Das günstigste Harley-Davidson Modell: Ein Überblick

Harley-Davidson hat die neuen Modelle für 2025 vorgestellt. Neben den legendären Motorrädern gibt es ein spannendes neues Feature: das Harley-Davidson Factory Custom Paint & Graphics-Programm, mit dem du dein Bike direkt ab Werk individuell gestalten kannst.

Die Harley-Davidson Modellfamilien 2025

Harley-Davidson bietet für das Jahr 2025 verschiedene Modellfamilien an, die jeweils unterschiedliche Fahrerlebnisse und Schwerpunkte setzen:

  • Grand American Touring: Meistere lange Strecken souverän und mit Stil. Entdecke die große weite Welt und die absolute Freiheit auf Bikes, wie sie nur Harley-Davidson bauen kann. Die Modelle Street Glide, Road Glide und Road King Special bieten dir 2025 noch mehr Komfort, Performance und modernste Technologie. Ob kurze Ausflüge oder lange Abenteuer - diese Bikes sind dein perfekter Begleiter.
  • Trikes: Fahre mit Sicherheit, Komfort und aufsehenerregendem Custom-Style auf drei Rädern. Mit den Freewheeler und der Tri Glide Ultra erlebst du auch 2025 das typische Harley-Davidson-Feeling - jetzt mit extra Stabilität. Ideal für alle, die lieber auf drei Räder setzen.
  • Cruiser: Authentische Tradition sorgt in Kombination mit moderner Technologie für Power, Style und pure Fahrfreude, ob in der Stadt oder auf der Landstraße.
  • Adventure Touring: Wenn aus geplanten Touren Umwege werden und einfach alles als Straße durchgeht.
  • Sport: Eine Modellfamilie, die von der ehrwürdigen Sportster® begründet wurde. Motorräder mit ikonischem Design und authentischem Sound.

Factory Custom Paint & Graphics

Mit dem neuen Lackierungsprogramm kannst du dein Motorrad mit exklusiven Designs personalisieren - direkt ab Werk.

Harley-Davidson Sprint: Das erschwingliche Modell für 2026

Harley-Davidson bringt 2026 mit dem Sprint sein bisher günstigstes Motorrad heraus. Die Zielgruppe sollen vor allem junge Fahrer sein.

Der Motorradhersteller Harley-Davidson will mit dem Modell Sprint ein kleines Motorrad auf den Markt bringen, das besonders junge Fahrer ansprechen soll, berichtet das "Milwaukee Journal Sentinel".

"Wir glauben, dass dieses Produkt so konstruiert ist, dass es profitabel sein wird", sagte Jochen Zeitz, Präsident und CEO von Harley-Davidson.

Details zum Sprint-Modell

Das Sprint-Modell befindet sich seit 2021 in der Entwicklung. Aktuellen Informationen zufolge soll es rund 6000 US-Dollar (etwa 5175 Euro) kosten und damit das günstigste Fahrzeug im gesamten Harley-Sortiment werden. Derzeit ist die Nightster mit einem Preis von rund 15.000 Euro das preislich niedrigste Harley-Modell in Deutschland.

Mit dem Sprint will Harley laut dem "Milwaukee Journal Sentinel" gezielt junge Käufer gewinnen - in der Hoffnung, dass sie später zu teureren Maschinen greifen. Harley hatte in der Vergangenheit Probleme, kleinere Modelle gewinnbringend zu verkaufen.

Bislang gibt es keine offiziellen technischen Details zum Sprint. Wie die Online-Plattform "electricarworld.com" jedoch vermutet, könnte das Fahrzeug mit einem kleinen Motor zwischen 250 und 400 Kubikzentimetern ausgestattet sein.

Das Design könnte vermutlich retro-modern werden, mit einem einfachen, handlichen Rahmen und einem klaren Fokus auf Fahrspaß im Alltag statt auf lange Autobahnfahrten.

Die offizielle Vorstellung für Händler ist erst für den Herbst dieses Jahres geplant. Der Verkaufsstart in den USA soll 2026 erfolgen. Der Hersteller bestätigte zudem, dass das Modell auch in Europa und Asien erhältlich sein wird.

Harley-Davidson Sportster Iron 883 und Street 750 im Vergleich

Die Harley-Davidson Street 750 gilt als zarteste Versuchung, seit es Harley gibt. Doch ist die Neue, die in Indien produziert wird, wirklich noch eine echte Harley? Ein Vergleich mit der Harley-Davidson Sportster Iron 883.

An der Harley-Davidson Street 750, so heißt es, sei kaum ein Teil verbaut, das mit den anderen Baureihen kompatibel ist: den erfolgreichen Sportster-, den Dyna-, V-Rod-, Touring- oder Softail-Modellen. Gefühlt sind diese Bikes bereits seit kurz nach dem Aussterben der Dinosaurier am Markt und erfreuen sich steigender Beliebtheit. Ersatzteilversorgung gesichert. Nun geht es um zusätzliche Lagerhaltung und Investitionen.

Warum die Maschine so aussieht, wie sie aussieht, ist schnell erklärt: Harley-Davidson will den Fan-Kreis erweitern, die Harley-Davidson Street 750 soll europäische Neukunden im Alter zwischen 18 und 30 Jahren begeistern. Vor allem aber möchte die Company vom Boom in den asiatischen Wachstumsmärkten profitieren. Deshalb hat Harley-Davidson ein Werk in Indien errichtet, in dem die Modelle Street 500 (kommt nicht nach Europa) und Street 750 komplett gebaut werden.

Der Preis ist noch nicht festgelegt, wird sich aber um die 8000 Euro bewegen, lässt der Importeur verlauten. Und ergänzt: ABS wird es für die Harley-Davidson Street 750 erst ab 2016 geben. Leider steht sie neben einer Harley-Davidson Sportster Iron 883, dem recht erfolgreichen Einstiegsmodell der Company. Mit 9495 Euro inklusive ABS ist die Iron Harleys günstigstes und zugleich auch ein ungemein cooles Modell.

Technische Daten im Überblick

Hier ist eine vergleichende Tabelle der technischen Daten zwischen der Harley-Davidson Sportster Iron 883 und der Street 750:

Merkmal Harley-Davidson Sportster Iron 883 Harley-Davidson Street 750
Motor Bauart Zweizylinder-Viertakt-45-Grad-V-Motor Zweizylinder-Viertakt-60-Grad-V-Motor
Hubraum 883 cm³ 749 cm³
Leistung 39,0 kW (53 PS) bei 5750/min 42,0 kW (57 PS) bei 8000/min
Drehmoment 70 Nm bei 3750/min 60 Nm bei 4000/min
Federweg vorne/hinten 92/41 mm 140/90 mm
Sitzhöhe 750 mm 720 mm
Gewicht vollgetankt 258 kg 231 kg
Tankinhalt/Reserve 12,5 Liter 13,1 Liter
Preis (ca.) 8995 Euro 8000 Euro

Im direkten Vergleich beider Motoren agiert der 750er wesentlich lebendiger, tatendurstiger, läuft zudem geschmeidiger und vibriert viel weniger. Die Abstimmung ist allerdings noch etwas verbesserungswürdig. Gerade beim Mitschwimmen im Stadtverkehr überrascht die Harley-Davidson Street 750 mit leichtem Konstantfahrruckeln. Der in der Harley-Davidson Sportster Iron 883 werkelnde, beinahe schon anachronistische 45-Grad-V2 mit seinen vier unten liegenden Nockenwellen, Stößelstangen und Kipphebeln läuft hingegen mechanisch lauter und geht phlegmatischer ans Werk, doch er hängt perfekt am Gas.

Harley-Davidson will den Fan-Kreis erweitern, die Street 750 soll europäische Neukunden im Alter zwischen 18 und 30 Jahren begeistern.

Sicherlich fährt auch das Auge mit, aber diese Dinge sind subjektiv. Ganz objektiv betrachtet, lenkt sich die Harley-Davidson Street 750 wesentlich leichter und spielerischer als ihre Schwester und ist handlicher. Auffällig ist allerdings ein leichtes Rühren um den Lenkkopf, nur eine hauchzarte Irritation, die durch ein zu straff angezogenes Lenkkopflager herbeigeführt werden könnte. Oder aber durch die Geometrie in Verbindung mit dem zierlichen 15-Zoll-Vorderrad. Es ist nicht bedrohlich, nie gefährlich. Aber spürbar.

Fahrwerksseitig liegt die Harley Davidson Sportster Iron 883 eine Nuance satter auf der Straße, wirkt homogener abgestimmt.

So ist in puncto Bremsleistung bei der Harley-Davidson Street 750 noch viel Luft nach oben: Ihre Vorderradbremse wirkt stumpf, verlangt nach viel Handkraft und hat keinen klaren Druckpunkt. Die Wirkung der Hinterradbremse ist okay. Mehr aber auch nicht.

Das Gegenteil ist bei der Harley-Davidson Sportster Iron 883 der Fall. Hier stimmt alles. Die Verzögerung ist mit beiden Bremsen sehr gut und der Druckpunkt klar definiert.

Letzten Endes könnte einem Erfolg hierzulande jedoch die Preispolitik im Weg stehen. Denn wenn beide Maschinen im Showroom nebeneinanderstehen, muss die Preisdifferenz größer sein als nur rund 1000 Euro.

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