Hamburg wurde an einem Wochenende von rund 20.000 Harley-Fans auf ihren schweren Maschinen erobert. Sie kamen am Freitag zu einem dreitägigen Treffen in die Hansestadt. Neben den röhrenden Maschinen bot das weltweit einzige innerstädtische Event dieser Art ein umfangreiches Programm mit Live-Rock Musik, Stuntshows und Wettbewerben.
Ein besonderer Programmpunkt am Samstag war die "Ride In Show" in der City. Für die Show verwandelte sich die Hamburger Innenstadt in einen regelrechten Laufsteg für Harleys. Die auf Hochglanz polierten Maschinen wurden in sieben Kategorien aufgestellt und bewertet. In Lederkluft und Rauschebart standen die Rocker neben ihren "Babies".
"Harley Fahren ist wie eine Sucht. Wenn man einmal damit angefangen hat, kann man das nicht stoppen," sagte ein Harley Fahrer aus Celle. Bis Sonntag gab es auch im Hamburger Freihafen und an der Glacis-Chaussee entlang des Heiligengeistfeldes ein rockiges Programm rund um das Kultmotorrad. Auf einer Bühne im Hafen sorgten Rockbands und Strip-Shows bis in den späten Abend für die richtige Stimmung bei den Bikern - ein buntes Völkchen zwischen 30 und 60 Jahren.
Bei den "Demo Rides" konnte man eine kostenlose Probefahrt machen. Den krönenden Abschluss sollte eine Harley Davidson-Parade am Sonntag bilden. Viele tausend Harley Fahrer sollten um 12 Uhr starten und in einem dröhnenden Konvoi durch die Stadt fahren.
Zwei Harley-Fans der großen Hamburger Biker-Party mussten ohne ihre schweren Maschinen zurück fahren. In der Nacht zu Sonnabend wurden vor der Jugendherberge Stintfang über dem Hamburger Hafen zwei Harley Davidsons gestohlen, teilte die Polizei mit. Als die 40 und 48 Jahre alten Besitzer am Morgen losbrausen wollten, waren ihre Maschinen verschwunden.
Der WCV-Ausflug nach Hamburg
Der WCV-Ausflug 2017 ging diesmal in den Norden nach Hamburg und damit sich die lange Anreise lohnt, wollte man 3 Tage bleiben, von Freitag den 23. Juni bis Sonntag den 25. Juni 2017. Früh um 7:00 Uhr startete der Bus mit 40 teilweise noch etwas müden WCV-Leuten, die aber spätestens gegen 10:00 Uhr alle munter waren, denn da wurde an einer Raststätte das traditionelle zünftig deftige Frühstücksbuffet aufgebaut.
Aber auch während der Fahrt musste man nicht darben. Am frühen Nachmittag bezog man das Quartier, das Intercityhotel am Dammtor in Hamburg. Kurz frisch machen und schon ging es auf Entdeckungstour, zu Fuß durch das Schanzenviertel, vorbei am Millerntor-Stadion(1. FC St. Statt eines Mittagessens kaufte man sich schnell ein Fischbrötchen.
Der Samstag Vormittag war für eine Hafenrundfahrt eingeplant. Während der Hafenrundfahrt konnte man ein AIDA-Schiff hautnah erleben (AIDAprima: Passagiere 3250; Baukosten: 645 Mio. Für den Nachmittag konnte man sich im Vorfeld des Ausflugs aus einem reichhaltigen Angebot etwas auswählen, Elbphilharmonie, Miniatur Wunderland, Besuch eines Musicals, Hamburg Dungeon oder auch Hamburg auf eigene Faust entdecken. Für den Abend trafen sich alle wieder vor der Davidwache auf St. Pauli. Der Spaziergang durch die Vergnügungsmeile war nicht immer ein Vergnügen.
Kein Besuch in Hamburg ohne den Fischmarkt hieß die Devise für den Sonntag. Gleich nach dem Frühstück (7:00 Uhr) checkten wir im Hotel aus und verstauten schon mal die Koffer im Bus. Der Bus konnte uns allerdings nicht zum Fischmarkt fahren, da wegen des an diesem Wochenende stattfindenden Harley Davidson Treffs und einem Stadtmarathon die Innenstadt gesperrt war. Am Sonntag früh wurde der Fischmarkt besucht, zwar nicht ganz stilecht, denn man geht ja dorthin, nachdem man die Nacht komplett durchgefeiert hat. Wir aber haben einfach etwas früher unsere Hotelbetten verlassen. Bevor es mit dem Bus wieder Richtung Heimat ging, statteten einige noch schnell der Mini-Kneipe „Zum Schellfischposten“ einen Besuch ab.
Ruckzuck war der Vormittag vorbei und der Bus wartete schon, um die Heimreise anzutreten. Unterwegs wurde nochmals eine zünftige Vesperpause eingelegt, denn es war noch genügend Wurst, Käse etc. vorhanden.
Während die einen Hamburg erkundeten, waren andere noch mit der Kampagne beschäftigt: Die Campagne ist mittlerweile leider vorbei, doch für die Tänzerinnen und Tänzer des WCV ist die Saison damit noch nicht beendet. Am 04.03.17, gerade mal drei Tage nach Aschermittwoch, ging es los. Die Wächtersbacher Juniorengarde und die Große Garde „Joy Motion“ gingen am Garde- und Schautanzturnier der SKG Mittelgründau 1920 e. V. Für die Mädels der Juniorengarde war dies ihr erstes Turnier. Dabei wurden sie gleich ins kalte Wasser geworfen und gingen als jüngstes von sechs Teams der Kategorie „Gardetanz Teens“ (12 - 15 Jahre) an den Start. Bewertet wurden dabei Choreographie und Ausführung. Der Tanz und seine Darbietung überzeugten die Jury und die Mädels freuen sich über einen großartigen dritten Platz in ihrem ersten Turnier.
Im Anschluss daran fand die Kategorie „Schautanz Erwachsene“ (ab 16 Jahre) statt. Hier tanzte die Große Garde des WCV „Joy Motion“ mit ihrem aktuellen Schautanz „Notre Tanz - Quasimodos närrische Lovestory“ um den Sieg. In der Kategorie starteten vier Schautanzgruppen aus dem Umkreis. Die Themen der Schautänze waren bunt gemischt. In Anschluss an Quasimodo und seine Freunde tanzte sich die Gruppe „Pure Energy“ aus Oberndorf durch fünf Musicals der letzten fünfzig Jahre. Die dritte Schautanzgruppe „Lumigaya“ der SKG Mittelgründau betraten viele Köchinnen die Bühne, welche bewiesen: „Liebe geht durch den Magen“. Die Kategorie wurde abgeschlossen von der Gruppe „Explosions“ des Carnevalvereins „Die Schlüsselrappler“ die sich tänzerisch aus einem „Spanish Horror Hostel“ befreite. Die nächsten Turniere folgen am 18.
Unser Motto für 2017 steht ganz im Zeichen von Walt Disney. Mit einem tollen Titelbild und einer unglauben Vielfalt an Möglichkeiten zu diesem Thema, können wir es jetzt schon kaum erwarten, dass der 11.11. kommt.
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