Günstiges Rennrad mit Shimano 105 im Test: Welches ist das Beste für dich?

Egal, ob du ein erfahrener Profi oder ein Anfänger bist - du fragst dich vielleicht, was derzeit das Beste auf dem Markt für Rennräder ist. Allerdings ist das Wort „beste“ mit Vorsicht zu genießen, da es eine Vielzahl von Rennrädern gibt. Unsere Auswahl umfasst daher nur eine begrenzte Anzahl von Modellen. Trotzdem stellen wir dir auch die wichtigsten Kriterien vor, die du bei der Wahl des besten Rennrads berücksichtigen solltest.

Suchst du deshalb ein gutes Rennrad für unter 1500 Euro? Dann bist du hier genau richtig! Trotz der aktuellen Preiserhöhungen bei High-End-Rennrädern (z. B. durch die Einführung neuer elektrischer Gruppen), bieten einige Marken weiterhin hochwertige Modelle zu wettbewerbsfähigen Preisen an. Für 1500 Euro bekommst du ein gutes Modell mit einem Aluminiumrahmen und einer Carbon-Gabel. Das Gewicht liegt dabei etwa bei 10 Kilogramm. In den meisten Fällen sind mechanische Scheibenbremsen verbaut.

Was die Schaltgruppen betrifft, findest du meist Einsteiger- oder Mittelklasse-Modelle von Shimano. Einige Modelle bieten auch Teile aus der Shimano 105-Serie. In diesem Fall handelt es sich oft nicht um die komplette Gruppe (Kassette, Kurbel…), sondern nur um einzelne Komponenten wie Schaltwerke.

Rennräder zwischen 1500 und 3000 Euro

Bist du ein Anfänger mit großem Budget oder ein Rennrad-Enthusiast? Planst du, zwischen 1500 und 3000 Euro für dein neues Spielzeug auszugeben? Zunächst einmal muss man wissen, dass 1500 Euro der Einstieg in Fahrräder mit Carbonrahmen ist. Klar, nicht alle Carbonrahmen sind gleich. Aber insgesamt sorgt ein Carbonrahmen für ein leichteres Fahrrad.

Sich für einen Carbonrahmen zu entscheiden bedeutet auch, ein Fahrrad zu haben, das besser auf den einzelnen Fahrer abgestimmt ist. Mit „angepasst“ ist gemeint, dass man die Rahmendicke an bestimmten Stellen variieren kann, um Stöße von der Straße mehr oder weniger abzufedern. So lässt sich die „Persönlichkeit des Fahrrads“ leichter gestalten. Neben dem Rahmen kannst du bei einem solchen Budget auch hydraulische Scheibenbremsen erwarten. Was den Antrieb betrifft, ist das gängigste Setup ein Shimano 105-Set.

Rennräder zwischen 3000 und 5000 Euro

Wenn du mehr als 3000 Euro und bis zu 5000 Euro in ein Straßenrad investierst, betrittst du die Kategorie der hochwertigen Straßenräder. In dieser Preisklasse kannst du ein hochwertiges Fahrrad mit fortschrittlichen Merkmalen und den neuesten Technologiekomponenten erwarten. Wie auch in der vorherigen Preisklasse ist der Carbonrahmen hier der Standard. Hydraulische Scheibenbremsen sind ebenfalls weit verbreitet. Der größte Unterschied im Vergleich zu den Rädern der 1500 bis 3000 Euro-Klasse wird sich im Schaltgruppe-Bereich zeigen.

Ab etwa 3000 Euro wirst du beginnen, Fahrräder mit elektronischen Schaltgruppen zu finden. Mit solchen Gruppen gehören Einstellprobleme der Vergangenheit an… alles funktioniert perfekt, vorausgesetzt, du hast die Batterie aufgeladen.

High-End-Rennräder ab 5000 Euro

Wenn du die 5000 Euro-Marke überschreitest, betrittst du die Welt der High-End-Rennräder. In dieser Preisklasse kannst du das Beste erwarten, was jede Marke zu bieten hat. Der Unterschied zu den vorherigen Kategorien zeigt sich sowohl im Rahmen als auch in der Ausstattung. High-End-Rennräder werden in der Regel aus hochwertigem Carbon gefertigt. Bei einigen Modellen kann allein die Tatsache, einen hochwertigeren Carbonrahmen zu besitzen, den Preis um mehrere tausend Euro steigen lassen. Diese Rahmen bieten eine ideale Kombination aus Leichtigkeit, Steifigkeit und Langlebigkeit.

Ein Fahrrad über 5000 Euro zu kaufen bedeutet auch, von den besten externe Komponenten zu profitieren. Du wirst zum Beispiel Modelle finden, die mit Dura-Ace Di2, der Spitzenklasse von Shimano, ausgestattet sind. Auch Leistungsmesser und andere hochentwickelte Komponenten können dabei sein. Nicht zu vergessen die Räder, die auf Geschwindigkeit und Handhabung ausgelegt sind.

Ausgewählte Modelle im Detail

Cannondale CAAD Optimo 4

Das Cannondale CAAD Optimo 4 ist der perfekte Einstieg in die Welt der leistungsstarken und gleichzeitig erschwinglichen Rennräder.

Komponente Details
Rahmen Aluminium 6061-T6, Fenix SLA Disc, TA 12×142 mm, Rohre mit Dreifachdicke
Gabel Vollcarbon, Fenix, Full Carbon, TA 12×100 mm
Umwerfer Shimano 105 FD-R7000
Schaltwerk Shimano 105 RD-R7000-GS, 11-Gang
Kassette Shimano 105 CS-R7000, 11-32 Zähne
Kettenblätter Shimano 105 FC-R7000, doppelt 50/34 Zähne
Bremsen Shimano 105 BR-R7070, hydraulische Scheibenbremsen
Felgen Shimano RS171, 700c, 19 mm Innenbreite, 19 mm Tiefe
Gewicht Rahmen: 1560 g, Gabel: 430 g (Gesamtgewicht: ca.

Orbea Avant H40

Das Orbea Avant H40 steht an der Spitze unserer Auswahl mit einem unwiderstehlichen Angebot für 1600 Euro. Dieses Modell, das für Rennrad-Enthusiasten entwickelt wurde, kombiniert geschickt einen robusten Aluminiumrahmen mit einer flexiblen Carbon-Gabel, die ein dynamisches und gleichzeitig komfortables Fahrerlebnis bietet. Sein durchdachtes Design, mit internem Kabelverlauf und polierten Schweißnähten, spiegelt die Qualität und Detailgenauigkeit von Orbea wider.

Komponente Details
Rahmen Aluminium: Orbea Avant
Gabel Carbon: Orbea Carbon Gabel 2021
Umwerfer Shimano Tiagra 4700
Schaltwerk Shimano Tiagra 4700 GS, 10-Gang
Zähne der Kassette 11-34
Zähne der Kettenblätter 50/34
Bremsen Mechanische Scheibenbremsen: RideRever
Felgen Aluminium, Tubeless, 700c
Gewicht ca.

Cube Attain C:62 SLX

Leistung und Komfort treffen aufeinander im Cube Attain C:62 SLX. Der hochwertige C:62 Carbonrahmen mit Twin Mold Technology ist so konzipiert, dass er den Luftwiderstand minimiert und die Kraft effizient überträgt. Die integrierte Kabelführung reduziert das Volumen für eine bessere Aerodynamik und sorgt für ein sauberes, modernes Design. Für den Komfort absorbieren die Flex Stays und die vollständig aus Carbon gefertigte Gabel Vibrationen von der Straße.

Ausgestattet mit der legendären Shimano 105 Di2 2×12-Gang-Schaltung und hydraulischen Scheibenbremsen ermöglicht der Cube Attain C:62 SLX eine präzise Geschwindigkeitskontrolle, unabhängig von den Bedingungen. Die leichten und reaktionsschnellen Newmen Evolution SL R.35 Räder in Verbindung mit den Continental Grand Prix 30 mm Reifen bieten ein perfektes Gleichgewicht zwischen Grip und Komfort.

BMC Teammachine SLR Five

Für dieses erste Modell in dieser Preisklasse erhalten Sie einen elektrischen Schaltwerk, Mavic-Räder und noch viel mehr… Aber es ist nicht nur wegen dieser Merkmale, dass wir das Modell BMC Teammachine SLR Five ausgewählt haben. Wir haben uns besonders wegen seines Rahmens dafür entschieden.

Die Teammachine SLR-Reihe von BMC ist eine Spitzenreihe von Rennrädern, die vor 10 Jahren das Design und die Herstellung von leistungsstarken Rennrädern revolutionierte. Diese Serie hat zahlreiche große Titel gewonnen. BMC hat das Wissen, das über dieses Jahrzehnt hinweg gesammelt wurde, genutzt, um die aktuelle Teammachine-Reihe zu entwickeln. Daher bietet dieses Modell unübertroffene Aerodynamik dank einer funktionalen Integration.

Komponente Details
Rahmen Carbon: Teammachine SLR Carbon
Gabel Carbon: Teammachine SLR Carbon
Vorderderailleur Shimano 105 Di2, 2×12-Gang
Hinterderailleur Shimano 105 Di2
Kasette 11-34 Zähne
Kettenblätter 50/34 Zähne
Bremsen Shimano 105, hydraulische Scheibenbremsen
Felgen Mavic Open Disc
Gewicht ca.

Cannondale Synapse Carbon 2 LE

Wir kommen dem Besten, was es gibt, mit diesem Modell Cannondale Synapse Carbon 2 LE, noch ein Stück näher. Es besteht aus leichtem Carbon, mit DT Swiss-Rädern und einem fein abgestimmten aerodynamischen Profil der Gabel und des Rahmens. So wird das Synapse ein komfortables Fahrrad mit diskreten Flexzonen im hinteren Dreieck, im Sattelrohr und in der Sattelstütze, um die Vibrationen der Straße zu absorbieren.

Es ist außerdem mit einem integrierten SmartSense-Licht- und Rückradarsystem ausgestattet, das die Sicherheit auf der Straße erhöht. Nach unserer Meinung ist das Synapse Carbon 2 daher eine vielseitige Wahl, um jede Straße zu bezwingen. Gravelbikes müssen sich warm anziehen! Es bietet eine komfortable Fahrposition, eine beruhigende Handhabung und die Möglichkeit, es mit 35-mm-Reifen für mehr Flexibilität und Haftung auszustatten.

Orbea Orca M20iTeam

Wir haben uns für das Orbea Orca M20iTeam entschieden, weil es ein leichter und leistungsstarker Rennrad ist. Es kombiniert eine aggressive und präzise Renngeometrie mit einer optimalen Ergonomie für lange Strecken. Dies wird durch die fast 100-jährige Erfahrung der spanischen Marke Orbea in der Gestaltung von Rennrädern ermöglicht. So bietet die Geometrie des Orca ein perfektes Gleichgewicht zwischen Reaktivität und Stabilität, für kräftige Trittbewegungen und ein intuitives Fahrgefühl. Zudem optimiert die Rennposition die Aerodynamik des Körpers für mehr Geschwindigkeit.

Komponente Beschreibung
Rahmen Carbon: Orbea Orca Carbon OMR Disc
Gabel Carbon: Orbea Orca OMR ICR Gabel
Vorderer Umwerfer Shimano Ultegra Di2 R8150, 2×12-Gänge
Hinterer Umwerfer Shimano Ultegra Di2 R8150, 12-Gänge
Zahnrad-Kassette 11-30
Kettenblätter 50/34
Bremsen Shimano Ultegra R8170, hydraulische Scheibenbremsen
Felgen Oquo Road Performance RP35TEAM
Gewicht ca.

BMC Roadmachine X

Das BMC Roadmachine X ist zwar ein Rennrad, könnte aber fast als All-Terrain-Rennrad bezeichnet werden, angesichts seiner Ausstattung. Es verfügt nämlich über eine Gabel, die mit der TCC Endurance-Technologie entwickelt wurde, um mehr Komfort auf unebenen Oberflächen zu bieten. Ausgestattet mit einer kabellosen Sram Rival eTap AXS 1×12-Gangschaltung, Tubeless-kompatiblen 25 mm XRD-522 Rädern und 32 mm WTB-Reifen, ist es bereit, auf allen Straßen zu fahren. Es ist auch das einzige Modell in unserem Vergleich, das mit einer Sram Rival eTap AXS 1×12-Gangschaltung ausgestattet ist. Das Mono-Kettenblatt bringt es noch näher an den Gravel-Bereich, wenn nicht sogar an den MTB-Bereich.

Cannondale SuperSix EVO Hi-Mod 2

Der Cannondale SuperSix EVO Hi-Mod 2 ist ein wahres technisches Meisterwerk, das Leichtigkeit, Geschwindigkeit und Aerodynamik vereint. Dieses Rennrad wurde speziell entwickelt, um in Sachen Geschwindigkeit zu glänzen, dank eines ultraleichten Rahmens und einer Gabel aus Hi-MOD Carbon. Auch die Shimano Ultegra Di2 12-Gang Elektronikschaltung sorgt für flüssige und präzise Gangwechsel. Darüber hinaus bieten die HollowGram R-SL 50 Carbonräder Wettkampfniveau-Leistung, während der Vision Trimax Carbon Aero Lenker und der Cannondale C1 Conceal Vorbau sowohl die Ergonomie als auch die Ästhetik maximieren. Kurz gesagt, dieser SuperSix Evo stellt das ideale Rad für Radfahrer dar, die auf der Suche nach einem High-Tech-Modell sind.

Merkmal Beschreibung
Rahmen SuperSix EVO Hi-MOD Carbon
Gabel SuperSix EVO Hi-MOD Carbon
Vorderderailleur Shimano Ultegra Di2 R8150
Hinterderailleur Shimano Ultegra Di2 R8150, 12-Gang
Zahnkranz (Kassette) 11-30
Kettenblätter 52/36
Bremsen Shimano Ultegra R8170
Felgen HollowGram R-SL 50, Carbon, 20h vorne, 24h hinten
Gewicht N.C.

BMC Teammachine SLR01

Wie bei Orbea und seinem Orca finden wir hier ein aufgepepptes Teammachine, das BMC Teammachine SLR01. Jetzt hat BMC ein neues fortschrittliches Rahmenkit mit der Teammachine SLR01 herausgebracht. Es vereint all das Wissen, das in den letzten zehn Jahren gesammelt wurde.

Der Rahmen wurde so entwickelt, dass er flexibler als je zuvor ist, dank der TCC-Technologie, die verbesserten Grip und Kontrolle bietet, um die Muskelermüdung zu verringern. Auch die Gabel wurde neu gestaltet, um eine aerodynamische Silhouette und ein elegantes, minimalistisches Design zu erreichen. Schließlich ist das Fahrrad mit einer Shimano Ultegra Di2 2×12-Gang Schaltung und DT Swiss ARC 1650 Carbon Disc Carbonrädern mit einem 50 mm Profil ausgestattet.

Radon R1 105 Disc

Das R1 105 von Radon ist einer echter Preiskracher. Gerade mal 1399 Euro stehen auf dem Preisschild - und dafür gibt’s mit dem R1 definitiv keine Mogelpackung. Vielmehr montiert Radon eine komplette Shimano 105 - inklusive Kurbel und Kassette. Auch die Alexrims-Laufräder samt Grand Sport Race von Continental sorgten auf den Testfahrten nicht für Stirnrunzeln - ganz im Gegenteil. Sie überzeugten mit mehr als solider Performance. Auf Antritte reagiert das R1 direkt und bergauf gibt es den souveränen Kletterer. Dabei hilft auch die am Hinterrad montierte Kassette mit großem 36er-Ritzel. Damit lassen sich auch steile Rampen mit verträglicher Trittfrequenz bewältigen. Dazu passt der ordentliche Komfort am Heck, auch wenn dort aus Kostengründen keine Carbon-Sattelstütze verbaut ist. Dennoch neigt das R1 keinesfalls zu ungebührlicher Härte, weder an der Front noch am Heck.

Das Radon R1 105 Disc bietet mit der kompletten Shimano 105-Schaltgruppe ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Sitzposition auf dem Rad gestaltet sich erfreulich ausgewogen und macht das R1 zu einem echten Allrounder für alle, die gerne etwas sportlicher, aber nicht zu profimäßig auf dem Rad sitzen wollen. Der Alu-Bügel gefällt dabei mit einer angenehmen Auflagefläche am Oberlenker, ist aber mit 44 cm (Mitte-Mitte) für die Rahmengröße sehr breit, was das Handling des R1 etwas behäbig macht. Ein Wechsel auf einen 42er-Lenker käme dem durchaus sportlichen Anspruch des R1 entgegen und würde den Charakter des Renners mehr ins Agile drehen. Abgesehen davon überzeugt das R1 von Radon als schlüssig konzipierter, ausgewogener Allrounder für Preisbewusste.

  • Das gefällt 👍Ein Rad mit kompletter Shimano 105-Gruppe zum Hammerpreis: Das Radon R1 ist ein echter Preis-Leistungs-Kracher.
  • Das weniger 👎Ein etwas schmalerer Lenker als der verbaute 44er käme dem Handling und der Agilität des Renners zugute.

Rennräder mit Shimano 105: Eine Übersicht

Auf der Suche nach einem Rennrad mit klassischen Bowdenzügen führt im aktuellen Modelljahr kein Weg an Shimanos 105 vorbei. Die neueste Version der Japaner ist neben der Campagnolo Chorus die einzig relevante mechanische 2x12-Straßengruppe. Durch den attraktiven Preis ist der Einstieg bei Rennrädern mit Zwölffach-Schaltung zudem um mehrere Hundert Euro günstiger: Ab 2500 Euro sind Kompletträder mit Carbonrahmen erhältlich.

Ein Aufschrei hallte durch die Rennradwelt, als Shimano zum 40. Firmenjubiläum die Komponentengruppe 105 elektrifizierte und die mechanische Version aus dem Programm nahm. Hobbysportler wie Hersteller sahen dunkle Wolken am Horizont heraufziehen und rechneten damit, dass es die Japaner dem Konkurrenten SRAM gleichtun und künftig ausschließlich Rennradschaltungen anbieten würden, die per Knopfdruck die Gänge wechseln.

Ein Modelljahr später? Entwarnung! Shimano legte im Herbst vergangenen Jahres die mechanische 105 nach, spendierte ihr wie der Di2-Variante ein zwölftes Ritzel und hängte ihr ein attraktives Preisschild um. Damit ist die R7100, so die Shimano-Modellbezeichnung, prädestiniert für wartungsfreundliche und bezahlbare Rennräder. Ein Segment, das im Zeitalter der elektronischen Schaltungen auszusterben droht. Gleichzeitig wird es aber von vielen Rennradlern nachgefragt, wie unter anderem viele Leserbriefe an die TOUR-Redaktion dokumentieren.

Sechs Monate nach der offiziellen Vorstellung der 105 ist das Angebot an Rädern mit der Schalttechnik ziemlich dünn. Nur fünf Hersteller konnten unserer Testanfrage nachkommen und ein Marathonrad mit dem mechanischen 2x12- Antrieb zur Verfügung stellen. Einige Hersteller kündigen für die kommenden Monate aber zumindest neue Ausstattungsvarianten an: Stevens konfigurierte exklusiv für unseren Test ein Xenith, das im Januar in den Shop rollen soll. Auch Cannondale und Rose teilten mit, dass das Synapse und Reveal AL demnächst mit neuem Shimano-Antrieb erhältlich sein werden.

Vor allem Vielfahrer sollten das beherzigen: Abhängig von Kilometerleistung und Beanspruchung lautet die Empfehlung, Bowdenzüge alle zwölf Monate zu erneuern. Doch fleißige Kilometersammler dürften ohnehin Räder mit höherwertiger Ausstattung bevorzugen. Die getesteten Modelle sind vielmehr an Hobbyfahrer adressiert, die an Wochenenden unbekümmert in den Sattel steigen und vor der ersten Kurbelumdrehung nicht den Ladezustand der Di2- oder AXS-Akkus prüfen wollen. Am meisten Rad fürs Geld bekommt man beim komfortablen Canyon, das im Vergleich zum agileren und mit der Bestnote dekorierten Stevens etwa 1600 Euro günstiger ist.

Weitere getestete Rennräder für 1.500 Euro im Detail

Cannondale CAAD Optimo 2

  • Preis: 1.299 Euro
  • Gewicht: 9,7 Kilo
  • Rahmengrößen: 48, 51, 54, 56, 58 cm
  • AUSSTATTUNG
    • Antrieb: FSA Omega ME Alloy (50/34, 11-32 Z.)
    • Schaltung: Shimano Tiagra
    • Bremsen: Promax RC-476
    • Laufräder/Reifen: Maddux RS 30/Vittoria Zaffiro 25 mm

Canyon Endurace AL Disc 7.0

  • Preis 1.599 Euro
  • Gewicht 8,9 Kilo
  • Rahmengrößen: XXS, XS, S, M, L, XL, XXL
  • AUSSTATTUNG
    • Antrieb: Shimano 105 (52/36, 11-34 Z.)
    • Schaltung: Shimano 105
    • Bremsen: Shimano 105 Disc (160/160 mm)
    • Laufräder/Reifen: DT Swiss E 1850 Spline/Continental Grand Prix 28mm

Cube Attain SL

  • Preis: 1.499 Euro
  • Gewicht: 10 Kilo
  • Rahmengrößen: 50, 53, 56, 58, 60, 62 cm
  • AUSSTATTUNG
    • Antrieb: Shimano FC-RS510 (50/34, 11-34 Z.)
    • Schaltung: Shimano 105
    • Bremsen: Shimano 105 Disc (160/160 mm)
    • Laufräder/Reifen: Cube RA 1.9/Continental Ultra Sport 28 mm

Giant Contend AR 1

  • Preis 1.599 Euro
  • Gewicht 9,5 Kilo
  • Rahmengrößen: S, M, ML, L, XL
  • AUSSTATTUNG
    • Antrieb: Shimano FC-RS510 (50/34, 11-34 Z.)
    • Schaltung: Shimano 105
    • Bremsen: Shimano 105 Disc (160/160 mm)
    • Laufräder/Reifen: Giant P-R2 Disc, Giant Gavia Fondo II 32 mm

Radon R1 Ultegra

  • Preis 1.629 Euro
  • Gewicht 9,3 Kilo
  • Rahmengrößen: 50, 53, 56, 58, 60, 63 cm
  • AUSSTATTUNG
    • Antrieb: Shimano Ultegra (50/34, 11-34 Z.)
    • Schaltung: Shimano Ultegra
    • Bremsen: Shimano Ultegra Disc (160/160 mm)
    • Laufräder/Reifen: Fulcrum Racing 900 DB, Continental Grand Sport Race 28 mm

Stevens Aspin 105 (Custom)

  • Preis: 1.628 Euro
  • Gewicht: 8,2 Kilo
  • Rahmengrößen: 50, 52, 54, 56, 58, 60, 62, 64 cm
  • AUSSTATTUNG
    • Antrieb: Shimano 105 (52/36, 11-34 Z.)
    • Schaltung: Shimano 105
    • Bremsen: Shimano 105
    • Laufräder/Reifen: Fulcrum Racing 600/Continental Grand Prix 5000 25 mm

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