Die faszinierende Geschichte von Harley Davidson

Die Geschichte von Harley Davidson ist reich an Tradition und Innovation. Anno 1942, der Zweite Weltkrieg ist in vollem Gange. Die deutsche Wehrmacht schickt sich an, ganz Europa zu unterjochen und wird am Ende noch ihr blaues Wunder erleben. Und auf irgendeinem Montageband wird vermutlich gerade diese Harley Flattie zum Kriegseinsatz zusammengebaut - von Frauenhänden nach dem Motto »Your country needs you«. Ob das nun so genau stimmt, wissen wir natürlich nicht.

Vom Scheunenfund zum Custom Bike

60 Jahre später kommt Klaus aus der Deckung. Dann endlich Startschuss für das Flattie-Projekt, 13 Jahre stand das Rolling Chassis des Bikes zu dem Zeitpunkt schon auf dem Abstellgleis. Der Motor ist ein Scheunenfund aus Polen. Doch Vorsicht: Sie sind alles andere als Einsteiger-Harleys, sondern wirklich was für fortgeschrittene Schrauber. Klaus aber hat keine Angst, schließlich schraubt er schon seit 18 Jahren an Motorrädern - seinen eigenen und an denen der Kumpels.

Der britische Look einer Harley

Klaus’ Grundidee für den Aufbau war es, der WLA einen britischen Look zu verpassen, standesgemäß natürlich auch mit englischen Teilen. Und so arbeitet am V2 das Vierganggetriebe einer Pre-unit-Triumph. Den Motor überholte Klaus, soweit möglich, ebenfalls mit Originalteilen. Ein Dell’Orto-Vergaser war trotzdem seine erste Wahl, auch wenn Puristen den normalerweise zugehörigen Linkert bevorzugen würde.

Anstatt der schwer angesagten Springer entschied sich unser Schrauber für den Einbau einer Hydra-Glide-Gabel. Für eine martialische Sitzposition sorgt der Dragbar-Lenker auf kurzen Risern. Als Schutzbleche dienen british-style Fender, die zusätzlich verstärkt werden, um ohne Halter oder Struts auszukommen. Vorne und hinten bremst die Flattie mit vernünftigen Scheibenbremsen. Für einen besseren Verkehrsfluss sorgt mit Sicherheit auch der Umbau der Schaltung von rechts, wie es das Triumph-Getriebe vorgibt, auf links. Ein weiteres britisch angehauchtes und ins Auge stechende Accessoire ist der Tank, der von einer Enfield Bullet stammt.

Seine erste Ausfahrt unternahm Klaus in die Nachbarschaft nach Gladbeck - trotz lausigstem Wetter war sie äußerst zufriedenstellend. Die wird allerdings erst fertig aus seiner kleinen Werkstatt rollen, wenn er die Honda CB 400 im Racing-Look für seine Frau und die Vespa für seinen Sohnemann aufgebaut hat. Das Fahrgefühl auf einer alten Harley ist besonders reizvoll, aber durchaus auch harte Arbeit.

Umbau eines Harley Davidson Sportster

Da ja diverse Teile beim Pulverbeschichten sind haben wir erstmal angefangen die vorhanden, nicht ganz so schönen Teile umzubauen! Z.B. wir haben die Lenkerklemme mit integriertem Tacho+Drehzahlmesser und Kontrollleuchten zerflext,Drehzahlmesser kam in die Tonne,in die Lenkerklemme haben wir vier Löcher gefräst und dort die Kontrollleuchten eingesetzt! Für den Tacho haben wir ein Va Rohr aufgeflext,dieses ist dann aufgesprungen und da haben wir den Tacho reingesetzt....mittels angeschweißten Steg kommt dieser nun neben den Tank!

Desweiteren ist mein neuer Sattel gekommen,der alte also runter und dabei kam uns das grauen entgegen! Die Elektronik sieht echt übel aus!!! Also haben wir erstmal dort weiter gemacht,diverse Strippen neu gezogen,die Hupe verlegt,Kontrollleuchten neu angeschlossen,neuen Scheinwerfer getestet usw.

Mein Bruder fährt jetzt seid über 30 Jahren Motorrad und seid über 20 Jahren Harley....über die Jahre haben sich viele viele Teile angesammelt und da die Sporty eh gerade ziemlich Nackt war legte er seinen alten Mustang Tank und dazu meinen neuen Sattel auf! Ich persönlich fand den auch ziemlich cool! Jetzt mal abgesehen von dem Airbrush (das Brush wurde 95 gemacht,ein Bild von seiner Lieblingsband) wie findet ihr den Mustang Tank im vergleich zu dem anderen....Hat halt bestimmt 4-5Liter weniger Volumen!

Die Qual der Wahl: Tank und Zubehör

Hab mal bei Ebay geguckt... Ebay Tank ....kann man so einen gebrauchen oder sind die Gülle!? Hat einer so einen schonmal gekauft? Wenn ich mich dafür entscheiden würde, müßte ich am Rahmen Bohren um den Mustang zu Befestigen!? P.S. Das mit dem Motogadget Tacho hat sich somit auch erledigt! 😉

Ich finde den neuen Tank und Sitz viel besser!!! Der neue Tank in Verbindung mit dem Sitz kommt besser. Lässt du den vorderen Mini-fender dran ?

Ich war die Tage bei meinem Harley Schrauber um ne kürzere Welle und ne längere Schraube für den Tacho-Umbau zu holen...da ich schon mal da war hab ich bei ihm auch gleich einen neuen Luftfilter bestellt...😉 (also hat sich die frage ja schonmal beantwortet) aufjedenfall hatten wir da auch das Thema mit dem Geschmack etc usw bla bla drauf...er holte dann unter seinem Schreibtisch einen 8cm dicken Katalog hervor der voller Harley zubehör war und fragte mich dann ob ich schonmal einen so dicken Katalog für eine andere Marke gesehen hätte....!? Ehrlich gesagt Nein!

Und dann bauen die Leute noch ziemlich viele Teile selbst! Wahnsinn,ich glaube mehr Angebot gibts In keiner anderen Szene...also kein Wunder das die Geschmäcker so verschieden sind!Aber das ist auch gut so!

Zum Tank: Also Bild 1 hab ich gemacht als ich den Bock gekauft,ich denke der Tank der da drauf ist ist Orginal!? Oder nicht!? Wir haben den anderen Tank (Bild5)nur mal aufgelegt,weil wir den anderen zum lackieren runter genommen haben. Lack bleibt,bis auf die Felgen!

Details und Individualisierung

Durch den Spiegel hab ich nix gesehen außerdem ist er gerissen! Also in den Schrott! Eckiger Scheinwerfer kommt in die Tonne! Bei dem neuen passt der halter noch nicht...aber das wird am We erledigt!

Tja,beim Heckfender bin ich erst durchs Forum drauf gekommen was zu ändern,der ist aber jetzt beim Beschichten also bleibt er vorerst so und definitiv kurz! Ich finde das Bike so kurz und schmal perfekt für mich! Ich bin 1.75 klein und schlank....zu mir passt kein wuchtiges Bike!

Auspuff bleibt vorerst,aber mein Harley schrauber hat mir auch schon nahe gelegt etwas zu ändern....weil viel zu laut!Hab aber heute schwarzes Hitzeschutzband bestellt!

Des weiteren hab ich noch eine Supertrapp 2in1 Anlage,erkennt man schön am hinterem Weißwandreifen von Bild1 🙂 😉 Die Drag Pipes gefallen mir aber auch optisch besser als die 2in1! Der schwarze Sattel mit dem roten Keder ersetzt den Le Pera der auf Bild1 ist,passt dann auch zum Lack!

Ich komme prima mit kritik zurecht...aber was findest du an den alten Tacho "lässig"!? Der war so übel... 🙂 aber jetzt nochmal ernsthaft 😉 darf man überhaupt ohne Fender fahren!? Keine Ahnung!? Außerdem frisst man doch dann als dreck oder!? Puh...voll der Text!

Die Suche nach der perfekten Harley

Ich bin absoluter Newbie auf dem Gebiet Alteisen! Da isses aus meiner Sicht die beste Lösung, dir ein altes Bike zu kaufen, an dem schon einige deiner Umbauwünsche verwirklicht wurden, bei dem die History und die Papiere stimmen und das den "Charakter" besitzt, den du gerne hättest. Ein Neuaufbau mit alten Teilen wird m.E. insofern schwierig, weil du ein Anfänger auf dem Gebiet bist und evtl. noch nicht die richtigen Connections und das richtige Fachwissen besitzt um entscheiden zu können, welchen Rahmen/Motor/etc. du in welcher Konfiguration miteinander verbinden kannst.

Wäre es ein Riesenfrevel, sich nen alten Rahmen zu kaufen und dort dann modernere (Shovel Motor, der auf Knuckle Optik umgebaut wurde - so genannter Shnuckle ;-) Technik auf alt getrimmt rein zu bauen?? Dies wäre dann Lösung drei aus meiner Sicht. Man muß nicht unbedingt die berühmten Matching Numbers haben . . . ich fahre beispielsweise einen 67er Early Shovel in nem 48er Wishbone und es ist echt ein klasse Bike . . .

Ist "Geschmackssache" - ich kenne Freaks, denen isses egal, welche Nummern druff sind, Hauptsache HD. Ich fand das einfach cool, dass beide Dinge zusammen passten und somit auch vom Werf so ausgeliefert wurden. "Original" halt. Ist aber nur ein Gefühl... Andere achten auf matching numbers, wenn sie vorhaben das Dingen (vielleicht auch irgendwann mal) wieder komplett zu restaurieren. Eine alte Harley hat ja meistens schon viele Gesichter gehabt.

Ich will aber nicht das "Fass" aufmachen, was eine "echte" Harley ist und was nicht. Daher wirst du auf die Frage nach dem Riesenfrevel jede Menge unterschiedlicher Antworten bekommen. Gib dir lieber selbst eine!

Willst du eine Maschine die original sein soll oder ein custom bike ? Kauf dir ne alte Kawa oder Honda die du im sommer fahren kannst ........ da du wenig ahnung hast such dir einen Händler dem du vertrauen kannst ,ehrlich ist .Ahnung hat und dich aufklärt.............. evtl. mit dem Verkäufer Kontakt aufnehmen und etwas handeln. Glaub mir, damit hast du am wenigsten ärger. Eintragungen ect.

Original oder Custom: Eine Frage der Emotionen

George hat schon einige Anmerkungen gemacht. Leider haben alte Rahmen oft viele Meilen abgespult und eine lange Geschichte. Das zehrt an der Dauerhaltbarkeit. Das führt zum Thema Zuverlässigkeit. Die ist bei einer +/- 50 Jahre alten Technik nicht mit heutigen Maßstäben zu vergleichen. Man kann das aber ganz gut in den Griff bekommen und nach einiger Zeit ist man ohnehin mit fast jeder Schraube sozusagen per du.

Je älter der Rahmen vom Baujahr, desto besser im Regelfall bezüglich eingetragener Lautstärke, speziell Standgeräusch. Außerdem keine Blinker bei EZ vor 1962 und sogar die Chance auf ein KKR-Kennzeichen (allerdings keine Garantie mehr). Die heutigen Oldschool-Kopien können vieles technisch besser, aber DAS können se net. Außerdem ist eine Kopie auch immer ein Auszeichnung für das Original.

Ich bin heute sehr froh, damals eine Panhead mit Originalrahmen, -motor und -getriebe gewählt zu haben. Sicher ist es optisch egal, ob ein Nachbaumotor oder -getriebe verbaut ist, die Unterschiede erkennt man ohnehin nur, wenn man sich mit der Materie beschäftigt. ABER: eine HD steht doch im Wesentlichen für etwas nicht fassbares (Emotionen, Lebensgefühl oder was auch immer) und deshalb ist es schon ein gutes (nein, das bessere!) Feeling, ein Original zu besitzen.

Mein Moped ist natürlich keine " richtige" Harley , obwohl Vieles außer dem Rahmen von Harley ist . Naja, die Möglichkeit eine Evo mit neuer Zulassung in einem Starrahmen zu fahren war schon ok, dürfte aber so langsam der Vergangenheit angehören, da bald nur noch Fahrzeuge mit der Euro neu zugelassen werden können, gehören diese Umbauten wohl leider bald der Geschichte an, klar die bestehenden Fahrzeuge dürfen natürlich weiterhin betrieben werden, aber es wird in absehbarer Zeit wohl keine Neuzulassungen auf diesem Gebiet mehr geben, klar kann man auch nen TC in einen Zubehörstarrahmen verbauen, aber ob dies so das Wahre ist . . .

Von daher würd ich mir wesentlich lieber ne gute alte gebrauchte Shovel in Starrahmen holen, womöglich noch mit einem überholten Motor . . . da hat man das alte Harley - Feeling pur und der Motor macht auch noch richtig schön Potato - Potato . . . und zuverlässig sind Shovel - Motoren im allgemein schon . . .

Der Aufbau einer Harley-Davidson FLH zum Bobber

Der Aufbau dieser Harley-Davidson FLH hat viel Zeit, Geld und Nerven gekostet. Die Geschichte von Markus‘ Motorrad beginnt mit einer NSU Quickly. Vor etlichen Jahren ging dem Mess- und Regeltechniker ein solcher Zweitakter ins Netz. Der große Oldtimer-Fan restaurierte die NSU von Grund auf, tatkräftig unterstützt von einem guten Freund und erfahrenen Schrauber: Dieter Zigelsky von KC-Engineering.

Sein nächstes Projekt fand er in der Scheune eines Kumpels. Der war mit viel Freude eine 53er Panhead gefahren, bis ihm auf einer Tour der Motor verreckt war. Seitdem staubte das Alteisen in der Garage vor sich hin. Irgendwann wurde es dem einst stolzen Besitzer zu viel und er fragte im Freundeskreis, ob nicht jemand etwas mit dem Geraffel anfangen konnte.

Was er aus dem erworbenen Milwaukee-Metall machen wollte, wusste Markus sofort. Wenig Chrom, schlicht und matt lackiert: ein Bobber alter Schule. Alles andere würde die alten Teile entweihen. Eine NSU ist schließlich keine Harley und eine Restauration kein Umbau.

Vom Küchenprojekt zum TÜV-Segen

Auch wenn Erfahrung und Verbindungen von Kumpel Dieter eine immense Hilfe waren, musste Markus geduldig sein. Da war es sehr hilfreich, dass Markus seinen neuen Schatz aus Platzmangel nicht in der Garage abladen konnte, sondern ihn mitten in die Küche platzierte. So hatte er seinen Umbau immer vor Augen und merkte schnell, dass die wichtigsten Bauteile in gutem Zustand waren: zwar alt und schlecht gepflegt, aber intakt - abgesehen vom Motor natürlich. Für den Originalantrieb kam allerdings jede Hilfe zu spät, Ersatz fand Markus in einem Shovelhead-Motor. Der war zwar rund 25 Jahre jünger als der Rahmen, passte aber perfekt zur gewünschten Optik.

So hat der Big Twin derbe 1600 Kubik Hubraum, 92 PS Leistung und 145 Nm Drehmoment. Trotzdem fehlten noch einige Teile. Langsam, sehr langsam wuchs die Harley so wieder zusammen, bis der Endspurt begann. Markus hatte alle nötigen Teile vor Ort und Dieter quartierte sich in der Küche ein. Wenige Monate später sah die Shovelhead zum ersten Mal wieder Tageslicht und bekam kurz darauf den TÜV-Segen.

Nach Markus‘ Spitznamen »Lennon‘s Bike« getauft, lässt der Bobber die glorreichen Fünfziger wiederauferstehen. Während Springergabel und Starrrahmen diese Ära noch selbst erlebt haben, sind Fat-Bob-Tank, Scheinwerfer und Fender deutlich jüngeren Datums.

Details, die den Unterschied machen

Der beeindruckenden Wucht des 1600-Kubik-Twins kann Markus dank Ledersitz und lässigem Lenker in entspannter Sitzposition begegnen. Identische Weißwandreifen, Krümmerband und eine zeitlos matte Lackierung in Schwarz und Quarzgrau krönen die Verneigung vor der Vergangenheit. So ist die Batterie in einer Spezialhalterung unter dem Getriebe verborgen und das vordere Schutzblech mitschwingend konstruiert. Besonders auffällig sind aber die rot-blau eloxierten, außenliegenden Ölrücklaufleitungen. Die sind wenig retro, betonen aber gerade dadurch, wie viele Gedanken in jedem Detail von Markus‘ Bobber stecken.

Markus montierte den Frontfender weit hinten und machte damit den TÜV glücklich. So schützt das Blech zuverlässig vor Dreck und ist von vorne praktisch unsichtbar. Die perfekte Lösung Schlicht, matt lackiert und möglichst frei von Chrom: Markus hat sein Bobber-Projekt ohne Kompromisse umgesetzt

Kein Schnickschnack: Elegantes Understatement prägt die Details des Bobbers vom Ölfass bis zur Krümmerführung … … Inklusive freien Blick auf den offenen Belt Zeitlos: 6,5-Zoll-Scheinwerfer und Springergabel kommen nie aus der Mode Hinter dem weit geschwungenen, angenehm gekröpften Lenker sind klassische Instrumente in den Tank integriert. Old School eben Selbstbewusst zeigt der Big Twin seine Retro-Pracht und findet damit überall sein Publikum.

Zusammenfassung der technischen Details

Hier ist eine Tabelle mit den wichtigsten technischen Details von Markus' Bobber-Projekt:

Merkmal Details
Motor Shovelhead-Motor
Hubraum 1600 Kubik
Leistung 92 PS
Drehmoment 145 Nm
Lackierung Schwarz und Quarzgrau (matt)
Besondere Merkmale Rot-blau eloxierte Ölrücklaufleitungen, Batterie unter dem Getriebe, mitschwingendes vorderes Schutzblech

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