Harley-Davidson Lederjacken für Herren in XL: Ein Test

Die Lederjacke ist mehr als nur ein Kleidungsstück; sie ist ein Statement. Ursprünglich von Soldaten und Piloten getragen, wurde sie in den 50er Jahren zum Symbol für Revolte und Freiheit, besonders durch Rocker und Rock ’n’ Roller. Klar, die Lederjacke ist ein Statement. Ein sicheres noch dazu - zumindest, wenn sie als Schutzkleidung für Motorradfahrer gelten darf. Sie verschafft einem das gute Gefühl, bestmöglich vor Verletzungen durch Abrieb und Aufprall geschützt zu sein.

Harley-Davidson Lederjacken: Mehr als nur ein Kleidungsstück

Harley-Davidson-Motorradjacken bieten jede Menge praktische Features und authentischen American Style. Viele dieser Harley-Davidson Lederjacken verfügen auch über reflektierende Applikationen und CE-zertifizierte Protektoren an Ellbogen sowie Schultern und eine Tasche für einen optional erhältlichen Rückenprotektor. Ob auf dem Motorrad oder anderweitig unterwegs - mit den Harley-Davidson Jacken bist du immer perfekt gerüstet! Sie bieten dir stets perfekten Schutz und haben dabei die Coolness in jeder Faser.

Materialien und Verarbeitung

Ob nun aus Baumwolle, Polyester, Fleece oder einem anderen Material gefertigt - die Verarbeitung unserer Produkte ist stets auf höchstem Niveau erfolgt. Wir wollen, dass du lange Zeit Freude an deiner neuen Harley Jacke hast. Damit diese dir auch richtig gut gefällt, helfen wir dir auch bei der Auswahl. Fällt eine Jacke zudem einmal von Herstellerseite aus deutlich schmaler aus, geben wir dir auch in der Produktbeschreibung direkt entsprechende Hinweise. Für die optimale Größenanpassung verfügen unsere Jacken auch über entsprechende Laschen oder Reißverschlüsse. Ist das einmal geklärt, musst du dich nur noch für ein Design entscheiden. Wir bieten dir dezente Modelle an, aber auch auffällig verzierte Stücke. Mit gestickten Grafiken und Schriftzügen, Patches und Lederapplikationen oder verschiedenen Druckgrafiken ist die Auswahl sowohl für Frauen, als auch Männer riesig!

Sommerkollektion von Harley-Davidson

Im Juni, wenn die Sonne senkrecht über dem Wendekreis steht und die Tage am längsten sind, beginnt der Sommer. Und so sehr Motorradfans diese Jahreszeit auch lieben, so sehr leiden sie, wenn der Schweiß in Bächen unterm Helm hervorrinnt. Um dem Hitzekollaps unter Kunststoff und Leder zu entgehen, empfehlen sich Touren am frühen Morgen, kurze Etappen, häufige Pausen und ... trinken, trinken, trinken. Wer auch an heißen Tagen sicher unterwegs sein will, sollte zudem auf die richtige Kleidung setzen. So cool Shorts, Harley Shirt und Braincap aussehen mögen, so rasch stoßen sie im Fall von unfreiwilligem Asphaltkontakt an ihre Grenzen. Echte Motorradkleidung hitzetaugliche Handschuhe, sommergerechte Helme sowie luftige Jacken und Hosen, der neuesten CE entsprechend in Sturzzonen verstärkt und aus abriebfesten Material gefertigt können das wesentlich besser. Harley-Davidson bietet gerade jetzt jede Menge davon an. Und mit Sommerkleidung dieser Marke muss keiner Angst haben, auf dem Bike mit einer professionellen Abfallentsorgungskraft verwechselt zu werden.

Zu den Sommerjacken gehören das neue Cruiser Perforated Leather Jacket für Gentlemen (Best.-Nr.: 97183-17EM, UVP: ab 479 Euro) und das Epic Perforated Leather Jacket für Ladies (Best.-Nr.: 97184-17EW, UVP: ab 429 Euro). Beide Jacken bestehen aus robustem Büffelleder und verfügen nicht nur über perforierte Panels, die im Sommer eine angenehme Luftzirkulation sicherstellen, sondern auch über Sicherheitsfeatures, die für ein beruhigendes Gefühl sorgen: CE-geprüfte Protektoren schützen Schultern und Ellbogen, die Rückentasche nimmt einen optional erhältlichen Rückenprotektor auf. Alle Oberflächen und Nähte bieten maximalen Schutz vor Abrieb und Rissen und der Look ist mit gestickten und gedruckten Graphics Harley-Davidson pur.

Textiljacken als Alternative

Nicht immer sind Lederjacke und Jeans die beste Wahl, wenn es auf große Tour geht. Trifft man auf unterschiedliche Wetter- und Temperaturbedingungen, fährt es sich mit einer anpassbaren Außenhaut deutlich komfortabler. Unser Testfeld bietet zu diesem Zweck jeweils ein wärmendes Innenfutter und eine wasserdichte Membran. So ausgestattet sind Textiljacken unerschrockene Reisebegleiter bei allen Wetterlagen.

Motorrad Textiljacken - Drei Schichten Schutz

Grundsätzlich ist eine Textiljacke in drei Schichten aufgebaut: Der äußeren Schicht, zumeist aus widerstandsfähigem Cordura, folgt eine wind- und wasserundurchlässige Membran. Hier unterscheidet man Z-Liner und ein 2- oder 3-Lagen-Laminat. Ein Z-Liner, in der Regel eine einzippbare Membranjacke, ist etwas kostengünstiger in der Produktion. Der Nachteil: Die Außenjacke saugt sich bei Regen voll, wird nass und schwer. Bei den Membranen unterscheidet man porige und rein physikalische. Porige Membrane wie etwa Gore-Tex basieren auf einer Teflonschicht, die so lange gezogen wird, bis eine mikrofeine Porung entsteht, durch die nur noch Wasserdampf entweichen kann, die ansonsten aber wind- und wasserdicht ist. Anders funktionieren zum Beispiel SympaTex-Membrane. Das sind Stoffe, die so fein gewebt sind, dass sie zwar Wasser abhalten, Wasserdampf aber durchlassen. Egal ob mit oder ohne Porung, zum Abtransport des Wasserdampfes nach außen ist ein Temperaturgefälle hin zur Außentemperatur nötig. Als Faustregel geht man hier von etwa 15 Grad aus, bei der eine Klimamembran am besten funktioniert.

Textiljacken im Test: Fazit zu verschiedenen Modellen

  • Alpinestars Andes 3 Drystar: In Sachen Funktionalität und Verarbeitung top, mit nachgebesserten Details und funktionalen Außentaschen.
  • Bores Emilio: Komplexe, hochfunktionale Jacke mit separater Membran und Innenfutter, die den Einsatzbereich erweitern.
  • Dainese Carve Master 2 Gore-Tex Jacket: Herausragend in Verarbeitung, Haptik und Passform, mit abnehmbarem Thermokragen und 3-Lagen-Laminat.
  • Difi Ontario Aerotex: Bequeme, voll funktionale und sehr gut ausgestattete Textiljacke.
  • Furygan Thruxton: Punktet mit gut getroffener Passform, stylischem Druckknopfdesign und einer gelungenen Innenjacke.
  • Harley-Davidson FXRG Riding Jacket: Sommerliche Tourenjacke im kürzeren Blouson-Stil mit interessantem Materialmix.
  • Icon Stormhawk WP Jacket: Komplett mit guten D30-Protektoren ausgestattet, eine solide Regenjacke.
  • IXS Tour LT Montevideo: Zeigt sich als ernstzunehmende Tourenjacke, wirkt aber funktional leicht überladen.
  • Modeka Viper LT: Gut verarbeitete, im Tragegefühl aber etwas dünne und einfache Einsteigerjacke.
  • Rukka Armarone: Unaufgeregter Tourklassiker, funktional und wertig mit kompletter Protektorenausstattung.
  • Scott Voyager Dryo: Klare, bequeme und funktionale Jacke, eine Empfehlung.
  • Vanucci HiRider III: Das haptisch tolle Tactel-Cordura passt sehr gut zur integrierten Membran, man fühlt sich sofort wohl.

Die richtige Wahl treffen

Die Auswahl der richtigen Motorradjacke ist entscheidend für jeden Biker. Sie bietet nicht nur den nötigen Schutz sondern auch Komfort und Stil. Ob ich mich für Leder oder Textil entscheide hängt von meinen persönlichen Vorlieben und dem Einsatzgebiet ab. Schließlich ist es eine Investition in meine Sicherheit und Fahrfreude.

Tipps zur Lederjackenpflege

Um Deiner Lederjacke ein möglichst langes Leben zu schenken, ist die Pflege der Jacke nicht unerheblich. Nach dem Kauf empfiehlt es sich grundsätzlich ein Lederschutzmittel aufzutragen, um die Jacke vor äußeren Umständen besser zu schützen. Mit der Zeit verliert jede Lederjacke Fett und Feuchtigkeit, deshalb macht es Sinn in regelmäßigen Abständen etwas Lederpflegemittel aufzutragen und der Lederjacke etwas von den verlorenen Stoffen zurückzugeben. Für die Reinigung der Lederjacke empfehlen wir einen entsprechenden Lederreiniger sowie einen sanften Reinigunsschwamm.

Passform und Funktion

Gerade bei Motorrad-Lederjacken solltest du auf eine gute Passform achten. Denn nur wenn die Jacke gut sitzt, sitzen auch die Protektoren an der vorgesehenen Stelle. Wenn die Jacke zu klein oder zu groß ausfällt, kann beispielsweise der Rückenprotektor verrutschen oder nicht an der richtigen Stelle sitzen. Dadurch entfällt der ideale Schutz. Abgesehen davon solltest Du Dir vorher über die Art des Leders und die generell von Dir gewünschten Funktion der Lederjacke im Klaren sein.

Lederarten und ihre Eigenschaften

  • Büffelleder: Grobporiger, anfälliger für Verfärbungen.
  • Rindsleder: Der absolute Klassiker und am häufigsten verwendete Lederart für Jacken.
  • Ziegenleder: Wird oft für Damenlederjacken verwendet, da das Leder sehr dünn und leicht ist.

Leder- vs. Textiljacken

Wir werden oft gefragt, welche Jacke sich zum Motorradfahren besser eignet - die Lederjacke oder lieber eine Textiljacke und/oder Funktionsjacke? Wie so oft lässt sich das natürlich nicht pauschal beantworten und kommt extrem auf die gewünschte Funktion und vorherrschenden Bedingungen an. Gehen wir zunächst auf die Vor- und Nachteile von Lederjacken ein.

Vor- und Nachteile von Lederjacken

  • Vorteile: Hohe Abriebfestigkeit, enge Passform für besseren Schutz, klassischer Stil.
  • Nachteile: Höheres Gewicht, höherer Pflegeaufwand, bei Regen im Nachteil.

Vor- und Nachteile von Textiljacken

  • Vorteile: Leichter, weiter geschnitten, alltagstauglicher, wasserabweisend oder wasserdicht.

Harley-Davidson Lederjacken im Wandel der Zeit

Harley-Davidson kann auf eine über 115 jährige Geschichte zurückblicken und beschäftigt sich bereits seit 1912 mit Bekleidung für den Motorradfahrer. Da machen die Lederjacken natürlich keine Ausnahme. Die erste Harley-Davidson Lederjacke wurde im Jahr 1920 vorgestellt und war, was den Funktionsumfang angeht, natürlich noch entsprechend einfach gehalten. 1954 präsentierte Harley dann Leather Jackets, die zu einer absoluten Legende wurden und auch spätere Generationen noch in ihren Bann ziehen sollten. Hier sind bereits einige Reißverschlüsse und Taschen dem Funktionsumfang hinzugefügt worden. Im Laufe der Zeit entwickelte Harley-Davidson seine Lederjacke immer weiter und durchdachte Funktionen und praktische Erweiterungen lassen bei modernen Lederjacken wenig Wünsche offen. Vier bis fünf Außentaschen finden sich heutzutage an jeder Lederjacke. Dazu kommen in der Regel ein bis zwei Innentaschen. Protektorentaschen an Ellbogen, Schultern und Rücken sind bei den Fahrerjacken Standard. Zusätzliche Reißverschlüsse im Achselbereich, der Brust, dem Rücken und den Seiten sorgen für zusätzliche Frischluft und stellen gerade an heißen Tagen ein ausgeklügeltes Belüftungssystem zur Verfügung. Einige Lederjacken Modelle aus unserem Sortiment sind mit dem patentierten Triple Vent System ausgestattet. Für eine optimale Regulierung der Temperatur durch Belüftung. Durch herausnehmbare Innenjacken lässt sich die Jacke zusätzlich an das vorherrschende Klima anpassen. Zum Beispiel ist eine Lederjacke mit einer Fleece Innenjacke Winddicht. Je zwei zusätzliche Riemen und Reißverschlüsse sorgen zum Beispiel bei der Miss Enthusiast Lederjacke für Einstellungsmöglichkeiten im Taillen- und im unteren Rückenbereich.

Die Zukunft der Harley-Davidson Lederjacke

Sicher wird Harley-Davidson auch in Zukunft weiter an der perfekten Lederjacke arbeiten. Die Entwicklung geht in die Richtung, dass die Lederjacke auch als Freizeitjacke getragen werden kann. So werden die Protektoren schon jetzt immer leichter, dünner und leistungsfähiger.

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