Mountainbike-Hardtails erfreuen sich wachsender Beliebtheit und sind dank der zunehmenden Modellvielfalt vielseitig einsetzbar. Die Bezeichnung „Hardtail“ bedeutet so viel wie „harter, hinterer Teil“ und beschreibt, dass ein MTB-Hardtail einen ungefederten Rahmen besitzt, wobei nur der vordere Teil durch eine Federgabel gefedert wird.
Die Entscheidung zwischen einem Hardtail mit starrem Hinterbau und einem vollgefederten Mountainbike hängt oft vom Budget ab. Hardtail-Mountainbikes sind leicht, wartungsarm und kostengünstig, bieten jedoch im Downhill weniger Komfort und verzeihen kaum Fehler. Wer die Herausforderung in Abfahrten und technischen Trails sucht, ist mit einem vollgefederten Mountainbike besser beraten.
Das Preissegment um 1000 Euro ist hart umkämpft und wird von den Herstellern hauptsächlich mit MTB-Hardtails mit Aluminiumrahmen bedient. Bei den Geländefahrrädern in dieser Preisklasse handelt es sich meist um Touren-, Cross Country- und Trail-Hardtails für Jugendliche und Erwachsene. Sie sind robuster und preisattraktiver als günstige Fullys. Zu ähnlichen Preisen gibt es aber auch Kinder- und Dirtbikes.
BIKE testet regelmäßig Einsteiger-Mountainbikes und hatte bereits viele teurere Modelle im Labor- und Praxistest. Diese unterscheiden sich in der Regel nur in der Ausstattung von den Modellen für 1000 Euro, der Rahmen (samt Geometrie) und viele Fahreigenschaften sind oft gleich. Die Modellplattformen folgender Bikes im Preisrahmen konnten überzeugen:
- Bulls Copperhead 2 - 979,95 Euro
- Canyon Grand Canyon 6 - 1049 Euro
- Canyon Stoic 2 - 899 Euro
- Centurion Backfire Pro 200 - 1079 Euro
- Cube Attention SLX - 1099 Euro
- Decathlon Rockrider All Mountain 100 - 999 Euro
- Drag Trigger 3.1 - 969 Euro
- Focus Whistler 3.8 - 899 Euro
- Giant Talon 1 - 999 Euro
- KTM Ultra Ride 29 - 999 Euro
- Marin Bobcat Trail - 899 Euro
- Merida Big.Nine 300 - 1049 Euro
- Orbea Onna 20 - 999 Euro
- Radon Jealous AL 8.0 - 999 Euro
- Radon ZR Team 8.0 - 899 Euro
- Rose Count Solo 3 - 999 Euro
- Scott Aspect 920 - 1099 Euro
- Specialized Rockhopper Comp 29 - 875 Euro
- Stevens Taniwha - 849 Euro
- Trek Marlin 7 Gen 3 - 1029 Euro
- Whyte 604 Compact - 999 Euro
Die Entwicklung des Marktes
Die Zeiten, in denen man Shimano-XT-Mountainbikes für 1000 Euro bekommen konnte, sind vorbei. Das letzte 1000-Euro-Hardtail mit kompletter Shimano-XT-Ausstattung, Rockshox Reba-Federgabel und einem Gewicht von unter 11,5 Kilo war das Bulls Copperhead 3 RS im Jahr 2015.
Gestiegene Produktionskosten, Inflation und explodierende Transportkosten haben den Markt verändert. Über die Jahre hinweg hat der allgemeine Preisanstieg auch den Einsteigerbereich erreicht. Für 1000 Euro erhält man heute ein gutes Einsteiger-Mountainbike, aber keine High-End-Technik oder eine komplette Shimano-XT-Ausstattung.
Die allgemeine Preisentwicklung bei Fahrrädern macht auch vor dem Einsteigerbereich bei Mountainbikes nicht halt. Für ein geländetaugliches MTB-Fully empfiehlt es sich, mindestens 2200 Euro zu investieren. Wer ein seriöses Hardtail-Sportgerät sucht, muss bereits rund 1500 Euro in die Hand nehmen. Das ist sehr viel Geld.
Vielfalt im Einsteigersegment
Die Vielfalt an Hardtails hat deutlich zugenommen. Während Bulls und Merida bei ihren günstigen Modellen vor allem den Alltagsradler im Fokus haben, tendieren das Drag Trigger und das Canyon Stoic in die abfahrtslastige Riege der Trail-Hardtails. Dazwischen sortieren sich Touren-Bikes wie von Radon, Cube, Giant und Stevens ein.
Unsere BIKE-Tests zeigen: In der Hardtail-Klasse liegt für jeden Geschmack der passende Köder bereit. Damit Sie aber nicht in die Falle tappen und beim falschen Leckerbissen zubeißen, sollten Sie zuvor unsere Hardtail-Tests ausgiebig studieren.
Versender wie Rose, Radon oder Canyon vertreiben ihre Bikes online. Dadurch entfallen Kosten für Verkaufspersonal und die Live-Beratung im Bike-Shop. Das ermöglicht deutlich niedrigere Preise als im Fachhandel. Bei Defekten oder zum Service muss der Kunde das Bike jedoch einsenden. Darum sollten besonders Einsteiger ihr neues Bike im Fachhandel suchen. Die Möglichkeit einer Probefahrt und der Service vor Ort relativieren die Mehrkosten. Tipp: Angestellte können über ihren Arbeitgeber oft auch Diensträder leasen.
Worauf man achten muss
Die hohe Nachfrage und geringe Verfügbarkeiten lassen seit der Corona-Krise die Bike-Preise nach oben schnellen. Hardtails sind von dieser Problematik nicht ausgenommen. Auch wenn man meinen könnte, dass niedrige Preise gerade im Einsteigersegment ausschlaggebend für die Verkaufszahlen sind, sieht die Realität anders aus. Neueinsteiger haben es aktuell besonders schwer: So wenig Bike für sein Geld hat man bisher vermutlich noch nie bekommen.
Für 1000 Euro gibt es von etablierten Herstellern ausschließlich Aluminium-Rahmen aus asiatischer Produktion. Bieten Firmen viele Modelle zu unterschiedlichen Preisen an, unterscheiden sich diese in der Regel nur in der Ausstattung. Geometrie und Rahmenplattform sind gleich.
Leider müssen preisbewusste Einsteiger sich für 1000 Euro auf teilweise zehn Jahre alte Standards einstellen. Hochwertige Federgabeln, breite Felgen, Reifen mit griffiger Gummimischung, breitbandige Kassetten, versenkbare Teleskop-Sattelstützen und selbst Steckachsen vorne und hinten sucht man an diesen Bikes oft vergeblich.
Für eine Ausstattung auf dem aktuellen Stand der Technik müssen Biker je nach Hersteller mindestens 1500 oder sogar 2000 Euro hinlegen. Der günstige Preis der 1000-Euro-Mountainbikes schlägt sich vor allem im Gewicht nieder. Einsteiger-Hardtails wiegen gerne mal vier Kilo mehr als sportive Bikes mit leichtem Carbonrahmen und hochwertigeren Komponenten. Carbon-Hardtails gibt es ab ca. 2000 Euro. Fullys mit Kohlefaser-Chassis kosten mindesten 3500 Euro. Vor allem schwere Laufräder und Reifen machen ein Bike träge. Für 1000 Euro müssen sich Biker auf ein erhebliches Mehrgewicht bei nicht besserer Haltbarkeit einstellen.
Günstige Komponenten
Stattdessen sparen die Hersteller an ihren MTB-Einsteigermodellen, wo es nur geht. Federgabeln und Rahmen mit Schnellspann-Achsen erschweren das Nachrüsten hochwertiger Laufräder und weißen nicht dieselbe Steifigkeit auf, wie moderne Versionen mit Steckachsen. Günstige Federgabeln von Rockshox oder SR Suntour bieten zwar wenige Einstellmöglichkeiten, können im leichten Mountainbike-Einsatz aber gut funktionieren.
Werden Biker auf Trails aber schneller und trauen sich auch anspruchsvolleres Gelände, sind die günstigen Federelemente schnell überfordert. Oft kommen sie dann auch in Sachen Dauerhaltbarkeit an ihre Grenzen. Das Nachrüstigen einer hochwertigen Federgabel ist besonders teuer. An einem Mountainbike hat kaum etwas so viel Einfluss auf die Fahreigenschaften wie die Reifenwahl. Auch günstige Reifen von Schwalbe oder Maxxis eignen sich für die Fahrt im Gelände und halten sogar manchmal länger als teure Modelle. In Sachen Gewicht, Grip und Pannenschutz gibt es aber gute Gründe für Preisunterschiede bei Reifen.
Gerade Mountainbike-Neulinge wollen sich nicht mit rasselnden Schaltungen herumschlagen. Zudem brauchen Einsteiger einen leichten Klettergang. Die Funktion günstiger Schaltungen von Shimano und Sram ist für Beginner meist ausreichend. Gerade günstige Kassetten sind jedoch oft aus weichem Material und verschleißen schneller als hochwertigere Teile. Zwölffach-Antriebe mit nur einem Kettenblatt vorne und zwölf Ritzeln hinten sind in der 1000 Euro Klasse rar.
Auf eine große Übersetzungsbandbreite sollten aber auch Einsteiger nicht verzichten müssen. Der leichteste Gang von Elffach-Antrieben ist oft nicht leicht genug, während der schwerste Gang nicht schwer genug ist. Die Hersteller von Einsteiger-Hardtails verbauen deshalb häufig eine MTB-Schaltung mit zwei Kettenblättern und Umwerfer vorne. Das ist 2022 nicht mehr wirklich zeitgemäß und bietet zwar viele sowie weit übersetzte Gänge, bringt jedoch auch zusätzliches Gewicht und Komplexität ans Fahrrad.
Vor allem günstige Scheibenbremsen von Shimano genießen zu Recht einen guten Ruf. Nur in sehr steilen und langen Abfahrten kommen einfache Stopper an ihre Grenzen. Für viele Kilometer müssen nicht nur die Rahmengröße, sondern auch Sattel und Griffe passen. Diese Teile sind zur Not jedoch auch einigermaßen günstig zu tauschen.
Marktübersicht und Modelle
Günstige MTB Hardtails werden oft als Einsteiger Mountainbikes bezeichnet. Sie kosten wenig und sind robust. Mountainbike Anfänger sind häufig von den Preisen für Bikes geschockt. Die Preise der Topmodelle wirken für MTB Einsteiger erst mal suspekt. Aber wir können dich beruhigen: Es gibt auch günstige Bikes mit denen man jede Menge Spaß im Gelände haben kann.
Eins haben diese Modelle alle gemein: Es sind allesamt Hardtails. Also Bikes ohne gefedertes Heck. In der Preisklasse unter 1500 € taugen Fullys nichts! Bei Fullys fängt der Spaß ab 1500 € an.
Klassische Einsteiger Hardtails haben 100 Millimeter Federweg an der Gabel. Diese Bikes sind mit gut rollenden Reifen und relativ niedrigem Gewicht auf Vortrieb getrimmt. Lange Anstiege oder Touren mit 50 Kilometer und mehr sind mit diesen Bikes kein Problem. Außerdem lassen sie sich auch super im Alltag zum Pendeln oder für den Weg zur Arbeit einsetzen.
Auf technischen Trails, in steilen Abfahrten oder bei Sprüngen sind diese Bikes raus. Wer mit ihnen bergab im Gelände Spaß haben will, braucht eine exzellente Fahrtechnik und ist selbst dann nicht vor Materialdefekten und Stürzen gefeit. Kurzum: Beim richtigen Einsatz sind klassische Racehardtails immer noch geniale Bikes.
Seit dem Jahr 2022 nimmt der Trend rund um die Allround Hardtails richtig Schwung auf. Neben Canyon und Cannondale haben auch Marken wie Rockrider, Cube oder Whyte erkannt, dass der Einsatzbereich von klassischen Einsteiger Bikes zu spitz für die meisten Menschen ist. Wenn man dann noch mit der Teleskopstütze den Sattel versenkt, erhöht sich die Bewegungsfreiheit auf dem Bike extrem. Das lässt einem anspruchsvollere Trails locker meistern.
Gute Allround Modelle wiegen zwischen 12 Kilo und 13 Kilo und sind damit absolut tourenfähig. Die günstigsten Allround-Hardtails gibt es ab zirka 1000 Euro. Gute Fahrtechniker wagen mit diesen Bikes sogar kleinere Sprünge.
Trailhardtails sind die radikalsten Mountainbikes ohne gefederten Rahmen. Mit wuchtigen Federgabeln und Reifen aus dem Enduro Segment schrecken sie vor keiner Abfahrt oder keinem Sprung zurück. Sie sind besonders robust gebaut und wiegen meist deutlich über 12,5 Kilo. Lange Touren machen damit nicht wirklich Spaß.
Trotz der extremen Ausrichtung fällt es vielen Bikern schwer, das Potential eines Trailbikes auszuschöpfen. In vielen Fällen reicht die eigene Fahrtechnik nicht aus, um die Anbauteile an ihr Limit zu bringen. Ein Hardtail bleibt nun mal ein Hardtail. Auch massive Reifen und reichlich Federweg an der Gabel ändern nichts an der Tatsache, dass bei höherem Tempo im Gelände die Schläge am Hinterrad heftig einprasseln.
Als Fazit zu den Trailhardtails lässt sich sagen: Sie sind super robust und maximal auf Fahrspaß bergab getrimmt. Vor allem für jugendliche Trail-Liebhaber mit geringem Budget sind sie eine gute Wahl.
Ganz ehrlich: Unter 600 € können wir nur die wenigsten Mountainbikes für den sportlichen Einsatz empfehlen. Bikes in dieser Preisklasse sind super zum Pendeln oder für den Alltag, kommen aber schon auf leichten Trails an ihre Grenzen. Natürlich gibt es auch in dieser Preisklasse Bikes mit denen man erste Erfahrungen im Gelände sammeln kann.
Wer ein gutes Bike sucht, um in erster Linie täglich zum Bäcker, in die Schule oder zur Arbeit zu fahren und nur gelegentlich Touren fahren will, wird in dieser Preisklasse fündig. Für den regelmäßigen, sportlichen Einsatz bei ausgedehnten Mountainbike Touren sind die Federgabeln meist zu wenig sensibel. Auch die Schaltungen mit meist drei Kettenblätter an der Kurbel und sieben bis zehn Ritzeln an der Kassette sind nicht mehr ganz up to date.
Dafür haben die meisten Modelle in dieser Preisklasse Montagemöglichkeiten für einen Seitenständer oder Schutzbleche. Ein Kinderanhänger lässt sich an nahezu allen Modellen montieren. Modelle mit etwas mehr Federweg, modernen Einfachantrieb und griffigen Reifen ermöglichen auch Fahrspaß im gröberen Gelände. Vor allem für Kinder und Jugendliche, die mit dem Mountainbiken anfangen wollen, dürften diese Modelle interessant sein.
In der Preisklasse bis 1500 € wird es bereits sportlich. Hochwertige Schaltungen von Shimano oder Sram und gut funktionierende Fahrwerke gehören in dieser Preisklasse zum guten Ton. Ein Alpencross ist nicht ausgeschlossen. Ausgedehnte Touren mit leichten Singletrails machen mit diesen Bikes richtig Spaß.
„Die aktuellen Einsteiger Hardtails bis 1500 € können sich sehen lassen. Anstatt faden Einheitsbrei, hält die Industrie ein vielfältiges Angebot für unterschiedlichste Einsatzzwecke bereit. Vor allem der noch junge Trend zu den Allround Hardtails dürfte viele Mountainbike Anfänger ansprechen.
Hardtails mit Rahmen aus Aluminium und einfacher Ausstattung bilden die Basis fast jedes Produktportfolios. Auf einem Hardtail lassen sich problemlos schöne MTB-Touren fahren und auch auf einfachen Trails können Anfänger damit Spaß haben. Um Fahrtechnik zu erlernen und das Rad vielleicht auch im Alltag zu nutzen sind günstige Hardtails perfekt. Das Verhältnis aus Vielseitigkeit und Preis-Leistung ist bei Mountainbikes um 1000 Euro für viele Einsteiger attraktiv.
Mit den steigenden Preisen wurden Mountainbikes jedoch auch deutlich besser. Zwölffach-Schaltung, Teleskopstütze, Steckachsen, performante Federelemente, griffige Reifen und starke Bremsen bringen im Gelände den Spaß. Hardtails um 1000 Euro müssen leider oft auf all das verzichten. Nicht selten entspricht ihre Ausstattung weiterhin dem Stand der Technik von vor fünf bis zehn Jahren. Stattdessen gibt es starre Stützen, einfache Gabeln ohne die nötigen Einstellmöglichkeiten zur Dämpfungskontrolle, günstige Gummimischungen an den Reifen und simpel verarbeitete Rahmen.
Wer sich auf einen Preisrahmen von 1000 Euro eingeschossen hat, kann an seinem Bike natürlich auch viel Freude haben.
Modelle im Detail
Hier eine detaillierte Betrachtung einiger Modelle im Preisbereich um 1000 Euro:
- Bulls Copperhead 2 29 für 999,95 Euro
- Federweg: 110 mm
- Laufradgröße: 29”
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 15,42 kg
- Besonderheiten: Hohe Alltagstauglichkeit, Shimano Deore-Schaltung, 180 mm Bremsscheiben, Schnellspannachsen
- Canyon Grand Canyon AL6 für 999 Euro
- Federweg: 120 mm
- Laufradgröße: 27,5” (XS) / 29” (S-XL)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 12,76 kg
- Besonderheiten: Shimano-Deore-Schaltung mit 12 Gängen, Steckachsen, 66 Grad flacher Lenkwinkel, günstige Reifenmischung
- Cube Reaction Pro für 999 Euro
- Federweg: 100 mm
- Laufradgröße: 27,5” (XS / S) / 29” (M-XXL)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 13,5 kg
- Besonderheiten: Shimano-XT-Gruppe, 12 Gänge, Schwalbe-Reifen, Lenker-Remote, 150 Kilo maximales Systemgewicht
- Marin Bobcat Trail 5 für 1099 Euro
- Federweg: 120 mm
- Laufradgröße: 27,5” (XS / S) / 29” (M-XL)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Besonderheiten: Moderne Geometrie, 120-Millimeter-Gabel, Shimano-Cues-Serie, Schnellspannachse hinten
- Merida Big.Nine 200 für 999 Euro
- Federweg: 100 mm
- Laufradgröße: 29”
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 13,8 kg
- Besonderheiten: Agile Handling, Shimano-Cues-Antrieb, Schnellspann- anstatt Steckachsen
- Orbea Onna 10 für 959 Euro
- Federweg: -
- Laufradgröße: 27,5” (XS / S) / 29” (M-XL)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 13,8 kg
- Besonderheiten: Shimano-Deore-Elffach-Schaltung, Kenda-Reifen
- Radon Jealous 8.0 HD für 999 Euro
- Federweg: 100 mm
- Laufradgröße: -
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 12,2 kg
- Besonderheiten: Variostütze, Sram GX Zwölffach-Schaltung, Marken-Laufradsatz
- Rose PDQ AL 1 für 1199 Euro
- Federweg: 120 mm
- Laufradgröße: 27,5” (XS / S) / 29” (M / L / XL)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 14,32 kg
- Besonderheiten: Shimano-Deore-Regal, Teilinnenverlegte Züge
- Specialized Rockhopper Comp für 975 Euro
- Federweg: 80 / 90 / 100
- Laufradgröße: 27,5” (XS-M) / 29” (L-XXL)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 13,3 kg
- Besonderheiten: Shimano-Deore-Schaltung, Laufräder nur von Schnellspannern im Chassis gehalten
- Trek Marlin 6 Gen 3 für 899 Euro
- Federweg: -
- Laufradgröße: -
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Besonderheiten: Rockshox Gabel mit Spiralfeder, Shimano Cues-Schaltung
Weitere Modelle unter 1000 Euro
Hier ist eine Liste weiterer erwähnenswerter Hardtails unter 1000 Euro, die sich für Einsteiger eignen:
- BMC Twostroke AL Six
- Preis: 999,99 Euro
- Größen: S bis XL
- Gewicht: ca. 13,5 kg
- Gabel: SR Suntour XCM (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 1x10
- Bremse: Shimano BR-MT200 (180/160 mm bei Rahmengrößen M bis XL)
- Reifen: WTB Ranger Comp
- Cannondale Trail SL 4
- Preis: 999 Euro
- Größen: SM bis XL
- Gewicht: k.A.
- Gabel: SR Suntour XCR-RL (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 2x11
- Bremse: Shimano BR-MT200 (160/160 mm)
- Reifen: Schwalbe Rocket Rick
- Cube Attention
- Preis: 999 Euro
- Größen: 18" bis 24"
- Gewicht: ca. 13,8 kg
- Gabel: Rock Shox Judy Silver TK (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 2x11
- Bremse: Shimano BR-MT200 (180/160 mm)
- Reifen: Schwalbe Smart Sam
- Ghost Kato Pro 29 AL
- Preis: 1049 Euro
- Größen: S bis XL
- Gewicht: k.A.
- Gabel: Rock Shox Judy Silver TK (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 1x12
- Bremse: Shimano BR-MT200 (180/180 mm)
- Reifen: Schwalbe Smart Sam
- Giant Talon 1
- Preis: 999 Euro
- Größen: S bis XXL
- Gewicht: k.A.
- Gabel: Giant SXC32-2 RL Air (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 2x11
- Bremse: Shimano BR-MT200 (180/180 mm)
- Reifen: Kenda Booster
- KTM Ultra Ride 29
- Preis: 999 Euro
- Größen: S bis XXL
- Gewicht: 14,3 kg
- Gabel: Suntour SF14 XCR-AIR RL DS (100 mm)
- Schaltung: Sram SX Eagle, 1x12
- Bremse: Shimano BR-MT200 (180/160 mm)
- Reifen: Maxxis Rekon Race
- Merida Big.Nine 300
- Preis: 1049 Euro
- Größen: S bis XXL
- Gewicht: k.A.
- Gabel: Suntour XCR LOR (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 2x10
- Bremse: Tektro M275 (180/160 mm)
- Reifen: Maxxis Ikon
- Rose Count Solo 3
- Preis: 949 Euro
- Größen: XS bis XL
- Gewicht: 12,9 kg
- Gabel: Rock Shox Judy Silver TK (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 1x12
- Bremse: Shimano BL-M4100 (k.A.)
- Reifen: Kenda Booster
- Scott Aspect 940
- Preis: 949 Euro
- Größen: S bis XXL
- Gewicht: ca. 14,2 kg
- Gabel: Suntour XCR32 (100 mm)
- Schaltung: Shimano Alivio, 2x9
- Bremse: Shimano BR-MT200 (160/160 mm)
- Reifen: Kenda Booster
- Trek Marlin 7 Gen 3
- Preis: 1029 Euro
- Größen: XS bis XXL
- Gewicht: ca. 14,6 kg
- Gabel: Rock-Shox
- Schaltung: Deore-Schaltung
- Besonderheiten: Anschraubpunkte für Gepäckträger und Co.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet eigentlich...?
Vor dem Kauf eines Mountainbikes gibt es viele Fachbegriffe, die für Einsteiger verwirrend sein können. Hier ein kurzer Überblick:
- Federweg: Der Federweg gibt an, wie weit die Federgabel oder der Dämpfer einfedern kann.
- Schaltung: Die Schaltung ermöglicht es, die Übersetzung zwischen Kurbel und Hinterrad zu verändern.
- Bremsen: Die Bremsen sind für die Verzögerung und das Anhalten des Bikes zuständig.
- Reifen: Die Reifen sind der Kontaktpunkt zwischen Bike und Untergrund und beeinflussen Grip, Rollwiderstand und Pannenschutz.
- Rahmenmaterial: Das Rahmenmaterial beeinflusst Gewicht, Steifigkeit und Komfort des Bikes.
Mit dieser Liste der Top 10 Einsteiger-Hardtails und den Antworten auf die häufigsten Fragen steht dem Kauf des ersten Mountainbikes nichts mehr im Weg!
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