Der Ausbau der Batterie einer Harley-Davidson Sportster ist eine Aufgabe, die mit der richtigen Vorbereitung und Anleitung einfach durchgeführt werden kann. Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung, die Ihnen hilft, die Batterie sicher auszubauen und zu lagern.
Vorbereitung zum Ausbau der Batterie
Bevor Sie beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie das richtige Werkzeug zur Hand haben. Es ist auch ratsam, die Bedienungsanleitung Ihres Motorrads zu konsultieren. Zum Abklemmen der Batterie zunächst je nach Modell die Sitzbank und das Batteriecover entfernen.
Sicherheitsvorkehrungen
- Schalten Sie die Zündung ein, damit die Alarmanlage stumm bleibt.
- Ziehen Sie anschließend die Hauptsicherung.
- Beim Ausbau der Batterie sollten Sie immer den Minuspol zuerst abklemmen und beim Einbau auch als letztes wieder anklemmen.
- Damit wird vermieden, dass das Werkzeug an dem Pluspol bei Berührung des Rahmens einen Kurzschluss erzeugt.
Schritt-für-Schritt Anleitung zum Ausbau
- Entfernen Sie den Deckel und den Haltebügel der Batterie.
- Ziehen Sie die Batterie etwas heraus.
- Schrauben Sie das Pluskabel ab und umwickeln Sie den Pluspol und das Ende des Pluskabels mit Isolierband.
- Ziehen Sie die Batterie so weit heraus, dass Sie mit einem Flachschlüssel an den Minuspol kommen.
- Lösen Sie das Minuskabel und ziehen Sie die Batterie heraus.
Besondere Hinweise
Bei einigen Modellen muss das Massekabel am Motorgehäuse gelöst werden, um die Batterie auszubauen. Das Massekabel bleibt dann am -Pol dran. In umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.
Einbau der Batterie
Beim Einbau einer geladenen oder einer neuen Batterie zunächst den Plus-Pol anklemmen und danach den Minus-Pol befestigen.
Laden der Batterie
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Batterie Ihrer Harley-Davidson zu laden. Die einfachste und unkomplizierteste Möglichkeit dies zu tun ist ein sogenannter Battery Tender. Ein original Harley-Davidson Motorrad Batterie Ladegerät. Dieses lädt und entlädt die Batterie bei optimaler Ladespannung, während kurzer oder langer Standzeiten. Und sogar während die Batterie im eingebauten Zustand ist. Dies simuliert das natürliche Fahrverhalten, auch wenn das Bike steht. Ihre Batterie bleibt entsprechend lange “frisch” und immer einsatzbereit.
Wird die Batterie im eingebauten Zustand geladen, darf auf keinen Fall die Zündung eingeschaltet werden! Sonst drohen Schäden an Motorsteuergeräten.
Überwinterung und Lagerung der Batterie
Unsere Experten raten dringend, bei einer Einmottung von Motorrad oder Roller die Batterie auszubauen, sie vollzuladen und an einem kühlen Ort (bei etwa zehn Grad Celsius) zu lagern.
Steht das Fahrzeug in der Winterpause in einem Raum mit Temperaturen über zehn Grad, können Sie die Batterie auch im Fahrzeug lassen. Allerdings darf kein Dauerverbraucher (z.B. Warnanlage) angeschlossen sein. Da die Verbraucher meist nicht abschaltbar sind, sollten Sie zumindest das Batteriekabel am Minuspol abschrauben. Auch wenn die Batterie im Fahrzeug bleibt, muss sie entsprechend gewartet werden.
Wartung und Pflege
Mit Hilfe richtiger Wartung und Pflege können Sie die Lebensdauer Ihrer Batterie entscheidend verlängern.
- Kontrollieren Sie bei herkömmlichen Standardbatterien den Säurestand.
- Fehlt der Batterie Flüssigkeit, korrigieren Sie den Stand mit destilliertem Wasser.
- Ganz wichtig: Erst nach dem Ladevorgang, denn die Säure gewinnt beim Laden an Volumen und ihr Pegel steigt.
- Die Batterie muss immer vollständig geladen werden.
- Teilweises Laden ist ebenso schädlich wie eine Überladung.
Batterie-Ladegeräte für Motorrad und Roller
Standard-Batterien können Sie mit nichtautomatischen Ladegeräten laden, die günstig zu haben sind (ab zehn Euro). Dabei muss allerdings nach der Formel "maximaler Ladestrom = maximal 1/10 der Batteriekapazität" die Ladezeit errechnet und die Batterie beobachtet werden. Wenn die Säure zu gasen beginnt, müssen Sie den Akku vom Netz nehmen. Bei Fahrzeug-Ruhezeiten von mehr als drei Monaten müssen Batterien zum Erhaltungsladen dauerhaft an spezielle Motorradbatterie-Ladegeräte angeschlossen werden, damit Schäden durch die sogenannte Tiefentladung vermieden werden.
Die richtige Wahl ist ein Automatik-Ladegerät mit Regelelektronik, das sich selbständig der Größe der Batterie und deren Ladungszustand anpasst. Für die in neueren Motorrädern zunehmend eingebauten wartungsfreien Gel- und Microvlies-Batterien sind solche intelligenten Ladegeräte zu Preisen zwischen 15 und 30 Euro zwingend nötig.
Zusätzliche Tipps
- Hauptsicherung: Die Hauptsicherung hängt mit einem Clipverschluss an dem Haltebügel der Batterie. Die Halterung der Hauptsicherung nach rechts drücken und dann einfach abnehmen.
- Minuspol: Beim Ausbau der Batterie immer zuerst den Minuspol (schwarz) entfernen.
- Säurestand: Bei herkömmlichen Batterien sollte der Säurestand regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf mit destilliertem Wasser korrigiert werden.
Yuasa Batterien
YUASA´s Batterien sind fast alles - aber nicht Standard! Diese Zuverlässigkeit ist das, wonach Motorradfahrer sucht! Und genau das bieten die Starterbatterien von Yuasa, dem Hersteller, der mit die meisten heute gängigen Motorradbatterien selbst mit entwickelt hat. Diese wartungsfreien AGM Batterien enthalten das Elektrolyt in Glasmatten. Die YTZ Batterie wurde in verschiedenen Tests, die von den I.A.T.A. und Druck auf Auslaufsicherheit geprüft.
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