Radreisen erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Neben den klassischen Radtouren sind Bikepacking- oder Bike-and-Hike-Touren so beliebt wie nie zuvor. Wer jedoch kein eigenständiges Fahrrad-Navigationsgerät kaufen möchte, kann heutzutage auf sein Smartphone und verschiedene Apps zur Navigation zurückgreifen. Damit das Handydisplay immer im Blick ist und das Gerät nicht ständig aus der Hosentasche gefummelt werden muss, wurden 36 unterschiedliche Handyhalterungen getestet.
Die besten Handyhalterungen im Überblick
Im Folgenden werden die besten Handyhalterungen für Fahrräder vorgestellt, die sich im Test bewährt haben:
SKS Germany Compit+
Die SKS Germany Compit+ ist für uns die beste Fahrrad-Handyhalterung im Test und überzeugt vor allem durch ihre Vielseitigkeit. Sie ist für Tagestouren wie auch fürs Bikepacking gleichermaßen geeignet. Durch das universelle System von SKS kann die Halterung je nach den Bedürfnissen des Bikers bestückt werden. Dabei ist das Smartphone stets sicher fixiert und das Display gut ablesbar. Im Lieferumfang ist alles enthalten, was zur Montage notwendig ist.
Die Montage des Halters von SKS ist recht einfach, dauert aber ein paar Minuten. Hat man die richtigen Ausgleichsgummis zur passenden Lenkerdicke eingelegt, werden die zwei Kunststoffschellen mit vier Schrauben links und rechts vom Vorbau befestigt. Im Anschluss kann wahlweise nur eine Handytasche oder die Powerbank eingedreht werden. Auch ist es möglich, erst die Powerbank und dann die Handytasche auf dem Halter zu befestigen.
SKS Germany hat hier ein universelles System am Start, welches verschiedenste Kombinationen ermöglicht. So ist es möglich, einen universellen Coveradapter direkt auf die Handyhülle zu kleben, wodurch auch das Handy direkt auf dem Halter oder auf der Powerbank befestigt werden kann. Auch bietet hier SKS Germany extra Handyhüllen für alle gängigen Modelle sowie weiteres Zubehör an.
Während der Fahrt kann das Handy kabellos geladen werden, sofern das Smartphone direkt auf der Powerbank liegt. Während der Fahrt ist das Display, egal ob mit oder ohne Tasche, gut ablesbar und es wackelt nichts. Leider spiegelt das Display stark, wenn die Tasche verwendet wird. Dadurch, dass sie so universell ist, ist sie für jeden geeignet - egal ob Bikepacker oder Tagestourenradler. Einfach je nach Tour den Halter bestücken und es kann losgehen. »Das Compit-System ist in der Theorie durchdacht und einfach zu montieren.
Feschd Universal Bundle
Das Feschd Universal Bundle ist ein durchdachtes und ausgereiftes Produkt. Der Halter, egal ob mit vorgefertigter Handyhülle oder als selbst aufgeklebter Adapter, hält das teure Smartphone sicher an Ort und Stelle, selbst auf verblockten und technisch anspruchsvollen Trails statt nur auf der Straße. »Das Compit-System ist in der Theorie durchdacht und einfach zu montieren.
Generell gibt es beim Kauf der Halterung zwei Möglichkeiten. Entweder kauft man die zum eigenen Smartphone passende Hülle direkt dazu, oder man wählt das Universal Bundle. Hier kann die notwendige Adapterplatte auf jede gängige Handyhülle selbst aufgeklebt werden. Wir hatten beide Varianten im Test, generell würden wir aber eine bereits passende Hülle bevorzugen. Im Universal Bundle ist alles enthalten, was für die Montage benötigt wird. Die Verarbeitung und Qualität aller Teile sind sehr gut, auch die Handyhülle kann sich sehen lassen.
Alles macht einen hochwertigen Eindruck, lediglich ein kleiner unschöner Gieß- oder Angriffspunkt an der Halter-Oberseite direkt über der Schraube könnte bemängelt werden. Auch die Verpackung muss hier erwähnt werden. Diese sieht sehr wertig aus und beim Öffnen werden alle Teile sehr schön präsentiert. Zunächst wird die Schraube im Halter ganz entfernt, sodass der Halter um den Lenker gelegt werden kann.
Gegebenenfalls muss einer der beiden Gummibänder als Ausgleich verwendet werden. Danach wird die Schraube wieder eingedreht und entsprechend der Anleitung festgezogen. Als Nächstes muss der Adapter auf die eigene Handyhülle geklebt werden, sollte man das Universal Bundle und nicht eine von Feschd passende Hülle dazu bestellt haben. Zunächst wird die Handyhülle mit den beiden Tüchern entfettet und gereinigt, dann wird der Adapter mittig auf die Handyhülle geklebt.
Sollte hier etwas schiefgehen, kann die zweite Klebefolie verwendet werden für einen zweiten Versuch. Ist der Adapter aufgeklebt oder das Smartphone in die Feschd-Hülle eingelegt, kann es an den Lenkerhalter fixiert werden - und zwar kinderleicht. Zum einen ist ein Magnet im Lenkerhalter integriert, sodass der Adapter schon richtig in Position einklickt. Hier kann das Display sowohl parallel in Fahrtrichtung als auch quer dazu eingelegt werden.
Der Magnet ist stark genug, um das Smartphone bereits in Position zu halten. Für den Straßenverkehr ist das schon ausreichend, wirklich sicher fixiert ist das Handy so aber noch nicht. Hierzu haben die Entwickler von Feschd am Adapter beziehungsweise an der Hülle einen kleinen Drahtbügel integriert. Ist das Handy über die Magneten bereits in Position, wird der Fingerbügel einfach ausgeklappt und über das Unterteil des Halters gedrückt.
Der Bügel rastet so in einer kleinen Nut ein, wobei das Smartphone jetzt sicher im Halter fixiert ist. Jetzt macht die Gesamtkonstruktion einen sehr sicheren Eindruck, sodass wir den Halter nicht nur auf unserer eher einfachen Testrunde getestet haben, sondern den Feschd-Halter gleich auf einem verblockten S2-Trail. Selbst bei einem kleinen Sturz hielt der Halter das Smartphone fest, und von Vibrationen oder Wackeln gab es keine Spur.
Bei genauer Betrachtung des Halters lässt sich auf der Unterseite noch ein kleines Schraubenloch erkennen. Das Feschd Universal Bundle ist ein wirklich verlässliches und durchdachtes Produkt, welches einfach in der Anwendung ist, das Handy sicher hält und auch noch preislich fair ist. Das Feschd Universal Bundle ist sehr durchdacht, top verarbeitet und bietet für den Preis ein tolles Gesamtpaket.
SP Connect Micro Bike Mount
Die SP Connect Micro Bike Mount ist eine schnell zu montierende, leichte, aber dennoch sichere Halterung, die sich sowohl am Lenker als auch am Vorbau montieren lässt. Ohne viel Schnickschnack macht sie genau das, was sie soll, und ist sowohl für Rennradfahrer als auch für Mountainbiker gut geeignet. Im Lieferumfang sind neben der Halterung selbst noch die wechselbaren SPC- und SPC+-Köpfe, Gummispacer für die unterschiedlichen Lenkerdurchmesser, ein Innensechskantschlüssel sowie eine kurze Anleitung enthalten.
Die Verarbeitung der Teile ist recht gut, wobei der Kunststoffhalter etwas günstig im Material wirkt. Die Montage am Lenker wie auch am Vorbau ist sehr einfach und bis auf die einmalige Montage des notwendigen SPC- oder SPC+-Kopfes werkzeugfrei. Nachdem der gewünschte Kopf in der richtigen Position montiert ist, wird je nach Lenkerdicke der entsprechende Spacer eingelegt und das Montageband durchgeführt.
Dieses wird danach um den Lenker oder den Vorbau gelegt und in das Endstück des Bandes eingefädelt. Der Vorteil hier ist, dass sich der Halter in wenigen Sekunden an ein anderes Bike montieren lässt, sollte man anstelle des Enduro-Bikes mal mit dem Rennrad fahren wollen. Ein kleiner Nachteil ist, dass man für dieses System eine für das Smartphone passende Hülle benötigt.
Wenn man nicht sowieso eine neue Hülle kaufen möchte, dann müsste der Preis für die Hülle zum Anschaffungspreis dazu addiert werden. Ist das Handy in die Hülle eingelegt, wird es in den Halter gelegt und um 90 Grad verdreht, bis die Hülle einrastet. Das Bajonett- oder Twist&Lock-Verschlusssystem ist dabei simpel, leicht sowie schnell und hält das Handy in jeder Situation fest.
Probleme beim Einlegen des Handys in die Halterung kann es geben, wenn der Lenker etwas stärker gekröpft ist und der Halter nahe dem Vorbau montiert ist. Hier kann es unter Umständen sein, dass das Handy am Lenker anstößt und so nicht mehr einzulegen ist. Während der Testfahrten blieb das Handy an Ort und Stelle und dank der festen Verbindung am Lenker auch recht wackelfrei, wodurch das Display stets gut ablesbar war.
Velmia Fahrrad Rahmentasche
Die für uns beste Rahmentasche in diesem Test ist die Velmia Fahrrad Rahmentasche. Sie ist einfach zu montieren und bietet ein paar nützliche Details wie den seitlich aufklappbaren Deckel und ein paar zusätzliche Innentaschen und Befestigungsmöglichkeiten, um etwa eine Powerbank sicher verstauen zu können. Im Lieferumfang ist noch eine Regenhülle enthalten, die sogar über ein zusätzliches Klettband zur Befestigung verfügt.
Die Reißverschlüsse laufen leicht und die Tasche lässt sich gut mit einer Hand öffnen. Durchdacht ist hier, dass sich die Tasche zur Seite hin öffnet, wodurch das Einlegen des Handys und weiterer Ausrüstungsgegenstände deutlich angenehmer ist als beim Öffnen nach oben. Das Handy wird durch einen großen Kletterverschluss fixiert, wobei ein Teil des Verschlusses über ein Gummiband gestützt wird.
Im unteren Teil der Tasche sind drei Netzfächer an den Seiten angebracht, und ein kleiner Schlüsselkarabiner ist auch zu finden. Am Boden der Tasche sind noch zwei verstellbare Gummibänder, wo zum Beispiel eine Powerbank gegen Umherfliegen in der Tasche gesichert werden kann. So können die in der Tasche transportierten Gegenstände gut organisiert und fixiert werden.
Zwar wirbt der Hersteller mit Wasserdichtigkeit, darauf würden wir uns aber nicht verlassen. Das gilt bei allen getesteten Taschen, da allein die Kabeldurchführung nicht dicht ist und Wasser in unserem Test eintritt. Während der Testfahrt blieb die Velmia stets fest am Rahmen und auch das Smartphone im Inneren der Tasche rutschte kaum. Lediglich ungünstige Lichtverhältnisse machten das Ablesen des Displays schwierig.
Topeak Ridecase Mount TC1021
Der Topeak Ridecase Mount TC1021 mit dem universellen Omni Ridecase ist ein Handyhalter, der sowohl am Lenker, Vorbau als auch als Ahead-Kappe montiert werden kann. Zusammen mit dem Omni Ridecase ist das System universell und hält das teure Smartphone sicher am Lenker ohne großartiges Gewackel. Neben ein paar weiteren nützlichen Details gibt es jedoch auch ein paar kleine Schwächen.
So kann man sie universell und vielfältig einsetzen. Auch hält er das Smartphone noch recht wackelfrei und sicher an Ort und Stelle, und iPhone-Besitzer können sich über passende Ridecases freuen. Dennoch hat der Halter vereinzelt kleine Schwächen, wodurch ihm ein Testsieg verwehrt bleibt. Im Lieferumfang der Topeak Ridecase Mount TC1021 sind nur der Halter und eine längere Schraube für die Montage als Ahead-Kappe enthalten.
Um ein Smartphone an dem Halter zu befestigen, muss zusätzlich noch das Topeak Omni Ridecase erworben werden. Darin können dann Smartphones mit einer Displaygröße von 4,5 bis 6,5 Zoll verwendet werden. Der aus Kunststoff und Aluminium gefertigte Halter macht optisch einen recht hochwertigen Eindruck. Die Montage des Halters ist im Grunde sehr einfach, verläuft aber nicht ohne Werkzeug.
An dieser Stelle werden ein 4- und ein 5-Millimeter-Innensechskantschlüssel benötigt. Um den Halter am Lenker oder Vorbau zu montieren, wird eine kleine Kunststoff-Madenschraube entfernt und das Kunststoffband herausgezogen. So kann das Kunststoffband um Lenker oder Vorbau gelegt und wieder eingefädelt werden.
Durch Ein- und Festdrehen der Madenschraube mit einem 4-Millimeter-Innensechskantschlüssel wird der Halter festgezogen. An dieser Stelle sollte man etwas gefühlvoll sein, um die Madenschraube nicht zu überdrehen. Je nachdem, ob der Halter am Lenker oder Vorbau sitzt, kann es notwendig sein, den Aluminiumhalter auf dem Kunststoffgestell für die Schelle um 90 Grad zu verdrehen.
Möchte man den Halter als Ahead-Kappe verwenden, muss zunächst die Kunststoffschelle abgeschraubt und die Schraube durch die mitgelieferte etwas längere Schraube ersetzt werden. Im Anschluss wird die Ahead-Kappe am Bike entfernt und durch den Halter entsprechend ersetzt. Diese Variante der Montage ist auch unser Favorit.
Unabhängig der Montageposition muss im letzten Schritt noch die Neigung des Halters eingestellt werden. Hierfür ist ebenfalls der 5-Millimeter-Innensechskantschlüssel vonnöten. In diesem Test verwendeten wir die Universalhalterung Omni Ridecase, welche das Smartphone über elastische Silikonbänder festhält. Ist das Telefon eingelegt, kann der Halter in die Ridecase Mount eingeklickt werden. Das Schöne ist, dass hier werkzeugfrei das Display längs oder quer zur Fahrtrichtung verdreht werden kann. Ansonsten wirken die Silikonbänder etwas unterdimensioniert, wir hatten jedoch keine Probleme damit.
Weitere nützliche Informationen
Wer eine Radtour im Urlaub unternimmt oder gar eine Radreise, der muss wissen, wo es hingeht. Es gibt aber nichts Nervigeres, als alle paar Hundert Meter anzuhalten und sein Smartphone aus der Hosentasche oder dem Rucksack zu holen. Der ein oder andere hat diese Erfahrung bestimmt schon mal gemacht. Genau für solche Zwecke gibt es Handyhalter der unterschiedlichsten Art.
Neben einfachen Lenkerhaltern gibt es noch welche mit integrierter Powerbank oder Rahmentaschen für das Oberrohr, die über ein Sichtfenster für ein Smartphone verfügen. Jedoch ermöglichen alle einen permanenten Blick aufs Display, vereinfachen so die Navigation und reduzieren auch das Unfallrisiko. Beim Fahren mit dem Halter lässt sich schnell erkennen, wer gerade anruft oder eine Nachricht geschickt hat.
Welchen Halter man benötigt, richtet sich vorwiegend danach, welche Disziplin ausgeübt wird. Bei einer Tagestour ist es nicht so wichtig, ob das Handy vor Wind und Wetter geschützt ist, da die meisten nur bei guten Bedingungen unterwegs sind. Hier ist es wichtig, dass das Handy sicher im Halter hält und einfach ein- und auszulegen ist.
Schön wäre auch, wenn der Halter im Winkel, also in Hoch- oder Querformat verdreht und die Neigung problemlos verstellt werden kann. Einfache Halter sind meist auf bestimmte Displaygrößen limitiert - auch in der Dicke des Smartphones. Ein Radreisender ist mehrere Tage oder Wochen unterwegs. Solche Sportler nehmen oft eine zusätzliche Powerbank mit, falls doch mal nachgeladen werden muss.
Hierfür gibt es sogar Handyhalter, bei denen schon eine Powerbank integriert ist oder eine zusätzliche Tasche mehr Stauraum am Fahrradlenker verschafft. Bikepacker, die mehrere Tage am Stück draußen unterwegs sind, ohne in eine Pension oder ein Hotel einzuchecken, wünschen sich vielleicht noch zusätzlichen Stauraum am Oberrohr und greifen deshalb eher zu einer Oberrohrtasche, bei der das Handy sichtbar eingeschoben werden kann.
Somit ist das Smartphone zusätzlich noch vor Regen und Schnee geschützt, sofern die Tasche auch wasserdicht oder wasserabweisend ist. Meist ist jedoch eine Regenhülle im Lieferumfang für Rahmentaschen enthalten.
Handyhalter Fahrrad: Worauf es ankommt
Mit einer passenden Fahrrad Handyhalterung das Smartphone beim Radfahren immer mit dabei. Als Navigationsgerät bei ausgiebigen Fahrradtouren, zum Musik hören oder als Fitnesstracker, die Möglichkeiten sind vielfältig. Das Angebot von verschiedenen Handyhalter ist ebenfalls groß. Wir haben uns 12 verschiedene Handyhalter für das Fahrrad bestellt und haben diese im Fahrrad Handyhalterung Test unter die Lupe genommen.
Im Fokus stehen dabei die Handhabung/Montage, die Verarbeitung, die Nutzung des Handys aber auch das Verhalten während der Fahrt. Die unterschiedlichen Halterungen haben verschiedene Befestigungsmöglichkeiten. In der Mitte liegen Klett- oder Klemmverschlüsse von z.B. kleinen Handy Fahrradtaschen.
Wer mehr als ein Fahrrad fährt, der profitiert von einer schnellen und werkzeuglosen Montage. Gerade Pendler, die oft öffentliche Fahrräder, z.B. KVB Bikes, nutzen, haben hier den Vorteil, die Halterung individuell an jedem Fahrrad festmachen zu können. Der Vorteil, wird nach Zeit abgerechnet, kann die Mietdauer direkt auf dem Smartphone abgelesen werden.
Vor etlichen Jahren war das Telefon mit Stolz das kleinste Teil, dass man in der Hosentasche trug, heute wird damit geprotzt, wenn es mehr als 5-6 Zoll Display-Diagonale aufweist. Es scheint bei den Herstellern grundlegende Unterschiede zwischen „M“ und „L“ Modellen zu geben bzw. Smartphone wie das Iphone Plus oder Galaxy Plus gehören dabei zu den „L“ Modellen.
Die normalen, nicht extra großen Telefone wie Iphone 5, Iphone 6, Iphone 7, Galaxy S5, Galaxy S6, Galaxy S7 oder Galaxy S8 passen in die herkömmlichen Fahrrad-Handyhalterungen. Wir haben jede Fahrrad-Handyhalterung mit einem Iphone 6, Iphone 10, Iphone 12, Iphone 14, Huawei Honor 9, Huawei P20 und einem Galaxy S6, Galaxy S8, Galaxy S20, S22 getestet.
Am flexibelsten sind Halterungen mit Kugelgelenk. Hier kann man z.B. Wer „nur“ eine einfache Möglichkeit zum Festspannen hat, der ist von der Krümmung, von konischen Zuläufen am Lenker abhängig. Das Handy kann, je nach Lenker, leicht schräg zum Fahrer positioniert sein. Holland-Lenker bieten bei einigen Haltern nicht die Möglichkeit diese zu fixieren, z.B.
Je nach Anspruch möchte man während der Fahrt einen Kopfhörer per Kabel am Handy anschließen oder über eine Powerbank das Handy mittels Ladekabel laden. Je nach Halterung werden diese Anschlüsse verdeckt. Bei den harten Halterungen, bei denen die Fixierung nicht aus Gummi besteht, hat man keine Möglichkeit solche Verdeckungen zur Seite zu schieben.
Mit den Gummibändern hat man die Option offen, dieses etwas zur Seite zu rücken, um so an die Anschlüsse heranzukommen. Positiver Nebeneffekt, in den meisten Fällen schmückt sich eine solche Handyhalterung für das Fahrrad als wasserdicht oder zumindest wassergeschützt bzw. abweisend.
Anschlüsse können z.B. aus extra dafür vorgesehen Seitenöffnungen herausgeführt werden. Der Vorteil der Tasche, die Powerbank kann direkt unter dem Handy in der Tasche mitgeführt und angeschlossen werden. Es gab Halterungen, da drückt die Fixierung auf den An/Aus Knopf oder auf die Lautstärkeregelung. Dies ist jedoch von Handy zu Handy unterschiedliche.
Es ist also besonders wichtig, dass in der Produktbeschreibung das entsprechende Smartphone-Modell aufgeführt ist. Es ist ein großer Unterschied, ob nur auf ebenen Straßen gefahren wird oder viel Gelände mit dabei ist. Auf Asphalt haben alle Handyhalter eine gute Figur gemacht. Im Gelände, Downhill, wirken jedoch andere Kräfte.
Unsere Empfehlungen beziehen sich daher auf den normalen Alltagsfahrer, abseits von Downhill-Trails. Betrachtet man den geringen Einstiegspreis für eine Fahrrad Smartphone Halterung, können wir davon abraten eine Handyhalterung für das Fahrrad selber zu bauen.
Gefahren der Handy-Nutzung auf dem Fahrrad: Das Bedienen eines Handys während der Fahrt lenkt nicht nur vom Straßenverkehr ab, sondern erhöht auch das Unfallrisiko. Dies kann zu Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern oder zum Übersehen von Verkehrszeichen führen. Zudem kann das Festhalten des Handys in einer Hand das Gleichgewicht und die Kontrolle über das Fahrrad beeinträchtigen.
Achte vor dem Kauf auf die möglichen Befestigungsmethoden am Lenker bzw.
Die besten wasserdichten Handyhalterungen im Vergleich (Stand: 28.08.2025)
| Modell | Hersteller | Smartphone-Kompatibilität (max.) | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Rockbros B68/Rbbde | Rockbros | 6,8 Zoll | Wasserdicht, viel Stauraum, einfache Montage | 24,00 € |
| Lemego Wasserdichte Fahrrad-Handyhalterung | Lemego | 6,5 Zoll | Drehgelenk, Stoßdämpfung, integrierte Tasche | 18,00 € |
| Sportlink Handyhalterung | Sportlink | 6,8 Zoll | Drehgelenk, Stoßdämpfung | 34,00 € |
| Reetee Handyhalterung | Reetee | 6,8 Zoll | Drehgelenk, Stoßdämpfung, Anschlüsse frei zugänglich | 24,00 € |
| Lemego Bike Handlebar Bag E37 | Lemego | 7 Zoll | 100% wasserdicht, 360° Drehung | 18,00 € |
| Vitalismo D37 | Vitalismo | 7 Zoll | Drehgelenk, Anschlüsse frei zugänglich | 17,00 € |
| Baonuor Fahrrad Handyhalterung | Baonuor | 6,7 Zoll | Sonnenblende, Öffnung für Kopfhörer, wasserdicht | 18,00 € |
Hinweis: Die Preise können variieren und stellen eine Momentaufnahme dar.
Die Auswahl der richtigen Handyhalterung hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Wer Wert auf Wasserdichtigkeit legt, sollte zu Modellen wie der Rockbros B68/Rbbde oder der Lemego Bike Handlebar Bag E37 greifen. Für eine flexible Nutzung eignen sich Halterungen mit Drehgelenk wie die Modelle von Lemego, Sportlink und Reetee. Wer zusätzlichen Stauraum benötigt, ist mit der Velmia Fahrrad Rahmentasche gut beraten. Unabhängig von der Wahl sollte die Sicherheit und Stabilität der Halterung im Vordergrund stehen, um das Smartphone während der Fahrt zuverlässig zu schützen.
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