Harley-Davidson und die Region Schwäbisch Hall: Eine Erfolgsgeschichte

Die Faszination für Harley-Davidson® muss man nicht in den USA suchen. Ein Besuch bei einem lokalen Händler reicht aus, um das authentische Harley Feeling und die faszinierenden Bikes aus Milwaukee zu erleben - mitten im schönen Remstal.

Harley-Davidson® Schwäbisch Gmünd: Ihr Partner für authentisches Harley Feeling

Als offizieller Harley-Davidson® Vertragshändler findet man hier die Harley® seiner Träume. Das Bike kann mit starkem Werkstatt-Service verwöhnt oder ihm von Experten ein individueller Stil verpasst werden. Eine große Auswahl an Harley® Fashion, Parts & Accessories sowie passende Finanzierungs- und Versicherungsangebote stehen ebenfalls zur Verfügung.

Der Store wurde im April 2018 von Harley Urgestein Bernd Gneithing gegründet. Nach 14 Jahren als Marketingleiter von Harley-Davidson Deutschland und Österreich entschied er sich, seiner Leidenschaft noch mehr nachzugehen und eröffnete in Schwäbisch Gmünd seinen zweiten Harley® Store.

Was man bei Harley-Davidson® Schwäbisch Gmünd erleben kann:

  • Die aktuellen H-D® Modelle.
  • Beratung zu den spannendsten Customizing-Parts für das Bike.
  • Harley® Fashion anprobieren.
  • Eine Probefahrt auf der Harley® der Träume.
  • Einen Kaffee an der ELK’s Bar trinken.
  • Informationen über Events und Angebote.

Der Hohenloher Harley Run: Eine Veranstaltung für den guten Zweck

Veranstalter Joachim Schmidt und seine Freunde luden zum 9. Hohenloher Harley Run auf die Wertwiesen nach Künzelsau ein. Dieses Mal stand die Veranstaltung unter dem Motto: „Harley rides for kids“. Am Samstag, den 28. Juli 2018, startete der legendäre Harley Run zur 120 Kilometer-Ausfahrt über Langenburg, Stachenhausen und Bieringen zurück nach Künzelsau. Der Erlös der Veranstaltung beziehungsweise eine Spende ging an den Förderverein „Klinik für Kinder und Jugendliche“.

Aussteller gab es auch jede Menge und so konnte sich der Motorradliebhaber unter anderem tätowieren lassen und zusehen, wie man aus massiven Baumstämmen mittels Motorsägen Adler modelliert. Motorradstunts nicht zu vergessen. Videoreporter Felix Kribus ging dem Mythos um Harley-Davidson-Maschinen nach.

Reinhold Würth: Unternehmer, Kunstmäzen und Harley-Davidson-Fan

Reinhold Würth, eine prägende Figur der Region Hohenlohe, ist nicht nur für sein unternehmerisches Geschick bekannt, sondern auch für seine Leidenschaft für Kunst und Kultur. Er fährt liebend gern auf seiner Harley Davidson.

Vom Lehrling zum Global Player

Als Reinhold Würth 1949 als zweiter Mitarbeiter und erster Lehrling in die Schraubengroßhandlung seines Vaters in Künzelsau eintrat, war nicht abzusehen, was er im Laufe der Jahre aus der kleinen Firma machen würde: ein Weltunternehmen nämlich.

Im Alter von 19 Jahren, gerade mit der Ausbildung zum Groß- und Einzelhandelskaufmann fertig, hatte Reinhold Würth 1954 nach dem frühen Tod des Vaters die Geschäftsleitung übernehmen müssen. Aus dem regionalen Geschäft baute er in den kommenden Jahrzehnten ein weltweit agierendes Handelsunternehmen auf.

Heute ist die Würth-Gruppe ein Global Player: Mit 370 Gesellschaften in 83 Ländern und mehr als 50.000 Mitarbeitern. Sie erzielten im vergangenen Jahr einen Umsatz von 6,9 Milliarden Euro.

Engagement für Kunst und Kultur

In seiner beruflichen Laufbahn hat sich Reinhold Würth intensiv mit psychologischen Themen wie Mitarbeitermotivation, Führungskultur und Fragen der Berufsethik beschäftigt und sich auch im kulturellen Bereich vielfältig engagiert. Inzwischen hat er eine bedeutende Kunstsammlung von rund 9.000 Werken zusammengetragen, darunter Bilder, Zeichnungen und Skulpturen von Edvard Munch, Pablo Picasso, Alfred Hrdlicka, Markus Lüpertz und Christo. Diese Sammlung hat er schon 1991 in einem eigenen Museum am Stammsitz in Künzelsau-Gaisbach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein weiteres attraktives Forum für die Sammlung schuf Reinhold Würth mit der im Mai 2001 eröffneten Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall.

Ehrungen und Auszeichnungen

Schon vor vielen Jahren zum Professor Dr. h. c. ernannt, war Reinhold Würth bis 2003 Leiter vom Interfakultativen Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe. Außerdem ist er u.a. Ehrendoktor und Ehrensenator der Universität Tübingen sowie Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Liste der Ehrungen und Auszeichnungen ist aber weitaus größer.

Würths Führungsstil

Das Unternehmen wird wie eine große Familie geführt. Erfolgreiche Vertriebsmitarbeiter werden schon mal ein bis zwei Wochen in die Schweiz oder in die Karibik eingeladen. 1600 Mitarbeiter und ihre Angehörigen waren beim bisher größten "Familienausflug" in der französischen Schweiz dabei. Die Großzügigkeit ist nicht völlig uneigennützig. Der Erfolg eines Unternehmens hängt seiner Meinung nach zu mehr als 50 Prozent von der Mitarbeiterführung ab.

Würths Erfolgsgeheimnis

Zum einen ein professioneller, hoch motivierter Vertrieb, der den 1,5 Millionen Kunden ein Sortiment von rund 50.000 Produkten bietet. Lange bevor es in der Managementlehre in Mode kam, hat sich Würth auf das Kerngeschäft konzentriert. Handwerker und Werkstätten sind nach wie vor die wichtigste Klientel der Würth-Gruppe. Anders als Großunternehmen können sie den Handel nicht durch ihre Marktmacht unter Druck setzen. Die Produktion überlässt Würth in erster Linie anderen Unternehmen. Nur fünf Prozent werden selbst produziert.

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