Harley Davidson Club Neuenstadt

Der Harley Davidson Club Neuenstadt ist ein fester Bestandteil der lokalen Gemeinschaft und bekannt für seine Leidenschaft für Harley-Davidson Motorräder und seine vielfältigen Aktivitäten.

Geschichte des Harley-Davidson Riders Club

Die Geschichte der Harley-Davidson Clubs in Deutschland begann im Jahr 1973 mit der Gründung des »Harley-Davidson Riders Club Köln« in Köln.

Norbert Natusch von den H-D Riders Köln initiierte eine bundesweite Vereinigung von Harley-Fahrern, nachdem er über die Zeitschrift »Das Motorrad« dazu aufgerufen hatte.

Auf diesen Aufruf hin meldeten sich 51 Harleyfahrer.

Am 11. wurde von Norbert und anderen H-D Freunden eine Versammlung organisiert.

Die Teilnehmer dieser Versammlung beschlossen die Clubgründung und es wurde eine Club-Satzung formuliert.

Der Club wurde 1978 in 8 Regionen (nach dem alten Postleitzahlensystem) unterteilt.

Jeder dieser Regionen steht ein Regionalleiter als Bindeglied zwischen Vorstand und Mitgliedern vor.

Die Mitgliederzahl von anfangs 51 Personen wuchs kontinuierlich auf 300 Mitgliedschaften bis 1987.

Danach stieg sie sprunghaft bis heute auf über 600 Harleyfreunde an.

Trotz der hohen Mitgliederzahl sind wir ein lockeres Grüppchen.

Aktivitäten des Clubs

Ein Highlight im Veranstaltungskalender ist der Motorman Run, der bereits zum 9. Mal stattfand.

Die Teilnehmer kämpfen sich dabei bei Sommerwetter über und durch verschiedene Hindernisse und messen sich im direkten Vergleich.

Besonderer Dank gilt den Sponsoren Fa. Carl, Fa. Engelhardt, Stage X, Torben Kupfer und der Fa., die diese großartige Unterstützung leisten, um den Gedanken des Motorman Run umzusetzen und zu optimieren.

Motorman Run

Der Motorman Run in Neuenstadt erfreut sich großer Beliebtheit.

Die Teilnehmer des Motorman Run kämpfen sich am 13. Stau beim Hindernisrennen.

Auch wenn manche Läufer die Pause schätzen, waren Wartezeiten von 10 bis 15 Minuten vor einer Pyramide letztes Jahr zu lang, sagt Stefan Rüdele vom TSV Neuenstadt, der die Veranstaltung zum 14. Mal organisiert.

Das habe auch mit einer verkürzten Strecke zu tun gehabt.

1500 Läufer haben sich bereits für den Motorman Run in Neuenstadt angemeldet.

Von der kürzeren Distanz hatte sich der TSV Neuenstadt mehr Teilnehmer für die Doppelrunde erhofft.

500 von mehr als 2000 Teilnehmern haben diese 2024 absolviert.

Dieses Jahr findet der Lauf am 13. September statt.

Bisher haben sich laut Rüdele 1500 Läufer angemeldet.

„Das Ziel ist mindestens 2000. Mit denen planen wir, die brauchen wir auch“, sagt der TSV-Geschäftsstellenleiter.

Maximal möglich seien 2500 Teilnehmer.

Neu ist, dass der Voba Run und der Motorman Run gleich viel kosten.

„Der Aufwand ist für uns nicht größer, wenn jemand die Runde zweimal läuft.“

Außerdem könne es ein neuer Anreiz sein, die lange Strecke zu versuchen.

Dieses Jahr ist die einfache Strecke (Voba Run) neun Kilometer lang, vergangenes Jahr waren es acht.

„So ist es wieder entzerrter“, sagt Rüdele.

Und der Durchlauf bei den Hindernissen flüssiger.

Der Streckenverlauf wird dieses Jahr etwas anders sein.

Er führt nicht mehr nach Kochertürn und Bürg.

„Wir bleiben auf der Kocherwiese, auf der BAG-Seite, und werden mehr Schleifen einbauen.“

Auch am Helmbundkirchle am Sportzentrum werde es zusätzliche Schleifen geben.

„So erhoffen wir uns, dass alles zentraler ist für die Zuschauer und die Stimmung geballter ist.“

Die Wege seien für die Anfeuernden kürzer.

Außerdem sei die Organisation einfacher, wenn die Läufer nicht den Weg nach Bürg und Kochertürn machten.

Auf der Strecke will der TSV wieder rund 40 Hindernisse anbieten.

„Wir müssen noch Details abstimmen, aber es sind auf jeden Fall auch wieder neue Sachen dabei.“

Zum Beispiel eine Ninja-Wand, die derzeit gebaut wird.

Dabei handelt es sich um eine Rampe, die hochgelaufen werden muss.

Auch eine Pyramide soll es wieder geben, aber größer, sodass mehr Personen gleichzeitig darüber klettern können.

Erstmal müsse aber die Strecke fix sein, dann gehe es in die Detailplanung der Hindernisse.

„Ideen gibt es immer viele, auch von Sponsoren“, erzählt Stefan Rüdele.

Ob sie umsetzbar sind, hänge vom Geld und von der Manpower ab.

Und natürlich von der Sicherheit.

Die steht für den TSV Neuenstadt an oberster Stelle.

Deshalb wird auch ein Hindernis dieses Jahr entschärft.

Bei der „Wolke 7“ auf dem Marktplatz springen die Teilnehmer bisher aus rund fünf Metern Höhe auf ein Sprungkissen.

Die Absprunghöhe wird diesmal reduziert.

„Es hat immer wieder kleinere Verletzungen gegeben“, begründet Stefan Rüdele die Entscheidung.

Und das, obwohl die Menschen am Hindernis zweimal eingewiesen wurden.

Das Catering muss der TSV dieses Jahr nicht mehr zusätzlich stemmen, ist Rüdele froh.

„Das macht wieder der Harley Davidson Club. Die wissen, wie alles läuft.“

2024 hatte es terminliche Überschneidungen gegeben, sodass der TSV sich zusammen mit anderen Vereinen um die Verpflegung gekümmert hatte.

Wasserknappheit ist beim Motorman Run seit Jahren ein Thema.

Kann man Wasser aus Brettach oder Kocher nehmen, um Matschgruben anzulegen?

Kann die Brettach ein natürliches Wasserhindernis sein?

„Dazu sind wir mit den Behörden in Kontakt“, sagt Stefan Rüdele.

Clubheim-Suche

Der Harley-Davidson-Club Neuenstadt verliert zum Ende des Jahres leider sein Clubheim in Cleversulzbach wegen Eigenbedarf.

Nun suchen wir ab sofort eine neue Bleibe in Neuenstadt oder einem der Stadtteile.

Wir treffen uns jeden Mittwoc, in den Sommermonaten nach einer kleinen Ausfahrt und wenn es nicht regnet.

Ein paarmal im Jahr treffen wir uns zusätzlich zu Sitzungen und Clubversammlungen.

Die Räumlichkeiten sollten Platz für rund 25 Persone, sowie entsprechende sanitäre Einrichtungen bieten.

Eine kleine Küche wäre wünschenswert.

Kann aber auch von uns eingebracht werden.

Wir können auch kleinere Renovierungen machen.

Weitere Informationen bekommen Sie unter 0151/14183966.

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