Motorrad-Navi Test: Finden Sie das beste Navigationsgerät für Ihre Touren

Motorrad-Navis helfen nicht nur dabei, sich nicht zu verfahren, sondern einige Modelle suchen auf Wunsch sogar die schönsten und kurvigsten Strecken heraus - für noch mehr Fahrspaß.

Wie erkenne ich gute Motorrad-Navis?

Wegfindung, Wetterbeständigkeit und Akkulaufzeit sind bei einem Motorrad-Navi in der Regel die wichtigsten Faktoren.

Worauf es dabei im Detail zu achten gilt und welche Dinge beim Kauf sonst noch eine Rolle spielen, erfahren Sie im Folgenden.

Wegfindung

Ein hochwertiges Motorrad-Navi sollte in der Lage sein, auch lange Strecken zuverlässig zu berechnen und auf aktuelle Gegebenheiten wie Baustellen oder Staus Rücksicht zu nehmen. Nur dann ist dafür gesorgt, dass Sie Ihr Ziel auf dem kürzesten oder schnellsten Weg erreichen. Einige Geräte greifen auf das Internet zurück, um gute Ergebnisse zu erzielen, das ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Akkulaufzeit

Im Gegensatz zum Auto gibt es bei Motorrädern nicht immer die Möglichkeit, ein Navigationsgerät permanent mit Strom zu versorgen. Aus diesem Grund kommt der Akkulaufzeit eine große Bedeutung zu. Diese sollte bei mehreren Stunden liegen, damit Sie Strecken von mehreren Hundert Kilometern problemlos zurücklegen können. Vorteilhaft ist es, wenn der Akku wechselbar ist. In einem solchen Fall können Sie einen oder mehrere Ersatzakkus mit sich führen.

Wetterbeständigkeit

Da auf einem Motorrad keine Überdachung vorhanden ist, muss ein Motorrad-Navi spielend Belastungen wie Regen, Schnee oder Wind standhalten können. Hochwertige Geräte sind wasserdicht und funktionieren sowohl bei sehr hohen als auch niedrigen Temperaturen einwandfrei. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie ein bestimmtes Gerät überall dort verwenden können, wo Sie bevorzugt mit dem Motorrad unterwegs sind.

Bedienung

Damit Sie stets schnell und problemlos Ihr Ziel finden, ist eine leichte Bedienung unabdingbar. Ein Motorrad-Navi sollte über selbsterklärende Menüs verfügen und zusätzliche Funktionen nicht unnötig kompliziert verstecken. Im besten Fall gelingt es Ihnen ganz ohne Bedienungsanleitung, beispielsweise Autobahnen bei einer Strecke auszuschließen oder Zwischenstopps zu planen.

Funktionen

Moderne Motorrad-Navis sind zum Teil richtige Alleskönner, die etwa mit Radio oder anderen Funktionen daherkommen können. Derartige Features sind immer gerne gesehen, solange sie sinnvoll in das System integriert sind und die Navigation an sich nicht stören. Achten Sie zudem auf die Displaygröße. Ob ein Motorrad-Navi in 5 Zoll...

Kaufberatung für Motorrad-Navis

Ein Motorrad-Navi hilft Ihnen dabei, sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Wichtige Informationen zur Route erhalten Sie stets in visueller und akustischer Form. Sie müssen sich also kaum Gedanken darum machen, wann und wo Sie als nächstes abbiegen müssen.

Hochwertige Motorrad-Navis verfügen über eine präzise Wegführung und eine möglichst lange Akkulaufzeit. Zudem müssen die Navis vor Wind und Wetter geschützt sein. Von Vorteil kann auch sein, wenn regelmäßige Updates das Gerät auf dem neuesten Stand halten.

Erhältlich sind verschiedene Varianten von Motorrad-Navis. Einfache Modelle konzentrieren sich auf das Wesentliche, in anderen Fällen erlaubt Bluetooth, kabellose Kopfhörer oder andere Geräte mit dem Navi zu verbinden. Alternativ sind Motorrad Navis als App für Smartphones oder Handys erhältlich.

Wenn Sie sich über Motorrad-Navis informieren, behalten Sie stets im Hinterkopf, wann und wofür Sie ein solches Gerät einsetzen möchten. Ein Motorrad-Navi bietet im Straßenverkehr zusätzliche Sicherheit.

Die besten Motorrad-Navis im Vergleich

Garmin Zumo 396 LMT-S

Kompakt, robust und günstig soll das 396 LMT-S aus Garmins Motorrad-Navi-Serie Zumo sein. Es ist mit einem 4,3-Zoll-Touchscreen und Kartenmaterial für ganz Europa (46 Länder) ausgestattet. Das WLAN-fähige GPS-Gerät lässt sich kostenlos über das Internet updaten und mit der gekoppelten Smartphone-App lassen sich aktuelle Verkehrsinfos, Wetter und Radarkontrollen direkt auf dem Display des Garmin Zumo anzeigen. Auch Musik lässt sich so über das Navi streamen. Per Bluetooth lassen sich Headsets mit dem Navi verbinden.

Tomtom Rider 500

Mit seinem handschuhbedienbaren 4,3-Zoll-Display ist das Tomtom-Motorrad-Navi Rider 500 exakt so groß wie das ähnlich teure Garmin Zumo 396. Auch die Leistung ist ähnlich: 49 Länderkarten sind installiert, Updates sind per WLAN-Verbindung kostenlos möglich. Die Routenplanung enthält Tipps, Tomtom Traffic (per gekoppeltem Smartphone) und soll zuverlässig Staus umfahren können. Routen lassen sich leicht mit anderen Biker:innen teilen.

Garmin Zumo XT

Das Zumo XT von Garmin fällt im Vergleich deutlich größer aus: Es zeigt die Informationen über einen 5,5-Zoll-HD-Touchscreen an. Die Navigation kann nicht nur auf der Karte, sondern auch als Schritt-für-Schritt-Führung angezeigt werden. Eine topographische und eine Satellitenansicht soll die Offroad-Orientierung erleichtern. Per gekoppeltem Smartphone mit Garmin Drive App erhalten Fahrer:innen aktuelle Infos zu Verkehr und Wetter.

Tomtom Rider 550

Dieses Motorrad-Navigationssystems der Tomtom Rider-Serie hebt sich von den anderen genannten Geräten ab, denn anstatt nur durch Europa kann Tomtoms Bike-GPS 550 durch die gesamte Welt lotsen. Sonst ist es nahezu identisch zum 500. Funktionen wie Tomtom Traffic und QuickGPSfix werden über ein gekoppeltes Smartphone abgerufen. Die lebenslangen Kartenupdates können via WLAN aufgespielt werden.

Beeline Motorrad-GPS

Der winzige GPS-Kompass von Beeline ist auf das Notwendigste reduziert: keine Karte, nur ein Kompass oder Pfeil wird angezeigt. Die Route wird über eine Smartphone-App geplant. Das 30 g schwere Navi mit 50 mm Durchmesser wird von einem Lithium-Ionen-Akku mit Strom gespeist.

Was muss ein Motorrad-Navi können?

Ein gutes Motorrad-Navi muss speziell für die Anforderungen und Bedingungen bei Motorradfahren konzipiert sein. Es gilt auf andere Funktionen zu achten als bei einem Pkw-Navi. Hier sind die wichtigsten Features, die ein solches Gerät bieten sollte:

  • Planbare Touren: Zu Hause festlegen, wohin es gehen soll, spart unterwegs Zeit und Stress. Das geht entweder auf dem Gerät selbst, per App oder am PC.
  • Points of Interest (POI): Ein Navi für Biker:innen sollte natürlich auch die wichtigsten Punkte für die Touren anzeigen können. Dazu zählen neben Tankstellen und Parkplätzen zum Beispiel auch kurvenreiche Straßen oder besonders schöne Straßenzüge.
  • Online-Updates: Egal ob per SD-Karte oder integrierter WLAN-Antenne, Karten-Updates versorgen das Navi mit neuen POI und geänderten Straßenverläufen.
  • Robustes Gehäuse: Motorrad-Navis müssen mehr aushalten als ihre Pendant fürs Auto. Härtere Stöße, Witterung und starke Temperaturschwankungen auf dem Bike können den Geräten zusetzen. Ein robustes Gehäuse mit bruchsicherem Display ist daher zwingend notwendig.
  • Stabile Halterung: Das beste Navi nützt nichts, wenn es keinen sicheren Halt hat. Bei den meisten Motorrad-Navi-Typen ist bereits eine passgenaue Halterung mit im Paket. Sehr empfehlenswert sind sogenannte RAM-Mount-Systeme mit einer Kugel-Klemmen-Technik.
  • Bluetooth-Connectivity: Klare Navigationsanweisungen sind auf dem Motorrad nur über ein Headset hörbar. Die Verbindung zu Bluetooth-Headsets oder Helmen mit integrierter Freisprecheinrichtung ist deshalb wichtig. Zudem ermöglicht diese Funktion das Streamen von Musik von einem gekoppelten Smartphone.
  • Ausreichend Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit sollte für lange Touren ausreichen.

Vergleichstabelle der vorgestellten Motorrad-Navis

Modell Displaygröße Kartenmaterial Update-Möglichkeiten Besondere Funktionen
Garmin Zumo 396 LMT-S 4,3 Zoll Europa (46 Länder) WLAN Smartphone-App Integration, Musik-Streaming
Tomtom Rider 500 4,3 Zoll 49 Länder WLAN Tomtom Traffic, Routenplanung
Garmin Zumo XT 5,5 Zoll Topographische und Satellitenansicht Smartphone-App Offroad-Orientierung, Garmin Drive App
Tomtom Rider 550 k.A. Weltweit WLAN Tomtom Traffic, QuickGPSfix
Beeline Motorrad-GPS sehr klein Über Smartphone-App k.A. GPS-Kompass

Welche Motorrad-Navi-Apps gibt es?

Neben spezielle Navigationsgeräten tummeln sich mittlerweile natürlich auch einige Navigations-Apps in den App-Stores von Google und Apple, die maßgeschneiderte Funktionen für Motorrad-Fahrer:innen bereithalten. Für Navigation und mehr eignen sich etwa die Apps Calimoto und Riser. Beide Apps bieten die Möglichkeit, vorab Touren zu planen, Stopps hinzuzufügen und spannende Routen mit anderen App-Nutzer:innen zu teilen. Einige Features, wie etwa Offline-Navigation, verbergen sich jedoch bei beiden Apps hinter einer Paywall: Für Riser Pro sind monatlich 8,99 Euro fällig, Calimoto Premium kostet 6,99 Euro pro Woche. Beide Apps bieten jedoch auch in der kostenfreien Version genug Features, um Motorrad-Navigationsgeräten Konkurrenz zu machen.

Wie geeignet sind bekannte Navi-Apps wie Maps und Waze für Motorradtouren?

Google Maps, Apple Maps, Waze und Co. sind für Biker:innen nur begrenzt empfehlenswert. Zwar ist eine einfache Zielführung auch hier möglich und Zwischenstopps lassen sich einfach in die Route integrieren. Spezielle POI für Motorradtouren müssen jedoch vorher recherchiert werden.

Weitere Aspekte beim Kauf eines Motorrad-Navis

  • Schutzklasse: Eine hohe Schutzart (IP-Klasse, International Protection) zeichnet ein gutes Motorrad-Navi aus. Als ausreichend geschützt gelten Geräte ab der Schutzklasse IPX7.
  • Display: Die Standard-Displaygröße liegt bei etwa 4,3 Zoll. Ein Display ab dieser Größe ermöglicht eine genaue Darstellung von Kartenabschnitten und Zusatzinformationen zur Route.
  • Karten: Der Umfang des installierten Kartenmaterials ist vom Modell abhängig. Zum Standard gehören die Karten der D-A-CH-Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz).
  • Fahrspurassistent: Um sich in jeder Verkehrslage sicher orientieren zu können, kann ein Fahrspurassistent sinnvoll sein. Dieser zeigt zum Beispiel an einer Autobahnausfahrt oder Kreuzung die Fahrtrichtung deutlich an.
  • Schnittstellen: Ein gutes Motorrad-Navi sollte mit mehreren Schnittstellen ausgestattet sein. Ein Bluetooth-Anschluss dient dazu, Kopfhörer zu koppeln, um beispielsweise Fahranweisungen des Sprachassistenten zu hören. Mit SD- bzw.

Motorradfahrer stehen oft vor besonderen Herausforderungen, wenn es um die Navigation geht: Handschuhe, Wetterbedingungen und der begrenzte Platz am Lenker erfordern speziell angepasste Lösungen.

Auf dieser Seite finden Sie alles rund um Motorrad-Navigationsgeräte - von hilfreichen Tipps über Anleitungen bis hin zu ausführlichen Tests, die Ihnen die Auswahl erleichtern.

Ein gutes Motorrad Navi wie das TomTom Rider 500 ist mehr als nur ein Kartenanzeiger. Es bietet Funktionen, die speziell für Motorradtouren entwickelt wurden - etwa Handschuhfreundlichkeit, wetterfeste Gehäuse und Optionen für kurvige Strecken.

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an Motorrad-Navigationsgeräten. Unsere Tests und Vergleiche helfen Ihnen, die Unterschiede zu verstehen und das passende Modell für Ihre Anforderungen zu finden.

Wir nehmen Geräte unter die Lupe, die sich in der Praxis bewährt haben - von kompakten Basismodellen bis hin zu High-End-Navis mit Bluetooth- und Headset-Integration.

Wie befestigt man ein Navi sicher am Lenker? Welche Einstellungen sind optimal für kurvige Routen? Und wie koppelt man das Navi mit einem Headset? Diese und weitere Fragen beantworten unsere Tipps und Anleitungen.

Ob Sie sich ein neues Motorrad Navi zulegen oder Ihr bestehendes Gerät besser einsetzen möchten - wir unterstützen Sie mit praxisnahen Informationen und hilfreichen Empfehlungen.

Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt.

Sich orientieren, neue Routen für Ausfahrten entdecken oder die Strecke teilen: All das und viel mehr geht mit Motorrad-Navis.

Wir vergleichen die beliebtesten Geräte, stellen Apps vor und verraten, ob es bereits einen Motorrad-Navi-Test der Stiftung Warentest gibt.

Viele Motorrad-Fahrer:innen verbringen freie Tage mit schönem Wetter gerne auf verwinkelten Landstraßen oder entspannten Routen entlang sehenswerter Ecken.

Motorrad-Navis helfen, wenn der eigene Orientierungssinn nicht mehr weiter weiß - können aber auch aktiv beim Entdecken neuer Ziele helfen.

Denn: Navigationsgeräte für Motorräder bieten Spezial-Features wie die Suche nach kurvenreichen Strecken oder schönen Landschaften.

Auch das Gerät selbst unterscheidet sich stark zum Pendant für Autos. Sie sind oft robuster, spritzwasserresistent und können oft auch mit Handschuhen bedient werden.

Ein Auto-Navi fürs Bike zu nutzen ist somit nicht unbedingt die beste Idee - das Smartphone kann aber mit der richtigen Vorbereitung ebenfalls als Motorrad-GPS taugen.

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