Um die Geschichte des Harley-Davidson-Logos aufzudecken, ist es wichtig, einiges über das Unternehmen selbst zu wissen.
Die Anfänge von Harley-Davidson
In Milwaukee, Wisconsin, im Jahr 1901, entwarf William S. Harley im Alter von 21 Jahren seine erste Blaupause eines Motors, den er auf ein Fahrrad setzen wollte. Erst zwei Jahre später begann William mit seinem Partner Arthur Davidson zusammenzuarbeiten. Im Jahr 1904 fertigten William Harley und Arthur Davidson das erste Harley-Davidson-Motorrad in einem 10 x 15 Fuß Schuppen, an dessen Tür die Worte "Harley Davidson Motor Company" handschriftlich angebracht waren. Arthur Davidsons Tante Jane Davidson malte 1904 den Schriftzug "Harley Davidson Motor Company" mit einem roten Streifen an die Tür.
Die Entwicklung des Logos
Das berühmte Bar- und Schildlogo in Orange und Schwarz wurde im Jahr 1910 beim Patentamt angemeldet. Es gibt keine Aufzeichnungen darüber, wer es entworfen hat oder warum die Bar und das Schild gewählt wurden. Vor der Einführung des nächsten Logos gab es einige interessante Entwicklungen. Während des Ersten Weltkriegs wurden fast 20.000 Harley-Motorräder von der US-Armee eingesetzt. Im Jahr 1920 brach Leslie Parkhurst 23 Mal den Geschwindigkeitsrekord. Nach jedem Sieg absolvierte das Team mit seinem Maskottchen, einem Schwein, eine Siegesrunde, was zur Entstehung des Namens "Schwein" und des ersten Hog-Verbandes führte.
Das Art-Deco-"Adler"-Design wurde zum nächsten Harley-Logo. Es wurde im Jahr 1933 auf jedes Harley-Motorrad gemalt, um zu versuchen, den Umsatz nach der Depression anzukurbeln. Nachdem Motorradfahrer nach 1930 als Geächtete galten und den Schädel und die gekreuzten Knochen als ihr Emblem benutzten, musste das Unternehmen dieses Bild ändern. Willie G. Davidson entwarf das "Schädel und Flügel"-Logo. Zum 50-jährigen Jubiläum von Harley wurde ein V-Logo entworfen, das auf den Kotflügel jedes 1954er Modellbikes angebracht wurde.
Heute dürfen Händler im ganzen Land dem Logo mit Harleys Erlaubnis Zusätze hinzufügen.
Rockabilly-Tattoos und Harley Davidson
Rockabilly-Tattoos werden meist in einem Retro-Stil entworfen und tätowiert, wobei sich die Tattoo-Motive an alten Tattoo-Vorlagen und plakativen Designs der 50er- und 60er-Jahre orientieren. Das Markanteste an der Rockabilly-Szene sind die umgebauten und gestylten Hot Rods, Autos aus den 30er bis 40er Jahren, deren Motorhauben oft abgenommen sind, um den gewaltigen, oft chromblitzenden Motor zu zeigen.
Die Rockabilly-Szene entstand Mitte der 50er-Jahre, als junge Musiker in den amerikanischen Südstaaten den schwarzen Rhythm & Blues auf ihre Art neu interpretierten. Der Begriff Rockabilly tauchte erstmals 1953 auf und ist musikalisch eine Unterart des Rock ’n‘ Roll. Elvis Presley selbst nahm als erster einen Rockabilly-Titel auf Schallplatte auf. Innerhalb von zwei Jahren erlebte Rockabilly einen wahren Boom, der jedoch 1958 wieder abnahm. Im Jahr 1975 erlebte Rockabilly eine Wiedergeburt.
Zu den beliebtesten Rockabilly-Tattoos gehören neben Schwalben, Ankern und Dolchen vor allem Würfel, Kirschen, Pokerkarten, Billardkugeln, Tikkimotive, Teufel, aber auch das Eiserne Kreuz, der Totenkopf und Betty Boop. Bei den Pokerkarten sieht man sehr oft den Herz- oder Kreuz-König, die Schicksal und Glück symbolisieren. Würfel zeigen, dass der Träger gerne etwas riskiert und sie repräsentieren eine ungewisse Zukunft. Eine schwarze Acht, der sogenannte Eight-Ball, ist im Billard-Sport die letzte Kugel des Spiels und kann sowohl für Unglück als auch für die schwierigen Dinge des Lebens stehen.
In der Regel haben die meisten Rockabilly-Tattoos, vor allem für ihre Träger, eine tiefere Bedeutung. In erster Linie wollen sie aber eines - Freude bereiten. Träger dieser Tattoos möchten das Lebensgefühl der 50er- und 60er-Jahre teilen. Noch heute tragen die weiblichen Fans der Rockabilly-Szene den Look der 50er Jahre. In Tellerröcken oder Faltenröcken und Petticoats wollen sie aussehen wie ein Pin-up-Girl, wie eins der sogenannten Bad Girls. Dabei ist ihre Kleidung mit Punkten oder Karos gezeichnet, oder mit Kirschen oder Totenköpfen bemustert. Auch Taschen, Brillen, Schuhe und andere Accessoires trugen und tragen derartige Muster. Die weiblichen Lippen waren und werden kirschrot gefärbt, so wie man es von den aufregend anregenden Bildern von Bettie Page kennt.
Auch die Männerwelt hatte ihre speziellen Kennzeichen. Es fängt bei den Haaren an, die mit einer über die Stirn ausladenden Haartolle gekennzeichnet war, ähnlich der Elvis Tolle, nur noch steifer und mit noch mehr Pomade, aber ebenso langen seitlichen Koteletten.
Bekannte Rockabilly Tattoo Motive:
- Segelschiff
- Schwalbe
- Pin-up Girl
- Hula-Mädchen
- Kartenspiel
- Würfel und der 8-Ball als Glücksbringer
- Kirschen
- Elvis Presley
- Totenschädel
- Panther
- Hot Rod-Auto
- Herz
- Tiki-Gesicht oder Tiki-Männchen
- Schlagring
- die Zahl 13 und das Pik-Ass
- Stern
Bekannte Persönlichkeiten als Tattoo-Motive:
- Elvis Presley
- Johnny Cash
- Marilyn Monroe
- Marlon Brando
Die Harley-Davidson FLSTSB Cross Bones
Harley-Davidson zitiert mit der FLSTSB Cross Bones die vierziger Jahre und deren wild customizten Bobber. Sie ist massiv gebaut, wie für die Ewigkeit und wirkt auf Harley-Fahrer wie ein Magnet. Die Cross Bones fordert beim Schieben und Rangieren den ganzen Mann, da 333 Kilogramm keine Halbherzigkeiten dulden. Der Motor wird nicht einfach angeworfen, sondern der Start zelebriert. Der Twin-Cam-96-Motor mit vergrößertem Hub sorgt für ein Langhub-Erlebnis reinsten Kalibers. Im Leerlauf noch eine mittlere Eruption, gibt sich der fette V2 einmal in Fahrt erstaunlich kultiviert. Das Fahrerlebnis ist am schönsten, wenn man mit sich allein und der Welt im Reinen ist, den Hintern im frei schwingenden Ledersattel fläzt.
Auf holprigen Straßen macht die Springergabel ihrem Namen alle Ehre und hüpft wie wild. Die Dunlop-Pneus Made in USA haften erstaunlich gut und die Springergabel ist ein wahrer Augenschmaus.
Technische Daten Harley-Davidson Cross Bones
| Motor | Luftgekühlter Zweizylinder-Viertakt-45-Grad-V-Motor |
|---|---|
| Bohrung x Hub | 95,3 x 111,1 mm |
| Hubraum | 1585 cm³ |
| Nennleistung | 54,0 kW (73 PS) bei 5300/min |
Das Eiserne Kreuz in der Chopper-Szene
Sie sind die Insignien der Chopper-Bewegung: FTW-Aufkleber (Fuck the World), Totenschädel, ja, auch das Hakenkreuz und allen voran das Eiserne Kreuz. Amerikanische Biker scheren sich oft nicht um historische Zusammenhänge und Unterschiede und sehen Sinnbilder mit kriegerischem oder nationalistischem Hintergrund, wie das Hakenkreuz, das Malteser- und auch das Eiserne Kreuz, einfach nur als cool an. Sie wollen nichts weiter als schocken! Das Eiserne Kreuz richtet sich vor allem gegen die in den eigenen Reihen angesiedelten, ach so glatt gebügelten Custombikes der Schickeria.
Verwandte Beiträge:
- Harley Davidson Holzbild: Individuelle Wanddekoration für Fans
- Harley Davidson Softail Satteltaschen: Modelle, Kaufberatung & Tipps
- Harley Davidson Evo Motor neu: Kaufberatung, Preise & Tuning
- Harley Davidson BSL Auspuff: Test, Sound & Kaufberatung
- Lucky Bike Osnabrück: Unglaubliche Kundenbewertungen enthüllt!
- Die besten Mountainbike Sprüche: Lustig, Motivierend & Inspirierend für jeden Trail
Kommentar schreiben