Die Marke Harley Davidson ist mehr als nur eine Motorrad-Marke. Für Biker in aller Welt gilt die Harley Davidson als das einzig Wahre unter den Motorrädern. Schon seit Beginn der über 110-jährigen Geschichte der Firma stehen Harley-Fahrer symbolisch für Freiheit, geballte Männlichkeit, wilden, amerikanischen Biker-Lifestyle sowie für die Biker- und Motorrad-Szene selbst. Wenn von Motorrädern die Rede ist, denken Motorradfahrer an Harley Davidson - Laien ebenfalls.
Nicht zuletzt durch den legendären Kultfilm „Easy Rider“ von 1969 mit Peter Fonda und Dennis Hopper in der Hauptrolle der beiden jungen Biker Wyatt und Billy wurde die Harley auch außerhalb der Bikerszene zur Legende und einem weltweiten Publikum bekannt. Auch die Hymne „Born To Be Wild“ der Band Steppenwolf kennt seit Easy Rider jedes Kind. Die Berlin Harley Days sind ein internationales Motorrad-Fest für Fahrer von Harley Davidson-Motorrädern.
Der 1903 im US-Bundesstaat Wisconsin gegründete Motorradhersteller veranstaltete die Berlin Harley Days als eines der sogenannte Open-House-Meetings und eröffnete so nach den seit 2003 ausgetragenen Hamburg Harley Days eine zweite große Bühne für Harley-Liebhaber in Deutschland. Nachdem Harley Davidson seit 2003 mit großem Erfolg jährlich die Harley Days in Hamburg gefeiert und somit auch deutschen Harley-Liebhabern erstmals eine große Bühne geboten hatte, sollte ab 2009 in Berlin eine noch größere Zahl von nationalen und internationalen Harley-Fans nach Deutschland gelockt werden.
Bisher fanden die Berlin Harley Days lediglich im Jahre 2009 statt. Schätzungsweise 100.000 bis 150.000 Harley-Fahrer sowie insgesamt noch einmal so viele Fans genossen bei strahlendem Wetter am Berliner Salzufer, Harley-Events, Live-Musik und gaben sich die Ehre. Ein Erfolg, den es im darauffolgenden Jahr noch zu toppen galt.
Doch daraus wurde nichts. Denn obwohl auf für 2010 Berlin Harley Days angesagt waren, sagte der Mutterkonzern diese ab - die Harley Days von Berlin haben somit lediglich in der ersten und einzigen Auflage von 2009 stattgefunden. Von Veranstalterseite hieß es dazu, dass die Austragung an den Rahmenbedingungen gescheitert sei und dass sich Harley unter den gegebenen Voraussetzungen und am Standort Berlin kein erfolgversprechendes Konzept habe ausarbeiten lassen.
Zu den ersten "Berlin Harley Days" kamen nach Veranstalterangaben am Samstag rund 80.000 Menschen und brachten 13.000 Motorräder der legendären Marke mit. "Es ist eine sehr friedliche und ausgelassene Stimmung", sagte Thomas Heidbrink von Harley Davidson. Die Polizei kontrollierte jeden Biker, der auf das Festgelände wollte, um zu verhindern, dass sich Mitglieder der verfeindeten Rockerbanden "Hells Angels" oder "Bandidos" unter die Gäste mischten. Grund: Die "Hells Angels" feiern just an diesem Wochenende in ihrem Clubhaus am Spandauer Damm in Charlottenburg ihr alljährliches Vereinsfest.
Die Polizei ist das ganze Wochenende mit mehreren hundert Beamten im Einsatz, um zu verhindern, dass es zu Auseinandersetzungen kommt. Bis zum Nachmittag blieb es nach Polizeiangaben ruhig. Die Gäste der Berlin Harley Days können noch bis Sonntag Livemusik, Stunts und Modeschauen erleben. Zudem kann jeder mit einem gültigen Führerschein und entsprechender Schutzkleidung eine Probefahrt auf einem Harley-Davidson-Motorrad machen.
Geplant ist den Organisatoren zufolge, die Berlin Harley Days jährlich am ersten Augustwochenende zu veranstalten. Vom 31. Juli bis 2. August 2009 wird der Puls der deutschen Hauptstadt im Takt des V-Twins made by Harley-Davidson schlagen. Über 50 Stunden lang erlebt die Metropole dann zwischen Salzufer und Spreebogen das vermutlich größte Harley-Davidson Treffen ihrer Geschichte.
Dabei scheut Harley-Davidson einmal mehr weder Kosten noch Mühen und stellt ein Programm auf die Beine, das es in sich hat. Starke Live-Bands mit einem Top-Act der Extraklasse
Am Salzufer zwischen Hannah-Karminski-Straße und Otto-Dibelius-Straße befindet sich die Berliner Niederlassung des Motorradherstellers Harley-Davidson und die Smart-Verwaltung.
Bereits 1848 entstand hier zwischen Landwehrkanal und Spree ein Salzmagazin, in dem das Salz gelagert wurde, das auf Kähnen aus Magdeburg, Halle und Staßfurt nach Charlottenburg transportiert wurde. Nach diesem Magazin erhielt die Straße am Landwehrkanal den Namen “Salzufer”. Im 19. Außerdem betrieb die Firma Siemens & Halske hier eine Eisengießerei.
1915 verkaufte Siemens das Gelände Salzufer 2-3 an die Firma Benz & Co. 1927 wurde der Verkaufs- und Servicestützpunkt am Salzufer offiziell die Hauptniederlassung der Daimler-Benz AG Berlin. 1936 erwarb die Firma auch das Grundstück Salzufer 4-5 und vergrößerte sich entsprechend. 1943 wurde der Betrieb durch Bombenangriffe zerstört. Er wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut. In den 1980er und 90er Jahren entstanden Erweiterungsbauten am Salzufer und an der Gutenbergstraße.
| Tag | Besucherzahl | Anzahl der Motorräder |
|---|---|---|
| Samstag | ca. 80.000 | 13.000 |
| Gesamtes Wochenende (Schätzung) | 100.000 - 150.000 Harley-Fahrer, zusätzlich noch einmal so viele Fans | Unbekannt |
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