Das Harley-Davidson Batterieladegerät im Test: So halten Sie Ihre Batterie fit

Es wird den Meisten von uns schon passiert sein: Irgendwann im Herbst hast du deine Harley-Davidson in der Garage abgestellt, schön winterfest gemacht und denkst, alles ist gut.

Warum ein Batterieladegerät für Ihre Harley-Davidson wichtig ist

Was jetzt passieren kann? Entweder die Alarmanlage hat die Batterie mit der Zeit entladen, oder deine Batterie ist mit der Kälte nicht klargekommen. Sie kann mitunter an Altersschwäche leiden, oder ist einfach kaputt. Gründe für das Versagen könnten noch weitere vorliegen, irgendwann sind sie einfach durch.

Es kommt natürlich immer auf die Gegebenheiten an, einige der folgenden Tipps, sind generell durchaus nützlich.

Einfach nur die Sicherung entfernen - Dann ist allerdings die Alarmanlage nicht mehr aktiv.

Wenn man sich bei den Kumpels umhört, wird einem nach meinen Erfahrungen meistens eine Original Harley-Davidson AGM Batterie empfohlen, sie besitzt eine hohe Startleistung und genug Power, um den V2 wieder zum Leben zu erwecken.

Wenn es um eine alternative Batterie aus dem Zubehör geht, verwenden einige die von Yuasa, oder die East Penn Batterien.

Das richtige Ladegerät für Ihre Harley-Davidson

Wenn du ein gutes Ladegerät für deine Harley suchst, reicht durchaus das kleine und sehr bewährte 1 Ampere Ladegerät. Preislich liegt es bei ca. 84,-€, zeitweise ist es allerdings schwer erhältlich.

Du kannst mit der Ladeerhaltungsfunktion nicht nur dafür sorgen, das die Starter Batterie sich über die Winterzeit nicht entlädt, sondern zusätzlich die Lebensdauer deiner Batterie durchaus um Jahre verlängern.

Das können andere Ladegeräte sicherlich genauso, aber wie ich es gerade bei der Pan America festgestellt habe, liegt dort zwar der Stecker, um das Ladegerät komfortabel anzuschließen, aber das geht wohl nur mit den Ladegeräten von Harley-Davidson.

Das hängt mit dem Can-Bus zusammen, der erkennt, was für ein Gerät an dem sogenannten SAE-Stecker angeschlossen ist. Über diesen Stecker kann man der Batterie keinen Strom zuführen, außer, man hat ein kompatibles Gerät.

Die Alternative ist eigentlich nur, ein separates Kabel bis zur Batterie neu zu verlegen.

Ich für meinen Teil habe jetzt das richtige H-D Ladegerät, was ich allerdings derzeit an meinem EVO hängen habe, damit ich mir zukünftig keinen Kopf machen muss, wenn ich eine Harley-Davidson mit neuerem Baujahr an das Ladegerät hängen möchte.

Immerhin gewährt Harley-Davidson sogar 5 Jahre Garantie auf das 1-Amp Batterie Ladegerät.

Mit 2 Ampere abgesicherte Polklemmen auf SAE-Stecker, die Gesamtlänge ist ca.

1 Ampere Harley-Davidson Batterieladegerät auf SAE-Stecker, die Gesamtlänge ist ca.

Die Modi des Harley-Davidson 1 Ampere Batterie Ladegeräts

Das Harley-Davidson 1 Ampere Batterie Ladegerät, hat sechs (6) Modi: Standby, 12 V, 12 V AGM, 12 V LITHIUM, 6 V und Force.

Einige Lademodi müssen drei (3) bis fünf (5) Sekunden lang gedrückt gehalten werden, um den Modus zu aktivieren.

Diese Gedrückt hatten* Modi sind erweiterte Lademodi, die vor der Auswahl ihre volle Aufmerksamkeit erfordern. Es ist wichtig, die Unterschiede und Zwecke von jedem Lademodus zu verstehen. Frage stets beim Hersteller der Batterie nach, um den richtigen Lademodus für die konkrete Batterie, die verbaut ist zu bestätigen.

Die verschiedenen Modi im Detail

Standby: Im Standby- Modus lädt das Ladegerät nicht und versorgt die Batterie mit keinerlei Strom. Die Energiesparfunktion ist in diesem Modus aktiviert, wodurch nur eine minimale Leistung vom Netzanschluss bezogen wird. CanBus ist aktiviert. Im Standby-Modus leuchtet die orangefarbene LED. - Kein Strom.

12V: Zum Laden von Nass-, Gel-, EFB-, MF- und Kalziumbatterien mit 12 Volt Spannung. Ist dies ausgewählt, leuchtet die 12 V weiße LED. - 14.5 V I1 A| Batterien bis zu 30 Ah.

12V AGM: Zum Laden von 12-V-AGM-Batterien. Ist dies ausgewählt, leuchtet die 12-V-AGM weiße LED. - 14,8 | 1 A | Batterien bis zu 30 Ah.

12V Lithium: Zum Aufladen von 12-Volt-Lithium-lonen-Batterien, einschließlich Lithiurn-Eisenphosphat. Ist dies ausgewählt, leuchtet die 12-V-Lithium blaueLED. Nur zur Verwendung bei Batterien mit Batteriemanagementsystemen (BMS). - 14,6 V | 1 A / Batterién bis zu 30 Ah.

6V / Gedrückthalten 3 Sekunden: Zum Laden von Nass-, Gel-, EFB-, MF- und Kalziumbatterien mit 6 Volt Spannung. Ist dies ausgewählt, leuchtet die 6 V weiße LED. - 7.25 VI 1 A | Batterien bis zu 30 Ah

Force-Modus (Zwangsladung) Gedrückt halten (5 Sekunden): Zum Aufladen von Batterien mit einer niedrigeren Voltzahl als 1 V. Fünf (5) Sekunden lang gedrückt hatten, um den Force- Modus zu akivieren. Dann wird der ausgewählte Lademodus fünf (S) Minuten lang im Force-Modus betrieben, bevor er wieder zum Standard- Laden im ausgewahiten Modus wechsell.

Es gibt von Harley-Davidson noch weitere Ladegeräte, wer etwas mehr Stromstärke benötigt, kann auf das Gerät mit 5 Ampere zurückgreifen. Unter normalen Umständen benötigt eine intakte Batterie mit einem entsprechenden Batterlieladegerät ca.

Eine Harley-Davidson Starterbatterie sollte über ausreichend Startstrom verfügen. Die Harley-Davidson Motoren sind in der Regel sehr Hubraumstark, der besonders im kalten Zustand viel Kraft fordert.

In Batterien finden elektrochemische Prozesse statt. Elektrolyte transportieren die elektrische Ladung. Eine AGM Batterie bindet die Elektrolyte in ein Glasfaservlies. Mit einer der wichtigsten Punkte ist, das sie nicht so anfällig für Vibrationen ist, wo sonst bei herkömmlichen Batterien, mit dem Älterwerden schnell ein Kurzschluss entstehen kann. Bei guter Pflege, ist es keine Seltenheit, wenn Batterien länger als fünf Jahre halten. Eine der größten Gefahren für eine Batterie ist, wenn sie Tiefentladen wird.

Alternativen und Tipps

Was tun, wenn man keinen 220 Volt Anschluss in der Nähe hat? Es gibt beispielsweise von Optimate ein Batterie Ladegerät, dass hat einen DC-DC Anschluss.

Wer mit einem modernen Ladegerät über den Winter die Spannung aufrechterhält, sorgt nicht nur für einen problemlosen Start, wenn es losgehen soll, sondern senkt auch die Ersatzteilkosten. Denn gepflegte Batterien halten schlicht länger als häufig tiefentladene und gestresste Leidensgenossen.

MOTORRAD hat zusammen mit der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) ganze 15 Batterieladegeräte getestet, die sich besonders gut für Motorradbatterien eignen.

15 Motorrad-Batterieladegeräte im Test

Moderne Motorrad-Starterbatterien brauchen moderne Ladetechnik: 15 Batterieladegeräte im Vergleichstest.

Zu Batterieladegeräten, die sich besonders gut für Motorradbatterien eignen, gehört vor allem die Eigenschaft, sich mit der Leistung an Batterien mit weniger Amperestunden (Ah) als beim Auto üblich anpassen zu können, um das Laden der Akkus so schonend wie möglich zu gestalten.

Rund 20 Einzelbeurteilungen in sechs großen Kapiteln haben die Testkandidaten zu durchlaufen. Die GTÜ-Ingenieure unterziehen die Batterielader dabei aufwendigen elektrischen und qualitativen Prüfungen. Außerdem erfolgen eine Sichtprüfung, die Bewertung der Bedienung und des Funktionsumfangs sowie eine Preis-Leistungs-Beurteilung. Zusammen ergibt sich daraus der umfassende Leistungsvergleich.

Das wichtigste Einzelkriterium betrifft dabei die Qualität des Lade- und Ladeerhaltungsverfahrens der Geräte. Dabei geht es unter anderem darum, die Akkus behutsam bis zur Ladeschlussspannung aufzuladen, eine Nachladephase einzuleiten und dann in einen Erhaltungsmodus zu wechseln, welcher die Batterie stets bei optimaler Leistungsfähigkeit hält. Techniker sprechen in diesem Zusammenhang vom IUoU-Ladeverfahren. In dieser Kategorie holen nur die Geräte der Hersteller CTEK und Dino die maximale Punktzahl.

Nur die als sehr gut und gut bewerteten Batterielader von CTEK, Gys, Bosch und Dino beherrschen daneben auch die Anpassung der Ladekennlinie an gängige Akkutypen wie Nass-, Gel- und AGM-Batterien in Perfektion und eignen sich obendrein mit ihrer wahlweise erhöhten Ladespannung von 14,7 Volt zur vollständigen Aufladung von AGM-Akkus.

Noch einen Schritt weiter gehen CTEK und Dino mit der speziellen Regenerierungsfunktion, mit welcher bereits angeschlagene Batterien unter Umständen zu einem zweiten Leben verholfen werden kann. Dabei wird über eine zeitlich limitierte Spannungserhöhung auf maximal 15,8 Volt die Batterie kurzfristig zum Gasen gebracht. Auf diese Weise kann eine mögliche Säureschichtung aufgebrochen und dadurch die Kapazität der Batterie wieder erhöht werden.

Die Anpassung der Ladeleistung an unterschiedliche Akkugrößen und somit auch die unbedingte Eignung für Motorradbatterien stellen hingegen alle getesteten Lader unter Beweis.

Fast alle Testgeräte sind in der Lage, selbst auf bis zu drei Volt tiefentladene Batterien wieder mit neuem Saft zu versorgen. Nur bei hi-Q, der Eigenmarke von Polo, und dem Ladegerät Dino liegen diese Grenzen mit 4,5 bzw. sechs Volt etwas höher.

Als letzte Prüfung unterwerfen die GTÜ-Ingenieure alle Kandidaten einem potenziell zerstörerischen Falltest aus einem Meter Höhe auf knallharten Betonboden. Nur wenn keine Beschädigungen auftreten und das Gerät anschließend noch uneingeschränkt funktioniert, gibt es hier volle Punktzahl. Immerhin acht Geräte haben diese Härteprüfung ohne jegliche Einschränkungen überstanden. Nur zwei Akku-Lader, nämlich AEG und Shido, waren danach gar nicht mehr zu gebrauchen. Aber wer wirft schon freiwillig elektronisches Gerät auf harten Beton? Nun ja, die Tester von MOTORRAD und GTÜ haben es im Dienste der Qualitätssicherung getan. Und so ein Malheur kann ja durchaus mal in der eigenen Werkstatt passieren.

Die Platzierungen der Batterieladgeräte im Test

Hier ist eine Übersicht der Top-Platzierten im Test:

  • Platz 1: CTEK CT5 Powersport
  • Platz 2: Gys Gysflash 6.12
  • Platz 3: Bosch C3 6V/12V
  • Platz 4: Pro Charger 4000 (Louis)
  • Platz 5: Kooroom TKB7 6V/12V (Polo)

So wurde getestet

Drei Partner, ein Test: MOTORRAD und die Sachverständigenorganisation GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) sorgten dafür, dass sich die Elektronik-Profis vom Kraftfahrtechnischen Prüf- und Ingenieurzentrum FAKT im bayerischen Heimertingen intensiv um die im freien Handel erworbenen Ladegeräte kümmerten.

Die in fünf Obergruppen aufgeteilten Prüfkriterien (Sichtprüfung, Bedienung, Funktionsumfang, elektrische Prüfungen, Qualitätsprüfung) wurden um ein Preis-Leistungs-Kapitel ergänzt, in dem die in den Leistungskriterien erzielten Punkte ins Verhältnis zum Kaufpreis gesetzt wurden, was den Testkandidaten wiederum mehr oder weniger Zusatzpunkte bescherte.

Bei den genannten Kaufpreisen handelt es sich nicht um die unverbindlichen Preisempfehlungen, sondern um die tatsächlich gezahlten Kaufpreise, die erfahrungsgemäß - speziell bei Internet-Angeboten - deutlich von den UVPs abweichen können.

Weitere Tipps und Tricks

Hier sind einige zusätzliche Tipps und Tricks, um Ihre Harley-Davidson Batterie optimal zu pflegen:

  • SAE Stecker: Viele Harley-Davidson Modelle verfügen über einen SAE-Stecker, der den Anschluss eines Ladegeräts erleichtert.
  • Bordsteckdose: Der Vorteil ist, man kann die Dose für vieles verwenden!
  • Batterie ausbauen: Einige Fahrer bauen die Batterie zum Überwintern aus und lagern sie im Keller.
  • Erhaltungsladung: Die Erhaltungsladung ist eine gute Möglichkeit, die Batterie über den Winter fit zu halten.
  • Regelmäßiges Laden: Wenn Sie nicht regelmäßig fahren, sollten Sie die Batterie alle 2-4 Wochen aufladen.

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