Harley-Davidson: Innovationen und Tradition vereint

Harley-Davidson feiert mit der Einführung des Fast Johnnie Lackdesigns die klassischen Muscle Cars und ihre Rennsportgeschichte. In Europa begründet dieses Styling die Enthusiast Motorcycle Collection - streng limitierte Bikes, die mit Sonderlackierungen und speziellen Graphics aufwarten.

Die Enthusiast Motorcycle Collection: Eine Hommage an die Petrolheads

Die Maschinen der Enthusiast Motorcycle Collection bilden eine Hommage an Harley-Davidson Fahrer und sind inspiriert von den Geschichten der Petrolheads. So ist Fast Johnnie eine Verneigung vor dem Lackdesign, das auf leistungsstarken Muscle Cars und Pony Cars der 1960er- und 1970er-Jahre zu finden war: kontrastierende Race Stripes auf einer kräftigen Grundfarbe in Verbindung mit einem speziellen Symbol oder Logo in den Graphics.

Das Fast Johnnie Symbol links auf dem Kraftstofftank befindet sich auch auf den Motorrädern des Harley-Davidson Screamin’ Eagle Werksteams, das in der MotoAmerica King of the Baggers Rennserie antritt. Es geht zurück auf ein Ferkel namens Johnnie, das 1920 von Ray Weishaar, Rennfahrer und Mitglied des H-D Werksrennteams, genannt Wrecking Crew, adoptiert und zum Teammaskottchen gemacht wurde. Auf dem Tank einer Rennmaschine ging Johnnie nach gewonnenen Rennen zusammen mit Ray auf die Siegesrunde.

„Race Stripes begeisterten die Generation, die in dieser Zeit aufwuchs, und sie haben noch heute eine faszinierende Wirkung“, erläutert Brad Richards, Harley-Davidson Vice President of Design and Creative Director. „Die für Fast Johnnie gewählte Grundfarbe Celestial Blue erinnert an einen beliebten Lack aus der Ära der Muscle Cars. Auf dem Tank und dem Frontfender ersetzt der Schriftzug Harley-Davidson einen der dünnen Streifen.

Die Harley-Davidson Low Rider ST ist ein amerikanischer V2-Sporttourer für Fahrer, die den cleanen und schlanken West Coast Style in Synthese mit der Leistung des Milwaukee-Eight 117 V-Twins schätzen. Die Street Glide ST Fast Johnnie kombiniert den Milwaukee-Eight 117 inklusive des klangvollen Screamin’ Eagle Auspuffs mit dem West Coast Style und einem stilvoll dunklen, bronzefarbenen Finish. Ihr Komfort und ihre klassische Batwing Verkleidung sprechen traditionsbewusste Fahrer an. Der Look der US-Westküste und dunkle, bronzefarbene Oberflächen prägen diesen Performance Bagger. Der hohe Komfort und die rahmenfeste Sharknose Verkleidung imponieren all jenen, die gern dynamisch unterwegs sind.

Die Maschinen sind in Kürze lieferbar. Aufgrund der geringen Stückzahl wird allen Interessenten empfohlen, rasch zuzugreifen.

Harley-Davidson Custom Vehicle Operations (CVO): Exklusivität und Performance

Seit 1999 bieten die Harley-Davidson Custom Vehicle Operations (CVO) den Kunden in streng limitierter Auflage hergestellte Maschinen an, die Performance, Stil, Look, Handwerkskunst und Liebe zum Detail auf die Spitze treiben. „Mit der Einführung der neuen Typen CVO Street Glide und CVO Road Glide haben wir zwei der kultigsten Harley-Davidson Modelle völlig neu konzipiert und dabei die Grenzen von CVO einmal mehr erweitert“, kommentiert Jochen Zeitz, Chairman, President und CEO von Harley-Davidson.

„Es handelt sich um grundlegend neue Konzepte, mit denen wir eine neue Ära der Innovation, des Designs und der Technologie einleiten. Sie heben sowohl die Produkte der Custom Vehicle Operations als auch das Fahrerlebnis auf einem Grand American Touring Bike auf ein neues Level.

„Das völlig neue und doch unverkennbar Harley typische Design erzeugt einen gleichmäßigen und dynamischen optischen Fluss vom Frontfender bis zu den Koffern“, erläutert Brad Richards, Harley-Davidson Vice President of Design und Creative Director. „Der Look der CVO Street Glide und der CVO Road Glide steht für Evolution und ist zugleich revolutionär, denn wir haben visuell mehr verändert als je zuvor.

Die neu konzipierte Batwing Verkleidung der CVO Street Glide sieht nun noch dynamischer aus. Ihre Scheibe wurde stärker angewinkelt und der Scheinwerfer mit darunter angeordneter Sicke sowie die Blinker wurden neu gestaltet. Obwohl die Designer die klassische T-Form beibehielten, wirkt die Silhouette nun moderner. Die Verkleidung fügt sich perfekt in die Linienführung von Tank, Seitendeckeln und Koffern ein.

Die neue Verkleidung der CVO Road Glide stellt ein offensives Update des bisherigen Sharknose Designs dar und fügt sich harmonisch in die von Tank, Seitendeckeln und Koffern bestimmte Silhouette ein. Der breite LED-Scheinwerfer betont die Horizontale, erinnert jedoch optisch an die zwei Elemente, die bisher den Stil der Sharknose Verkleidungen definierten. Details werden am 7. Juni 2023 bekannt gegeben.

Neues Design, neues Multiinformationsdisplay, Fahrwerk und 121 Cubik inch mit neuer Technik sind die bisher bekannten Highlights. Auf die Leistungsentfaltung vom dem neuen Triebwerk, bin ich schon sehr gespannt. Besonders im oberen Bereich erwarte ich einiges an Mehrleistung. Aber nur Leistung bring es ja nicht, die Power muss auch irgendwie auf die Straße gebracht werden.

Man sieht in den ersten Aufnahmen schon vorne die neue Upside Down Gabel, nur was hinten passiert, ist noch nicht wirklich klar. Man entdeckt nichts auf den Zeichnungen, es könnte sein, dass sie ein Monoshock System verwenden, wenn es richtig krass kommt, mit Nivomat. Darauf bin ich echt gespannt.

Was für die größte Aufregung sorgen wird, ist sicherlich das neue multifunktionale Instrumentendisplay. Das sieht toll aus, aber die Kundschaft soll mit dem digitalen Angebot ja auch klarkommen, ich bin auf die ersten Reaktionen sehr gespannt.

American Streetfighter: Eine Pan America Interpretation

Sascha Körte ist Verkäufer bei Harley-Davidson Weser-Ems / Börjes American Bikes in Augustfehn. Und ein bisschen verrückt ist er auch. Leidenschaftlicher Harley-Davidson Treiber und immer auf der letzten Rille unterwegs. Eigentlich bearbeitet er den Asphalt der norddeutschen Tiefebene mit einer Harley-Davidson E-Glide Police. Dieses Bike ist komplett umgebaut und wurde natürlich auch im Börjes Tuning Center auf max.

Im Herbst 2022 wurde Dynojet Tuning Profi Marco Gertje von seinen Kollegen „für ein Wochenende“ mit einer Pan America im den Tuningkeller in Augustfehn eingeschlossen. Das Ziel war, das Mapping der Pan America zu optimieren. Es sollte das Kaltstart- und Anfahrproblem behoben werden, dass bei einigen Modellen zeitweise aufgetreten ist. Außerdem hatte man den Revolution Max Motor von Harley-Davidson in Verdacht, dass dieser wohl deutlich mehr können müsste, als im werkseitig gegönnt wurde.

Das ist ein ganz schöner Aufwand, denn die Pan America hat verschiedene Fahrmodi, die jeweils ihre eigenen Programme haben. Nach unzähligen Abstimmungsläufen auf dem Prüfstand, hat er es geschafft, dem Revolution Max Motor einen richtig sauberen Kaltstart einzuverleiben. Das ganze Startverhalten hat sich verändert, selbst das Startgeräusch scheppert nun nicht mehr so stark.

Er konnte es nicht auch nicht lassen, den S-Mode ein wenig zu modifizieren. Nach einigen Tagen konzentrierten Arbeitens kehrte Marco dann mit einem breiten Grinsen aus dem Keller zurück.

Die Probefahrt führte dann schlagartig zu einem Sinneswandel. Sascha wollte eine Pan America für sich Privat. Nach der Probefahrt wurde diese umgehend bestellt und er konnte eine Zeitlang nicht mehr ruhig schlafen. Es musste neben einem Tuning auch ein radikaler Umbau erdacht werden.

Das Börjes Werkstatt Team baute das komplette Heck um und ließ einen speziell für die Pan America entwickelten Heckfender anfertigen. Die Verkleidung mit Windshield inkl. Scheinwerfer wurden entfernt und gegen einen LED Rundscheinwerfer mit einer kleinen Maske ersetzt. Auch die Sturzbügel und Kühlerverkleidungen und die Handschalen wurden entfernt.

Die Serien Abgasanlage wurde durch eine Dr. Jekill & Mr. Hyde Klappenauspuffanlage ersetzt, die teils ein Eigenbau der Börjes Schmiede ist. Ursprünglich gehört diese Anlage an eine Sportster S., Kellermann lieferte noch die flammneuen Jetstream LED Blinker dazu für den Heckbereich und ein Kennzeichenhalter wurde ergänzt. Die verbliebenen Kunststoffteile wurden lackiert. Für ausreichend Luftzufuhr sorgt nun ein K&N Luftfilter und das Bike wird gut im Handling mit einem V-Team Lenker. Hierbei wurde für das Display/Tacho ein Eigenbau als Halterung eingesetzt. Die Lenkerenden-Spiegel und die Blinker vorne entstammen aus der Schmiede von Ricks.

Viele weiter Details wurden verändert, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde. Und weil Sascha ein wenig verrückt ist, nötigte er seinen Tuning Kollegen, bitte die volle Leistung - aber noch gut Fahrbar - abzurufen. Gesagt, getan. Es entstand ein Amercian Streetfighter mit einem radikalen Design und unbändiger Power vom Stand bis zur Top Speed.

Ich bin schon viele unterschiedliche Pan America 1250 Special Modelle gefahren. Sie ist in der Serie wahrlich nicht langsam und ihr neuer Charakter in Sachen Leistungsentfaltung in Kombination mit Harley-Davidson eine echte Revolution.

Sascha hat sich die Pan America mit dem starken 1250 ccm Revolution Max Motor zur Hand genommen und sie zu einem Streetfighter umgebaut, wo man sich erstmal fragt, geht das überhaupt. Ja klar, das geht sogar echt gut, mit meinen 1,83 saß ich wie angegossen auf dem Streetfighter, leicht etwas nach vorne gebeugt gingen die Hände an die weit auseinander liegenden Lenkerenden vom extra angefertigten V-Team Lenker, gefühlt schonmal sehr geil.

Als ich mit ihr das erste Mal angefahren bin, merkt man sofort, hier wartet alles nur auf das richtige Kommando vom Fahrer. Ein sehr exaktes Ansprechverhalten und sie ist spürbar voll auf Zug. Ich war ja noch gar nicht soweit und musste erstmal die Lage checken, denn die Reifen und der Grip fühlten sich bei den Lenkbewegungen völlig anders an.

Ich bin bei ca. 15 Grad unterwegs gewesen und hatte voll den Grip, das war schon mal ein gutes Zeichen hatte ich so aber nicht erwartet. Sascha hat den AVON SPIRIT ST Reifen montiert, der Michelin Anakee läßt sich leichter lenken und hält sicherlich länger, was bei dem Streetfighter wohl keine Priorität hat, hier geht es um Haftung.

Der Streetfighter hat den Quickshifter verbaut, der allein macht es aber noch nicht, sie haben durch das Mapping ein Schalterlebnis produziert, das ich so noch nie erlebt habe. Der Gang fällt nicht nur einfach rein, ein unbeschreiblich gutes und weichen Gefühl, wenn der Gang geschaltet wird. Sehr auffällig, wer den Vergleich hat, dem fällt das exakte und weiche einlaufen in den nächsten Gang sofort auf. So gesehen war das alles schon perfekt, da war ja aber noch was in Sachen Leistungsentfaltung, was es zu entdecken gibt.

Man sieht es ja sehr schön auf dem Leistungsdiagramm, sie geht schon bei 2000 Umdrehungen los, etwa 300 früher, als in der Serie. Bei 2500 U/min treffen sich die Kurven nochmal kurz und dann geht sie ab. Sie zieht knallhart durch, bei ca. 6800 U/min hat man das Gefühl das mehr Schub kommt, das sieht man allerdings nicht auf der Leistungskurve, bei der Serie ist das gefühlt bei 6300 U/min, dann ist der Streetfighter aber schon weg.

Bei 8000 Umdrehungen wird die Serie etwas ruhiger, der Streetfighter zieht durch bis auf 9200 und schreit nach dem nächsten Gang. Es ist die Hölle was aus dem Motor rauskommt und selbst das ist noch nicht das Ende, sie würde noch mehr drehen, hat mir Sascha verraten.

Man muss sich schon zusammenreißen, wenn man gesetzeskonform durch die Kurven ziehen will. Der längere Federweg ist kein Problem, die Upside Down Gabel macht einen sehr guten Job. Beim Bremsen merkt man das vorne in der Doppelscheibenbremsanlage die Musik von Brembo spielt. Sie reißt dich aus dem Drehinferno wieder runter, wenn es gefragt ist.

Das Heck wurde verändert und diverse Teile sind lackiert worden, mit einem guten Lack läßt sich viel machen. Der ist Sitz gekürzt, aber noch nicht fertig. Sascha arbeitet noch weiter an seinem Streetfighter, es war eher Zufall, das ich mit dem Gerät gefahren bin.

Ich bin mir ziemlich sicher, das hier ein neuer Trend entstehen kann, es gibt genug verrückte, die wie Sascha sich genauso an solchen Projekten austoben wollen und wer hätte es gedacht, die Pan America ist in der Tat die Vorlage dafür.

Harley-Davidson und das Thema Streetfighter

Harley-Davidson hat bis zum heutigen Tag das Thema Streetfighter und BRONX im Sande verlaufen lassen. Und das, obwohl sie die Grundbasis eigentlich im Regal haben. Der wassergekühlte Revolution Max Motor hat unheimlich Power und kann mit verschiedenen Charakteren auf die Strasse gebracht werden.

Elektromobilität: Die Harley-Davidson LiveWire

Die Harley-Davidson LiveWire ist das erste rein elektrische Motorrad eines Großserienherstellers. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Milwaukee als Erster diesen Schritt in die Zukunft wagt.

Null auf hundert in drei Sekunden - wie heiß ist das denn? Kannst Du haben! Bei der Harley Factory warten die allerletzten LiveWire Elektromotorräder, die es in Deutschland unter dem Markennamen Harley-Davidson gibt, auf Dich.

Zum Beispiel mit Sport Rear Fender, den winzigen Heinz Bike Gabelblinkern, einem einstellbaren Bremshebel von Wunderkind-Custom, dem 3-in-1-Kennzeichenhalter, den Delta Parts eigens für die Harley Factory Group angefertigt hat, und natürlich mit der echten Factory Group Limited Plakette. Sie weist diese Maschine als eine der hierzulande letzten 100 Harley-Davidson LiveWire aus.

Oder, oder, oder… Mach sie zu DEINER LiveWire - mit dem Add-On-Packages und coolen Kombinationen daraus.

In den letzten knapp 2 Jahren waren die Rahmenbedingungen für die Vermarktung der LiveWire alles andere als einfach. Entstanden ist daraus im Sommer 2021 die konkrete Idee zum „Factory Group Package Deal“.

Dieses Projekt wurde auch beeinflusst durch die Gründung der eigenen Marke LiveWire im H-D Konzern im Juli 2021 und dem für die USA kommunizierten Preis des ersten Modells „LiveWire One“. Basierend auf den vielen Gesprächen mit Probefahrern und Kunden und der Entwicklung des Themas LiveWire in den USA haben wir uns ganz konkret bemüht, unser Vermarktungskonzept der H-D LiveWire umzusetzen.

Anfang Dezember 2021 erhielten wir dann den Zuschlag für den Kauf eines 100er Pakets an Harley-Davidson LiveWire. Fast zeitgleich wurde der Weltöffentlichkeit mitgeteilt, dass die Marke LiveWire aus dem H-D Konzern ausgegliedert und ein Start-Up Unternehmen mit Namen „LiveWire“ gegründet werden soll.

Bei uns als Factory Group dreht sich jetzt seit Dezember alles darum, die letzten Harley-Davidson LiveWire mit attraktiven Konditionen den Kunden in Deutschland anzubieten. Die Vergangenheit hat uns bei Harley-Davidson gezeigt, dass so gut wie alle „One Year Only“ Modelle später zu Zeitzeugen und Sammlerstücken geworden sind. Wir sind uns sicher, dass dies bei der H-D LiveWire nicht anders sein wird. Unsere Package Deals sorgen darüber hinaus für attraktive Konditionen.

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