Harley-Davidson Bremsenwartung: Ein umfassender Leitfaden

Eine regelmäßige Wartung ist für die Sicherheit und Leistungsfähigkeit Ihrer Harley-Davidson unerlässlich. Dies gilt insbesondere für die Bremsen, die ein entscheidender Bestandteil für Ihre Sicherheit auf der Straße sind.

Wartungsintervalle bei Harley-Davidson

Grundsätzlich sollte Ihre Harley-Davidson mindestens einmal im Jahr zur Inspektion bei einem Harley-Davidson Vertragshändler Ihres Vertrauens vorstellig werden. Dies gilt unabhängig von den gefahrenen Kilometern. Auch für die Garantie ist eine regelmäßige Wartung wichtig. Den vollen Garantieanspruch haben Sie nur dann, wenn die Inspektionen regelmäßig von einem Harley-Davidson Händler nach Herstellervorgaben durchgeführt werden.

Welche Wartungsintervalle gibt es bei Harley-Davidson?

  • 1.600 km oder 1.000 Meilen
  • 8.000 km oder 5.000 Meilen
  • 16.000 km oder 10.000 Meilen
  • 24.000 km oder 15.000 Meilen
  • 32.000 km oder 20.000 Meilen
  • 40.000 km oder 25.000 Meilen
  • 48.000 km oder 30.000 Meilen
  • 56.000 km oder 35.000 Meilen
  • 64.000 km oder 40.000 Meilen
  • usw.

Den ersten Termin in der Werkstatt hat Ihr Bike nach 1.600 KM. Anschließend wird alle 8.000 KM oder im jährlichen Rhythmus die Inspektion durchgeführt.

Was wird bei den einzelnen Wartungen Ihrer Harley-Davidson geprüft?

Der jeweilige Wartungsumfang hängt vom Modell und der Laufleistung ab. Grundsätzlich ist die Erstwartung (1.600 KM) die größte Inspektion, bei welcher nahezu jede Schraube am Motorrad nach den ersten gefahrenen Kilometern auf der Straße geprüft wird und alle Flüssigkeiten gewechselt werden. Im Jahresturnus wird dann zwischen der “großen” und der “kleinen” Wartung unterschieden. Bei der Wartung werden die Öle inkl. des Filters sowie ggf. Luftfilter und Zündkerzen gewechselt und alle entscheidenden Bauteile wie beispielsweise die Bremsen überprüft.

Der Bremsflüssigkeitswechsel ist unabhängig von den gefahrenen Kilometern alle zwei Jahre fällig.

Bremsflüssigkeitswechsel

Normale Bremsflüssigkeit (z. B. Dot 4 oder Dot 5.1) sollte im allgemeinen alle 2 Jahre getauscht werden. Wird die Bremsflüssigkeit gewechselt, dann sollte sie auch im gesamten System (!) getauscht werden.

Einige wichtige Punkte zum Bremsflüssigkeitswechsel:

  • Es geht behelfsmässig - und umständlich - auch ohne (die Möglichkeit wurde hier schon besprochen):
    1. Bremsflüssigkeit wie herkömmlich wechseln.
    2. Fahren und mehrfach in den Regelbereich bremsen (um die letzte, alte Flüssigkeit aus dem ABS-Block zu bekommen).
    3. Bremsflüssigkeit nochmals wechseln.
  • Bei DOT 5 gibt es kein Wasser.
  • Der Wechselintervall von 24 Monaten bezieht sich nur auf "normale" Bremsflüssigkeit.
  • Eigentlich sollte man den Wassergehalt in der Bremszange messen und nicht im Ausgleichsbehälter, denn dort bewirkt die Bremsflüssigkeit ja nichts.

DOT 5 wurde fürs US-Militär entwickelt, weil man keine festgerosteten Bremskolben nach langer Standzeit mehr haben und ausreichende Dünnflüssigkeit bei -40°C im (russischen?) Winter wollte. Leider ist dieses silikonbasierende Zeug absolutes Gift für jede Fahrzeugfabrik (und -werkstatt), weil schon die geringsten Verschleppungen in die Rohbaufertigung das Lackierergebnis verderben. Auch ist die Kompressibilität von DOT 5 höher als bei DOT 4, was bei ABS Probleme macht. Deshalb hat man DOT 4 bzgl. Tieftemperaturviskosität auf das Niveau von DOT 5 weiterentwickelt und dieser Flüssigkeit den Namen DOT 5.1 gegeben.

Sehr theoretisch könnte Wasser ins Bremssystem eindringen und sich als Wasserblase am tiefsten Punkt (Bremszange) ansammeln. Nur für diesen Fall wäre der Wechsel von DOT 5 zwingend. Erlebt habe ich das noch nicht. Andererseits kann nach jetzt 5 Jahren die Flüssigkeit durch Abrieb verschmutzt sein oder ihre Korrosionsschutzadditive verbraucht haben. Also, ich würde nach 5 Jahren durchaus mal wechseln.

Konsens ist, dass bei Arbeiten an der ABS-Bremsanlage, bei der das Bremssystem NICHT geöffnet wird, kein Besuch bei H-D erforderlich ist. Wie sieht´s mit dem Nachfüllen der Bremsflüssigkeit aus? Sollte ich feststellen, dass das Level im Schauglaus zu niedrig ist, würde ich im Normalfall den Flüssigkeitsbehälter öffnen und geeignete Bremsflüssigkeit nachfüllen.

Wenn ich es richtig im Kopf habe, schreibt H-D den Tausch der Bremsflüssigkeit alle 2 Jahr vor. Dann müßte ich also jede 2. Jahresinspektion entweder bei H-D oder einer Werkstatt machen, die das technische Rüstzeug hat, derlei Arbeiten an ABS-Bremsanlagen durchzuführen.

In dem ABS Modul ist Bremsflüssigkeit drin, die sich nicht im freien Bremskreislauf bewegt sondern nur beim Auslösen des ABS in den Kreislauf kommt?

Bremsbeläge wechseln

Alle 2000km sollte man die Bremsbeläge kontrollieren und gegebenenfalls durch neue Beläge ersetzen. Normalerweise sind die Beläge geschlitzt. Solange man noch einen Schlitz sieht, ist man über der 1.0mm Mindestdicke.

Ich nehme Lucas/TRW Sinter(metall)beläge, die sind preiwert und gut (Testsieger). Die hinteren (SH) sind etwas härter und vermeiden dadurch das vorzeitige blockieren der Hinterbremse. Dazu haben sie eine längere Haltbarkeit. Die vorderen Beläge (SV) sind weicher und bremsen besser.

Vorteile Sintermetall:

  • Die Sinterbeläge bremsen besser, vor allen Dingen wenn sie heiss werden.
  • Zum Beispiel bei Passabfahrten dauert es wesentlich länger, bevor sie ihre Bremswirkung durch Fading verlieren.

Nachteil Sintermetall:

  • Sie sind teurer und neigen zum quietschen.
  • Und sie beanspruchen die Bremsscheibe stärker (einer von beiden muss nachgeben).

Vorteile Organische:

  • Die organischen Beläge sind billiger und bremsen leise.
  • Sie geben ein gutes Bremsgefühl.

Nachteil Organische:

  • Sie verschleissen schneller und kommen schneller in den Bereich des Fadings.

Bremsbeläge wechseln ist nicht schwer. Bei Harleys sind mehrer Typen von Bremssättel eingebaut. Zunächst mal die altbekannten schwarzen mit der Chromniere an der Seite. Die haben 2 Belaghaltestifte. Dann kamen die silbernen Brembo Bremssättel mit dem Chromgitter oben drauf. Bei den Dynas ab 2008 gibt es schwarze Bremssättel mit nur einem Haltestift. Die andere Seite des Bremsbelagens besteht aus einer Nase, die in die passende Aussparung des Bremssattels eingeführt wird.

Grundsätzlich ist die Methode des Bremsbelagwechselns bei allen Modellen gleich.

Harley Davidson Bremsen Wartung

Grundsätzlich gilt, dass Deine Harley-Davidson mindestens einmal im Jahr zur Inspektion beim Harley-Davidson Vertrags-Händler Deines Vertrauens vorstellig werden sollte. Dies gilt unabhängig von den gefahrenen Kilometern. Auch für die Garantie ist eine regelmäßige Wartung wichtig.

Den vollen Garantieanspruch hast Du nur dann, wenn die Inspektionen regelmäßig von einem Harley-Davidson Händler nach Herstellervorgaben durchgeführt wird.

Wartungsintervalle bei Harley-Davidson

Welche Wartungsintervalle gibt es bei Harley-Davidson?

  • 1.600 km oder 1.000 Meilen
  • 8.000 km oder 5.000 Meilen
  • 16.000 km oder 10.000 Meilen
  • 24.000 km oder 15.000 Meilen
  • 32.000 km oder 20.000 Meilen
  • 40.000 km oder 25.000 Meilen
  • 48.000 km oder 30.000 Meilen
  • 56.000 km oder 35.000 Meilen
  • 64.000 km oder 40.000 Meilen
  • usw.

Den ersten Termin in der Werkstatt hat Dein Bike nach 1.600 KM. Anschließend wird alle 8.000 KM oder im jährlichen Rhythmus die Inspektion durchgeführt.

Was wird bei den einzelnen Wartungen Deiner Harley-Davidson geprüft?

Der jeweilige Wartungsumfang hängt vom Modell und der Laufleistung ab.

Grundsätzlich ist die Erstwartung (1.600 KM) die größte Inspektion, bei welcher nahezu jede Schraube am Motorrad nach den ersten gefahrenen Kilometern auf der Straße geprüft wird und alle Flüssigkeiten gewechselt werden. Im Jahresturnus wird dann zwischen der “großen” und der “kleinen” Wartung unterschieden.

Bei der Wartung werden die Öle inkl. des Filters sowie ggf. Luftfilter und Zündkerzen gewechselt und alle entscheidenden Bauteile wie beispielsweise die Bremsen überprüft.

Der Bremsflüssigkeitswechsel ist unabhängig von den gefahrenen Kilometern alle zwei Jahre fällig.

Bremsflüssigkeit wechseln

Normale Bremsflüssigkeit (z. B. Dot 4 oder Dot 5.1) sollte im allgemeinen alle 2 Jahre getauscht werden. Wird die Bremsflüssigkeit gewechselt, dann sollte sie auch im gesamten System (!) getauscht werden.

Sehr theoretisch könnte Wasser ins Bremssystem eindringen und sich als Wasserblase am tiefsten Punkt (Bremszange) ansammeln. Nur für diesen Fall wäre der Wechsel von DOT 5 zwingend. Erlebt habe ich das noch nicht.

Andererseits kann nach jetzt 5 Jahren die Flüssigkeit durch Abrieb verschmutzt sein oder ihre Korrosionsschutzadditive verbraucht haben. Also, ich würde nach 5 Jahren durchaus mal wechseln.

ABS und Bremsflüssigkeitswechsel

In dem ABS Modul ist Bremsflüssigkeit drin, die sich nicht im freien Bremskreislauf bewegt sondern nur beim Auslösen des ABS in den Kreislauf kommt?

Ja, genauso ist es. Sind es jegliche Arbeiten an der Bremsanlage (inklusive normaler Wartung, z.B.

Ich seh das entspannter, wenn nach alter Vätersitte gespült wird kommt auch keine Luft ins System, die Angst ist ja Luft im Modul die nicht über das Entlüften entweicht. Ich kenne das Prozedere aus dem PKW - Bereich. Dort wird bei ABS-Fahrzeugen genauso die Bremsflüssigkeit getauscht, wie bei anderen auch.

Um die Bremsflüssigkeit auch in diesem Regelblock auszutauschen, muss man es Ansteuern. Das geht natürlich mit dem HD Diagnosesystem recht easy, man "könnte" es ggf. überlisten, habe ich in dem Beitrag ja auch geposted....

Konsens ist, dass bei Arbeiten an der ABS-Bremsanlage, bei der das Bremssystem NICHT geöffnet wird, kein Besuch bei H-D erforderlich ist.

Sollte ich feststellen, dass das Level im Schauglaus zu niedrig ist, würde ich im Normalfall den Flüssigkeitsbehälter öffnen und geeignete Bremsflüssigkeit nachfüllen.

Wenn ich es richtig im Kopf habe, schreibt H-D den Tausch der Bremsflüssigkeit alle 2 Jahr vor. Dann müßte ich also jede 2. Jahresinspektion entweder bei H-D oder einer Werkstatt machen, die das technische Rüstzeug hat, derlei Arbeiten an ABS-Bremsanlagen durchzuführen.

DOT 4 vs DOT 5 Bremsflüssigkeit

Es gibt immer wieder Benutzer, die das aggressive DOT4 durch das DOT5 Silikonöl ersetzen wollen, wie es bis 2006 in Harleys verbaut wurde. Da die Bestellnummern der Bremsteile sich zwischen 2005 und 2007 nicht geändert hat ist davon auszugehen, dass die verwendeten Dichtungen beide Flüssigkeiten vertragen.

Wenn man also das DOT4 durch DOT5.1 ersetzen kann, dann sollte das auch mit DOT5 gehen. Voraussetzung ist, das man das System durchspült, so das möglichst keine Reste des alten DOT4 übrigbleiben.

Bei Fahrzeugen mit ABS würde ich diesen Tausch auf gar keinen Fall machen.

Bremsbeläge wechseln

Alle 2000km sollte man die Bremsbeläge kontrollieren und gegebenenfalls durch neue Beläge ersetzen. Normalerweise sind die Beläge geschlitzt. Solange man noch einen Schlitz sieht, ist man über der 1.0mm Mindestdicke.

Typen von Bremsbelägen

Ich nehme Lucas/TRW Sinter(metall)beläge, die sind preiwert und gut (Testsieger). Die hinteren (SH) sind etwas härter und vermeiden dadurch das vorzeitige blockieren der Hinterbremse. Dazu haben sie eine längere Haltbarkeit. Die vorderen Beläge (SV) sind weicher und bremsen besser.

Vorteile Sintermetall: Die Sinterbeläge bremsen besser, vor allen Dingen wenn sie heiss werden. Zum Beispiel bei Passabfahrten dauert es wesentlich länger, bevor sie ihre Bremswirkung durch Fading verlieren.

Nachteil Sintermetall: Sie sind teurer und neigen zum quietschen. Und sie beanspruchen die Bremsscheibe stärker (einer von beiden muss nachgeben).

Vorteile Organische: Die organischen Beläge sind billiger und bremsen leise. Sie geben ein gutes Bremsgefühl.

Nachteil Organische: Sie verschleissen schneller und kommen schneller in den Bereich des Fadings.

Anleitung zum Bremsbelagwechsel

Bremsbeläge wechseln ist nicht schwer. Bei Harleys sind mehrer Typen von Bremssättel eingebaut. Zunächst mal die altbekannten schwarzen mit der Chromniere an der Seite. Die haben 2 Belaghaltestifte. Dann kamen die silbernen Brembo Bremssättel mit dem Chromgitter oben drauf. Bei den Dynas ab 2008 gibt es schwarze Bremssättel mit nur einem Haltestift.

Grundsätzlich ist die Methode des Bremsbelagwechselns bei allen Modellen gleich. Ich beschreibe im Folgenden die Version mit 2 Belagstiften. Bei den Belägen mit nur einem Belagstift wird die gegenüberliegende Nase sorgfältig in den Bremssattel eingeführt. Man muss darauf achten, dass während der Installation diese Nase nicht wieder rausrutscht.

  1. Beim Vorderrad muss man zuerst den Bremssattel abschrauben (10mm 12-kant Schlüssel). Achtung: Man muss darauf achten, dass man NICHT die Haltebolzen des Bremssattels löst, sonst fällt die Bremse auseinander.
  2. Bei den neueren Brembo Bremssätteln (die mit dem silbernen Gitter oben drauf) wird der Belagstift mit einem 5mm Inbusschlüssel gelockert. Dieser ist mit einem Drahtclip gesichert, den man nach oben rausziehen muss.
  3. Nun kann der Bremssattel von der Scheibe gezogen werden.
  4. Dann muss man darauf achten, dass man die alten Beläge mit einem Schraubenzieher oder einem schmalen Schlüssel ganz auseinander drückt, damit die Kolben wieder komplett zurückfahren. Und zwar gleichmässig auf allen Seiten. Sonst bekommt man die neuen Beläge nicht eingebaut. ACHTUNG: Man darf die Bremskolben niemals direkt mit einem harten Werkzeug (Zange, Schraubenzieher etc) zurückdrücken. Deshalb werden die Kolben auch über die eingebauten Beläge zurückgedrückt.
  5. Dann die Stifte, welche die Beläge halten, entgültig rausschrauben und die alte Bremsbeläge rausnehmen. Man sollte sich merken, wie die Bremsbeläge ursprünglich montiert waren. Es gibt Beläge mit einer Nocke (2) und mit zwei Nocken (1). Zudem ist eine Seite des Belages immer gerundet(3).
  6. Der komplette Bremssattel mit Bremsenreiniger satt eingesprüht und mit einer alten Zahnbürste gereinigt. Danach mit einem Tuch trockenwischen. Die Kupferpaste ist in den letzten Jahren eher unbeliebt geworden (elektrolytische Korrosion), und wird zunehmend durch Keramikpaste ersetzt.
  7. Auch die Feder oben im Sattel, welche die Bremsbeläge etwas auf Spannung hält, bekommt ganz wenig Paste ab. Harley liefert bei den Brembo Bremsbelägen ein spezielles "Rückseiten-Abschmierset" mit. Das Problem der quietschenden Bremsbeläge hat ein Ende gefunden. Von Lucas gibt es eine Antiquietsch-Folie, die auf die Rückseite der Bremsbeläge geklebt wird. Sie ist selbstklebend und man muss nach dem befestigen nur die Überstände mit einem Teppichmesser abschneiden. Ich habe diese Folie auf mehreren Bikes montiert und die Bremsbeläge haben nie wieder einen Laut von sich gegeben. Man bekommt sie zum Beispiel bei Louis. Vier Folien (ausreichend für 2 Beläge) kosten da 6,99 Euronen.
  8. Jetzt werden die neuen Bremsbeläge genauso eingesetzt wie die alten und die Bremsstifte reingeschraubt. Die neuen Bremsbeläge drückt man vorsichtig auseinander, und der fertig montierte Bremssattel wird wieder auf die Scheibe geschoben. Es ist wesentlich, dass die Bremssättel mit den korrekten Drehmomentwerten festgezogen werden.
  9. Zum Schluss wird die Bremse ein paarmal betätigt, damit sich wieder Druck aufbaut. Eine Probefahrt zeigt dann, ob die Bremsen wieder einwandfrei funktionieren. Der Bremspunkt muss knackig und ohne schwammiges Gefühl sein.

Hört sich das alles kompliziert an? Ist es nicht. Wenn man die alten Bremsbeläge zurückdrückt kann es sein, dass ein wenig Bremsflüssigkeit aus dem Behälter austritt. Diese greift den Lack an.

Wenn man einen guten Bremskolbenrücksteller hat, kann man auch ein übriges tun und die Seitenflächen der Druckkolben reinigen. Dazu bedient man (leicht) die Bremse, während die alten Bremsbeläge noch drin sind. Dadurch fahren die Kolben noch ein Stück raus.

Es lohnt sich, zusammen mit dem Belagwechsel auch gleich die Bremsflüssigkeit zu wechseln. Kostet nicht viel, und bringt Sicherheit.

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