Harley Davidson Slim Umbau Ideen

Viele Harley-Fahrer haben ein schier unstillbares Bedürfnis, ihr Bike zu individualisieren. Wie kann man eine moderne Interpretation eines klassischen Bobbers noch cooler machen? Mit viel Geschmack und Stil. Ein paar Weißwandreifen reichen da nicht aus. Da muss schon mal eine Lampenverkleideung herhalten, oder eine schwarze Auspuffanlage und nicht zu vergessen, die kleinen aber feinen Zubehörteile, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind, dem Fahrzeug aber eine Identität geben.

Wir unterstützen dich beim Umbau deiner Harley Softail Slim. Ob Neu- oder Gebrauchtfahrzeug, unser Customshop-Team führt den Umbau nach deinen Wünschen durch.

Umbauideen und Inspirationen

Flat Track trifft Bobber - und was dabei rauskommt, ist pure Gänsehaut. Das in Gunship Gray gehaltenes Custombike wurde mit dem Kunden konzeptionell geplant und umgesetzt. Das Ergebnis läßt sich sehen. Und wieder verlässt eine Custombike nach Kundenwunsch unsere Werkstatt in Stuhr / Seckenhausen. Für den Umbau diese Softail Slim sind neben neuen Bike Spoke Rädern auch ein neuer Heck und Frontfender von Thunderbike zum Einsatz gekommen.

Das ganze Bike wurde in matt schwarz lackiert und mit einem Luftfahrwerk ausgestattet. Mini LED Blinker, LED Frontscheinwerfer und der Hollywood Lenker schenken der Front des Bikes eine schöne Silhouette. Durch den bereits verbauten Auspuff von Jekill und Hyde und den neuen SE Luftfilter wurde auch ein Motormapping auf unserem Leistungsprüfstand fällig um den Motor optimal auf die neuen Gegebenheiten abzustimmen. Viele weitere Details und Umbauten runden das Bike ab und machen es zu einem Unikat.

»Eine ganze zeitlang bin ich trotz Führerschein gar kein Motorrad gefahren«, lacht Alfred »Freddy« Smolik. Irgednwie hatte es sich einfach nicht richtig ergeben. Und dann, ganz plötzlich, musste es losgehen. Alfred kauft sich eine Forty Eight, »ich hab nix gegen japanische Bikes, aber ich wollte dann doch gleich Harley fahren«, erklärt er.

Wie schon bei der Sporty geht es ohne Umbau nicht, also ab in die Werkstatt, Alfred hat einiges vor. Von Anfang an hat er den Plan, sein Bike auch auf Tourentauglichkeit auszurichten, denn 18000 Kilometer Fahrleistung im Jahr bekommt er schon zusammen, darunter auch weitere Touren nach Osteuropa oder in den Süden.

Wir stehen vor Alfreds modernem Bobber. Der Slim hat er einen dickeren Hinterreifen spendiert, das Heck ist für die Aufnahme eines 200ers umgestrickt. Die Originalschwinge blieb dabei ungerührt. Alfred speicht um, benutzt eine breitere Felge. Ein fetter Reifen darf zudem einen fetten Fender tragen. Alfred nutzt dafür zwei Fat-Boy-Schutzbleche, die er auseinanderschneidet und auf Stoß wieder zusammenschweißt. Ein bisschen Fummelarbeit ist das, bis die Neigung stimmt. Die interessiert übrigens auch den TÜV, weil Alfred sein Kennzeichen in den Fender integriert.

Auch andere Teile muss Alfred selbst anfertigen. So entwickelt er Derbycover, die er in ihrer Optik durch individuelle Logogravuren verändern kann. Durch den Bau von Teilen für die eigene Harley und der entsprechenden Aufbaustory, die Alfred akribisch im Internet dokumentiert, entstehen die ersten Anfragen von potentiellen Kunden, die ebensolche Teile haben wollen. Und so wird der Aufbau gleichzeitig zum Gründungsbaustein für eine eigene Produktlinie unter dem Label »IQ Customs«.

Wer viel fährt, weiß den Vorteil einer Verkleidung zu schätzen, auch der Bayer kennt die Vorzüge. Als Basis für seines nutzt er einen Schild von Memphis Shades, der innerhalb von nur ein paar Sekunden per Klickverschlüssen an die Front seiner Harley montiert werden kann. Die Maske kann auf das jeweilige Modell konfiguriert werden und ist in ihrer Höhe einstellbar. Da die Batwing die eigentliche Blinkeraufnahme verdeckt, konstruiert Alfred Blinkerhalter, die er direkt an die Federgabel montieren kann. Die Maske selbst individualisiert Alfred in Sachen Lackierung und passt sie so optisch dem Rest seines Bikes an.

Reisetourer oder Bobber: Die »Combat S« lässt sich in Sekunden auf lange Touren vorbereiten. Immer noch Slim: Trotz 200er-Hinterreifen, fettem Fender und großem Windschild trägt die Harley nicht zu dick auf Nur wenige Sekunden braucht Alfred, um die Batwing an die Gabel zu montieren. Lediglich die Blinker fanden in seiner Konstruktion einen neuen Platz Ein bisschen mehr Leistung durfte es schon sein, in der Softail arbeitet der 110er-Screamin’-Eagle-V2 mit fetten 1800 Kubik Das Einlassen des Kennzeichens in den Heckfender hat auch den TÜV überzeugt Für den kurzen Run ist ein Bobber ideal, wer längere Touren plant, weiß die Vorteile eines Baggers zu schätzen.

»Mit der Zeit haben immer mehr Leute nach den von mir entwickelten Teilen gefragt. Die Slim habe ich mir gekauft mit dem festen Entschluss die Maschine durchaus sehr lange fahren zu wollen - Motor und Basis sind einfach zu perfekt. Zudem denke ich, ist die Zeit der klassischen Harley Motoren (und damit meine ich die rein Luftgekühlten) auch bald vorbei und das die 1,7.ltr Twincam eines Tages als das letzte seiner Art gelten wird.

Schon beim Kauf hatte ich vor im Winter ´13/´14 das Heck umzugestalten - es sollte auf jedenfall rotziger werden, mit Anleihen an die 50er und 60er Jahre wo der Begriff „chopping“ aufgekommen ist. Die Jungs damals haben nichts mehr gemacht, als die vorhandene Basis zu nutzen - HighEnd Teile wie heute waren nicht vorhanden, also bauten Sie die großen, massiven Fender und Verkleidungen ab oder schnitten Sie kürzer - „chopp“ also. Daher kam es wie gerufen das ich meinen alten Freund Sebastian Meyer auf einer Hochzeit wieder getroffen habe. Für meinen Umbau konnte ich Ihn sofort begeistern - auch weil wir über diesen die Möglichkeit hätten wieder mehr Zeit miteinander zu verbringen!

Bei der Position des mitschwingenden Fenders passen die alten Löcher perfekt als neue Aufnahmen für die zu konstruierenden Trägerteile. Die erste echte Herausforderung war die Elektrik. Als Sebastian nach getaner „Mess“Arbeit mit seinen Hausaufgaben wieder weg war, habe ich mir Gedanken um den nächsten Teil des Umbaus gemacht - die Auspuffanlage. Was ja nun gar nicht mehr passte, war die alte Halterung der Endtöpfe… hier habe ich auch erst einmal 15 Minuten vorgestanden und überlegt wie ich das am Besten mache. Ich habe mit gegen Schweißen und für Schrauben entschieden - mit der alten Halterung, bzw. Die Streben des oberen Endtopfes würden noch gehen - hier musste ich nur eine Aussparung für die Anschlüsse der Bowdenzüge machen.

So, heute habe ich die Griffe, Blinker und neue Rückspiegel montieren können. Die Rückspiegel waren eigentlich ein Zufallsprodukt - denn eigentlich wollte ich bei Ride-Inn nur ein paar zöllige Schrauben kaufen… aber dann sind es doch komplette Rückspiegel geworden. So, gestern Abend habe ich wieder ein paar Kleinigkeiten „optimiert“. Die etwas größere Operation war die Anpassung des Genscher V2 Kennzeichenhalters. Dieser passte aufgrund seiner ausladenden Optik nicht mehr zu meinem geplanten Heck.

Als ich mit der Anpassung (eigentlich nur 3 Löcher die ich neu bohren musste) fertig war, gab mir das Ergebnis Recht - sehr stabil alles. Auch für die Griffe habe ich eine Lösung gefunden - wobei mich hier der Preisunterschied zu original Harley mal wieder schockiert hat… HD Original für 129,00EUR oder Zubehör für 39,00EUR.

Der Umbau bzw. Also, ich muss ja wirklich immer wieder feststellen das manche Menschen wirklich was können… ich meine wirklich. Was Sebastian hier aus unseren Überlegungen gemacht hat mit den nachfolgenden, detaillierten CAD-Modellen hat mich echt umgehauen - so gut und professionell hatte ich das nicht erwartet.

Der Umbau auf mitschwingenden Fender soll nun umgesetzt werden, bis Ende Februar will ich das Projekt durch haben. So richtig Oldschool soll´s werden - inkl. Mittlerweile habe ich mich von meiner J&H Anlage getrennt, die ständige, manuelle Eingriffe nach jedem Anlassen erforderte um die Tüten wieder auf zu machen - ging mir ziemlich auf die Nerven. Sooo, der alternative Fender ist da - ein etwas „tieferer“, der den Reifen zu über 50% verdeckt. Die Kellermann-Elemente werde ich mir unter den Sattel setzen - damit bleibt das Heck schön sauber… dazu habe ich mir erstmal Halterungen gebastelt aus normalen Baumarktwinkeln.

Leider sind die nur als 140er lieferbar wie sich nach der Bestellung rausstellte und der Fender für die originalen 150er gekauft wurde. Zwar hatte ich im Slim-Thread immer wieder berichtet, allerdings sind die einzelnen Posts über inzwischen unglaubliche 82 Seiten mit über 1.200 Antworten verteilt - was den Slim-Thread mit über 125.000 Hits wohl zu einem der Erfolgreichsten hier im Forum überhaupt macht!

Eines vorab: mir ist bekannt, dass mein Umbau hier im Forum nicht unumstritten ist. Die Frage, warum man sich eine Slim kauft, um sie dann anschließend auf diese Weise umzubauen, kam immer wieder auf. Ich habe mir die Slim hauptsächlich aus einem Grund gekauft: weil sie die besten Grundeigenschaften als Ausgangsbasis für den Umbau zu meinem Traumbike besaß.

Nachdem bei der Premiere am 14. Das 60er Jahre Bobber-Design war für mich also kein Kaufgrund. . Die ersten vier Fotos zeigen meine fast jungfräuliche Slim, so wie ich sie im Juni 2012 von Harley-Davidson Magdeburg übernommen habe. Einzige Modifikation zu diesem Zeitpunkt waren die längeren Spiegel (P/N 91909-03B bzw. . Der Einbau verlief absolut problemlos und dauerte nur ca. 10 Minuten.

Im Rahmen der ersten Inspektion Anfang Juli wurden dann die oberen Tauchrohre der Gabel durch Arlen Ness Fork Boots, Retro Black (P/N 20-021) getauscht. Da bereits die 150 km von Magdeburg nach Berlin nach der Auslieferung eine für Hintern und Rücken schmerzhafte Erfahrung waren, suchte ich nach einer schnell verfügbaren Alternative für den serienmäßigen Sitz. Ich entschloss mich schließlich eine hier im Forum angebotene Blackline-Sitzbank zu kaufen.

Inzwischen waren auch das bestellte Cross Bones-Hinterrad und der 200er Dunlop D401-Reifen eingetroffen. Hier zwei Fotos, die den Größenunterschied deutlich zeigen. Boah ey, ne Slim mit fettem Reifen. Voll unästhetisch. Und hat doch jeder...

Als nächstes ging es dem serienmäßigen Kennzeichenhalter an den Kragen. Um den optimalen Verlauf des Radausschnitts zu bestimmen, wurde der Fender testweise montiert, grob zurecht geschnitten und die Linienführung mit Klebeband festgelegt.

Die Struts (oder Fender Supports, wie Harley sie nennt) stammen ebenfalls von der Fatboy. An der Fatboy sind sie mit zusätzlichen Abdeckungen (Strut Covers) versehen, die ich auf Grund ihrer Länge an meiner Maschine jedoch nicht verwenden wollte.

Wenn ich richtig informiert bin, müssten dass 6 Zoll (x 17 Zoll) sein. Die Teilenummer für Rad inkl. Speichen und Nabe lautet übrigens 44936-08.

Rick’s Motorcycles Umbauten

Umbau? Ja, gerne! Aber er muss zurückrüstbar sein. Das mag auch der TÜV-Prüfer. Für solche Fälle hat der Rick’s Motorcycles die passenden Brocken parat. Die Flex kann beim Umbau im Regal bleiben und auch der Schweißapparat bleibt kalt. Zunächst hatte der Baden-Badener Harley-Vertragshändler nur Fender-Kits für die Milwaukee-Eight-Modelle und die Sportster-Familie im Programm, mittlerweile gibt es die Parts auch für die Softails der Twin-Cam-Ära. Im vorliegenden Fall war die Basis für den Umbau eine Softail Slim des Modelljahres 2016.

Auch optisch gefällt uns die etwas längere Version besser, weil die Proportionen damit einfach stimmiger sind. Auch für das leidige Thema „Unschönes Loch unterm freischwingenden Solositz“ haben die Baden-Badener eine Lösung parat.

Beim hier gezeigten Bike entschied man sich bei der Wahl des Sitzes für einen besonders edlen Ledersitz, der von Spirit Leather eigens für das Projekt angefertigt wurde. Stilsicherheit hat die Mannschaft aus Oos nicht nur beim Used-Look-Lack bewiesen, auch die konsequente Schwärzung etlicher Teile an Chassis und Motor pushen das Thema Coolness perfekt. Selbst die Hüllrohre der Stößelstangen bekamen ihr „schwarzes Fett“ weg.

So ist das korrekt: Wer eine Harley mit Trittbrettern fährt, braucht auch eine Schaltwippe

Weitere Custom Projekte

  • Breakout Customizing im Funky 70's Stil.
  • So geht Fat Boy!
  • Die dunkle Breakout-Seite: Dunkler, breiter und böser.
  • Unser Custombike mit dem Charme der 50er Jahre. Ein Custombike par excellence.
  • Die Nightster® Special bringt alles mit, was Du brauchst. Und lässt alles weg, was Dich bremst. S wie Statement. S wie sofort. Nur bis 26.9.2025!

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