Für modebewusste Motorradfahrer, die Wert auf Individualität und Style legen, aber Schutz und Sicherheit auf höchstem Niveau auf keinen Fall missen wollen, wurden die Harley-Davidson und ROKKER Motorradjeans entwickelt und entworfen. Fahren mit Sicherheit und ankommen mit Stil, denn Sicherheit kommt zuerst - aber ohne Kompromisse beim Styling.
Biker sollten bei der Wahl der Motorrad-Jeans darauf achten, dass die Hose über entsprechende Schutzfunktionen im Hüft- und Kniebereich aufweist oder nachträglich mit Protektoren aufgerüstet werden kann. Zudem empfiehlt sich eine Sitzprobe auf dem Motorrad. Hier kann die Lage der Protektoren überprüft werden. Gute Motorrad-Jeans bieten die Möglichkeit, die Höhenposition der Knieprotektoren zu korrigieren. Diese verschieben sich oft in Richtung der Knieinnenseite.
Motorradjeans im Test: Sicherheit versus Komfort
Biker wissen: Es muss nicht immer Leder sein. Zuverlässiger Schutz bei angenehmem Tragekomfort - diesen Spagat schaffen nur wenige Motorrad-Jeans. Dies zeigte der diesjährige ADAC-Test, bei dem Jeanshosen mit hochfesten Faserbestandteilen und Schutzpolstern an Hüfte und Knien auf Herz und Nieren geprüft wurden.
Im Test präsentierte sich die Vanucci-Hose als eher leichte Sicherheitshose mit großer Bewegungsfreiheit und guter Abriebfestigkeit. Die 1958 MotoRoame hingegen erwies sich als Hightech-Hose mit sehr hohem Schutzniveau, musste jedoch Abzüge in puncto Beweglichkeit und Tragekomfort in Kauf nehmen. Am besten gelungen ist die Kombination beider Aspekte den ADAC-Testern zufolge bei der 1958 MotoRoame von Pike Brothers und der Passatempo Jeans von Vanucci.
Insgesamt gingen drei Prüfungskomponenten in die Gesamtwertung ein. Neben dem Schutz vor Verletzungen, der mit den Unterpunkten Abriebfestigkeit (30 Prozent) und Protektoreneigenschaften (20 Prozent) zu 50 Prozent in das Endurteil einging, wurden die Komforteigenschaften der Schutzkleidung mit 40 Prozent und Ausstattung und Verarbeitung mit 10 Prozent berücksichtigt. Dabei zeigte sich, dass Komfort und Sicherheit nur schwer miteinander vereinbar sind.
Allgemein konnten jedoch Schutzhosen mit hohem Aramidanteil bei Abriebtests bessere Ergebnisse erzielen als Hosen aus anderen Gewebearten. Letztere wiesen nach Abwurftests deutlich größere Löcher an den Reibstellen auf. Nur wenige Unterschiede zeigten sich hingegen bei der Verarbeitung der Hosen. Die in den verschiedensten Ländern der Welt gefertigten Produkte konnten durchweg mit einer guten Verarbeitung punkten.
Textilhosen im Vergleich
Textiljacken sind Allroundtalente und durch den guten Wetterschutz zumindest auf größeren Touren die bessere Wahl. Trifft man auf unterschiedliche Wetter- und Temperaturbedingungen, fährt es sich mit einer anpassbaren Außenhaut deutlich komfortabler. Unser Testfeld bietet zu diesem Zweck jeweils ein wärmendes Innenfutter und eine wasserdichte Membran. So ausgestattet sind Textiljacken unerschrockene Reisebegleiter bei allen Wetterlagen.
Grundsätzlich ist eine Textiljacke in drei Schichten aufgebaut: Der äußeren Schicht, zumeist aus widerstandsfähigem Cordura, folgt eine wind- und wasserundurchlässige Membran. Hier unterscheidet man Z-Liner und ein 2- oder 3-Lagen-Laminat. Ein Z-Liner, in der Regel eine einzippbare Membranjacke, ist etwas kostengünstiger in der Produktion. Der Nachteil: Die Außenjacke saugt sich bei Regen voll, wird nass und schwer.
Egal ob mit oder ohne Porung, zum Abtransport des Wasserdampfes nach außen ist ein Temperaturgefälle hin zur Außentemperatur nötig. Als Faustregel geht man hier von etwa 15 Grad aus, bei der eine Klimamembran am besten funktioniert. Ab 25 Grad Außentemperatur lässt die Wirkung einer Membran nach. Dann müssen die Belüftungsöffnungen der Jacke ran, um im Fahrbetrieb das Temperaturgefälle wieder zu erhöhen und die Atmungsaktivität anzukurbeln.
Cruiser-Kombis im Test: Leder, Jeans oder Textil?
Zehn Cruiser-Kombinationen traten zum Produkttest an. Die einen mögen es klassisch, andere geben lieber ihrem Power-Cruiser wild die Sporen und kleiden sich sportlich. Zehn Kombinationen treten zum Produkttest an. Den Anbietern war bei der Auswahl der passenden Kombi übrigens freie Hand gelassen. Es hieß lediglich, dass mit der Ausstattung durch die Stadt, auf dem Land sowie auf der Autobahn mit deutlich über 150 km/h realitätsnahe Testläufe gefahren werden.
Körpernahe Schnitte spielen deshalb bei aktueller Cruiser-Kleidung eine große Rolle. Aerodynamik und Sturzschutz - beides erreicht man durch körpernahen Schnitt. Held und Ixs denken ähnlich, wählen aber Lederjacken, die, auf Vintage getrimmt, weniger sportlich als vielmehr modisch auftreten. Passt gut zum hier behandelten Genre. Bei Highway 1, der Cruisingsparte von Bekleider Louis, gehört indes zur Lederjacke eine Lederjeans, während Rokker und Vanucci voll auf Denim setzen.
Höhere Tourentauglichkeit und weniger Stress auf Langstreckenetappen versprechen sich Polo sowie Hein Gericke mit ihren Kombis, die allesamt koppelbar sind. Vorteil: weniger Zugluft, kein Hochrutschen im Steißbereich, bessere Sturzsicherheit. Klassenspezifisch für Cruiserkluft ist aber auch das Boulevardbummeln, und dabei nerven schwere, schwitzige Kombinationen eher. Aber es sei jedem Fahrer selbst überlassen, die Vor- und Nachteile je nach persönlichem Einsatzzweck zu gewichten.
Kein Pardon gibt es hingegen beim Thema Sicherheit. Eine Mindestausstattung mit geprüften CE-Protektoren an Schultern, Ellenbogen und Knien sollte mittlerweile Standard sein - bei aller Liebe zum Easy Riding. Einige Anbieter haben ihre Kombinationen zusätzlich mit Einschub-Rücken- und -Hüftprotektoren fürs Shootout ausgerüstet, sofern nicht schon Teil der Serienausstattung.
Produktempfehlungen im Überblick
Hier finden Sie eine Übersicht einiger empfohlener Motorradhosen und -kombis, basierend auf verschiedenen Tests und Bewertungen:
- Rukka Aramen: Wer auf Leder steht und bei gutem als auch schlechtem Wetter ganz unkompliziert unterwegs sein möchte, liegt mit dem Rukka Aramen goldrichtig.
- Modeka Valyant: Die Lederkombi Valyant von Modeka ist insgesamt eine wirklich gute, komfortable Lederkombi.
- Rukka Rapto-R: Hochwertige Textilhose mit Gore-Tex Pro 3-Lagen-Laminat und herausnehmbarer Daunenhose. Hochwertig verarbeitet und allwettertauglich.
- Stadler 4All Pro: Ganzjahreshose für die Ewigkeit. Leider teuer. Aber jeden Taler wert.
- IXS Harding/Cassidy: Eindrucksvoll, wie diese durchdachte technische Bekleidung hohe Funktionalität mit modischem Glamour vereint. Diese Kombi sitzt super und bietet ausgezeichnete Sicherheit.
REV’IT! und Harley-Davidson: Adventure-Touring-Ausrüstung
In Kooperation mit dem angesehenen Bekleidungsspezialisten REV’IT! hat Harley-Davidson hochwertige Ausrüstung für Adventure-Touring-Biker entwickelt. Eine gelungene Adventure-Touring-Ausrüstung sorgt für Schutz, Bewegungsfreiheit und gute Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer, ist das ganze Jahr über vielseitig einsetzbar und bietet außerdem Stauraum.
Die Passage-Jacke und -Hose sind robust, bequem und wasserdicht. Die regen- und windabweisende Außenschicht ist auf der Innenseite mit der atmungsaktiven Hydratex-3L-Membrantechnologie versehen und gewährleistet eine gute Abrieb- und Reißfestigkeit. Bei wärmeren Temperaturen kann das Thermofutter aus der Hose entnommen werden.
Die Grit-Jacke und -Hose wurden für den ganzjährigen Gebrauch konzipiert und verfügen deshalb über ein Thermofutter und ein wasserdichtes Innenfutter, die beide herausnehmbar sind. Die atmungsaktive Außenschicht ist wind- und wasserabweisend sowie abrieb- und reißfest. Sie verfügt auf der Innenseite über die ebenfalls atmungsaktive Hydratex-3L-Membrantechnologie.
Sowohl die Jacken und Hosen der Passage- und Grit-Linie bieten Slim Fit, REV’IT!-Seeflex-CE-Level-2-Protektoren und sind beliebig miteinander kombinierbar.
Passende Handschuhe und Helme
- Passage Adventure Handschuhe: Wärmeisoliert und wasserdicht, geeignet für alle Wetterbedingungen.
- Grit Adventure Handschuhe: Bieten eine ausgewogene Kombination aus Komfort und Schutz vor Wind und Wetter.
- Passage-Helm: Ultraleichte Karbonschale, kompatibel mit Harley-Davidson-Boom!-Audio-20S-Bluetooth-Helm-Headset.
- Grit-Helm: Polycarbonatschale mit Bar-and-Shield-Logo, kompatibel mit Harley-Davidson-Boom!-Audio-20S-Bluetooth-Helm-Headset.
Stiefel für Damen und Herren
- REV’IT!-Gravel-H20-Stiefel (für Herren): Widerstandsfähige Materialien, thermogeformter Schienbeinschützer und Fersenschale.
- REV’IT!-Quest-H20-Stiefel (für Damen): In Größe und Design auf Fahrerinnen ausgelegter Adventure-Touring-Stiefel.
Preisvergleich
Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl an Motorradhosen und deren günstigste Preise:
| Produkt | Günstigster Preis (ungefähr) |
|---|---|
| Rukka Aramen | ab 399,00 Euro |
| Modeka Valyant | ab 260,91 Euro |
| Rev'It Apex | ab 199,45 Euro |
| Rukka Aramos | ab 349,00 Euro |
| Rukka Merlin | ab 839,93 Euro |
| Spidi RR Pro 2 | ab 194,91 Euro |
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