In Deutschland ist es seit 2017 gesetzlich verboten, während der Fahrt ein Mobiltelefon in der Hand zu halten. Dies gilt auch für das Telefonieren auf dem Motorrad. Wenn du ohne Handy Halterung erwischt wirst, kann das teuer werden, da es als Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung gilt.
Eine Handyhalterung ist die perfekte Lösung, um dein Handy sicher und griffbereit auf dem Bike zu halten, gerade wenn du oft mit dem Motorrad unterwegs bist. Doch es gibt noch weitere Vorteile, die eine solche Handy Halterung für das Motorrad mit sich bringt. So kannst du dein Handy heutzutage auch als Navigationsgerät verwenden. Viele Motorradfahrer nutzen ihr Handy mit einer entsprechenden App, um ihre Routen zu planen und sich navigieren zu lassen. Eine Handyhalterung kann dir dabei helfen, dein Handy sicher und bequem zu befestigen.
Optionen für legales Telefonieren auf dem Motorrad
Es gibt jedoch Möglichkeiten, legal auf dem Motorrad zu telefonieren:
- Bluetooth-Headsets: Diese Headsets ermöglichen es dir, während der Fahrt zu telefonieren, ohne das Handy in die Hand nehmen zu müssen. Wichtig zu beachten ist, dass auch beim Telefonieren mit einem Headset auf dem Motorrad Vorsicht geboten ist. Stelle sicher, dass du die Lautstärke des Headsets nicht zu laut einstellst. Dies kann dazu führen kann, dass du Verkehrsgeräusche nicht mehr wahrnimmst.
- Motorrad-Intercom-Systeme: Diese Systeme ermöglichen es dir, während der Fahrt mit anderen Fahrern in deiner Gruppe zu kommunizieren. Einige Systeme haben auch die Möglichkeit, mit dem Handy gekoppelt zu werden, so dass du auch während der Fahrt telefonieren kannst.
Egal welche Lösung du zum Telefonieren unter dem Helm bevorzugst - es bleibt noch ein Problem: du darfst nicht während der Fahrt dein Handy in der Hand halten und bedienen. Dies gilt für Autofahrer und Biker gleichermaßen.
Verschiedene Arten von Handyhalterungen für Motorräder
Es gibt verschiedene Arten von Handy Halterungen für das Motorrad, die du im Handel finden kannst.
- Lenkerhalterung: Eine Möglichkeit ist eine Halterung, die am Lenker des Motorrads befestigt wird. Diese Halterungen werden aus verschiedenen Materialien wie Kunststoff oder Aluminium im Handel angeboten und sind in der Regel sehr stabil und langlebig.
- Tankhalterung: Eine andere Möglichkeit ist eine Halterung, die auf dem Tank des Motorrads befestigt wird. Diese Halterungen haben den Vorteil, dass sie in der Regel auch Handy mit sehr großem Display oder sogar Tablets aufnehmen und somit die Navigation einfacher machen können.
Viele Handy Halterungen, die speziell für den Einsatz auf dem Motorrad konzipiert sind, verfügen über verschiedene zusätzliche Funktionen. So bieten einige Modelle beispielsweise eine integrierte Ladefunktion und eine wasserdichte Hülle, um das Handy vor Regen oder Schmutz zu schützen.
Worauf ist beim Kauf einer Handyhalterung zu achten?
Beim Kauf einer Handyhalterung für das Motorrad solltest du darauf achten, dass sie sicher und stabil befestigt werden kann. Die Halterung sollte stabil und sicher am Motorrad befestigt werden. Wenn du eine wasserdichte oder stoßfeste Hülle für dein Handy verwendest, solltest du darauf achten, dass diese ordnungsgemäß am Motorrad befestigt wird.
Informiere dich vor der Montage darüber, ob es gesetzliche Vorgaben für die Verwendung von Handyhalterungen am Motorrad gibt. In einigen Ländern kann es beispielsweise verboten sein, das Handy während der Fahrt zu nutzen oder es am Lenker zu befestigen. Dies ist insbesondere für Auslandsreisen bzw.
Kosten für Handyhalterungen
Die Kosten für eine gute Handyhalterung für das Motorrad variieren je nach Modell, Marke und Ausstattung sehr stark. Eine einfache, aber dennoch stabile Handyhalterung mit einer grundlegenden Ausstattung wie zum Beispiel einer flexiblen Befestigung und einem einstellbaren Blickwinkel kostet in der Regel zwischen 15 und 50 Euro.
Für eine bessere Ausstattung, wie etwa wasserdichte Hülle, USB-Anschluss, Bluetooth-Funktion und Touchscreen-Fähigkeit, musst du mit höheren Kosten von etwa 50 bis 100 Euro rechnen. Spezielle Halterungen für größere oder schwerere Smartphones oder für den Einsatz im Gelände sind oft noch teurer.
Wichtig ist zu beachten, dass der Preis nicht unbedingt ein Indikator für die Qualität oder Sicherheit einer Handyhalterung ist.
Auswahl interessanter Handyhalterungen fürs Bike
Eine Motorrad-Handyhalterung ermöglicht es, ein Smartphone während der Fahrt zu nutzen, ohne es in die Hand zu nehmen, zum Beispiel zum Musikhören oder als Motorrad-Navigationssystem. Dabei ist natürlich Vorsicht geboten und eine Bedienung über Sprachsteuerung dringend zu empfehlen - etwa mit einem Motorrad-Headset oder einem Bluetooth-Helm. Wichtig ist zudem: Das Mobiltelefon sollte bestmöglich vor Spritz- und Regenwasser sowie Vibrationen geschützt sein.
Was muss eine Handyhalterung fürs Motorrad können?
Handyhalter sollen das Smartphone sicher und stabil am Motorrad befestigen. Aber nicht jeder Halter passt für jedes Motorrad und Smartphone. Motorrad-Smartphonehalter gibt es als magnetische und klemmbare Modelle, geschlossene Handy-Taschen und auch mit Schnelldrehverschluß.
Um die optimale Variante für die persönlichen Bedürfnisse zu finden, muss man sich folgende Fragen stellen:
- Kompatibilität: Eignet sich das Halterungs-Modell für das eigene Smartphone? Wichtig ist hier die Größe des Geräts (in Zoll) und ob es in einer festen Hülle steckt.
- Stabilität: Welches Befestigungssystem passt zu Fahrzeug und Sicherheitsbedürfnis? Je nach Motorrad kommen unterschiedliche Systeme infrage: am Lenker oder der Lenkeraufnahme, den Spiegelauslegern, dem Bremszylinder, der Gabelbrücke oder am Tank.
- Funktionen: Welche Features sind wichtig? Soll das Gerät in der Halterung bedient werden können?
Beispiele für Handyhalterungen
- Smartphone-Tasche von Ullermoto: Die Gabelbrücken-Smartphone-Tasche von Ullermoto ist in verschiedenen Größen erhältlich und damit auch für nahezu alle gängigen iPhones und Samsung-Smartphones tauglich. Hülle und Reißverschluss sind wasserabweisend. Zusätzlich gibt es die Option, das Handy während der Fahrt mit Strom zu versorgen. Direkt an der Gabelbrücke oder Lenkeraufnahme mit stabilem Klettverschluss befestigt, ist dieses Modell auch schnell wieder abmontiert. Die "schwebende" Lage dieser Halterung dämpft Vibrationen und Stöße während der Fahrt.
- Universal Handy Lenkerhalterung Motorrad und Fahrrad von Grefay: Die Motorrad-Handyhalterung von Grefay ist eine universelle Lösung, für die man bei der Montage kein Werkzeug benötigt. Der Smartphone-Halter kann an einem Lenker mit 20 bis 40 mm Durchmesser durch einen Drehmechanismus schnell an- und abmontiert werden. Integrierte Silikonpads schützen das Handy vor Kratzern und Verrutschen. Die Halterung eignet sich für die meisten gängigen Telefone von vier bis sieben Zoll Bildschirmdiagonale. Sie nimmt bevorzugt Motorradlenker in die Klemme, lässt sich aber auch an Fahrräder, ans Laufband oder den Kinderwagen montieren, und kann das Handy im Hoch- oder Querformat halten.
- Lamicall Motorrad Handyhalterung: Mit Silikondämpfern und Federn sorgt die Handyhalterung für Motorräder von Lamicall für Schutz gegen Vibrationen. Sie wird ohne Werkzeug an Lenkerrohren mit Durchmessern von 15 bis 40 mm montiert. Die Einhandbedienung erleichtert die Nutzung.
- Quad Lock Handyhalterung: Der Spezialist für Outdoor-Handyhalterungen Quad Lock hat einen alternativen Befestigungsort am Motorrad gefunden: Diese Handyhalterung krallt sich nicht am Lenker oder Spiegel fest, sondern wird an die Bremszylinderabdeckung geschraubt. Die kompatible Handyhülle ist für iPhones, aber auch die meisten gängigen Android-Geräte erhältlich. Die Arretierung mit einer Achteldrehung des Smartphones verspricht besonders sicheren Halt. Zum Entriegeln muss man einen blauen Hebel drücken. Ein integrierter Vibrationsdämpfer soll die sensible Elektronik schützen und die Ablesbarkeit des Bildschirms verbessern. Mit einer optionalen, "Poncho" genannten Hülle, wird das Smartphone wasserfest gemacht. Auch eine Möglichkeit zum induktiven Laden des Handys ist erhältlich.
- Brcovan Motorrad-Handyhalterung: Die Handyhalterung fürs Motorrad von Brcovan nimmt das Smartphone gleich von vier Seiten und mit acht Armen in die Zange. Sie besteht aus Aluminium, Edelstahl und Kunststoff. Die Greifarme sind silikonbewehrt, um Beschädigungen, Vibrationen und Verrutschen zu vermeiden. Das Handy lässt sich auch einhändig einklemmen und eine mittige Aussparung verhindert, dass der Ladeanschluss blockiert wird.
- Halterung Motorrad mit Schnellspanner von Tiakia: Leichte Aluminiumlegierung und drehbar um 360 Grad: Die Tiakia Handyhalterung soll dank hochwertigen Materialien besonders robust und langlebig sein. Sie eignet sich fürs Motorrad ebenso wie fürs Fahrrad und ist mit Schrauben aus rostfreiem Stahl ausgestattet. Der Teleskoparm mit Verriegelungsschraube hält das Smartphone wie eine Schraubzwinge.
- SPC Connect+ Bike Halter: Das SPC Connect+ Moto Bundle bietet mit dem zusätzlichen, wasserdichten Weather Cover Schutz vor Regen, Schmutz und Stößen. Es ermöglicht eine stabile und vibrationsarme Befestigung per Drehverschluss. Er ist für Standard- bis Oversize-Lenker geeignet.
- Bluefire X-Grip Universal Handyhalterung Motorrad: Für einen attraktiven Preis bietet der X-Grip-Halter von BlueFire sogar eine Ladefunktion. Der dafür benötigte USB-Port ist bereits integriert. Die Halterung aus Aluminium ist für Handys zwischen 3,5 und sechs Zoll Größe geeignet. Die X-Form ermöglicht schnelles Einspannen.
- Bauer Motorbike Reduced 2.0 Motorrad Handyhalterung: Wer ein Bike mit metallischem Tank sein Eigen nennt, dürfte sich für die Handyhalterung von Bauer Motorbike interessieren. Die besteht im Grund nur aus einem Magneten, der sich an den Tank saugt und das Handy festhält. Falls das Smartphonegehäuse oder seine Hülle nicht metallisch genug sein sollten, kann man auch ein mitgeliefertes Metallplättchen auf die Rückseite des Geräts kleben, damit sich der Halt verbessert.
- Waccet Handyhalterung Motorrad Wasserdicht: Speziell für unverkleidete Motorräder eignet sich die Handyhalterung von Waccet. Sie wird an die Befestigungssockel der Rückspiegel montiert. Smartphones mit bis zu 7,2 Zoll Bildschirmdiagonale finden in einem wasserabweisenden Etui Platz, das an den Ausleger am Spiegel geclippt werden kann.
Sind Handyhalter fürs Motorrad wasserdicht?
Nein, nicht alle Handyhalterungen fürs Motorrad sind völlig wasserdicht. Es gibt jedoch einige Modelle, die für den Einsatz bei Regen oder Nässe entwickelt wurden und stark wasserabweisend sind. Manche Hersteller bieten zusätzlich Abdeckungen für den Bildschirm an. Das ist besonders ratsam bei Handys, die nicht von Werk aus wasserdicht sind.
Was ist der beste Ort für die Motorrad-Handyhalterung?
Der beste Ort für die Handyhalterung an einem Motorrad hängt stark von den persönlichen Vorlieben und dem jeweiligen Motorradtypen ab.
Insgesamt gibt es folgende Möglichkeiten:
- Lenkerhalterung: Gängigste Variante, hier wird das Handy direkt am Lenker oder an der Gabelaufnahme befestigt. Teils kann auch die Abdeckung des Bremszylinders als Basis herhalten.
- Spiegelhalterung: Alternative Lösung, wenn am Lenker kein Platz ist, allerdings weniger stabil und nicht bei allen Motorradspiegeln (unsere Tipps und Empfehlungen) möglich.
- Tankhalterung: Ideal für großflächige Displays oder Navigationsgeräte - sofern diese in den Halter passen.
Kann man eine Handyhalterung fürs Motorrad auch im Auto nutzen?
Manchmal ist es machbar, eine Handyhalterung fürs Motorrad auch im Auto zu nutzen. Dazu benötigt man aber eine Möglichkeit, den Handyhalter stabil im Cockpit des Wagens zu installieren, klassischerweise an den Lüftungsgittern. Dies ist allerdings nur selten gegeben, da die meisten Handyhalterungen fürs Motorrad den Lenker umklammern. Daher ist in der Regel eine gute Auto-Smartphonehalterung die bessere Alternative. Manche Hersteller bieten allerdings universelle Adapter, die auch an auto- oder fahrradspezifisches Zubehör passen.
Kann man eine Handyhalterung fürs Auto auch fürs Motorrad nutzen?
Am Motorrad müssen Handyhalterungen sehr spezifische Anforderungen erfüllen: Wind- und Wettereinflüsse, starke Beschleunigungen und Vibrationen sind ein Stresstest fürs Handy und den:die Halter:in. Die Handyhalterungen für Motorräder sind daher in der Regel stabiler gebaut als ihre Pendants fürs Auto und auch teurer. Auch die Befestigungsmöglichkeiten sind nicht die gleichen. Daher sind Handyhalterungen fürs Auto im Regelfall nicht für Motorräder geeignet.
Motorrad-Navi-Test: Wichtige Kategorien für die Kaufentscheidung
Da es in den seltensten Fällen möglich ist, einen ausführlichen Motorrad-Navi-Test durchzuführen, bevor Sie sich für das beste Motorrad-Navi entscheiden, geben wir im Folgenden einen Überblick über alle Kategorien, die in Ihre Kaufentscheidung mit einfließen sollten.
Material: besonders robust und wetterbeständig
Schaffen Sie sich für Ihr Motorrad ein Navigationsgerät an, das sowohl über ein robustes Gehäuse verfügt als auch treibstoffresistent ist. Schon die Dämpfe beim Tanken reichen, um das Gerät anzugreifen.
Zertifikat als Indikator für Wasserdichtigkeit
Verfügt ein Motorrad-Navigationsgerät über eine IPX4-Zertifizierung, ist es lediglich gegen Spritzwasser geschützt. Für eine Fahrt im Regen reicht das jedoch nicht aus. Empfehlenswert ist, dass das Navi mindestens ein IPX7-Zertifikat hat. Das bedeutet, dass es sogar ein kurzzeitiges, komplettes Eintauchen in Wasser übersteht.
Außerdem sollte Ihr Navi für das Motorrad wasserdicht sein. Immerhin findet die Navigation beim Motorrad an der freien Luft statt. Nicht nur Wind, Stöße und Erschütterungen, auch Regen, Schnee und Hagel treffen unmittelbar auf das kleine Motorrad-Navi. Da sollte es schon einiges an Feuchtigkeit aushalten.
Ob das Gerät wirklich wasserbeständig ist, können Sie prüfen. Denn viele Hersteller nennen ihre Navis für das Motorrad wasserdicht, obwohl sie es nicht sind. Ein untrüglicher Beweis ist die IPX-Zertifizierung. Sie stuft die Widerstandsfähigkeit des Gerätes gegenüber Wasser ab.
Halterung: Lenkermodelle mit RAM-Mount-System sind eine gute Wahl
Dank GPS kann Ihr Motorrad-Navi auch offroad navigieren. Die Befestigung sollte auf jeden Fall im Lieferumfang enthalten sein. Falls nicht, sollten Sie vom Kauf absehen, denn das ist bei fast allen Herstellern (auch bei den preiswerteren Varianten) Standard.
Wer nicht unbedingt über besonderes Handwerksgeschick verfügt, sollte auch davon absehen, sich die Motorrad-Navi-Halterung selbst zu bauen. Auch wenn die Anbringung am Motorrad meist intuitiv zu bewerkstelligen ist, sollte eine gute Anleitung nicht fehlen, damit das Gerät auch sicher sitzt und nicht abfällt.
Wie Motorrad-Navi-Tests gezeigt haben, können hier vor allem die Premium-Hersteller überzeugen. Viele Motorrad-Navis kommen mit RAM-Mount-System für den Lenker. Die Kugel-Klemmen-Technik ist fast universell für alle Motorräder einsetzbar und hält bombenfest.
In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass Sie zur Montage kein weiteres externes Material benötigen oder im Fall der Fälle Hinweise zu kompatiblen Adaptern und Verlängerungen genannt sind.
Display: Empfindlichkeit für Berührung, Helligkeit und Spiegelung
Bei allen Navigationsgeräten funktioniert die Bedienung über Touchscreen. Da Sie als Motorradfahrer mit Handschuhen unterwegs sind, sollte das Display auf jeden Fall auch auf die Berührung mit dem Handschuh reagieren. Jedoch darf es nicht zu empfindlich sein, damit es nicht durch Stöße oder gröbere Handhabung bricht. Für die Bedienung des Navis während der Fahrt sind touchscreenfähige Handschuhe notwendig.
Achten Sie außerdem darauf, dass das Display entspiegelt und etwas abgedunkelt ist, sodass die Daten darauf auch bei Sonneneinstrahlung noch einwandfrei zu erkennen sind.
Achten Sie in Ihrem persönlichen Motorrad-Navi-Test außerdem darauf, welche Größe das Display haben muss, damit Sie alles bequem erkennen. Bei kleinen Motorrad-Navis kann das Display etwa 4,3 Zoll haben, bei großen Modellen können es bis zu 7 Zoll sein.
Navigationssoftware muss über ausreichend Kartenmaterial verfügen
Achten Sie beim Kauf auf jeden Fall auf die Navigationssoftware, denn diese unterscheidet sich je nach Modell oft sehr. Dabei kommt es vor allem auch auf das inkludierte Kartenmaterial an.
Tipp: Überlegen Sie vor Anschaffung genau, ob Ihnen die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ausreicht, oder ob Sie planen, auch in weiteren Regionen Europas oder anderen Ländern unterwegs zu sein. Falls Sie spezielles Kartenmaterial benötigen, beispielsweise für eine Reise zur berühmten Route 66, sollten Sie unbedingt prüfen, dass genügend Speicherplatz auf dem Motorrad-Navi verfügbar ist. Alternativ sollte das Gerät einen Einschub für eine Speicherkarte haben.
Außerdem wichtig: Achten Sie darauf, dass Kartenupdates im Kaufpreis enthalten sind. Ansonsten fallen nach einigen Jahren wieder Kosten an.
Routingoption für planbare Touren zu interessanten Wegpunkten
Wie wir oben schon angesprochen haben, muss die Navigation fürs Motorrad hinsichtlich Routenoptionen individuell anpassbar sein. Dabei geht es nicht darum die schnellste oder die kürzeste Route zu wählen, sondern vielmehr darum schöne Strecken anzusteuern, die die Fahrt zum Erlebnis machen. Dazu ist es zwingend notwendig, dass das Navigationsgerät bei der Routenberechnung die einzelnen Zwischenziele berücksichtigen kann - also nicht nur von A nach B, sondern auch über C und D verbindet. Und das nicht per Luftlinie, sondern straßengenau (sogenanntes Routing).
Das Motorrad-Navi sollte am Lenker oder an den Spiegeln so angebracht sein, dass die Instrumente gut zu sehen sind. Besonders praktisch ist es, wenn Sie die Strecke am Computer vorplanen können und sich die Daten dann auf das mobile Gerät übertragen lassen. Dazu legen Sie Wegpunkte fest (mit Längen und Breitengrad), die das Motorrad-Navi dann selbstständig verbindet.
Wichtig: Auch POIs sollte Ihr Navigationsgerät anzeigen. POI steht für Points of Interest, übersetzt also für interessante Punkte auf der Karte. Haben Sie die POIs aktiviert, zeigt Ihnen das Navi Tankstellen, Restaurants und Hotels in der Gegend an. Bei Motorrad-Navis sind das dann auch meistens spezielle motorradfreundliche Betriebe.
Zubehör: Motorrad-Navis mit Bluetooth-Headset und Freisprecheinrichtung
Ein besonders lohnendes Ausstattungsdetail ist die Bluetooth-Fähigkeit des Navis. Zwar ist leider in den seltensten Fällen auch das passende Bluetooth-Headset enthalten - schon gar nicht bei günstigen Motorrad-Navis - aber die zusätzliche Investition von um die 80 Euro lohnt sich in jedem Fall.
Die Vorteile von Motorrad-Navis mit Bluetooth haben wir Ihnen hier anschaulich dargestellt:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Weniger Ablenkung | Sprachhinweise (bspw. Abbiegeansagen) bei verschiedenen Anbietern oft unterschiedlich und gewöhnungsbedürftig |
| Kopplung mit Smartphones möglich | Erhöhter Kostenpunkt |
| Einfache Bedienung | |
| Kommunikation mit anderen möglich |
Mithilfe eines Bluetooth-Headsets ersparen Sie sich den Blick aufs Navi. So können Sie sich auf die Fahrt konzentrieren und verpassen dennoch nichts. Ein deutliches Plus für die Sicherheit!
Haben Sie ein Motorrad-Navigationsgerät mit Bluetooth, können Sie es auch mit anderen Geräten koppeln - beispielsweise dem Smartphone.
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