Eine Reise im lässigen Easy Rider Style mit einer Fransenlederjacke durch die USA - ein Traum vieler Harley-Davidson-Enthusiasten. Unsere breite Auswahl an originalen Harley-Davidson Lederjacken lässt keine Wünsche offen, egal ob klassischer Vintage-Style oder ein moderner Schnitt mit vielen Funktionen bevorzugt wird.
Die Qual der Wahl: Lederjacke oder Textiljacke?
Oft stellt sich die Frage, welche Jacke sich besser zum Motorradfahren eignet: die Lederjacke oder eine Textiljacke bzw. Funktionsjacke. Wie so oft lässt sich das natürlich nicht pauschal beantworten und kommt extrem auf die gewünschte Funktion und die vorherrschenden Bedingungen an.
Vorteile von Lederjacken
- Leder hat in der Regel eine deutlich höhere Abriebfestigkeit als vergleichbare Textilbekleidung.
- Auch liegen Lederjacken oft enger an, wodurch die Protektoren tendenziell besser an der dafür vorgesehenen Position verbleiben.
- Hinzu kommt, dass eine Lederjacke einfach zur klassischen Kluft eines Harley-Davidson Fahrers gehört.
Nachteile von Lederjacken
- Die Nachteile von Lederjacken sind das höhere Gewicht der Jacke sowie der höhere Pflegeaufwand im Vergleich zu den Textiljacken.
- Lederjacken sind im Gegensatz zu Textiljacken auch bei Regen eher im Nachteil, da Textiljacken öfter mit abweisenden Funktionen ausgestattet sind.
Textiljacken: Die alltagstaugliche Alternative
Textiljacken sind leichter und oft weiter geschnitten. Dadurch lassen sie sich auch abseits der Straße für einen kleinen Gang eher gebrauchen als die schweren Lederjacken. Sie verfügen regelmäßig auch über eine wasserabweisende oder wasserdichte Funktion. Textiljacken sind also etwas alltagstauglicher als Lederjacken, was auch durch das geringere Gewicht bedingt ist.
Es kommt bei der Wahl zwischen Textil- oder Lederjacke also wieder auf die jeweilige Situation an. Oft hat der Biker oder die Bikerin beides im Schrank und wählt dann je nach geplanter Fahrt die entsprechende Jacke aus. Für kurze Fahrten zur Arbeit oder kurze Ausfahrten zum Kaffee kann die Textiljacke ein guter Begleiter sein.
Die Geschichte der Harley-Davidson Lederjacke
Harley-Davidson kann auf eine über 115-jährige Geschichte zurückblicken und beschäftigt sich bereits seit 1912 mit Bekleidung für den Motorradfahrer. Da machen die Lederjacken natürlich keine Ausnahme. Die erste Harley-Davidson Lederjacke wurde im Jahr 1920 vorgestellt und war, was den Funktionsumfang angeht, natürlich noch entsprechend einfach gehalten. 1954 präsentierte Harley dann Leather Jackets, die zu einer absoluten Legende wurden und auch spätere Generationen noch in ihren Bann ziehen sollten. Hier sind bereits einige Reißverschlüsse und Taschen dem Funktionsumfang hinzugefügt worden.
Im Laufe der Zeit entwickelte Harley-Davidson seine Lederjacke immer weiter und durchdachte Funktionen und praktische Erweiterungen lassen bei modernen Lederjacken wenig Wünsche offen. Vier bis fünf Außentaschen finden sich heutzutage an jeder Lederjacke. Dazu kommen in der Regel ein bis zwei Innentaschen. Protektorentaschen an Ellbogen, Schultern und Rücken sind bei den Fahrerjacken Standard. Zusätzliche Reißverschlüsse im Achselbereich, der Brust, dem Rücken und den Seiten sorgen für zusätzliche Frischluft und stellen gerade an heißen Tagen ein ausgeklügeltes Belüftungssystem zur Verfügung. Einige Lederjacken Modelle aus unserem Sortiment sind mit dem patentierten Triple Vent System ausgestattet. Für eine optimale Regulierung der Temperatur durch Belüftung. Durch herausnehmbare Innenjacken lässt sich die Jacke zusätzlich an das vorherrschende Klima anpassen. Zum Beispiel ist eine Lederjacke mit einer Fleece Innenjacke Winddicht. Je zwei zusätzliche Riemen und Reißverschlüsse sorgen zum Beispiel bei der Miss Enthusiast Lederjacke für Einstellungsmöglichkeiten im Taillen- und im unteren Rückenbereich.
Sicher wird Harley-Davidson auch in Zukunft weiter an der perfekten Lederjacke arbeiten. Die Entwicklung geht in die Richtung, dass die Lederjacke auch als Freizeitjacke getragen werden kann. So werden die Protektoren schon jetzt immer leichter, dünner und leistungsfähiger.
Natürlich kannst Du alle Harley-Davidson Lederjacken bei uns im Onlineshop kaufen und bequem zuhause anprobieren. Spare Dir die Versandkosten ab bereits 50,- Euro. Auch den Rückversand übernimmt der 1903shop. Online wie auch Offline bei uns im Ladengeschäft bieten wir Dir immer eine breite Auswahl an Lederbekleidung.
Pflegetipps für Lederjacken
Um Deiner Lederjacke ein möglichst langes Leben zu schenken, ist die Pflege der Jacke nicht unerheblich. Nach dem Kauf empfiehlt es sich grundsätzlich ein Lederschutzmittel aufzutragen, um die Jacke vor äußeren Umständen besser zu schützen. Mit der Zeit verliert jede Lederjacke Fett und Feuchtigkeit, deshalb macht es Sinn in regelmäßigen Abständen etwas Lederpflegemittel aufzutragen und der Lederjacke etwas von den verlorenen Stoffen zurückzugeben. Für die Reinigung der Lederjacke empfehlen wir einen entsprechenden Lederreiniger sowie einen sanften Reinigunsschwamm.
Die richtige Passform
Gerade bei Motorrad-Lederjacken solltest du auf eine gute Passform achten. Denn nur wenn die Jacke gut sitzt, sitzen auch die Protektoren an der vorgesehenen Stelle. Wenn die Jacke zu klein oder zu groß ausfällt, kann beispielsweise der Rückenprotektor verrutschen oder nicht an der richtigen Stelle sitzen. Dadurch entfällt der ideale Schutz.
Abgesehen davon solltest Du Dir vorher über die Art des Leders und die generell von Dir gewünschte Funktion der Lederjacke im Klaren sein. Bei Büffelleder handelt es sich um etwas grobporigeres Leder. Dadurch können hier vermehrt Partikel / Substanzen eindringen, was zu einer schnelleren Verfärbung führt. Rindsleder ist der absolute Klassiker und auch die am häufigsten verwendete Lederart für Jacken. Ziegenleder wird oft für Damenlederjacken verwendet, da das Leder sehr dünn und leicht ist.
Produkttest: Wasserdichte Lederkombis
Lederkombis gelten als sicher, sind aber beim Wetterschutz bereits billigen Textilanzügen hoffnunglos unterlegen. Mehr Komfort versprechen Exemplare, bei denen die Vorzüge beider Welten kombiniert sind. MOTORRAD prüfte bei neun wasserdichten Lederkombis, ob die Symbiose tatsächlich Fahrtwind und Regen gewachsen ist.
Der Test fand weit oben im Olymp der Fahrerausstattung statt. Als Gore-Tex vor rund zwei Jahren das neue wasserdichte und atmungsaktive Lederlaminat vorstellte, hatte man schon das Gefühl: Mehr geht nicht. Endlich ist er da, der lang ersehnte Zusammenschluss zweier Welten: abriebfestes Leder gepaart mit dem praktischen Wetterschutz einer hochwertigen Textilkombi. Doch als dann der erste verfügbare Anzug auf dem Markt (Rukka Lancelot) locker die 2000-Euro-Schallmauer durchbrach, war klar: Echte Konkurrenz wird dem Verbund aus klassischer Leder- und Regenkombi so nicht entstehen. Da zappelt man sich im Fall der Fälle lieber weiterhin unter der Autobahnbrücke in den wasserdicht gummierten Überzieher hinein. Oder bleibt weiterhin seiner gut ausstaffierten Textilkombi treu und pfeift auf den angenehm straffen Sitz und den Abriebschutz von Leder.
Richtig falsch liegt man damit nicht. Denn am Ende dieses Tests stehen plötzlich mit Stadler Ocean 2 und BMW Atlantis 4 gerade zwei Kandidaten vorn, die schon Jahre vor der innovativen Gore-Tex-Lösung mit einem wasserdicht ausgerüstetem Leder gepunktet haben. Insider wissen, dass die Tierhaut auch auf vergleichsweise natürlichem Weg bei der Gerbung mit wasserabweisenden Eigenschaften versehen werden kann und dazu nicht erst mit einer Teflonfolie verklebt werden muss.
In Sachen Klimakomfort und Gewicht haben die Gore-Laminate die Nase vorn. Doch was nützt bester Wetterschutz, wenn es bei der Passform grobe Mängel gibt und noch dazu bei der Ausstattung geschlampt wurde? Oder - was insbesondere für die relativ günstigen Kombis in diesem Test gilt - Fehler passieren, die mittlerweile selbst bei Textilkombis der Discountklasse nicht mehr zu finden sind: Wenn es beispielsweise unmöglich ist, den Handschuhstulpen unter dem Ärmel zu verstauen.
Ein Glanzlicht in puncto Protektion setzt der BMW-Anzug. Und auch der Blick aufs abschließende Punktekonto macht klar: Mehr geht nicht. Stadler folgt mit dichtem Abstand. Dennoch sollten die Macher des bayerischen Familienunternehmens künftig über ein Protektoren-Update nachdenken. Eine Novelle der Gelenkprotektoren-Norm steht kurz vor der Verabschiedung. Will man weiterhin in der Topliga mitspielen, sollten künftig besser dämpfende Protektoren zum Einsatz kommen.
BMW ist mit exorbitant guten Werten deutlich besser aufgestellt. Bleibt zum Schluss die Empfehlung, die auch in den Gourmettempeln gilt: Nicht nur nach Etikett ordern, sondern auch ausführlich probieren.
Testergebnisse im Überblick
| Kombi | Urteil |
|---|---|
| Alpinestars | gut |
| BMW Atlantis 4 | sehr gut |
| Harley-Davidson FXRG | befriedigend |
| Hein Gericke Oxan II | befriedigend |
| Hein Gericke Tour Cool GTX | befriedigend |
| IXS Inari/Turku | befriedigend |
| Rukka Merlin | gut |
| Stadler Ocean II | sehr gut / Testsieger |
| Triumph H2PROTEC | befriedigend |
Klimamembran-Technik im Detail: Laminat oder Liner
Schon die Preise der getesteten Kombis machen klar, dass es bei der Art und Weise des Wetterschutzes entscheidende Unterschiede gibt: Bei den günstigen Lederkombis hängt zwischen Leder und Futter eine atmungsaktive Regenjacke. Diese relativ simple Bauform nennt sich Z-Liner. Deutlich aufwändiger in der Fertigung ist die Laminatkonstruktion. Die Klimamembrane wird direkt mit dem Leder verklebt, von innen schützt ein Trägergewebe vor Beschädigungen der hauchdünnen Folie. Bei der Fertigung einer Kombi müssen alle Nähte verklebt (im Fachjargon: getaped) werden, damit kein Wasser eintreten kann. Vorteile des Laminats: Die Anzüge sitzen schlanker, saugen sich bei Regen nicht voll und trocknen schneller.
Weitere getestete Produkte und Alternativen
Neben den wasserdichten Lederkombis gibt es eine Vielzahl weiterer Motorradjacken und -kombis auf dem Markt. Hier eine Auswahl:
- Bogotto Frisco Lederjacke
- Held eVEST Pro - Airbagweste
- Held Pro X Air Mesh Protektorenshirt
- Holyfreedom Coyote Blue
- Modeka Braker
- Modeka Lineos
- Modeka Clarke Sport
- Spidi Hoodie Warrior
- Modeka Thiago Lady
- Rukka Blockracerina
- Segura Lady Funky
- Oxford Holwell Damen Wachsjacke
- Rokker Rider-Shirt
- Spidi Frontier
- Stadler Stormy Regenjacke
- Spirit Motors Charming Chase
Textiljacken im Test: Allroundtalente für jede Tour
Nicht immer sind Lederjacke und Jeans die beste Wahl, wenn es auf groe Tour geht. Trifft man auf unterschiedliche Wetter- und Temperaturbedingungen, fährt es sich mit einer anpassbaren Außenhaut deutlich komfortabler. Unser Testfeld bietet zu diesem Zweck jeweils ein wärmendes Innenfutter und eine wasserdichte Membran. So ausgestattet sind Textiljacken unerschrockene Reisebegleiter bei allen Wetterlagen.
Grundsätzlich ist eine Textiljacke in drei Schichten aufgebaut: Der äußeren Schicht, zumeist aus widerstandsfähigem Cordura, folgt eine wind- und wasserundurchlässige Membran. Hier unterscheidet man Z-Liner und ein 2- oder 3-Lagen-Laminat. Ein Z-Liner, in der Regel eine einzippbare Membranjacke, ist etwas kostengünstiger in der Produktion. Der Nachteil: Die Außenjacke saugt sich bei Regen voll, wird nass und schwer.
Bei den Membranen unterscheidet man porige und rein physikalische. Porige Membrane wie etwa Gore-Tex basieren auf einer Teflonschicht, die so lange gezogen wird, bis eine mikrofeine Porung entsteht, durch die nur noch Wasserdampf entweichen kann, die ansonsten aber wind- und wasserdicht ist. Anders funktionieren zum Beispiel SympaTex-Membrane. Das sind Stoffe, die so fein gewebt sind, dass sie zwar Wasser abhalten, Wasserdampf aber durchlassen. Egal ob mit oder ohne Porung, zum Abtransport des Wasserdampfes nach außen ist ein Temperaturgefälle hin zur Außentemperatur nötig. Als Faustregel geht man hier von etwa 15 Grad aus, bei der eine Klimamembran am besten funktioniert.
Ab 25 Grad Außentemperatur lässt die Wirkung einer Membran nach. Dann müssen die Belüftungsöffnungen der Jacke ran, um im Fahrbetrieb das Temperaturgefälle wieder zu erhöhen und die Atmungsaktivität anzukurbeln.
Fazits zu ausgewählten Textiljacken
- Alpinestars Andes V3 Drystar: In Sachen Funktionalität und Verarbeitung top, Details wie der Kragenabschluss wurden im Vergleich zum Vorgängermodell nachgebessert.
- Bores Emilio: Komplexe, hochfunktionale Jacke, nicht nur durch den unschlagbaren Preis ganz vorne im Testfeld.
- Dainese Carve Master 2 Gore-Tex Jacket: Herausragend in Verarbeitung, Haptik und Passform, trumpft mit einer hervorragenden Ausstattung und tollen Features auf.
- Furygan Thruxton: Ein zeitloser Klassiker in neuem Design, punktet mit gut getroffener Passform und stylischem Druckknopfdesign.
- Harley-Davidson FXRG Riding Jacket: Sommerliche Tourenjacke im kürzeren Blouson-Stil, interessanter Materialmix aus Cordura und Stretch.
- Rukka Armarone: Souveräne Platzierung auf den oberen Plätzen für die Armarone. Der unaufgeregte Tourklassiker liefert ab, alles ist funktional und wertig.
Es gibt viele Optionen, um die perfekte Motorradbekleidung für Damen zu finden. Ob Leder oder Textil, wasserdicht oder atmungsaktiv, die Wahl hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Wichtig ist, auf eine gute Passform, hochwertige Materialien und ausreichenden Schutz zu achten.
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