Vor einigen Jahren erhielt ich von meiner Frau eine Harley Jacke als Geschenk. Meine Jacke war eher großzügig geschnitten und laut der Verkäuferin im Wiener HD Store handelte es sich um eine "amerikanische" Ausführung, obwohl auf dem Etikett "Made in China" stand. Ich erfuhr, dass die neuen Lieferungen direkt aus Italien kommen und sich der Bezugsweg geändert hat. Beim Anprobieren des Sortiments musste ich mindestens eine Größe "plus" nehmen, je nach Material.
Die Größenfrage: Probieren geht über Studieren
Ich habe kürzlich 2 verschiedene Meshjacken beim Händler anprobiert. Normalerweise trage ich bei Jacken/Westen zwischen M und L, aber bei beiden Jacken aus der Vorsaison zum Kracherpreis waren beide Jacken selbst in L nicht mehr als eine S. Geht gar nicht in meinen Augen.
Beim letzten Besuch beim HD-Händler habe ich einige Jacken anprobiert und die Spannweite ging über mind. drei Größen, wobei mir alle jeweils gut gepasst hatten. Ich musste feststellen, dass die Größenangabe eher als Circarichtwert zu begreifen ist. Die Chefin warnte mich vor der ersten Anprobe, dass der Schnitt der "italienischen" HD-Jacken eigentlich eine Zumutung ist. So habe ich das dann auch empfunden: Hab ich "meine Größe" probiert bekam ich nicht mal den Reisverschluss zu, ganz zu schweigen, dass die Jacken viel zu kurz geschnitten sind. Als Motorradjacken absolut ungeeignet. Einziger Lichtblick: Lt. Chefin sollen (offensichtlich auf Grund vieler Beschwerden) die Mitte März ankommenden neuen Kollektionen wieder einen "normalen" Schnitt haben.
Viele der neueren Lederjacken sind ziemlich figurbetont geschnitten, daher sollte man nicht zunehmen, sonst hat man ein Problem. Ich persönlich trage Lederjacken lieber figurbetont, da sich das Leder mit der Zeit dehnt und perfekt sitzt. Wenn ich bei eBay Bilder von gebrauchten HD Jacken sehe, wo sich der Besitzer in der Jacke ablichten lässt, um zu präsentieren, wie schön die Gr. doch sitzt, dann fällt mir oftmals nix mehr ein. Min. 2 Nr. zu groß das Teil . Die Hände sind kaum noch zu sehen , weil die Ärmel viel zu lang sind , und vom Schnitt her würde noch eine 2. Person mit in die Jacke passen . Unfassbar , wie man sich damit wohl fühlen kann .
Also ohne Anprobe würde ich mir keine HD Jacke mehr kaufen.
Qualität und Verarbeitung
Die Qualität war ok (Reißverschluß auf der falschen Seite - zwar ärgerlich weil man den Eindruck hat es ist 2. aaaaber, die fiel 2 Nummern größer aus. Ich zum Schneider meines Vertrauens und für 25 € ändern lassen (Ich hatte das was gut bei dem) regulär meinte er, Lederjacken in der Form ändern, ab ca.
"Premium" fand ich die angebotene Ware eher nicht.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Wichtig beim Kauf Ihrer neuen Jacke ist zuerst einmal, wie Ihr Vorhaben aussieht. Soll Ihre neue Jacke Ihr Begleiter durch den Alltag über kürzere Strecken sein oder soll sie doch eher für längere Touren ausgelegt sein? Soll sie Dich gegen die Widrigkeiten eines kalten diesigen Novembertages schützen oder doch eher gegen die Hitze im Hochsommer? Ganz wichtig ist neben Faktoren wie Atmungsaktivität und Wetterfestigkeit auch der Schutz, der von Deiner Jacke ausgeht.
Wichtig ist es auch, die Passform zu beachten. Nur wenn die Jacke Dir optimal passt, können die Protektoren ihren vollen Schutz entfalten. Der klassische Biker Style wird erst mit einer Harley-Davidson Lederjacke komplett. Vor allem die Langlebigkeit ist eines der Argumente für eine Harley-Davidson Lederjacke. Diese zeichnen sich in ihrer hohen Qualität vor allem durch ihre Abriebfestigkeit aus. Außerdem setzt sich an unseren Lederjacken Schmutz kaum fest und lässt sich einfach entfernen, weswegen Du sie nicht so oft wie andere Jacken waschen beziehungsweise säubern musst. Verantwortlich dafür ist das Material. Ein weiterer Faktor, der für eine Lederjacke spricht, ist der Sicherheitsaspekt.
Neben dem Stil und der Passform spielen auch die Art des Leders und die gewünschte Funktion eine Rolle. Büffelleder ist grobporiger und anfälliger für Verfärbungen, während Rindsleder der absolute Klassiker ist. Ziegenleder wird oft für Damenlederjacken verwendet, da es sehr dünn und leicht ist.
Textil- vs. Lederjacken: Eine Abwägung
Wir werden oft gefragt, welche Jacke sich zum Motorradfahren besser eignet - die Lederjacke oder lieber eine Textiljacke und/oder Funktionsjacke? Wie so oft lässt sich das natürlich nicht pauschal beantworten und kommt extrem auf die gewünschte Funktion und vorherrschenden Bedingungen an.
Lederjacken haben in der Regel eine deutlich höhere Abriebfestigkeit als vergleichbare Textilbekleidung. Auch liegen Lederjacken oft enger an, wodurch die Protektoren tendenziell besser an der dafür vorgesehenen Position verbleiben. Hinzu kommt, dass eine Lederjacke einfach zur klassischen Kluft eines Harley-Davidson Fahrers gehört. Den Stil bekommt man mit einer Textiljacke einfach nicht hin. Die Nachteile von Lederjacken sind das höhere Gewicht der Jacke sowie der höhere Pflegeaufwand im Vergleich zu den Textiljacken. Lederjacken sind im Gegensatz zu Textiljacken auch bei Regen eher im Nachteil, da Textiljacken öfter mit abweisenden Funktionen ausgestattet sind.
Textiljacken sind leichter und oft weiter geschnitten. Dadurch lassen sie sich auch abseits der Straße für einen kleinen Gang eher gebrauchen als die schweren Lederjacken. Sie verfügen regelmäßig auch über eine wasserabweisende oder wasserdichte Funktion. Textiljacken sind also etwas alltagstauglicher als Lederjacken, was auch durch das geringere Gewicht bedingt ist.
Es kommt bei der Wahl zwischen Textil- oder Lederjacke also wieder auf die jeweilige Situation an. Oft hat der Biker oder die Bikerin beides im Schrank und wählt dann je nach geplanter Fahrt die entsprechende Jacke aus. Für kurze Fahrten zur Arbeit oder kurze Ausfahrten zum Kaffee kann die Textiljacke ein guter Begleiter sein.
Harley-Davidson Lederjacken: Eine Tradition
Harley-Davidson kann auf eine über 115 jährige Geschichte zurückblicken und beschäftigt sich bereits seit 1912 mit Bekleidung für den Motorradfahrer. Da machen die Lederjacken natürlich keine Ausnahme. Die erste Harley-Davidson Lederjacke wurde im Jahr 1920 vorgestellt und war, was den Funktionsumfang angeht, natürlich noch entsprechend einfach gehalten. 1954 präsentierte Harley dann Leather Jackets, die zu einer absoluten Legende wurden und auch spätere Generationen noch in ihren Bann ziehen sollten. Hier sind bereits einige Reißverschlüsse und Taschen dem Funktionsumfang hinzugefügt worden.
Im Laufe der Zeit entwickelte Harley-Davidson seine Lederjacke immer weiter und durchdachte Funktionen und praktische Erweiterungen lassen bei modernen Lederjacken wenig Wünsche offen. Vier bis fünf Außentaschen finden sich heutzutage an jeder Lederjacke. Dazu kommen in der Regel ein bis zwei Innentaschen. Protektorentaschen an Ellbogen, Schultern und Rücken sind bei den Fahrerjacken Standard. Zusätzliche Reißverschlüsse im Achselbereich, der Brust, dem Rücken und den Seiten sorgen für zusätzliche Frischluft und stellen gerade an heißen Tagen ein ausgeklügeltes Belüftungssystem zur Verfügung. Einige Lederjacken Modelle aus unserem Sortiment sind mit dem patentierten Triple Vent System ausgestattet. Für eine optimale Regulierung der Temperatur durch Belüftung.
Tipps zur Pflege Ihrer Lederjacke
Um Ihrer Lederjacke ein möglichst langes Leben zu schenken, ist die Pflege der Jacke nicht unerheblich. Nach dem Kauf empfiehlt es sich grundsätzlich ein Lederschutzmittel aufzutragen, um die Jacke vor äußeren Umständen besser zu schützen. Mit der Zeit verliert jede Lederjacke Fett und Feuchtigkeit, deshalb macht es Sinn in regelmäßigen Abständen etwas Lederpflegemittel aufzutragen und der Lederjacke etwas von den verlorenen Stoffen zurückzugeben. Für die Reinigung der Lederjacke empfehlen wir einen entsprechenden Lederreiniger sowie einen sanften Reinigunsschwamm.
Größenunterschiede und Empfehlungen
Die Grössen sind NIE gleich. Natürlich sind die Grössen genormt, nur bringen es in aller Regel noch nicht mal zwei nur etwa 50 Kilometer auseinanderliegende Produktionsstätten auf die Reihe, die normierten Grössen auch so zu produzieren. Schlimmer wird es naturgemäss länderübergreifend. Will heissen, ein XL-Pulli aus der Türkei ist in aller Regel grösser als ein XL-Pulli aus Italien. In England gibt es Bestrebungen, die Grössen nochmals zu verfeinern, um im Endeffekt weniger Differenz innerhalb gleicher Grössen zu haben (Bsp.
Es gibt durchaus Kleiderhersteller, die machen heute eine Damengrösse 38 ungefähr so gross wie eine 40 vor etwa 10 Jahren. Ich würde niemals ein solches Teil in Übersee bestellen, nur weil ich "hier" eben diese Grösse auch trage.
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Punkte bei der Auswahl einer Harley-Davidson Lederjacke zusammenfasst:
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Größe | Unterschiede je nach Modell und Herstellungsort beachten; Anprobe empfohlen |
| Material | Rindsleder, Büffelleder, Ziegenleder - je nach gewünschter Eigenschaften |
| Funktion | Alltag, Tour, Wetterbedingungen |
| Pflege | Regelmäßige Pflege mit Lederpflegemitteln |
| Sicherheit | Protektoren an Ellbogen, Schultern und Rücken |
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