordentlich Grip im Rennen sorgen soll. Zusätzlich liegen dem Schuh Stollen in spezieller Form bei, die im Vorfußbereich noch einmal mehr Traktion geben sollen. Die flache Mittelsohle aus Carbonfaser-Verbundstoff soll den Fuß stabilisieren und die Kraftübertragung optimieren. Als Plattensystem kommt das bewährte SPD-System zum Einsatz.
Farbvarianten und Einsatzbereich
Der Shimano XC903 ist in vier Farbvarianten erhältlich: Weiß, Schwarz, Blau und Camouflage. Mit seiner Ausrichtung auf Cross-Country- und Cyclocross/Gravel-Rennen eignet sich der Schuh besonders für ambitionierte Bikerinnen und Biker, die ein leichtes und steifes Modell für Wettkämpfe suchen.
Viel Platz zum Einfädeln in das Klickpedal - da kann selbst im Renn-Stress nichts schief gehen.
Fahreigenschaften des Shimano S-PHYRE XC903
Der Shimano S-PHYRE XC903 ist zu gut belüftet für kühle Temperaturen. Die vielen kleinen Öffnungen an der Kappe und seitlich sorgen tatsächlich für Kühlung. Die Steifigkeit liegt im Bereich eines klassischen Rennradschuhs. Die Fersenkappe sitzt fest am Fuß, was für die Zugstufe beim Rundtritt essentiell ist, aber auch beim bergauf Schieben oder Tragen im steilen Gelände hilft.
Mit den zwei BOA-Rädchen und der den Spann übergreifenden Schnürung lässt sich der Bike-Schuh sehr gut anpassen.
Gut belüftet und alles andere als wasserfest. Der XC903 ist kein Schuh für kalte und nasse Bedingungen.
Nicht nur der Schuh sitzt gut am Fuß beim Gehen, auch die Sohle mit den Fußballschuh-ähnlichen Stollen gibt sehr guten Halt in weichem Untergrund. Ebenso griffig zeigt sich die Gummimischung auf Steinen. Praktisch ist hier vor allem die durchgehende Gummierung der Sohle. Die Zehenkappe, die umlaufende Gummierung und die extrem feste Fersenkappe bieten viel Schutz.
Shimano RX801 Gravel-Schuh im Test
Der Shimano RX801 Gravel-Schuh gefällt wie sein Vorgänger wegen seiner schlanken, rennrad-typischen Silhouette. Das spricht nicht nur Gravel-Fahrer an, die aus der Rennrad-Ecke kommen. Durch seine sehr steife Carbonfaserverbundsohle (Steifigkeitswert 10 von 12) fühlt er sich wie ein Straßenradschuh an, nur eben mit SPD-System und einer Sohle, mit der man mehr als drei Schritte zum Rennrad machen kann.
Bemerkenswert ist die sehr gute Passform des Schuhs. Laut Shimano weist der Neue einen integrierten Fersenstabilisator auf. Man merkt den etwas breitere Zehenbereich des RX801. Mit 268 Gramm (Größe 42 ohne Cleats) ist der Shimano RX801 ein Leichtgewicht unter den Gravel-Schuhen.
Wie schon beim Vorgänger fällt beim Shimano ERX801auf, wie gut der Kraftschluss mit den SPD-Pedalen ist. Ich merke keinen wirklichen Unterschied zu Rennradschuhen mit Look KEO oder Shimano SPD-SL. Der BOA Li2-Drehverschluss des Shimano RX801 sorgt für leichtes Öffnen und Schließen sowie präzise Feineinstellung, auch während der Fahrt.
Überblick über Gravel Schuhe
Spezielle Schuhe zum Radfahren haben ihre Daseinsberechtigung. Die Schuhe sind dabei so unterschiedlich wie das Radfahren selbst. Extra leicht und luftig für Gravelrennen, auch bequem beim Gehen für Bikepacking-Abenteuer oder exakt an die individuelle Fußform angepasst? Der Markt bietet einiges.
Radschuhe haben unterschiedlich steife Sohlen - je nach Einsatzzweck und Preisklasse. Beim Pedalieren soll die Kraft möglichst direkt auf die Pedale übertragen werden. Ein Steifigkeitsindex gibt häufig an, wie hart die Sohle ist. Den entwickeln die meisten Hersteller aber selbst, deswegen lassen sich Schuhe verschiedener Marke untereinander nicht vergleichen. Oft haben die Einstiegsmodelle etwas weichere Sohlen, während die höherpreisigen Schuhe durch Carbonsohlen mit großer Steifigkeit und leichtem Gewicht für den Renneinsatz punkten.
Da der Fuß beim Pedalieren aber keine Abrollbewegung wie beim Laufen macht, brauchen die Zehen weniger Platz im Vorderbereich. Die Zehen sollen trotzdem vorne nicht anstoßen. Bedenke auch, dass Füße abends und bei Hitze und langen Fahrten zusätzlich anschwellen.
Die richtige Breite der Gravelschuhe
Die richtige Breite der Gravelschuhe ist entscheidend für Komfort und Leistungsfähigkeit. Klassische Schuhleisten sind oft zu schmal und entsprechen nicht der natürlichen Form des Fußes, was zu einer Einengung im Vorfußbereich führen kann. Diese Enge kann Druckstellen verursachen und die Durchblutung beeinträchtigen.
Ein Radschuh soll eng und stabil am Fuß sitzen, trotzdem soll der Fuß nicht eingeengt und seiner natürlichen Form beraubt werden. Folgen von zu engen Schuhen können Schmerzen, Taubheitsgefühle und Kribbeln sein.
Verschlusssysteme für Radschuhe
Klettverschluss, Schnürsenkel oder ein Drehverschluss: Verschlussysteme für Radschuhe gibt es viele und sind letztendlich eine Frage der persönlichen Vorlieben und des Preises. Drehverschlüsse wie das BOA-System erlauben schnelle und einfache Anpassungen selbst während der Fahrt.
Klicksysteme für Radschuhe
Beim Kauf von Radschuhen ist die Wahl des richtigen Klicksystems entscheidend, da es den Kontaktpunkt zwischen Schuh und Pedal bestimmt und somit die Effizienz und Kontrolle beeinflusst. Auf dem Gravelbike werden hauptsächlich Schuhe mit dem 2-Loch-System verwendet. Es zeichnet sich durch seine beidseitig einrastenden Cleats und eine Bauweise mit in der Sohle versenkten Cleats aus, die das Gehen im Gelände erleichtert.
Einzelne Modelle im Test
Crankbrothers Candy Lace
Optisch überzeugt mich der Schuh, alles wirkt sehr gut verarbeitet. Das Verschlusssystem funktioniert so gut, wie man eben eine Schleife binden kann. Das Material wirkt hochwertig und gut verarbeitet und man kann auch mal das Rad auf die Schulter nehmen und einen Trail sicher begehen.
DMT GK1
Der Aufbau aus Strickmaterial macht den Gravelschuh einzigartig, denn das Material soll ihn sehr leicht und atmungsaktiv machen. Zusätzlich passt sich der elastische Strickstoff gut an die Fußform an. Die Stollen sind grob und haben besonders auf Waldboden guten Grip. Leider ist der GK1 für meine Füße in der passenden Größe etwas zu schmal.
Fizik Vento Proxy
Der Schuh soll besonders atmungsaktiv und leicht und damit besonders für Offroad-Rennen geeignet sein. Für gute Belüftung sorgt ein transparentes PU-laminiertes Netz, das reißfest und strapazierfähig sein soll. Beim Fahren merke ich durch die steife Sohle eine sehr gute Kraftübertragung. Gerade, dass das Obermaterial gut belüftet ist, finde ich sehr angenehm.
Fizik Vento Ferox Carbon
Durch das duale Verschlusssystem kann die Schuhweite am Rist und Vorfuß individuell eingestellt werden. Das Powerstrap-System am Rist ist dabei besonders unempfindlich bei Stürzen. Dank der Carbonsohle sind die Schuhe sehr leicht und steif, zudem sehen sie echt cool aus! Die Passform ist dank desVerschlusssystems für viele Füße geeignet und aufgrund des Mesh-Materials sehr atmungsaktiv.
Northwave Hammer Plus
Der preiswerte Schuh verspricht eine hervorragende Atmungsaktivität und Komfort auf und neben dem Bike. Die Verarbeitungsqualität ist einwandfrei und die Materialien wirken hochwertig. Tatsächlich hält das Material einiges aus und lässt sich im Nachgang gut säubern, sodass dieser Schuh auch nach matschigen Ausfahrten aussieht wie neu.
Northwave Rockster 2
Die sportlich robuste Optik gefällt mir, die Verarbeitungsqualität ist einwandfrei. Es gibt eine spezielle Lasche, um die Schnürsenkel sicher einzuklemmen. Angenehm zu tragen, durch das perforierte Obermaterial werden meine Füße nicht zu warm. Wer einen bequemen Gravelschuh sucht, bekommt hier ein tolles Preisleistungsverhältnis.
Q36.5 Unique Adventure
Handgeformte Leisten sollen für eine präzise Passform sorgen. Das Design ohne Zunge mit einem einteiligen Obermaterial bietet eine schlanke und nahtlose Optik. Die Kraftübertragung ist durch die harte Sohle sehr gut und ich habe sehr viel Halt im Schuh. Sie sind sehr angenehm zu fahren, ich habe keine Druckstellen und meine Füße waren stets gut belüftet.
Bont Cycling Vaypor G Li1
Einzigartig bei Schuhen von Bont ist die vollständig hitzeverformbare Chassis aus Monocoque-Carbon: Einfach in den Backofen stellen und dann an die individuelle Fußform anpassen. Die Sohle aus Voll-Carbon ist extrem steif, die Kraftübertragung auf dem Rad ist wirklich bemerkenswert. Wer einen absolut reinrassigen Race-Schuh sucht, ist hier genau richtig.
Shimano XC5
Shimano bietet eine sehr große Auswahl an Fahrradschuhen an, die sich für das Gravelbike eignen. Die XC-Modelle gibt es vom günstigen Einstiegsmodell CX1 bis zum High-End-Rennschuh XC9.
Shimano RX8R
Der neue Shimano RX8R Gravel-Schuh versucht durch geschlossene Strickbündchen, in Form einer Knöchel-Manschette, jede Menge Schutz und Tragekomfort zu generieren. Daneben stehen aber auch Performance durch eine Carbonsohle sowie Gehkomfort und Traktion durch robuste und abriebfeste TPU-Stollen im Vordergrund.
Gravel-Schuhe im Vergleich
- Bontrager GR2: Langstrecken-Tourer und Graveller, die häufiger zwischendurch laufen, finden in dem GR2 einen gelungenen Gravel-Schuh.
- Fizik Terra Atlas: Ein Performance-Gravelschuh zum fairen Kurs. Wer einen Schuh für jeden erdenklichen Einsatzbereich sucht, wird bei Fizik fündig.
- Quoc Grand Tourer II: Gemacht für Leute, die etwas Besonderes tragen möchten.
- Shimano RX8: Mit dem RX8 haben die Japaner einen guten Sweetspot getroffen, man kann gut und gern ein paar Meter laufen, dennoch ist der Schuh auch hart genug für den Renneinsatz und generell für lange Tage auf dem Gravelbike.
- Sidi: Nicht nur Mountainbiker, auch Graveller werden mit diesem Schuh glücklich. Auch Sidi schafft den Spagat, bei einem Radschuh sowohl Fahr- als auch Gehkomfort zu gewährleisten.
- Specialized S-Works Recon: Toll für Leute, die Gravel- oder auch Straßenrennen fahren möchten. Für längere Touren mit Hike-a-bike-Pas- sagen ist der S-Works Recon nach unserem Empfinden zu hart.
Worauf es bei Gravel-Schuhen ankommt
Ähnlich wie bei Gravelbikes stellt sich auch bei den passenden Schuhen die Frage nach dem tatsächlichen Mehrwert gegenüber den klassischen Klickschuhen. Natürlich lassen sich Graveltouren auch mit Cross-Country- oder Straßenklickschuhen bewältigen - doch das ist nicht immer optimal. Die Investition in spezielle Gravelschuhe lohnt sich.
Hochwertige Gravelschuhe vereinen den Tragekomfort von Rennradschuhen mit einer alltagstauglichen Sohle. Dank ihrer speziellen Außensohle ermöglichen sie sicheres Gehen, was bei Straßenradschuhen oft problematisch ist. Ihr griffiges Profil bietet zudem besseren Halt auf schotterigen Wegen. Besonders auf längeren Touren zahlt sich der Gehkomfort aus - sei es beim Café-Stopp oder abends am Lagerfeuer.
Pedalplatten (Cleats) für Gravel-Schuhe
An Gravelschuhen kommt das Zwei-Loch-Klicksystem zum Einsatz, das sich auch im MTB- und Tourenbereich bewährt hat. Dieses kompakte System ermöglicht zum einen, eine Außensohle drum herum konstruieren zu können, auf der Sie gehen können. Ebenso wichtig ist, dass die kleinen Metall-Cleats auch verdreckt noch funktionieren.
Die richtige Passform finden
Fahrradschuhe sollen eng am Fuß sitzen. Damit ist aber nicht gemeint, dass der Schuh drückt und einengt, sondern dass er dem Fuß beim Treten festen Halt gibt. Der Halt im Schuh in Verbindung mit einer steifen Sohle trägt letztlich dazu bei, effizient zu treten.
Schritte zum passenden Gravelschuh
- Pedalsystem und Schuhverschluss: Die meisten wählen für ihr Gravelbike MTB-Pedale mit Klicksystem.
- Die richtige Passform: Viele Größentabellen fragen lediglich die Länge ab, die Fußbreite bleibt bei der Größenwahl unberücksichtigt. Manchmal gibt es Schuhe in wide - also in einer breiteren Version.
- Einsatzgebiete und Anforderungen: Je nach Einsatzgebiet muss ein Radschuh bestimmte Anforderungen erfüllen.
Weitere getestete Modelle
- Fizik Terra Powerstrap X4: Schick und bequem für Tour und Alltag.
- Lake MX242: Der komfortabelste Schuh im Test, auch für “Problemfüße”.
- Shimano SH RX600: Guter, leichter Allroundschuh.
- Specialized Recon ADV: Bequemer Schnürschuh für lange Touren inkl. Hike a Bike-Abschnitte.
- S-Works Recon: Leicht und steif, ideal für Gravelrennen.
- Quoc Gran Tourer XC: steif und komfortabel für Bikepacking und schnelle Rides.
Schuhe für Abenteuer & Bikepacking im Schnell-Check
Offenliegende Carbonsohlen sind nicht unbedingt die beste Idee für abenteuerliche Touren, bei denen das Rad auch mal geschoben oder getragen werden muss. Quoc kombiniert beim Grand Tourer XC eine steife Carbonsohle mit einem griffigen TPU-Material. So ist der Schuh einerseits steif, andererseits griffig beim Gehen. Für sogenannte Hike-A-Bike-Passagen, also Streckenabschnitte, die zu steil oder zu unwegsam sind, um zu fahren, ist der Recon ADV zusätzlich etwas flexibel im Zehenbereich - für ein besseres Laufgefühl.
Gravelschuhe für Gravelrennen und Geschwindigkeit im Schnell-Check
In Rennen geht es um Geschwindigkeit. Und wenn es um Geschwindigkeit geht, spielt auch das Gewicht keine unwichtige Rolle. Für eine effiziente Kraftübertragung bedarf es einer steifen Sohle, häufig wird mit Carbonsohlen gearbeitet.
Gravelschuhe müssen mehr „können“ als Rennrad-Modelle: Sie müssen komfortabel sein und dennoch für eine gute Kraftübertragung sorgen. Sie sollen auf dem Pedal wie auch auf dem Boden performen. Daher sollten auch der Gehkomfort, die Trittsicherheit und der Sohlengrip passen.
Tipps für die richtige Pflege
- Drehmomentschlüssel: Pedalcleat-Schrauben sollten immer nach den Herstellerangaben angezogen werden.
- Schraubensicherung: Hilft, damit sich Schrauben auch auf Dauer nicht lösen.
- Einstellhilfe: Die Pedalcleat-Justage klappt mit der Ergon TP1-Einstellhilfe einfach.
- Macht ganz dicht: Imprägnierte Oberflächen lassen Wasser und Dreck besser abperlen.
Der Shimano RX6 im Dauertest
Der Shimano RX6 Gravelschuh soll dank carbonverstärkter Sohle Steifigkeit auf Rennsportniveau für lang anhaltende Pedalperformance auf Ganztagestouren bieten. Das weite Außensohlenprofil mit TPU-Noppen sorge nicht nur beim Fahren, sondern auch beim Gehen für optimale Leistung und Komfort.
Das Obermaterial des Schuhs umschließt den Fuß, um eine Balance zwischen Haltekraft und Komfort zu bieten. Eingestellt wird der Sitz am Fuß mit einem BOA L6K Drehverschluss und einem Klettverschluss im Vorfußbereich.
Passform und Tragekomfort
Der Shimano R6 sitzt eher locker, das Herrenmodell ist dabei weiter geschnitten als das Frauenmodell. Auch ein höherer Spann findet im Schuh Platz. Das Obermaterial ist fest genug, dass die dünne Schnürung der Drehverschlüsse nicht unangenehm auf den Spann drückt.
Schnürsystem
Der BOA L6K-Verschluss funktioniert präzise und problemlos. Auch drückt nichts auf den Spann.
Sohle
Die Carbonsohle erlaubt eine gute Kraftübertragung und das Profil sorgt für Halt, wenn man das Rad mal schieben muss. Zwischen Ferse und Mittelfuß ist die Sohle weniger steif als im Vorfußbereich. Beim Gehen macht sich das positiv bemerkbar. Im Quoc Gran Tourer XC mit einer deutlich steiferen Sohle, verlieren Tester schneller sicheren Halt am Boden als mit dem Shimano RX6.
Testfazit
Komfortabel geschnittener Allround-Gravelschuh, der sich besonders für Alltag, Bikepacking und Radtouren eignet.
| Schuhmodell | Gewicht (Größe 43) | Steifigkeitswert | Besonderheiten | Einsatzbereich |
|---|---|---|---|---|
| Shimano S-PHYRE XC903 | 327 g (inkl. Cleats) | 11/12 | BOA Li2 Drehverschlüsse, Ultread XC Gummimischung | Cross-Country, Cyclocross, Gravel-Rennen |
| Shimano RX801 | 362 g (Größe 44, mit Cleats) | 10/12 | BOA Li2 Drehverschluss, Carbonfaserverbundsohle | Gravel |
| Crankbrothers Candy Lace | N/A | N/A | Schnürsenkel | Gravel/Trail |
| DMT GK1 | N/A | N/A | Strickmaterial | Gravel (Sommer) |
| Fizik Vento Proxy | N/A | N/A | PU-laminiertes Netz | Offroad-Rennen |
| Fizik Vento Ferox Carbon | N/A | N/A | Duales Verschlusssystem, Carbonsohle | Performance |
| Northwave Hammer Plus | N/A | N/A | SLW3-Drehverschluss | Allround |
| Northwave Rockster 2 | N/A | N/A | Schnürung | Komfort |
| Q36.5 Unique Adventure | N/A | N/A | Handgeformte Leisten | Gravel |
| Bont Cycling Vaypor G Li1 | N/A | N/A | Hitzeverformbare Chassis | Race |
| Shimano XC5 | N/A | N/A | Breite Auswahl | Gravel |
| Shimano RX8R | 639 g (Paar, Größe 46) | 10/12 | Strickbündchen | Bikepacking, Gravel-Rennen |
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