Harley-Davidson, seit der Gründung im Jahr 1903, blickt auf eine lange Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen zurück. Kein anderer Hersteller bezeichnet seine Modelle neben deren Eigennamen mit so ausufernden Buchstaben- und Zahlenkolonnen wie Harley-Davidson: FLHRSI, FXDWGI, FLHTCUI... Auf den ersten Blick wirkt das schlicht verwirrend, ist es aber nicht wirklich.
Die Amis halten sich an eine historisch gewachsene und baureihenbezogene Systematik. Zahlen stehen stets für Hubraum, wobei 1200 und 883 den Hubraum in Kubikzentimetern angeben. 88 wie beim Twin Cam-Motor und 53 wie im Falle der Sportster Custom 53 geben den Hubraum im amerikanischen Maß, also in Cubic Inches wieder, umgerechnet 1449 und 883 cm3.
Die 22 Modelle, die Harley im Jahr 2004 in fünf Baureihen anbot, besaßen allesamt eine eigene Typbezeichnung, basierend auf dem Kürzel der jeweiligen Modellreihe. XL steht nach dieser Logik immer für eine Sportster. In der Vergangenheit wurde das XL mit weiteren Buchstaben kombiniert, wie etwa CH für Competition hot (heißer Wettbewerb) oder CR für Café Racer.
Heute beschränkt sich das Angebot bei der Sportster auf C- und R-Varianten, wobei C Custom und R anders als in der Kombination CR Roadster meint. Die XL 1200 C beispielsweise ist also eine 1200er-Sportster in Custom-Ausführung.
Luftgekühlte Big-Twin-Motoren tragen das Kürzel F, und zwar seit Jahrzehnten. Steckt der Twin Cam in einem Tourerfahrwerk mit 16-Zoll-Vorderrad, folgt auf das F traditionell ein L. Die Kombination FX ist eine Zusammenziehung von XL und FL. Sie ergibt sich konstruktionsbedingt, denn bei den FX-Modellen entstammen Gabel und Vorderrad der Sportster (XL) und Rahmen, Triebwerk und Hinterrad von den Tourern (FL).
Schließt sich an das FX ein D an, handelt es sich um eine Dyna Glide, folgt jedoch ein ST um eine Softail. Die Dyna Glide (dynamisches Gleiten) verfügt stets über eine Telegabel, zwei stehende Federbeine und eine vibrationsisolierende Motoraufhängung, wohingegen eine Softail auch eine Springergabel haben kann und immer eine starre Motoraufhängung sowie zwei unter dem Triebwerk liegende Federbeine besitzt.
Weil die Federbeine nicht zu sehen sind, wirkt das Rahmenheck (tail), als wäre es starr (hard). Ist es aber nicht, weil gefedert, also soft. Die Softail-Modelle sind in touringorientierte FL- und sportlichere FX-Varianten unterteilt.
- FLST: Version mit breiter FL-Gabel und 16-Zoll-Vorderrad.
- FXST: Version mit schlanker Tele- oder Springergabel und 21-Zoll-Vorderrad.
Die aufgeführten Basisbezeichnungen werden je nach Modellspezifikation um mehrere Buchstaben erweitert.
- B: Bad Boy (böser Junge).
- C: Classic oder Custom.
- F: Fat Boy (fetter Junge).
- G: Glide, WG: Wide Glide (weites Gleiten).
- H: Highway.
- I: Injection (Einspritzung).
- R: Road King (Landstraßenkönig).
- S: Sport, Springer oder Spezial.
- T: Touring.
- U: Ultra.
Bei einer FLHTCUI handelt es sich ergo um einen Tourer (FL) in der Highway-Touring-Variante (HT), ultra-klassisch gestylt (CU: Classic Ultra) mit Einspritzung (I). Weil das trotz aller Stringenz dann doch jemanden unter der Braincap überfordern könnte, darf dieses Motorrad auch unter Electra Glide Ultra Classic laufen.
Streng genommen hat allerdings das Electra in Electra Glide seine Kennzeichnungsfunktion mittlerweile verloren, weil längst alle aktuellen Maschinen aus Milwaukee auf Knopfdruck starten. Nicht ohne Bedeutung steht dagegen Deuce, was im Englischen Teufel oder die Zwei im Glücksspiel heißt. Die Night Train lässt sich, weil ganz in Schwarz gehalten, mit Nachtzug übersetzen, der Zusatz Heritage bei der Softail mit Erbe beziehungsweise Kulturerbe.
In der Dyna Low Rider bezieht sich die Bezeichnung auf die mit nur 640 Millimeter extrem niedrige Sitzhöhe. Ganz aus der Art geschlagen kommt die V-Rod (V vom Motorlayout, Rod von Hot Rod) daher. Ihr Typkürzel VRSC lautet ausgeschrieben V-Twin Racing Street Custom. Es erinnert, laut Harley, an die Herkunft des Motors, der aus der Werksrennmaschine VR 1000 stamme und der nun für jeden Käufer (Customer) zu haben ist. Die VRSC ist bis 2003 als A-Variante (Alpha) angeboten worden, seit 2004 gibt es die VRSCB-Variante (Beta).
Die Harley-Davidson Softail Familie
Motorradfans, die das ästhetische Design von Starrrahmen schätzen, das viele Motorräder bis in die Fünfzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts hinein prägte, aber dennoch nicht auf ein modernes Fahrzeugkonzept und den Komfort eines auch am Heck gefederten Rahmens verzichten wollen, wählen eine Harley-Davidson Softail. Die Modellfamilie ist reich an eleganten Formen und markanten Charakteren: Das Portfolio erstreckt sich vom schlanken Chopper-Style über wuchtigen Cruiser-Look bis zum stilvollen Touren-Design.
Von der Seite betrachtet wirkt eine Softail wie ein Motorrad ohne Hinterradfederung. Tatsächlich jedoch verfügt der Softail Rahmen über ein dem Auge des Betrachters verborgenes Zentralfederbein unter dem Sitz, das modernen Fahrwerkskomfort sicherstellt, der vollkommen auf der Höhe unserer Zeit ist.
Die modellspezifisch 16, 18, 19 oder 21 Zoll großen Vorderräder werden von einer Telegabel geführt, die mit Showa Dual Bending Valve Technologie arbeitet. Ausnahmen bilden die Sport Glide, die Fat Bob Modelle, die FXDR 114 und die neue Low Rider S: Hier kommt jeweils eine Upside-down-Telegabel zum Einsatz.
Die Softail Typen werden vom luftgekühlten Milwaukee-Eight Big Twin angetrieben. Der Hubraum des V2 beträgt je nach Modell 1745 cm3 (107 cui; bis zu 64 kW (87 PS) und bis zu 145 Nm) oder 1868 cm3 (114 cui; bis zu 69 kW (94 PS) und bis zu 160 Nm). Da er starr mit dem Rahmen verbunden ist, kommen zwei Ausgleichswellen zur Dämpfung der Vibrationen zum Einsatz.
Zudem verfügt das Triebwerk über eine Doppelzündung, je vier Ventile pro Zylinder (ohv), einen ölgekühlten Auslassbereich und einen elektronischen Gasgriff (Electronic Throttle Control), der Bowdenzüge überflüssig macht. Eine leichtgängige, mechanisch betätigte Ölbadkupplung stellt den Kraftschluss zum Getriebe her.
Bei der Schaltbox handelt es sich um das Cruise Drive Sechsganggetriebe, das für kraftvollen Durchzug in den unteren Gängen und entspanntes Gleiten bei niedriger Drehzahl im höchsten Gang sorgt. Über einen robusten, kohlefaserverstärkten Sekundärzahnriemen werden die Kräfte auf das je nach Modell 16 oder 18 Zoll große Hinterrad übertragen.
Die Bremsanlagen aller Softail Typen profitieren vom serienmäßigen Antiblockiersystem, das dezent in den Look der Maschinen integriert ist. Serienmäßig kommen zwei Bremsscheiben (Fat Bob Modelle, FXDR 114 und Low Rider S: drei Bremsscheiben) zum Einsatz. Je nach Modell ruhen die Füße des Fahrers auf mittig montierten oder vorverlegten Fußrasten oder auf Trittbrettern.
Serienmäßig verfügt jede Softail über eine Wegfahrsperre, die sich automatisch aktiviert und deaktiviert, wenn sich der Fahrer vom Motorrad entfernt beziehungsweise wenn er sich ihm nähert. Dank des Keyless Ignition Systems genügt ein Druck auf den Starter, um den Motor anzulassen - ein Zündschlüssel ist nicht mehr erforderlich.
Geschichte und Konzept der Softail
Willie G. Davidson, Enkel eines der Firmengründer von Harley-Davidson und von 1963 bis 2012 Chefdesigner des Unternehmens, liebt sogenannte „Hardtails“, klassische, am Heck ungefederte Maschinen der 40er- und 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts. Diese Motorräder und ihre Rahmen mit klaren Proportionen und gerader, zum Heck hin stark abfallender Linienführung bildeten die Basis für den Chopper-Style, bei dem „weniger“ stets „mehr“ war.
Für ein derartiges Custombike brauchte es nicht mehr als einen solchen Starrrahmen mit einem darin eingebetteten V2, eine gereckte Gabel mit schlankem Vorderrad, einen Heckfender dicht über dem fetten Hinterrad und einen tief angeordneten Sitz. „Die Form soll der Funktion folgen, doch beides dient der Emotion“, erläuterte Willie G. gern in diesem Zusammenhang. Doch Fahrkomfort war aufgrund des starr eingebauten Hinterrads von einem solchen Custombike nicht zu erwarten.
Abhilfe versprach eine Idee des Tüftlers und Designers Bill Davis, der Harley-Davidson 1976 ein Fahrwerk im Hardtail-Look mit unter dem Sitz angeordneten Federbeinen präsentierte. Sechs Jahre später griff die Motor Company die inzwischen von Bill weiterentwickelte Idee auf. Mit einer Dreieckschwinge empfand man jetzt gekonnt die Linienführung eines Starrrahmens nach, sorgte aber zugleich mit zwei nunmehr unter dem Motor angebrachten Federbeinen für zeitgemäßen Federungskomfort.
Man schrieb das Jahr 1984, als die erste „Softail“, die FXST, Asphalt unter die Räder nahm. Ihre Modellbezeichnung ist ein Wortspiel, das sich von ihrer speziellen Art der Hinterradführung ableitet, die schon das Urmodell auszeichnete. In dieser ersten Softail debütierte die damals neue, 1340 cm3 große Evolution Motorengeneration. Zu den prägenden Design-Features zählten der klassisch gestylte Benzintank und der „Horseshoe“-Öltank in Hufeisenform - ein Look, den Harley-Davidson bereits in den 1930er-Jahren kreierte.
Die gelungene Synthese aus dem ästhetischen Design vergangener Motorradepochen und dem zeitgemäßen Federungskomfort sowie moderner Technik erwies sich als überaus erfolgreich: Die FXST legte den Grundstein zu einer neuen Harley-Davidson Baureihe. Ihr folgten zahlreiche weitere Softail Modelle, unter ihnen die Heritage Softail, deren nostalgisches Design im Stil der 1949er Hydra Glide seit 1986 für Aufsehen sorgt, die Springer Softail, die 1988 ein Revival der klassischen Springergabel einläutete, und die Fat Boy, die 1991 - ein Jahr nach ihrer Präsentation - ihr Filmdebüt im Blockbuster „Terminator 2“ mit Arnold Schwarzenegger gab.
Im Jahr 2000 erschien die zweite Generation der Softail Baureihe - mit neuem Rahmen, neuem Bremssystem und einem neuen Motor namens Twin Cam 88B mit 1449 cm3. Das starr im Rahmen verschraubte Triebwerk verfügte über zwei Nockenwellen und zwei Ausgleichswellen zur Dämpfung seiner Vibrationen. Sieben Jahre später kam ein größerer Motor in der Baureihe zum Einsatz: der Twin Cam 96B mit 1584 cm3. 2012 hielt der 1690 cm3 große TwinCam 103B mit aktivem Auspuffsystem sowie Cruise Drive Sechsganggetriebe Einzug ins Softail Fahrwerk. 2016 entwickelte der High Output Twin Cam 103B einen noch kraftvolleren Drehmomentverlauf als seine Vorgänger. Und in den 2016 und 2017 angebotenen Typen Softail SlimS und Fat Boy S arbeitete ein abermals größeres Triebwerk: der Twin Cam 110B mit 1801 cm3 Hubraum.
2018 präsentierte Harley-Davidson mit der dritten Generation der Baureihe eine von Grund auf neukonstruierte und um die Mitglieder Sport Glide, Street Bob, Low Rider und Fat Bob erweiterte Modellfamilie. Die neue Softail Generation zeichnet sich durch den kraftvollen Milwaukee-Eight Motor aus, der je nach Modell über 1745 oder 1868 cm3 Hubraum verfügt. Ein vollkommen neukonstruiertes Chassis mit neuen, perfekt auf den Einsatzzweck zugeschnittenen Fahrwerkskomponenten sorgt für ein Plus an Handlichkeit, Fahrstabilität und Komfort. Ferner kommen LED-Scheinwerfer, ein Keyless Ignition System und ein USB-Anschluss zum Laden mobiler Geräte zum Einsatz.
Harley-Davidson Motoren im Überblick
Der berühmte V2 ist über Jahrzehnte das Erkennungszeichen des Harley-Motors. Nach wenigen Jahren als Einzylinder, gibt es schon seit dem Jahr 1909 nur noch diese Zylinderanordnung. Die beiden aktuellen Motoren sind der Milwaukee-Eight in den Softails, Tourern und Trikes und der Revolution Max in den beiden Pan America Modellen.
Revolution Max
Mit diesem Motor schlägt Harley-Davidson ein neues Kapitel der legendären V-Twins auf. Er dient als mittragendes Fahrwerkselement, das einen herkömmlichen Rahmen überflüssig macht. Dadurch wird das Gesamtgewicht der Maschine erheblich reduziert, der Schwerpunkt liegt niedrig und das Handling wird optimiert. All dies zusammen bringt eine hervorragende Beschleunigung aus dem Stand und ordentlich Power bei hohen Drehzahlen.
Milwaukee-Eight
Der Motor löst damit nach fast 20 Jahren den Twin Cam Motor ab, von dem er sich durch seine Vierventiltechnik und besseres Ansprechverhalten aus dem Drehzahlkeller merklich unterscheidet. Die Vierventil-Zylinderköpfe pro Zylinder ermöglichen einen erhöhten Gasdurchsatz von 50% mehr als die vorherigen Zweiventil-Köpfe. In Kombination mit der effizienteren Verbrennung aufgrund der neuen Doppelzündung, erreicht der Milwaukee-Eight bis zu 10% mehr Drehmoment bei 11% weniger Verbrauch.
Mit nur einer kettengetriebenen Nockenwelle fällt der Ventilantrieb des Milwaukee-Eight leichter, leiser und einfacher aus als bei dem Twin Cam Motor. 75% der Schwingungen erster Ordnung werden durch eine stirnradgetriebene interne Ausgleichswelle ausgeglichen und sorgen so für erhöhten Fahrkomfort für Fahrer und Beifahrer. Der klassische Charakter einer sanft schüttelnden Harley V2 bleibt dabei erhalten. Bei hohen Geschwindigkeiten sorgt die Gummilagerung für ein sanftes Schwingungsverhalten. Es sind aktuell Versionen in 107, 114 und 117 Cubic Inch erhältlich.
Der neue Motor unterschreitet die weltweit verschärften Geräuschgrenzwerten, zugleich kommt der satte Auspuffklang besser als je zuvor zur Geltung. Für die typische Zündfolge eines Harley-Davidson Big Twins wurde dem Milwaukee-Eight wieder ein Zylinderwinkel von 45 Grad verpasst und beide Pleuel laufen auf den gleichen Hubzapfen. Das Zusammenspiel sorgt für den berühmten „Potato, Potato“ Sound. Die Leerlaufdrehzahl wurde beim Milwaukee Eight von 1.000 auf 850 U/min abgesenkt, um die Harley im Stand leiser und ruhiger laufen zu lassen.
Weitere Motoren
Der wassergekühlte Revolution Motor hat mit einem klassischen Harley-Davidson Motor, bis auf die langhubige Auslegung und den 45 Grad Zylinderwinkler nicht viel gemein. Der Motor leistet von 117PS mit 1130ccm bis 124 PS mit 1250ccm. Der Motor wurde in Zusammenarbeit mit Porsche auf Basis des Renntriebwerkes der VR1000 entwickelt.
Dieser Motor ist heute die Basis aller Modelle der Sportster-Familie, auch fast alle Buell Modelle werden von leistungsgesteigerten, modellgepflegten Derivaten des Evolution Sportster Motors angetrieben. Der Motor reicht von 883cm³ mit 46 PS bis 1202cm³ mit 67PS. 2007 wird der Keihin-CV Vergaser durch eine elektronische Saugrohreinspritzung ersetzt.
Der 1340ccm Evolution Motor wurde seinem Namen gerecht, denn er war eine wahre Evolution. Der „Evo“ verbraucht deutlich weniger und erzeugt zeitgleich deutlich mehr Drehmoment. On Top dreht er ruhiger und ist dadurch auch langlebiger. Er war der Motor für die damals brandneue Softail, welche heute als Urvater der kompletten Softail-Baurreihe gilt.
Wieder einmal verleiht der Look der Rockerboxen diesem Harley Motor seinen Namen. Die Zylinderkopfabdeckung erinnert an Schaufeln, deswegen auch Shovelhead. Der 1340 ccm 65 PS Motor hat neue Zylinderköpfe mit überarbeiteten Kanälen und kompakten Brennräumen, höher verdichtende Kolben, neue Nockenwelle und einen neuen Vergaser.
Der damals neue kleine, moderne Ironhead Motor mit sportlichem Charakter wird über eine stirnradgetriebene Nockenwelle angetrieben. Die 883cm³ Version mit Grauguss-Zylinder und -Zylinderköpfe gab dem Motor den Namen Ironhead. Der Motor dient als Antrieb der damals neuen Sportster-Baureihe.
Der sportliche Version eines Flathead Motor verfügte über 742cm³ Hubraum und 30PS. 1954 vergrößerte Harley-Davidson den Motor auf 38PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h.
Der Panhead Motor, welcher zu seiner Auslaufzeit 1965 über 60 PS verfügt, zählt als Vorbild der Electra Glide und verfügt zu diesem Zeitpunkt bereits über einen E-Starter. Den Namen hat der Panhead von der unverwechselbaren Kuchenpfannenoptik der Rockerboxen.
Der Knucklehead-Motor wurde von 36-47 produziert und war der erste Harley Motor mit Überkopfventilen und ist nicht zu unrecht der Wohl beliebteste Motor bei Harley Sammlern und auch bei unserem Captain. Der Name erhielt der Knuckelhead von seinen Rockerboxen, die den Knöcheln einer menschlichen Faust ähneln.
Der Flathead wurde im zweiten Weltkrieg in den WLA Maschinen für die US-Army verbaut und machten Harley-Davidson zu diesem Zeitpunkt zum größten Motorradhersteller der Welt. Benannt nach seinen flach gewölbten Zylinderköpfen erschien der erste Flathead Motor 1929. Die Ventile wurden seitlich angeordnet. Der Flathead Motor wird auf bis zu 1340ccm Hubraum und 34 PS optimiert.
Harley-Davidson Modellkategorien 2025
- Grand American Touring: Meistere lange Strecken souverän und mit Stil mit Bikes, wie sie nur Harley-Davidson bauen kann.
- Trikes: Fahre mit Sicherheit, Komfort und aufsehenerregendem Custom-Style auf drei Rädern.
- Cruiser: Authentische Tradition sorgt in Kombination mit moderner Technologie für Power, Style und pure Fahrfreude.
- Adventure Touring: Wenn aus geplanten Touren Umwege werden und einfach alles als Straße durchgeht.
- Sport: Eine Modellfamilie, die von der ehrwürdigen Sportster® begründet wurde. Motorräder mit ikonischem Design und authentischem Sound.
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