Sicher und unbeschwert Motorrad fahren: Tipps für eine gute Fahrt

Jeder Motorradfahrer möchte seine Touren unbeschwert genießen und dabei sicher und unversehrt ans Ziel gelangen. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen, Ihre Fahrkünste zu verbessern und Ihre Fahrten sicherer zu gestalten.

Vorbereitung vor der Fahrt

Körperliche Fitness

Mensch und Motorrad - beide müssen fit sein. Halten Sie sich körperlich mit Sportarten fit, die Ausdauer und Schnelligkeit trainieren. Dann sind auch lange Ausfahrten kein Problem. Achten Sie je nach Wetter und Fahrweise auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und trinken Sie viel (Mineralwasser, Saftschorlen).

Technische Überprüfung des Motorrads

Die Technik des Motorrads muss zu 100 Prozent funktionieren: Bremsanlage, Reifen, Feder-Dämpfer-Elemente, Fahrwerklager (Schwingen-, Lenkkopf-, Radlager), Beleuchtungsanlage, Antrieb (z.B. Kette) und Motor sollten in optimalem Zustand sein. Stellen Sie alle Bedienelemente passend ein, dazu zählen Hand- und Fußhebel, Lenker und ggf. Sitzbankhöhe.

Ausrüstung

Zur guten Ausrüstung gehören:

  • Jacke mit großflächigen Protektoren an Schulter, Ellenbogen/Unterarm, Rücken
  • (Leder-)Hose mit Protektoren an Hüfte und Knie/Unterschenkel
  • Separater Rückenprotektor

Tourenfahrer kombinieren gern Textiljacken und Lederhosen. Endurofahrer bevorzugen zudem Cross-Stiefel, die die gefährdeten Unterschenkel und Füße am besten schützen.

Testen Sie zu Beginn jeder Fahrt die Bremsen. Dies gilt besonders nach längerer Standpause der Maschine. Beseitigen Sie eventuelle Mängel sofort. Achten Sie darauf, dass das Abblendlicht beim Fahren immer brennt!

Fahrtechnik und Verhalten während der Fahrt

Aufwärmen

Motorradfahren ist Sport, und Sport braucht eine Aufwärmphase. Fahren Sie sich und das Motorrad deshalb zu jedem Fahrtbeginn "warm". Je seltener Sie fahren, desto länger dauert diese Warmlaufphase. Selbst wenn man Motorradfahren ebenso wenig verlernt wie Fahrradfahren: Üben Sie die Bewegungs- und Bedienungsabläufe konzentriert und in Ruhe ein. Auch die Reifen benötigen eine Mindesttemperatur.

Konzentration und Wahrnehmung

Volle Konzentration: Wenn Sie Motorrad fahren, fahren Sie nur Motorrad. Lassen Sie keine Ablenkungen und Störungen zu. Zum Fotografieren, Programmieren des Navigationssystems oder fürs Studium der Landkarte halten Sie an einem sicheren Platz.

Verbessern Sie Ihre Fähigkeiten auf dem Motorrad vor allem durch ständige bewusste Wahrnehmung und die Anwendung des Gelernten. Dies gilt besonders, wenn Sie nur gelegentlich Motorrad fahren. Als Basisausbildung hilft ein fundiertes Sicherheitstraining. So erfahren Sie, wo Ihre Schwächen und Grenzen liegen.

Sitzhaltung

Achten Sie auf eine entspannte und gesammelte Sitzhaltung, besonders wenn es zur Sache geht. Die Füße bleiben (möglichst) immer auf den Fußrasten. Wer entspannt eine gute Verbindung zu seinem Untersatz hat, muss sich bei schneller Reaktion nicht erst sortieren, um das Beste aus der Situation herauszuholen.

Körperliche Signale beachten

Die Anspannung und die Reaktionen Ihres Körpers sind ein guter Gradmesser für die körperliche und mentale Beanspruchung beim Fahren. Achten Sie also auf entsprechende körperliche Signale wie einen angespannten Schulter-/Nackenbereich oder zusammengepresste Zähne. Entspannte Konzentration ermöglicht höhere Ausdauer. Aber auch langsames "Herumschleichen" ohne wirkliche Anforderungen kann die Konzentration abebben lassen. Machen Sie in solchen Phasen ruhig eine Pause.

Bremsen

Bremsen, bremsen, bremsen: Überwinden Sie die Angst vor dem Bremsen, trainieren Sie es bis zum Maximum. Eine Voll- oder Notbremsung mit dem Motorrad in einer kritischen Verkehrssituation gehört zu den schwierigsten Aufgaben, die beim ersten Versuch perfekt gelingen muss. Deswegen kann das Bremsen auch aus hohen Geschwindigkeiten nicht häufig genug geübt werden. Übrigens: Es erhöht den Fahrspaß, die Bremsen auch in Schrecksituationen gewohnheitsgemäß professionell bedienen zu können.

Kurvenfahren

Ganz gleich auf welcher Maschine: Bei zügiger Kurvenfahrt kommt auf dem Motorrad so richtig Freude auf. Für einen flüssigen Ablauf der Fahrt ist die kontinuierliche Blickführung entscheidend. Trainieren Sie den schnellen und ausgeprägten Schräglagenwechsel. Die schräge Kurvenfahrt hat für Motorradfahrer etwas Faszinierendes, löst bei manchen Bikern ab einem gewissen Level allerdings auch Unbehagen aus.

In schwierigen Situationen wird dann nur ein Teil der physikalischen Möglichkeiten genutzt. Es werden zu große Kurvenradien gefahren, obwohl kleinere möglich gewesen wären. Viele Biker wissen nicht, dass je nach Maschinentyp und Lenkerbreite bei mittleren und höheren Geschwindigkeiten für einen schnellen Richtungs- und Schräglagenwechsel entschlossene und kräftige Lenkimpulse erforderlich sind.

Mit diesem Thema kann sich der Motorradfahrer hervorragend bei einem Sicherheits- und Rennstreckentraining im sogenannten Kreisel vertraut machen. Das Training sollte nicht dazu führen, dass Sie in öffentlichen Straßenkurven immer auf der letzten Rille fahren. Sonst ist der hinzugewonnene persönliche Handlungsspielraum wieder voll ausgeschöpft und kein Sicherheitsgewinn entstanden.

Trainieren Sie deshalb das Zusammenspiel von Gas, Kupplung, Vorderrad- und Hinterradbremse bei zügiger Kurvenfahrt und in Schräglage.

Eigener Fahrstil

Vorrangig bei sportlichen Gruppenfahrten auf anspruchsvollen Kurvenstrecken oder auf Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen kann sich eine besondere Gruppendynamik entwickeln, in der die Gangart der Vorausfahrenden sich sukzessive beschleunigt. Wer weiter hinten in der Gruppe fährt, müsste bei dem Versuch, den Anschluss zu halten, über seine und allgemein gültige Grenzen hinausgehen. Wer in dieser Situation rechtzeitig erkennt, wo vernünftige Grenzen liegen, kommt zwar später an, ist aber der eigentliche Sieger. Lassen Sie sich also nicht zu Aktionen provozieren, die nicht zu Ihnen und Ihrem Fahrstil passen. Jeder ist für sich und sein Tun verantwortlich.

Flow

Auch wenn das Adrenalin auf anspruchsvoller (Kurven-)Strecke den Körper pusht und Sie in den Flow kommen, dürfen Sie nicht alles um sich herum vergessen. Achten Sie auch auf kleine Fehler, die Ihnen unterlaufen. Bewerten Sie Ihre aktuelle Konzentration und Kondition. Und legen Sie lieber eine Extrapause ein.

Mentales Training

Mentales Training: Jeder Motorradfahrer kennt diese Situation: Aus dem entspannten Fahren heraus wird die Verkehrs- und Risikosituation schlagartig brenzlig. Meist werden Bremse und Kupplung betätigt und ansonsten nur abgewartet. Doch Sie können solche Situationen auch mental trainieren. Spielen Sie in vergleichsweise harmlosen Verkehrs- und Fahrsituationen im Geiste durch, welche Möglichkeiten Sie in einer tatsächlich schwierigen Situation gehabt hätten. Geben Sie nicht zu schnell auf.

Trickkiste der Physik

Beschäftigen Sie sich mit der Fahrphysik des Motorrads und setzen Sie abseits des öffentlichen Verkehrs das neue Verständnis spielerisch um, etwa in einem Motorrad-Sicherheitstraining. So wie die Physik unliebsame Überraschungen für den Motorradfahrer bereithält, so kann sie auch trick- und segensreich eingesetzt werden. Beispiel gefällig? Wohin man schaut, dorthin fährt man auch. Außerdem können Sie Gefahren durch einen weitreichenden Blick früher erkennen. Vorausschauendes Fahren gibt Ihnen immer auch Gelassenheit im Zeit- und Bewegungsablauf.

Schauen Sie so weit wie möglich nach vorn, ohne die Details direkt vor Ihnen zu übersehen. Lassen Sie sich von Ihrem Blick leiten. Beobachten Sie gut, nutzen Sie alle wichtigen Hinweise im Verkehrsgeschehen und auf der Straße, bleiben Sie im Zweifel misstrauisch.

Unfallvermeidung und Verhalten im Verkehr

Priorität: Unfallvermeidung

Höchste Priorität: Unfallvermeidung: Für Motorradfahrer sollte immer die Unfallvermeidung an erster Stelle stehen. Die Fragen des Vorrechtes und der Fehler eines anderen spielen eine untergeordnete Rolle. Verzichten Sie deshalb auch auf mögliche Vorrechte. Die Vermeidung von Konflikten und Unfällen hat absoluten Vorrang. Versuchen Sie keine Fahrmanöver mit der Brechstange.

Besonders im dichten Verkehr und bei Gruppenfahrten ist die Position anderer Verkehrsteilnehmer für geplante Fahrmanöver entscheidend. Hier gilt es, den Überblick zu bewahren. Überwachen und erahnen Sie so oft und so gut es geht die Beschaffenheit der Straße sowie den Verkehr um sich herum, auch wenn kein Spur- und Richtungswechsel ansteht.

Vorstellungskraft

Wenn der Blick auf den nächsten Strecken- und Verkehrsbereich versperrt ist, kann es helfen, sich eine realitätsnahe Vorstellung von dem zu machen, was auf einen zukommen könnte. Die Reaktionszeiten und die Anpassung an die realen Gegebenheiten verkürzen sich damit. Erwarten Sie stets das Unerwartete. Je weniger Sie sehen, desto wichtiger wird Ihre Vorstellungskraft von möglicherweise bevorstehenden Abläufen und Ereignissen.

Sichtbarkeit

Sichtbarkeit: Machen Sie sich immer so gut sichtbar wie möglich. Bringen Sie sich so zu den anderen Verkehrsteilnehmern in Position, dass Sie auch gesehen werden können. Schalten Sie im Zweifelsfall am Tag auf das Fernlicht um. Auch wechselnde Fahrlinien können die Auffälligkeit erhöhen. Bleiben Sie vor allem bei mehrspurigem Verkehr nicht zu lange im toten Winkel des Nebenmanns. Kontrastreiche Kleidung und Fahrzeuglackierungen sowie Scheinwerferlampen mit erhöhter Lichtausbeute sind in diesem Zusammenhang ebenfalls sinnvoll.

Schnell, entschlossen und berechenbar

Selten werden kritische Verkehrssituationen oder gar Unfälle durch einen einzigen Fehler verursacht. Meist werden die möglichen Folgen dieses Fehlers von den Beteiligten falsch eingeschätzt. Umso wichtiger ist es, eigene und fremde Fehler möglichst schnell zu erkennen und sofort entschärfende Maßnahmen zu ergreifen, also meist die Geschwindigkeit stark reduzieren. Auch die Fehlererkennung können Sie trainieren. Bei Unklarheit der Verkehrsabläufe sollten Sie nach folgender Maxime handeln: Reagiere schnell, sehr schnell, entschlossen und für andere berechenbar.

Nicht ärgern

Im heutigen Verkehrsgeschehen sind gegenseitige Störungen und Behinderungen unvermeidbar. Die wenigsten Verkehrsteilnehmer haben schlechte Absichten, wenn sie andere stören oder behindern. Gelegentlich stellen sie sich einfach nur ungeschickt an. Ärgern Sie sich also nicht über diese Fahrer. Nehmen Sie sie als Realität wahr und überlegen Sie sich, wie Sie in Zukunft solchen Störungen entgehen können. Für eine ungetrübte Freude am Motorradfahren sollten Sie Ihre bevorzugten Strecken möglichst nur in jenen Zeiträumen befahren, in denen dort keine Rushhour herrscht.

Abstand halten

Ausreichend Abstand zu halten hat nur Vorteile. Sie können bei größerem Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen gelassener und überlegter reagieren. So bewahren Sie den Überblick und können die Ausweichmöglichkeiten nutzen. Halten Sie also Abstand und erhalten Sie sich damit die Möglichkeit, Unfälle zu vermeiden oder Situationen zu entschärfen. Suchen Sie dazu Raum und Platz im Verkehrsgeschehen.

Fahrlinie

Die schlimmsten Unfälle sind Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Da das Ausweichen mit dem Motorrad nicht so einfach abläuft, wie die meisten Nichtbiker es sich vorstellen, sollten Sie, wann immer möglich, einen großen Abstand zum Gegenverkehr einhalten. Besonders bei schräger Fahrt in Linkskurven brauchen auch Motorradfahrer viel Platz.

Wählen Sie die Fahrlinie auf Ihrem Fahrstreifen möglichst rechts, vor allem in Linkskurven.

Zusätzliche Tipps für Motorradfahrer

  • Kupplung: Sieh deine Kupplung als deinen Freund und Helfer. Wenn du mal in eine Situation kommst, du das Gefühl hast etwas die Kontrolle zu verlieren, zieh die Kupplung! So nimmst du sofort den Antrieb raus und kannst dein Bike stabilisieren.
  • Schalten: Gerade am Anfang neigt man dazu, wenn man mit hoher Geschwindigkeit auf eine Ampel zufährt, früh zu kuppeln und direkt in den ersten Gang zu gehen. Macht das entspannter. Zieht kurz die Kupplung und schaltet die Gänge der Reihe nach runter. Wie beim Hochschalten.
  • Spurwechsel: Daher gilt beim Spurwechsel: Ordentlich den Verkehr beobachten. Auch mehrfach um den Speed der Leute hinter dir einzuschätzen. Beim Wechsel selbst dann ruhig etwas sportlicher fahren und beschleunigen. So bist ziehst du zügig nach vorne weg, falls das Auto hinter dir vielleicht doch etwas schneller war als gedacht.
  • Schutzkleidung: Trag deine Schutzkleidung und zwar das ganze Paket. Was hast du davon, wenn du einmal cool durch die Gegend geheizt bist, dafür aber Narben bis ans Lebensende hast?
  • Hektik vermeiden: Gerade am Anfang, aber eigentlich das ganze Bikerleben lang, solltest du nie in Hektik fahren. Gerade wenn du im Stress bist und vielleicht spät dran bist, kann etwas passieren. Riskiere dann lieber angemeckert zu werden, weil du zu spät kommst, als dass du garnicht ankommst ;)

Checkliste für die Motorradtour

Eine gute Vorbereitung ist entscheidend für eine gelungene Motorradtour. Hier sind einige Punkte, die Sie beachten sollten:

  • Motorrad-Check: Sind die Bremsbeläge in Ordnung? Halten Kette und Ritzel die geplanten Kilometer noch aus? Wann wurden die Flüssigkeiten das letzte Mal getauscht?
  • Passende Bekleidung: Helm, Handschuhe, Motorradjacke und -hose sowie geeignetes Schuhwerk sind ein Muss.
  • Werkzeugsatz und Ersatzteile: Ein kleiner Werkzeugsatz und einige Ersatzteile wie Sicherungen, Glühbirnen und Schläuche können den Unterschied zwischen einer kurzen Pause und einer mühsamen, langwierigen und kostspieligen Rettungsaktion ausmachen.
  • Gepäcksystem: Ein zuverlässiges Gepäcksystem ist unerlässlich, um deine Sachen sicher zu verstauen.
  • Navigation: Ob GPS-Gerät, Smartphone-Halterung oder klassische Straßenkarten, du möchtest nicht in der Pampa verloren gehen. Stell sicher, dass du weißt, wo du hinwillst.
  • Weniger ist mehr: Aus Erfahrung weiß ich, dass man selbst bei zurückhaltender Packweise noch immer mehr mitnimmt, als man eigentlich braucht.
  • Hygieneartikel: Wartet am Abend ein Luxushotel, oder nur ein rudimentärer Schlafplatz auf dich?
  • Erste-Hilfe-Set und Reiseapotheke: Ein einfaches Erste-Hilfe-Set kann in Notfällen Leben retten, weshalb diese hierzulande sowieso verpflichtend mitzuführen sind.
  • Verpflegung: Selbst wenn man eigentlich nur eine kurze Tagestour machen möchte, zahlt es sich aus zumindest ein paar Müsli-Riegel oder Snacks einzupacken. Noch wichtiger ist ausreichend Trinkwasser mitzuführen, vor allem im Hochsommer wenn man unter der Motorradkombi ausrinnt und viel Flüssigkeit verliert.
  • Flexibilität: Lieber in der Planung etwas Raum für Ungeplantes lassen. So kann man bleiben, wo es einem gefällt und mehr die Tour selbst genießen, anstatt einem selbstauferlegten Zeitplan nachzuhezen.

Mentale Aspekte des Motorradfahrens

Motorradfahren passiert zu 90 Prozent im Kopf. Umso wichtiger ist es also, dass die „Regierungschefin“ zwischen unseren Ohren, frei ist von Stressoren und Blockaden. Ein freier Kopf beim Motorradfahren garantiert uns, den Fokus auf das zu legen, was wichtig ist. Und was ist das? Natürlich der Spaß am Motorradfahren selbst. Mit Spaß lässt sich jede Herausforderung meistern. Und Herausforderungen gehören dazu.

Tipps für einen freien Kopf

  • Glaube an dich: „Du kannst mehr als du denkst! Glaube an dich und deine Fähigkeiten. Dieser Tipp appelliert an dich selbst. An deine positive Grundhaltung und an deine Fähigkeit, deine eigenen Erfolge zu feiern, mögen sie auch noch so klein sein.
  • Feedback: Feedback bedeutet auch so viel wie Rückübermittlung von Informationen. Das setzt allerdings voraus, dass der Empfänger zuvor eine Nachricht gesendet hat, dass eine solche Rückübermittlung erwünscht ist.
  • Sei du selbst: Sich drängen zu lassen, führt zu Fehlern. Fehler, die du vermeiden kannst, wenn du deinen Weg auf deine Weise gehst. Es ist keine Schwäche, offen zu sagen, dass es dir zu schnell geht. Es ist eine Stärke, zu dir selbst zu stehen.
  • Atemtechnik: Irenes Tipp mit der 8-4-8 Atemtechnik hätte mir vermutlich damals viel Stress erspart. Diese Atemtechnik ist eine aktive Entspannungsmethode, die Blockaden lösen kann. Im Endeffekt basiert sie auf tiefem Ein- und Ausatmen.
  • Entkopple Bewegungen: Entkopple alle deine Bewegungen, mache jeden Schritt bewusst und getrennt vom Nächsten. Führe bewusst jede Bewegung aus.
  • Glaubenssätze: Es gibt also „falsche“ oder negative Glaubenssätze, die wir uns selbst einreden. Es gibt jedoch auch positive Glaubenssätze, die „ein wahres Gaspedal auf dem Weg zu deinen Wünschen und Zielen“ sein können.
  • Ablenkung: Kaugummi kauen, Bonbon lutschen, Lieder singen, alles das lenkt uns von unseren Stressoren beim Motorradfahren ab.
  • Zweite Meinung: Scheu dich nicht eine zweite oder auch dritte Meinung einzuholen. Suche dir Vertraute, gute Freunde oder wende dich an einen Experten, um einen Blick auf deine Fahrkünste zu werfen.

Roadtrip-Planung: 7 Fragen, die Du Dir vor Deinem Roadtrip stellen solltest

  1. Welche Art von Motorradtour ist geplant?
  2. Soll die Fahrt im In- oder Ausland stattfinden?
  3. Wie ist meine persönliche Fitness und Fahrpraxis?
  4. Wie sind Straßenverhältnisse und Verkehrslage auf der Tour?
  5. Wie ist das Wetter auf der Tour voraussichtlich?
  6. Sind Übernachtungen geplant?
  7. Was kostet mich die Tour?

4 Insidertipps für die perfekte Motorradtour

  1. Nicht unter Druck setzen
  2. Pausen sind wichtig
  3. Wetterfeste Kleidung
  4. Lokale Begebenheiten vertraut machen

Packliste für Motorradtouren

Auf dem Motorrad hat man nicht viel Platz, deshalb sollte jedes Utensil, das im Gepäck landet, gut durchdacht sein. Mit unserer Packliste für Motorradtouren kannst Du überprüfen, ob Du alles Notwendige eingepackt hast. Dabei ist unsere Checkliste nur eine Hilfestellung: Was für Deinen Roadtrip notwendig ist, hängt von der geplanten Tour, länderspezifischen Besonderheiten oder individuellen Gewohnheiten ab.

Mit diesen Tipps und Ratschlägen steht einer sicheren und unbeschwerten Motorradfahrt nichts mehr im Wege. Gute Fahrt!

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0