Willkommen zu unserem ausführlichen Blogbeitrag über das Antelope Cargo E-Bike, das neueste Modell in der Welt der elektrischen Lastenfahrräder. Bei Scooterhelden haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, dir die besten Informationen und Bewertungen zu bieten, damit du fundierte Entscheidungen treffen kannst. Unsere Leidenschaft für elektrische Fahrzeuge treibt uns an, die aktuellsten und relevantesten Informationen bereitzustellen. Dieses Mal haben wir uns das Antelope Cargo E-Bike vorgenommen, ein Modell, das als ultimatives SUV unter den E-Bikes angepriesen wird.
In den letzten Wochen hatten wir das Vergnügen, das Antelope Cargo E-Bike ausgiebig zu testen. Unser Ziel war es, herauszufinden, ob dieses E-Bike wirklich so vielseitig und leistungsfähig ist, wie es behauptet.
Das HAOQI Antelope 2.0 überzeugt als vielseitiges E-Lastenfahrrad, das sowohl im Alltag als auch auf anspruchsvollen Touren eine Top-Leistung abliefert. Es bietet eine hervorragende Kombination aus Leistung und Alltagstauglichkeit, eignet sich für anspruchsvolle Touren und bewältigt mühelos steile Anstiege und schwere Lasten.
Design und erster Eindruck
Das Antelope Cargo E-Bike beeindruckt auf den ersten Blick durch sein robustes Design und die kräftigen 20-Zoll x 4-Zoll-Reifen. Das champagnergoldene Finish der Speichenräder verleiht dem E-Bike eine stilvolle Note, die sofort ins Auge fällt.
Während unserer Testfahrten haben wir festgestellt, dass das E-Bike für Fahrer bis etwa 1,80 m gut geeignet ist. Bei meiner Größe von 1,90 m fühlte sich das E-Bike jedoch etwas zu klein an, was sich negativ auf den Komfort auswirkte.
Leistung und Motor
Der 250-Watt-Bafang-Motor des Antelope Cargo E-Bike liefert eine solide Leistung. Mit einem Drehmoment von 80 Nm bewältigt der Motor mühelos Lasten und Steigungen. Besonders positiv ist die elektrische Unterstützung beim Anfahren, die bis 6 km/h ohne Muskelkraft möglich ist.
Viele vergleichbare Modelle bieten nur Motoren mit 40-70 Nm. Der 85 Nm Motor des Antelope 2.0 ist hier klar überlegen und bietet deutlich mehr Zugkraft, besonders bei voller Beladung.
Akkuleistung und Reichweite
Eines der herausragenden Merkmale des Antelope Cargo E-Bike sind die zwei 48-Volt-24,1-Ah-Batterien, die zusammen eine Kapazität von 1156 Wh bieten. In unseren Tests konnten wir Reichweiten von bis zu 140 km erreichen, was beeindruckend ist.
Dank der beiden Akkus habe ich 120-130 km erreicht in welligem Gelände.
Bremsen und Sicherheit
Die mechanischen Scheibenbremsen von GEMMA bieten eine ausreichende Bremsleistung, könnten aber qualitativ hochwertiger sein. Für ein Fahrzeug dieser Preisklasse hätten wir uns hydraulische Bremsen gewünscht, die eine bessere Kontrolle und Zuverlässigkeit bieten.
Display und Benutzerfreundlichkeit
Das multifunktionale LCD-Display ist benutzerfreundlich und bietet alle notwendigen Informationen wie Geschwindigkeit, Kilometerstand, Tret-Unterstützungsstufe, Batteriespannung und Ladezustand. Im S900 Display bzw. der Kontrolleinheit des Antriebssystems von Bafang kannst Du noch ein paar Einstellungen machen.
Test auf den Lofoten in Nordnorwegen
Auf den Lofoten in Nordnorwegen haben wir das HAOQI Antelope 2.0 auf anspruchsvollen Strecken getestet - von bergigen Asphaltstraßen über Schotterwege bis hin zu matschigen Wiesen.
- Bergige Asphaltstraßen: Der 85 Nm Motor hat selbst bei steilen Anstiegen nie nachgelassen.
- Schotterwege: Auf unebenen und rutschigen Wegen bewies das HAOQI Antelope 2.0 eine gute Traktion und Stabilität.
- Wiesen und unbefestigte Wege: Auch auf matschigen und weichen Untergründen zeigte das Rad seine Stärke.
Auf den Lofoten aber auch zuhause im Westerwald habe ich das E-Bike intensiv getestet. Das Lastenfahrrad lässt sich perfekt im Alltag nutzen, fährt aufgrund der kleinen 20″ Reifen auch kleine Kurven. Die Wendigkeit in Kombination mit dem starken Antrieb macht wirklich Spass. Auch die Federgabel (einstellbar) passt sehr gut zum Rahmen und nimmt die Schläge von verschiedenen Untergründen gut auf. Vom Sattel war ich begeistert, auch wenn ich ansonsten lieber schmale Rennradsättel bevorzuge.
Vor- und Nachteile
Das HAOQI Antelope 2.0 erweist sich nicht nur auf Touren als zuverlässig, sondern auch im Alltag.
- Vorteile:
- Kraftvoller Motor
- Flexibilität und Service: Die Möglichkeit, alle Teile im Handel zu erwerben, ist bei vielen Mitbewerbern nicht gegeben und stellt einen großen Vorteil dar.
- Nachteile:
- Lange Ladezeiten: Die Akkus müssen einzeln geladen werden, was bis zu 10 Stunden dauern kann. Das kann im Alltag etwas unpraktisch sein, besonders wenn das Fahrrad häufig genutzt wird. Das mitgelieferte Ladegerät bietet nur 2 Ah Ladeleistung.
- Eingeschränkte Gepäckträger-Nutzung: Der hintere Gepäckträger hat eine eingeschweißte Platte, die die Befestigung von Fahrradtaschen erschwert.
Aufbau und Montage
Der angelieferte Karton wiegt 35 kg und kann auch von einer Person geschoben werden. Für den Aufbau sind zwei Personen empfohlen, ich habe diesen aber in rund 20 Minuten alleine bewerkstelligt. Alles ist gut verpackt und der verbleibende Plastik Müll hält sich im Vergleich zu anderen E-Bikes in Grenzen.
Für den Aufbau muss lediglich der Lenker angeschraubt werden und das Vorderrad muss eingesetzt werden. Hierbei ist es wichtig, die Sicherung aus der Scheibenbremse zu entnehmen bevor das Vorderrad eingepasst wird. Hiernach habe ich dann erst einmal die Sattelhöhe eingestellt, die Akkus geladen (diese waren schon auf rund 70%) und konnte somit nach ca.
Rechtliche Hinweise zum Tuning
Die Anpassung der maximalen Geschwindigkeit eines E-Bikes wie des HAOQI Antelope 2.0 über die werkseitig festgelegten 25 km/h hinaus ist in vielen Ländern, darunter Deutschland, illegal und kann rechtliche Konsequenzen sowie den Verlust des Versicherungsschutzes und der Garantie nach sich ziehen.
In der EU und vielen anderen Ländern gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Pedelecs auf 25 km/h. Überschreitet ein E-Bike diese Grenze, wird es als S-Pedelec oder motorisiertes Fahrzeug eingestuft und erfordert eine Zulassung, Versicherung und ggf.
Beleuchtung
Die Beleuchtung des HAOQI Antelope 2.0 ist für den Alltagsgebrauch ausreichend, aber gerade auf ländlichen Wegen kann die Helligkeit der vorderen Lampe zu wünschen übrig lassen. Daher empfiehlt es sich, bei Bedarf eine zusätzliche Akkulampe, wie zum Beispiel die Lupine Betty, zu montieren, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.
Vergleich mit anderen E-Bikes
Um das Antelope Cargo E-Bike besser einordnen zu können, ist es sinnvoll, es mit anderen Fahrzeugtypen zu vergleichen.
- Elektroautos:
- Flexibilität und Manövrierfähigkeit: Elektroautos sind auf Straßen und Parkplätze beschränkt, während das Antelope Cargo E-Bike problemlos auf Radwegen, Gehwegen und in Fußgängerzonen genutzt werden kann.
- Kosten: Elektroautos sind in der Anschaffung und im Unterhalt deutlich teurer als E-Bikes.
- Elektroroller:
- Tragfähigkeit: Das Antelope Cargo E-Bike bietet eine höhere Tragfähigkeit als die meisten Elektroroller.
- Vielseitigkeit: Elektroroller sind oft auf glatte, ebene Straßen beschränkt.
- Traditionelle Fahrräder: Traditionelle Fahrräder sind nach wie vor eine beliebte Wahl für Pendler und Sportler.
Hier sind einige Cargo-E-Bikes, die als Alternativen in Betracht gezogen werden können:
- RadWagon 4 von Rad Power Bikes: Bekannt für Vielseitigkeit und Tragfähigkeit, ähnliche Reichweite.
- Tern GSD: Kompakt und tragfähig, höhere maximale Zuladung (200 kg), leistungsstarker Bosch Performance Line Motor.
- Yuba Spicy Curry: Hohe Tragfähigkeit, leistungsstarker 350-Watt-Motor, ähnliche Reichweite.
E-Fatbikes im Vergleich
E-Fatbikes verbinden die robusten, breiten Reifen klassischer Fatbikes - ideal für Schnee, Sand und unwegsames Gelände - mit dem elektrischen Antrieb moderner Pedelecs. Sie bieten extra Traktion, Komfort und dank großer Akkus auch ordentlich Reichweite - und das auch unter schwierigen Bedingungen. Die Zielgruppe reicht von Outdoor-Enthusiasten über Alltagsradler in Regionen mit rauem Wetter bis zu Nutzern, die lange Touren ohne große Anstrengung genießen möchten.
Was ist ein E-Fatbike?
Ein E-Fatbike ist im Kern ein Pedelec - also ein E-Bike mit Tretunterstützung -, das durch extrem breite Reifen auffällt. Diese „Fat Tires“ sorgen bei sehr niedrigem Luftdruck für nahezu endlosen Grip auf Schnee, Sand, Schlamm oder unbefestigten Waldwegen.
Vor- und Nachteile von E-Fatbikes
- Vorteile:
- Sehr hoher Grip, auch auf Schnee, Sand oder Matsch
- Hoher Fahrkomfort durch dicke Reifen
- Modelle haben oftmals sehr große Akkus
- Perfekt für Pendeln und Offroad-Einsatz
- Oftmals sehr cooles und unverwechselbares Design
- Nachteile:
- Hoher Rollwiderstand sorgt für höheren Verbrauch
- Hohes Gewicht von mehr als 30 kg
- Hohe Geräuschentwicklung durch Bereifung
Kaufkriterien für E-Fatbikes
Beim Kauf eines E-Fatbikes solltest du genau hinsehen, denn die Spezifikationen der einzelnen Modelle unterscheiden sich teilweise signifikant. Im Folgenden gebe ich dir einige Punkte an die Hand, über die du dir vor dem Kauf bereits Gedanken machen solltest:
- Akku und Reichweite: Ein leistungsstarker Akku ermöglicht auch bei aktiver Unterstützung höhere Reichweiten. Achte darauf, dass er entnehmbar ist - so lädst du ihn bequem zuhause oder auf Reisen. Auch die langfristige Haltbarkeit des Akkus ist wichtig bei der Wahl des passenden Modells.
- Motor und Antrieb: Zugelassen ist eine Motorleistung von 250 W. Wer regelmäßig steile Anstiege bewältigen möchte, sollte unbedingt auf das Drehmoment achten. Hier sind Werte jenseits der 60 nm zu empfehlen. Mittelmotoren punkten mit ausgewogenem Fahrverhalten, während Nabenmotoren mit geringem Wartungsaufwand überzeugen.
- Rahmen und Federung: Das Rahmenmaterial entscheidet über die Haltbarkeit deines Fatbikes. Dahingegen schafft eine gute Federung ein Plus an Sitzkomfort. Der Rahmentyp entscheidet zudem über das Fahrgefühl und die Sportlichkeit beim Fahren.
- Gewicht: Leichte E-Fatbikes starten bei 28 kg, wohingegen schwerere Modelle jenseits der 40 kg wiegen. Entnehmbare Akkus sind hier entscheidend und auch ein gutes Packmaß sollte beim Kauf beachtet werden.
- Preis-Leistungs-Verhältnis: Günstige E-Fatbikes starten bereits bei 1.000 €. Hochwertige Modelle kosten dahingegen oftmals jenseits der 2.500 €. Prüfe unbedingt die Ausstattung und schaue, dass dein Wunschfahrrad eine gute Ausstattung zum fairen Preis bietet.
Einige getestete E-Fatbike Modelle
- Mokwheel Basalt: Solide Verarbeitung, cooles Design, starker Motor, guter Fahrkomfort durch breite Räder und Federung.
- Himiway D7 Cobra: Vollfederung, Getriebenabenmotor mit 86 Nm, großer 960 Wh Akku, Aluminiumrahmen in Raumfahrtqualität.
- Himiway Cruiser: Günstiger als Cobra, Akku mit 720 Wh, Reichweite bis zu 80 km, Akku nicht im Rahmen integriert.
- Fiido Titan: Auffälliges Design, gute Verarbeitung, Variabilität, Reichweite bis zu 115 km je nach Fahrmodus.
- Cyrusher XF900: Vollgefedertes E-Bike, 52-V-System, 1.040 Wh Akku, 95 Nm Drehmoment, maximale Belastung von 150 kg.
- Cyrusher Aura: Tiefereinstieg, 52-V-Akku mit 15 Ah und 780 Wh, Reichweite bis zu 96 km.
- Cyrusher Kommoda 2.0: Kompaktes Design, Vollfederung, 250 W Motor mit 85 Nm Drehmoment, Gewicht von 37,7 kg.
- ENGWE L20 Boost: Schubtaste für Bergfahrten, eher für die Stadt geeignet, hohe Reichweite, günstiger Preis.
- PVY Z20 PLUS: E-Klapprad, 120 km Reichweite, 792 Wh Akku, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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