Cross-Country ist DIE Ur-Disziplin des Mountainbike-Sports; kein Wunder also, dass die Rennfeilen auch heute nicht nur auf den Racetracks dieser Welt gefragte Ware sind. Alles auf Vortrieb! XC-Hardtails lechzen mit direktem Handling nach Speed und Laktat. Mit diesen zehn Bikes ab recht erschwinglichen 1599 Euro drehst du auf! Wir haben uns die zehn spannendsten Race-Hardtails herausgepickt, weiter unten findet ihr noch unseren Highlight-Test der besten Bikes der Saison. Viel Spaß!
Top 10 Race-Hardtails im Check
- CANNONDALE SCALPEL HT: Das Messerscharfe: Cannondale Scalpel HT! Die US-Amerikaner verbauen die ikonische Lefty-Federgabel mit 110 mm Hub, was die Geometrie für ein XC-Hardtail extrem flach ausfallen lässt. Bei den Edelmodellen Ultimate und Hi-Mod kommt eine besonders edle und strapazierfähige Faser zum Einsatz, das Rahmengewicht pendelt sich bei circa 900 g ein. Mit schwererem Rahmen von rund 1100 g startet es bei fairen 2299 Euro.
- BMC TWOSTROKE: Der Rowdy: BMCs Twostroke. Komfort generiert eine Sattelstütze in D-Form, mit Adapter packt das Bike auch Vario-Sattelstützen. Ab 2499 Euro, ab 9,8 Kilo.
- BH BIKES Ultimate: Der leichte Baske: BH Bikes Ultimate. Dazu gibt es einen 31,6-mm-Sattelstützendurchmesser für maximale Dropperpost-Kompatibilität sowie ein pfiffiges Minitool samt CO2-Kartusche im Steuerrohr. Ab 3599 Euro, keine Gewichtsangabe.
- CERVÉLO ZHT-5: Die Neuheit: Cervélo ZHT-5. Das Erstlingswerk für den Geländebetrieb bietet eine moderate Geometrie inklusive eher steilem Lenkwinkel und kompakt gehaltenen Abmaßen, die Zugführung erfolgt durch den Steuersatz. Ab 5299 Euro, ab 8,9 Kilo.
- CORRATEC REVO BOW: Der Flitzebogen: Corratec Revo Bow. Mit seinem spektakulären, hauchdünnen Oberrohr macht das Revo Bow mächtig was her: Das eigenständige Bogen-Design soll die Torsionssteifigkeit des edlen Rahmens erhöhen. Preislich steigt man ab 3799 Euro aufs Rad, das Topmodell mitsamt Rock-Shox-SID-SL-Ultimate-Gabel, DT-Swiss-Carbon-Laufrädern und Sram-Funkschaltung kostet üppige 9000 Euro. Ab 3799 Euro, keine Gewichtsangabe.
- KTM MYROON: Der Gipfelstürmer: KTM Myroon. Attraktiv: Die Modelle mit etwas schwereren Kohlefasern starten schon bei 1899 Euro. Ab 1899 Euro, ab 8,7 Kilo.
- CANYON EXCEED: Der Dauerbrenner: Canyon Exceed. Der Toprahmen namens "CFR" haucht nur 853 g auf die Waage. Mit "CF"-Carbonrahmen, der ca. 1300 g wiegen soll, ist das Hardtail mit vergleichsweise reichhaltiger Ausstattung schon ab 1599 Euro zu haben.
- SCOTT SCALE: Der Gejagte: Scott Scale. Das Einstiegsmodell kostet erschwinglichere 2099 Euro.
- SIMPLON RAZORBLADE IV: Das Federgewicht: Simplon Razorblade IV. Die Preise für Komplettbikes? Ab 4099 Euro bzw. 4799 Euro für die SL-Version.
- ROCKRIDER CROSS COUNTRY RACE 900: Das Sparpaket: Rockrider Cross Country Race 900. Das in Deutschland erhältliche Modell für 2499 Euro präsentiert sich als Preiskracher und kommt mit Carbon-Rahmen der 1000-g-Klasse, Rock-Shox-Reba-Gabel, MavicAlu-Laufrädern und lupenreiner Sram-GX-Gruppe.
E-MTB-Preiskracher: Diese Hardtails sind top!
E-Mountainbiken ist teuer? Ja - und auch nein. Tatsächlich sind vollgefederte E-Mountainbikes immer noch recht teuer - gute Einsteigermodelle starten um 4000 Euro, rund doppelt so viel, wie ein vergleichbares "Fully" ohne Motor. Wer auf die Heckfederung verzichten kann, findet wie bei den motorlosen Kollegen, mit sogenannten Hardtails sein Schnäppchen. Schon um 3000 Euro bekommst du nämlich richtig viel E-Bike-Spaß für dein Geld. Wir stellen dir Modelle von B wie Bulls bis T wie Trek vor!
Die 15 besten E-MTBs um 3000 Euro im Check
- Bulls LT CX Evo 29: Das Bulls LT CX Evo 29 prescht in unserer alphabetischen Reihenfolge nach vorn! Die restlichen Anbauteile sind für den Preis einfach gehalten: Die 1x8-Altus-Schaltung von Shimano ist funktional und im Unterhalt günstig, die Tektro-Bremsen sind mit den 180er-Bremsscheiben adäquat. Preis: ab 3299 Euro.
- Canyon Grand Canyon:ON 7: Auch die Koblenzer-Bikeschmiede Canyon hat ein Herz für elektrisierte Hardtails: Im Modelljahr 2023 wechselte man von Shimano zu Bosch - weswegen hier auch der neue CX-Motor samt Smart-Anbindung und (!) 750-Wh-Akku zum Einsatz kommt. Für 3299 Euro bekommt man neben der Bosch-Peripherie noch einen schick gemachten Alu-Rahmen samt Anschraubmöglichkeiten für Gepäckträger, Schutzbleche und Ständer.
- Centurion Backfire E R750i: Wer einen besonders robusten zweirädrigen Partner sucht, wird beim schwäbischen Traditionshersteller Centurion fündig. Eine Vario-Sattelstütze fehlt jedoch. Preis: 3399 Euro.
- Conway Cairon S: Das Cairon von Conway glänzt mit Boschs bockstarkem Performance-CX-Motor samt großem 625-Wh-Akku. In der Front werkelt eine RST Blaze ML mit 120 mm, Antrieb und Bremse stammen von Tektro. Preis: 3300 Euro.
- Cube Reaction Hybrid One 625: Was für ein Preiskracher: Bereits für schmale 2849 Euro kommt man bei Cube in den Genuss des großen Bosch CX-Motors samt reichweitenstarkem 625-Wh-Akku. Bei dem günstigen Preis kann man die fehlende Vario-Sattelstütze verschmerzen. Preis: 2849 Euro.
- Ghost E-Teru Y Universal: Statt auf Bosch oder Shimano setzt Ghost bei seinem E-Teru Y Universal auf Motor-Power von Yamaha! Bei den Anbauteilen ist das Ghost wieder auf einer Linie mit dem Rest in dieser Liste: Geschaltet wird mit einer 12-fach-Deore, auch die Bremse mit 180-mm-Scheiben rundherum stammt von Shimano - günstige, aber gute Ware. Preis: 3399 Euro.
- Giant Fathom E+ 2 Pro: Auch der Rad-Gigant aus Taiwan mischt auf dem E-Hardtail-Markt mit: Das Fathom E+ 2 Pro kommt mit dem zusammen mit Yamaha entwickelten SyncDrive Pro-Motor mit konkurrenzfähigen 80 Nm Drehmoment und reichweitenstarkem 625-Wh-Akku. Preis: 3799 Euro.
- Haibike Hardnine 6: Haibike gilt als Erfinder des E-Bikes - und hat auch im Hardtail-Bereich einen Ruf zu verlieren. Entsprechend auffällig sieht das Hardnine 6 im Vergleich aus: Das Oberrohr des Alu-Rahmens hat einen kecken Knick, zudem kommt Yamahas PW-ST-Motor mit einem großen 630-Wh-Akku zum Einsatz. Preis: 3099 Euro.
- KTM Macina Race 572: Auch die Blutorangen von KTM buhlen um deine Moneten: Die Österreicher haben mit dem Macina Race 572 ein eher einfach ausgestattetes E-Hardtail im Programm. Geschaltet wird mit der sehr günstigen, aber dennoch sehr funktionalen Shimano Alivio-Gruppe mit neun Gängen, gebremst wird mit dem Shimano-Dauerbrenner MT-200. Preis: 3199 Euro.
- Merida eBIG.Nine 400 (EP6): In dieser Preisklasse sind Shimanos EP-Motoren selten geworden. Zwar als günstigere, weil etwas schwerere EP6-Variante, aber dafür mit einem großen 630-Wh-Akku kombiniert. Preis: 3599 Euro.
- Mondraker Thundra: Ein buchstäblicher Dauerläufer: Das Mondraker-E-Hardtail „Thundra“ kommt mit einem riesigem 720-Wh-Akku daher und wird mit Shimanos kultiviertem EP6-Motor kombiniert. Preis: 3699 Euro.
- Radon Jealous Hybrid: So auch beim beliebten Jealous Hybrid: Für faire 3199 Euro bekommst du Boschs hervorragenden CX-Motor - allerdings ohne Smartphone-Anbindung - samt großem 625-Wh-Akku. Schade: Für eine Vario-Sattelstütze war trotzdem kein Budget über. Preis: 3199 Euro.
- Scott Aspect eRide 930: Auch die Multisport-Marke Scott mischt natürlich im E-Hardtail-Segment mit - und hat mit dem Aspect eRide 930 einen feschen Vertreter dieser Gattung im Programm. Für 3400 Euro bekommst du hier einen bärigen Bosch CX-Motor, einen 625 Wh fassenden Akku, Shimano-Parts und der in dieser Preisklasse beliebten Suntour-Gabel mit 120 mm Federweg. Preis: 3399 Euro.
- Specialized Turbo Tero: Mit Grüßen aus Kalifornien: Das Specialized Turbo Tero kommt mit dem quirligen, eigens entwickeltem Motor mit ausreichenden 50 Nm Drehmoment, nach heutigem Stand aber eher kleinem 530-Wh-Akku. Preis: 2800 Euro.
- Trek Marlin+ 8: Auch Trek darf in unserer Übersicht nicht fehlen: Das Marlin+ 8 kommt mit Boschs Active Line Plus-Motor mit „nur“ 50 Nm Drehmoment daher, überzeugt dafür jedoch mit Rock Shox Recon-Gabel mit 120 mm Federweg, 1 x 12-Deore-Schaltung und fetten 203-mm-Bremsscheiben vorne wie hinten. Preis: 3299 Euro.
Das beste E-MTB zum kleinsten Preis
Die Preisspanne von E-MTBs ist riesig. Sie reicht in etwa von 1000 Euro bis 16.000 Euro. Der Motor ist ein großer Kostenpunkt bei den EMTBs, er ist aber nicht die alleinigen Preistreiber bei den E-Mountainbikes. Denn es gibt günstige EMTB Hardtails ab 2300 € mit dem hochwertigen Bosch Performance CX Motor.
Beim Akku hingegen gilt ganz klar: Je mehr Kapazität ein E-MTB Akku hat, desto teurer wird er. Zweiter entscheidender Punkt für den E-MTB-Preis ist das Rahmenmaterial. Soll der Rahmen leicht sein, greifen die Hersteller zu Carbon. Deshalb findet man Carbon-Rahmen auch erst in E-MTBs ab 4000 Euro. Günstigere E-Mountainbikes besitzen Rahmen aus Aluminium.
Das dritte Merkmal, das teure E-MTBs von günstigen Rädern unterscheidet, ist die Ausstattung - also Komponenten wie Schaltung, Fahrwerk oder Bremsen. Die teuren Federgabeln fürs E-MTB funktionieren feinfühliger und lassen sich umfangreicher einstellen. Je teurer ein E-MTB ist, desto hochwertigere Komponenten werden verbaut. Achte lieber auf robuste, speziell fürs E-MTB entwickelte Komponenten.
Solide E-MTBs mit Aluminium-Rahmen und kleineren Akkus (ca. 400-500 Wh). Oft muss man sich mit 500 Wh-Akkus und einfacher Ausstattung (Bremsen, Fahrwerk, Dämpfung) begnügen. Wer unbedingt ein vollgefedertes E-MTB und keine Unsummen ausgeben will, ist hier richtig. Man bekommt bereits die Top-Motoren mit 600-700 Wh-Akkus. Die E-MTBs aus Aluminium haben bewährte Fahrwerke, kräftige Bremsen oder Teleskop-Sattelstützen. Hier ist die Auswahl überschaubar, weil viele in dieser Preisklasse zum E-MTB Fully greifen.
Die teuersten E-MTB Hardtails kommen mit Carbon-Rahmen, in die die kräftigsten Top-Motoren und großen Akkus (700 Wh) integriert sind. In dieser Preisklasse darf man bei den meisten E-MTBs modernste Motoren, große Akkus, einen Carbon-Rahmen und eine Top-Ausstattung erwarten.
Die guten E-MTB Hardtails um 2500 Euro haben bereits hochwertige Mittelmotoren wie den aktuellen Bosch Performance CX-Antrieb oder Shimanos EP8-Motor verbaut. Bei den Komponenten wie Schaltung (9 Gänge), Bremsen (zwei Kolben) oder Federgabel (Stahl- statt Luftfeder) bekommt man solide, funktionelle Teile. Beim Gesamtgewicht landen gute E-MTBs um 2500 Euro bei etwa 22-23 Kilo.
Cube E-MTBs: Die E-MTB Hardtails der Reaction Hybrid-Serie gibt’s in verschiedenen Rahmenformen (Diamant/Trapez/Wave). Raymon: Die HardRay E-MTBs des deutschen Bike-Herstellers sind solide E-Hardtails mit Yamaha-Motoren. Haibike: Der E-MTB Vorreiter aus Deutschland bietet mit dem Hardnine und Hardseven gute Einsteiger E-MTBs unter 3000 Euro an. Radon: Der Bonner Bike-Versender hat mit den Modellen ZR Team Hybrid (und ZR Lady Hybrid für Damen) und Jealous Hybrid gleich zwei günstige, gute E-MTB Hardtails im Angebot. Giant: Die Bike-Marke Giant zählt zu den größten Fahrradherstellern der Welt. Bulls: Die Bike-Marke Bulls hat E-MTBs für Herren und Frauen in der Einsteiger-Klasse im Programm.
Für gute E-MTBs musst du mehr als 2000 Euro ausgeben! Sinnvoll ausgestattete, gute E-MTB Fullys für den sportlichen Geländeeinsatz starten bei etwa 3300 Euro. Wer die neuesten Motoren, große Akkus und E-Mountainbikes bei gleichzeitig weniger Gewicht will, landet schnell bei 4000 Euro und mehr.
Im Gegensatz zu den Fullys, die eine große Bandbreite von Einsatzbereichen abdecken, fahren Hardtails technisch alle auf einem sehr ähnlichen Niveau. Wer sich für ein Bike mit starrem Hinterbau entscheidet, geht jedoch fahrdynamisch einen Kompromiss ein: Ein Hardtail spart im Test-Durchschnitt 700 Euro. Dafür nimmt der Spaßfaktor im anspruchsvollen Gelände mit starrem Heck natürlich deutlich ab.
In allen Bikes stecken Federgabeln mit 100 Millimeter Federweg im Steuerrohr, nur im Flitzbike sind es 120 Millimeter. Wer also gelegentlich durchs Gelände poltern möchte, dem bleibt nur die Möglichkeit mit viel Druck im Hinterreifen Durchschläge zu vermeiden.
E-MTB-Hardtails in 27,5 und 29 Zoll
Zusätzlich zum Federweg rollen Elom und Radon auf 29-Zoll-Rädern. Alle übrigen Teilnehmer setzen auf die neue Laufradgröße 27,5 Zoll; Felgen mit 26 Zoll finden sich auch an aktuellen Mountainbikes kaum noch.
Ein ungewöhnliches Konzept schickt die junge Firma Flitzbike ins Rennen. Das Händlernetz von Flitzbike befindet sich noch im Aufbau, daher sind die Räder bislang nur im Direktvertrieb erhältlich.
Das ZR Race von Radon wird ebenfalls direkt an den Endkunden vertrieben. Unabhängig vom Motor gefielen dem Test-Team die Fahreigenschaften von Flitzbike und Radon in der Abfahrt am besten.
Die Bosch-Antriebe haben ihren Akku nach 1.300 Höhenmetern leergelutscht, knapp dahinter landet der MPF am E-Lom. FAZIT: Die Bikes liegen auf sehr ähnlichem Niveau. Punkte verlieren E-Lom in den Fahreigenschaften und Flitzbike wegen des Nabenantriebs.
Die Unterstützung durch den Motor fällt - besonders bei Geschwindigkeiten unter 15 km/h - deutlich schwächer aus als bei der Konkurrenz. Die Sitzposition ist dezent sportlich: So hat man immer genügend Druck auf der Front und behält stets die Kontrolle über die 29-Zoll-Räder.
Beim Simplon handelt es sich um ein ambitioniertes Mountainbike, das sich willig durchs Gelände bewegen lässt. Die Geometrie des Carbonrahmens ist eher sportlich und gibt dem Rad einen spritzigen, verspielten Charakter. Das Scott E-Aspect 710 offenbart die Race-Gene seines Aspect-Rahmens. Das Plus des langen Radstandes ist eine ausgeprägte Laufruhe: Schnelle Abfahrten spielen dem Scott deutlich besser in die Karten als winkelige Strecken.
Vergleich von Mountainbikes zwischen 2500 und über 6000 €
Wir haben vier Mountainbikes zwischen 2500 und über 6000 € auf Herz und Nieren geprüft. Das brandneue Orbea Laufey Trailhardtail repräsentiert dabei mit einem Preis von 2500 € den Einstieg in die Welt der hochwertigen Mountainbikes. In der Mitte zwischen den Extremen buhlen das Radon Slide Trail AL als Fully zum attraktiven Preis von unter 3000 € und das Canyon Spectral für einen UVP von 5000 € um die Gunst der Bike-Käufer.
Claro ist, dass aktuell im Markt ein starker Preiskampf stattfindet. Es wird bei der Betrachtung von Bikes oft vergessen: Wer bergab ballern will, muss davor auch den Berg hochkommen. Mit dem Testrevier Finale Ligure ist auch schon klar, welchen Maßstab wir dabei anlegen lassen.
Betrachtet man eine Biketour zeitlich, verbringt man über 70 % der Fahrzeit damit, den Anstieg hochzukommen oder eine ebene Strecke zum Traileinstieg zurückzulegen. Aber jedes Bike aus diesem Test musste es sich gefallen lassen, dass es sowohl bergauf wie auch bergab kritisch betrachtet wurde.
Das neue Orbea Laufey ist die Hoffnung für alle jene, deren Budget deutlich unter der 3000 € Grenze liegt. Durch den fehlenden Dämpfer im Heck, spart man sich nicht nur das Bauteil und damit das Budget für den Dämpfer. Bergauf zieht das Laufey die Konkurrenz ab.
Das Radon Slide AL ist das günstigste Fully in unserem Vergleich und hat uns damit überrascht. Das Radon liefert gemessen an seinem Preis eine gute Leistung ab. Man muss das Tempo und die Fahrweise mit dem Hardtail gegenüber dem Fully deutlich anpassen.
Mit einem Gewicht von 15,6 Kilo ohne Pedale schafft man am Ende des Tages sicher auch den einen oder anderen Trail weniger als mit dem Hardtail. Canyon Spectral CF 8.0 K.I.S. Das Canyon Spectral CF 8 mit KIS System kostet deutlich mehr als das Radon, wiegt aber genauso viel.
Für 6999 € verbaut Liteville nur beste Teile. Das einzige Bike, mit dem weder bergauf noch bergab ein großer Kompromiss eingegangen werden muss, ist tatsächlich das Liteville für 6999 €. Mit dem Radon Slide Trail muss man zwar deutliche Kompromisse eingehen. Es ist schwer, und lange Abfahrten machen dem Dämpfer im Heck zu schaffen.
In dem Fall sind solche Trailhardtails wie das Orbea Laufey oder das Rose Bonero wirklich eine gute Wahl. Wer nur bergab ballern will und dabei seine Kumpels mit den Fullys nicht ziehen lassen will, wird aber mit dem Hardtail auf Dauer nicht glücklich.
Man bekommt in der 5000 € Klasse Premium-Bikes für den Downhill, muss aber bergauf ganz klar zurückstecken. Man bekommt in der 5000 € Klasse Premium-Bikes für den Downhill, muss aber bergauf ganz klar zurückstecken. Ernsthafte Trails lassen sich bereits mit einem Bike ab ca. 2000 € runterballern.
Gleichgesinnte - günstige Alternative zu unseren Test-Bikes
Alternativen im Überblick
- Rockrider Feel 700 LT - Preis 1999 Euro
Federweg 150 / 140 mm // Laufräder 29" // All Mountain
- Cannondale Habit 4 - Preis 2499 Euro
Federweg 140 / 130 mm // Laufräder 29" // Trailbike
- Polygon Siskiu T8 - Preis 2499 Euro
Federweg 150 / 135 mm // Laufräder 29" // All Mountain
- Canyon Spectral 5 - Preis 2199 Euro
Federweg 150 / 150 mm // Laufräder 29" // All Mountain
- Radon Slide Trail 8 - Preis 2199 Euro
Federweg 150 / 140 mm // Laufräder 29"// All Mountain
Mit der Zeit haben sich die Flüsse hier tief durch den Sandstein des Odenwalds gegraben und das perfekte Terrain für Mountainbiker modelliert. Die Trails des sogenannten Eberbacher Bikeländ schlängeln sich links und rechts an den Hängen des Neckars. Insgesamt zwölf speziell angelegte Trails, allesamt von der anspruchsvolleren Sorte, lassen sich zu einer 44 Kilometer langen Tour mit 1800 Höhenmetern verbinden.
Wir haben vier Mountainbikes zwischen 2500 und über 6000 € auf Herz und Nieren geprüft.
BIKE-Bewertung der getesteten All Mountain Bikes
Benotung: Das BIKE-Urteil setzt sich aus den subjektiven Eindrücken der Testfahrer und unseren Labormesswerten zusammen. Das Urteil ist preisunabhängig.
BIKE-Labordaten der getesteten All Mountain Bikes
Rahmensteifigkeit: Seitensteifigkeit in N/mm getrennt für den Hinterbau und das vordere Rahmendreieck inklusive der verbauten Federgabel. Laufradträgheit: Je niedriger der Messwert, desto besser lassen sich die Laufräder beschleunigen. Gewicht: BIKE-Messwerte, Gesamtgewicht mit Pedalen, Laufradgewicht mit Reifen, Kassette und Bremsscheiben.
Tabelle mit den wichtigsten Details zu den E-MTB Hardtails:
| Modell | Preis (Euro) | Motor | Akku (Wh) | Gewicht (kg) |
|---|---|---|---|---|
| Bulls LT CX Evo 29 | 3299 | Bosch CX | 625 | k.A. |
| Canyon Grand Canyon:ON 7 | 3299 | Bosch CX | 750 | 23,6 |
| Centurion Backfire E R750i | 3399 | Bosch CX | 625 | 21,7 |
| Conway Cairon S | 3300 | Bosch CX | 625 | 24,6 |
| Cube Reaction Hybrid One 625 | 2849 | Bosch CX | 625 | 23,4 |
| Ghost E-Teru Y Universal | 3399 | Yamaha | 630 | 25,7 |
| Giant Fathom E+ 2 Pro | 3799 | Yamaha SyncDrive Pro | 625 | 24,1 |
| Haibike Hardnine 6 | 3099 | Yamaha PW-ST | 630 | k.A. |
| KTM Macina Race 572 | 3199 | Bosch CX | 500 | 22,6 |
| Merida eBIG.Nine 400 (EP6) | 3599 | Shimano EP6 | 630 | k.A. |
| Mondraker Thundra | 3699 | Shimano EP6 | 720 | k.A. |
| Radon Jealous Hybrid | 3199 | Bosch CX | 625 | 22,5 |
| Scott Aspect eRide 930 | 3399 | Bosch CX | 625 | 25,9 |
| Specialized Turbo Tero | 2800 | Specialized 2.0E | 530 | 20,1 |
| Trek Marlin+ 8 | 3299 | Bosch Active Line Plus | 400 | 21,3 |
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