Harley Davidson Steppjacke Test Vergleich

Wer künftig beim Après-Ski und beim Schnee fegen genauso Flagge zeigen will wie beim sommerlichen Biken, der sollte sich jetzt mit Harley-Davidson MotorClothes aus der Winterkollektion eindecken. Sie unterstreichen mit amerikanischer Lässigkeit diese gewisse Verbundenheit zu der Marke aus Milwaukee.

Harley-Davidson Winterkollektion

Wie geschaffen zum Wohlfühlen bei allen Outdoor-Einsätzen ist das neue Escape Sonic-Quilted Soft Shell Jacket (Best.-Nr.: 97543-13VW; ab 121,- Euro) für sie, eine rot-schwarze Steppjacke, die dank 10-prozentigem Elastan-Materialanteil prima sitzt. In zwei Reißverschlusstaschen lassen sich perfekt die Hände wärmen. Eine ideale Ergänzung dazu bildet das neue 3-Piece Knit Set (Best.-Nr.: 97772-13VW; 89,- Euro) mit Strickmütze, Handschuhen und einem molligweichen Schal. Ein dezenter Button an den Produkten weist die Trägerin als Fan von Harley-Davidson aus.

Für die Herren der Schöpfung hält die Winterkollektion unter anderem das neue Cylinder Nylon Bomber Jacket (Best.-Nr.: 97536-13VM; ab 204,- Euro) bereit. Die warme und wasserabweisende Textiljacke punktet mit zwei Außen- und zwei Innentaschen sowie mit Strickbündchen an Hals, Ärmeln und unterem Abschluss. Gestickte Logos und Schriftzüge auf Brust, Rücken und einem Ärmel machen auf die Verbundenheit des Trägers mit Harley-Davidson aufmerksam.

All das macht sich am 24. Dezember genauso gut unterm Baum wie die neuen 110th Anniversary Jacken, Shirts und Accessories, die auf den 110. Geburtstag der Marke im Jahr 2013 verweisen. Doch für beide Kollektionen gilt: Der Vorrat ist begrenzt wer zuerst kommt, der schenkt zuerst!

Weitere Jacken-Alternativen und Vergleiche

Neben Harley-Davidson gibt es auch viele andere Marken, die hochwertige Motorradjacken anbieten. Hier sind einige Alternativen und Vergleiche:

3-in-1 Jacken für Herren

Beste 3-in-1-Jacken für Herren im Ranking: Ihr persönlicher Spitzenreiter in unserer Rangliste.

  • Columbia Element Blocker II: Die Columbia Element Blocker II 3-in-1-Regenjacke für Herren besteht außen aus Polyamid und ist besonders gut verarbeitet. Sie punktet im Vergleich mit einem atmungsaktives Gewebe und einer hohen Bewegungsfreiheit.
  • Jack Wolfskin Taubenberg: Die Taubenberg Jacke von Jack Wolfskin ist sehr wetterfest. Das Material der Jacke besteht aus Polyester. Uns hat zudem gefallen, dass die Außen- und Innenjacke separat von einander genutzt werden kann.
  • Columbia Bugaboo II Fleece-Jacke: Mit der Columbia Bugaboo II Fleece-Jacke erhalten Sie eine zuverlässige 3-in-1-Jacke für alle Outdoor-Aktivitäten. Die Fleece-Innenjacke aus 100 % Polyester bietet angenehme Wärme, während die äußere Schicht aus 100 % Nylon vor Wind und Wasser schützt.
  • Columbia Herren Mission Air Jacke: Die Columbia Herren Mission Air Jacke ist windfest und im mittleren Preissegment angesiedelt. Sie hat einen hochschließendem Kragen und Kinnschutz und schmaler einstellbare Ärmelenden, was wir praktisch finden.
  • Regatta Herren Wentwood Vi Jacket: Unser Eindruck der Regatta Herren Wentwood Vi Jacket ist äußerst positiv. Diese robuste Jacke kombiniert wasserfestes und atmungsaktives Material mit verschweißten Nähten für optimalen Schutz bei allen Wetterbedingungen.
  • Columbia Wallowa-Park Interchange Jacke: Die Wallowa-Park Interchange Jacke von Columbia eignet sich für Herren. Das Material der Jacke besteht aus Nylon. Uns hat zudem gefallen, dass die Jacke sehr wetterbeständig ist.
  • Höhenhorn Arcalod Pro: Mit der Höhenhorn Arcalod Pro erhalten Männer eine vielseitige 3-in-1-Jacke, die in mehrfacher Hinsicht überzeugt. Die trennbare Außen- und Innenjacke ermöglicht verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten. Mit insgesamt fünf Taschen, einer Kapuze und Reflektoren bietet die Jacke praktischen Komfort. Polyester-Materials ist sie wasserfest, wärmend, windfest und atmungsaktiv.
  • Mountain Warehouse Thunderstorm Winterjacke: Die Mountain Warehouse Thunderstorm Winterjacke ist vollständig wasserdicht. Alle Nähte sind verschweißt, was sicherstellt, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Lederkombis im Test

Lederkombis gelten als sicher, sind aber beim Wetterschutz bereits billigen Textilanzügen hoffnunglos unterlegen. Mehr Komfort versprechen Exemplare, bei denen die Vorzüge beider Welten kombiniert sind. MOTORRAD prüfte bei neun wasserdichten Lederkombis, ob die Symbiose tatsächlich Fahrtwind und Regen gewachsen ist.

Richtig falsch liegt man damit nicht. Denn am Ende dieses Tests stehen plötzlich mit Stadler Ocean 2 und BMW Atlantis 4 gerade zwei Kandidaten vorn, die schon Jahre vor der innovativen Gore-Tex-Lösung mit einem wasserdicht ausgerüstetem Leder gepunktet haben.

Ein Glanzlicht in puncto Protektion setzt der BMW-Anzug. Und auch der Blick aufs abschließende Punktekonto macht klar: Mehr geht nicht. Stadler folgt mit dichtem Abstand. Dennoch sollten die Macher des bayerischen Familienunternehmens künftig über ein Protektoren-Update nachdenken.

MOTORRAD Urteile und Details zu Lederkombis

Hier eine Übersicht der getesteten Lederkombis und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile:
  • Alpinestars:
    • Plus: Realistische Größenangaben; Protektoren exakt positioniert, können nicht verrutschen; wasserdicht; angenehm isoliert; breite, auffällige Reflektoren, hautfreundliches Futter; sauber verarbeitet.
    • Minus: Niedriger Kragen ohne Weitenverstellung; schneidet leicht an Achseln und Trizeps ein; Armbündchen zu eng für Handschuhe mit langer Stulpe; Reißverschlüsse erfordern Sorgfalt beim Verschließen, Zipper schlecht zu greifen.
  • BMW Atlantis 4:
    • Plus: Tolle Passform; anatomisch vorgeforme Protektoren liegen druckfrei und verrutschsicher an; Taschen mit gut nutzbarem Stauraum; leichtgängige Reißverschlüsse mit gut greifbaren Zippern, Druckknöpfe leicht zu verschließen; weicher, gut anliegender Kragen; stabil im Leder vernähter Verbindungsreißverschluss.
    • Minus: Wenig Reflexmaterial; kein Thermofutter, an kalten Tagen nur begrenzt einsetzbar; Beine sehr kurz, rutschen bei sportlicher Sitzhaltung weit nach oben.
  • Harley-Davidson FXRG:
    • Plus: Weiches, extrem geschmeidiges Leder; bequemer Hoseneinstieg durch lange Reißverschlüsse; wasserdicht.
    • Minus: Mäßige Passform; niedriger, weit abstehender Kragen; Sickerwasser dringt in offene Hosentaschen; enge Armbündchen, kurzer Verbindungsreißverschluss; Reißverschlüsse und Druckknöpfe schlecht zu verschließen, Protektoren verrutschen.
  • Hein Gericke Oxan II:
    • Plus: Gut isoliert; Belüftungsreißverschlüsse an Front und Rücken; wasserdicht.
    • Minus: schneidet stark an den Oberarmen und Achseln ein; Protektoren reiben unangenehm und verrutschen leicht; sperriger, brettartig anliegender Rückenprotektor; sehr kleine, schlecht zu greifende Reißverschluss-Zipper; Reißverschlüsse an den Ärmeln drücken sich auf; schwergängige Druckknöpfe; sehr kurze Ärmel, enge Armbündchen; extrem schweres Tragegefühl; steifer, weit abstehender Kragen.
  • Hein Gericke Tour Cool GTX:
    • Plus: Wasserdicht; komplettes Protektorenpaket; Handschuhstulpen passen prima unter die weit öffnenden Ärmelbündchen.
    • Minus: Schneidet stark in Armbeuge ein, zwingt zu einer starren, unbeweglichen Grundhaltung; Reißverschlüsse schlecht zu bedienen; reibende Protektoren; Kragen drückt auf Kehlkopf; Außentaschen schwer zu erreichen; Verbindungsreißverschluss mühselig einzufädeln und schwer zu verschließen; dürftige Reflektorenausstattung.
  • IXS: Inari/Turku:
    • Plus: Geschmeidiges Leder, trägt sich wie ein Freizeitanzug; soft laufende Metallreißverschlüsse; Jacke mit wirksamen Thermofutter und langen Belüftungsreißverschlüssen.
    • Minus: Wassereintritt über Frontverschluss; Sickerwasser dringt in offene Hosentaschen; sichtbare Qualitätsunterschiede beim Leder innerhalb verschiedener Größen; Protektoren verrutschen leicht; enge Ärmelbündchen; Druckknöpfe springen leicht auf; keine Reflektoren.
  • Rukka: Merlin:
    • Plus: Bequem geschnitten, tolle Passform, sehr leichtes Tragegefühl; wasserdicht; weicher Kragenabschluss, mit Extra-Sturmkragen sehr effektiv gegen Kälte und Nässe geschützt; Ärmel sehr gut mit langen oder dicken Handschuhstulpen zu kombinieren; breite und sehr auffällige Reflexstreifen; leichtgängige Reißverschlüsse, breite Überlappung von Jacke und Hose.
    • Minus: Protektoren mit drückender Gitterstruktur; Rückenprotektor nach falscher Norm zertifiziert.
  • Stadler: Ocean II:
    • Plus: Top bequemer Sitz; trotz hohem Gewicht und Extra-Unteranzug noch sehr beweglich; praktischer Magnetverschluss am Kragen; wasserdicht; sehr gut isoliert; absolut winddicht abgedeckter Brustbereich; effektive Belüftungsreißverschlüsse an den Ärmeln; breite, straff anliegende Bündchen.
    • Minus: Dürftige Reflektorenausstattung; aufwändig anzuziehen und zu verschließen; kurze Reißverschlusszipper sehr fisselig zu greifen; Taschen zu weit hinten platziert.
  • Triumph: H2PROTEC:
    • Plus: Geschmeidiges Leder; leichtgängige Reißverschüsse; große Belüftungs-öffnungen; kuschelweiche Taschen; wasserdicht.
    • Minus: Protektoren liegen nicht sauber an und verrutschen leicht; Jacke schiebt sich beim Fahren weit nach oben; niedriger, weit abstehender Kragen, Druckknöpfe schwer zu verschließen; Sickerwasser sammelt sich in Hosentaschen; kurzer Verbindungsreißverschluss ohne stabile Verankerung.

Textiljacken im Vergleich

Nicht immer sind Lederjacke und Jeans die beste Wahl, wenn es auf große Tour geht. Trifft man auf unterschiedliche Wetter- und Temperaturbedingungen, fährt es sich mit einer anpassbaren Außenhaut deutlich komfortabler. Unser Testfeld bietet zu diesem Zweck jeweils ein wärmendes Innenfutter und eine wasserdichte Membran. So ausgestattet sind Textiljacken unerschrockene Reisebegleiter bei allen Wetterlagen.

Motorrad Textiljacken - Drei Schichten Schutz

Grundsätzlich ist eine Textiljacke in drei Schichten aufgebaut: Der äußeren Schicht, zumeist aus widerstandsfähigem Cordura, folgt eine wind- und wasserundurchlässige Membran. Hier unterscheidet man Z-Liner und ein 2- oder 3-Lagen-Laminat. Ein Z-Liner, in der Regel eine einzippbare Membranjacke, ist etwas kostengünstiger in der Produktion. Der Nachteil: Die Außenjacke saugt sich bei Regen voll, wird nass und schwer.

Membranen

Bei den Membranen unterscheidet man porige und rein physikalische. Porige Membrane wie etwa Gore-Tex basieren auf einer Teflonschicht, die so lange gezogen wird, bis eine mikrofeine Porung entsteht, durch die nur noch Wasserdampf entweichen kann, die ansonsten aber wind- und wasserdicht ist. Anders funktionieren zum Beispiel SympaTex-Membrane. Das sind Stoffe, die so fein gewebt sind, dass sie zwar Wasser abhalten, Wasserdampf aber durchlassen. Egal ob mit oder ohne Porung, zum Abtransport des Wasserdampfes nach außen ist ein Temperaturgefälle hin zur Außentemperatur nötig.

Wohlfühlfahrten auch bei wechselhaften Bedingungen

Ab 25 Grad Außentemperatur lässt die Wirkung einer Membran nach. Dann müssen die Belüftungsöffnungen der Jacke ran, um im Fahrbetrieb das Temperaturgefälle wieder zu erhöhen und die Atmungsaktivität anzukurbeln.

Empfehlungen

  • Alpinestars Andes V3 Tourer: In Sachen Funktionalität und Verarbeitung schon immer top, sind jetzt auch Details wie der Kragenabschluss im Vergleich zum Vorgängermodell nachgebessert. Die Außentaschen sind funktional und großzügig, die Passform perfekt getroffen.
  • Bores Emilio: Komplexe, hochfunktionale Jacke, nicht nur durch den unschlagbaren Preis ganz vorne im Testfeld. Separate Membran und Innenfutter erweitern den Einsatzbereich, die überlappende Front und die guten Belüftungsmöglichkeiten punkten.
  • Büse Highland: Die Tourenjacke von Bores fährt einiges an Ausstattung auf, etwa eine integrierte Gesichtsmaske und eine komplette Protektorenausstattung.
  • Dainese Carve Master 2 Gore-Tex Jacket: Herausragend in Verarbeitung, Haptik und Passform, trumpft die Carve Master 2 noch mit einer hervorragenden Ausstattung und tollen Features wie etwa dem abnehmbare Thermokragen und einem 3-Lagen-Laminat aus Gore-Tex auf.
  • Difi Ontario Aerotex: Die Ontario Aerotex von Difi ist eine sehr bequeme, voll funktionale und sehr gut ausgestattete Textiljacke. Hier stimmt alles, lediglich die Außentaschen fallen etwas klein aus und deren Klettverschlüsse sind recht schwergängig.
  • Furygan Thruxton: Ein zeitloser Klassiker in neuem Design. Die Furygan Thruxton punktet mit gut getroffener Passform, stylischem Druckknopfdesign und einer gelungenen Innenjacke.
  • Harley-Davidson FXRG Riding Jacket: Sommerliche Tourenjacke im kürzeren Blouson-Stil, interessanter Materialmix aus Cordura und Stretch. So sitzt die Jacke angenehm fest und flatterfrei. Auch optisch ist die FXDR ein Hingucker. Ein wärmendes Innenfutter ist separat erhältlich, Wetterschutz in Form einer Membran fehlt leider.
  • Harley-Davidson Vanocker Waterproof Riding Jacket: Der längere, bequeme Tourenschnitt ist prima, ebenso wie groß dimensionierten Taschen, abgedichteten Reißverschlüsse und sinnvollen Belüftungsmöglichkeiten. Weniger gut gefällt uns die Innenjacke, die lediglich im Nacken und an den Ärmeln eingeknöpft wird und dadurch schlecht sitzt.
  • Held Renegade: Komfortable Mischung aus Tourenjacke und kurzem Blouson. Trägt sich durch den kürzeren Schnitt, das fehlende Ärmelfutter und den Rundkragen sehr leger. Wenn’s heiß wird, können Weste und Membran herausgezippt werden, schließt man den Frontreißverschluss nicht, lüftet es prima durch die Netzschließe.
  • Icon Stormhawk WP Jacket: Wie immer bei Icon ist auch die Stormhawk komplett mit guten D30-Protektoren ausgestattet. Sonst macht die Jacke nicht viel Aufhebens, und ohne die Protektoren hat man eine solide Regenjacke am Start. Der Stehkragen sitzt gut, überhaupt ist die fahrtüchtige Passform gut getroffen.
  • IXS Tour LT Montevideo: Die Montevideo zeigt sich als ernstzunehmende Tourenjacke, wirkt aber funktional leicht überladen.
  • Modeka Viper LT: An der gut ausgestatteten HiRider III gibt’s wenig zu meckern. Die Tourenjacke wirft einiges in die Waagschale, etwa ein temperaturregulierendes Outlast-Innenfutter, eine Teflon-Beschichtung gegen Verschmutzungen, Größenvielfalt sowie eine Damenvariante. Schutz: komplette Protektoren an Schultern, Ellenbogen und Rücken.
  • Rukka Armarone: Das haptisch tolle Tactel-Cordura passt sehr gut zur integrierten Membran, man fühlt sich sofort wohl, auch wenn beim Anziehen manchmal das etwas lange Innenfutter mit aus dem Ärmel schlüpft.
  • Rukka Melfort: Gut verarbeitete, im Tragegefühl aber etwas dünne und einfache Einsteigerjacke.
  • Scott Voyager Dryo: Souveräne Platzierung auf den oberen Plätzen für die Armarone. Der unaufgeregte Tourklassiker liefert ab, alles ist funktional und wertig. Die Protektorenausstattung ist erfreulicherweise komplett, mit der Gore-Tex Pro ist das momentane Maß der Dinge an Funktionsmembran verbaut.
  • Vanucci HiRider III: Urbaner Old-School-Look in der für Rukka typischen hohen Qualität. Der ungewöhnliche Baumwollmix mit Lederbesatz kommt eher etwas antiquiert daher, für Wärme sorgt ein einzippbares Innenfutter, ein fest installierter Gore-Tex-Liner verhindert das Vollsaugen der Jacke.
  • Scott Voyager Dryo: Die Marke Scott ist seit Jahrzehnten ein Begriff im Motorsport - man weiss also, auf was es ankommt. So ist die klare, bequeme und funktionale Voyager auch eine Empfehlung.

Bering Austral GTX Textilkombi

Mit der Austral GTX Textilkombi hat Bering nicht nur ein besonders lässig aussehendes Schmuckstück im Programm, sondern auch eine praktische Funktionsbekleidung mit vielen schlauen und interessanten Ideen! Die Bezeichnung Motorrad-Funktionsbekleidung nimmt grundsätzlich schon vorweg, dass die Kleidungsstücke gefälligst am Motorrad funktionieren sollen. Wer aber die Austral GTX-Kombi von Bering zum ersten Mal sieht, denkt eher an diverse Outdoor-Sportarten, von denen der Look eindeutig inspiriert ist. Der originelle asymmetrische Schnitt mit dem seitlich heruntergezogenen, von der Mitte leicht versetzten Reißverschluss ist erstaunlich unkompliziert zu öffnen und zu schließen und erlaubt ein sehr praktisches Feature - die Bauchtasche.

Technische Eigenschaften

Dank dem innovativen, einlagigen GoreTex-Laminat, das sowohl wasserdicht als auch atmungsaktiv ist, fühlt sich die Kombi luftig locker und vor allem angenehm leicht an. Für besonders heiße Tage besitzen sowohl Jacke als auch Hose schlau positionierte Lüftungsöffnungen, die man per Reißverschluss einfach bedienen kann.

Protektoren und Taschen

Natürlich dürfen bei einer hochwertigen Adventure-Kombi auch die nötigen Protektoren nicht fehlen. Die Bering Austral GTX-Kombi verfügt über Protect Flex-Schützer nach CE Alpha EN1621-1 Level 1 an Ellbogen, Schultern und Knien und kann mit einem Rückenprotektor über die CE-Rückentasche ausgestattet werden. Die Anzahl der nutzbaren Taschen gehen bei der Austral GTX-Kombi voll in Ordnung.

Weitere Empfehlungen für urbane Motorradfahrer

Klar fahren Menschen in Megacitys wie Mumbai oder Bangkok „einfach so“ in Alltagsklamotten und Flip-Flops auf ihren Rollern und Motorrädern durch die Gegend, aber ist das der urbane Maßstab? Mitnichten. In unseren Breitengraden zählt nach wie vor: Pack dich gut ein, wenn du Motorrad oder Scooter fährst. Und wappne dich mit Protektoren und abriebfester Kleidung gegen möglichst jedes körperliche Ungemach, das dir auf zwei Rädern widerfahren kann.

John Doe Motoshirt

Abriebfeste Motorradhemden sind schwer im Kommen. Schöne Exemplare hat unter anderem die Marke John Doe am Start. Das schwarze Motorshirt „Prison“ beispielsweise zieren weiß-schwarz gestreifte Ärmel im Knastlook, „Yellow“ ist gelb-grau-weiß-schwarz kariert, „Camel“ schlicht beige, „Dark Blue“ aus dunkelblauem Jeansstoff. Level-1-Protektoren für Schulter und Ellbogen sind dabei, ein Rückenprotektor kann nachgerüstet werden.

Wunderlich Steppjacke

Irgendwann steigt selbst der leidenschaftlichste Motorrad- oder Scooterfahrer mal runter von seinem Gefährt, und dann will er es gern warm haben. Unsere Empfehlung dafür: eine dünne Steppjacke, die sich im Idealfall auch problemlos unter der eigentlichen Protektoren-Jacke tragen lässt. Oft gehören solche Thermo-Layer bei Mehrjahreszeiten-Jacken bereits dazu. Falls nicht, hilft Wunderlich. Die Männer-Steppjacke des Teile-Spezialisten hält herrlich warm, ohne einem bei moderaten Temperaturen gleich den Saft auf den Poren zu treiben.

FLM Touren Leder-/Textiljacke 3.0

Luftdurchlässige Außenjacke, herausnehmbare Drei-Lagen-Membran und herausnehmbare Thermojacke, somit winddicht, wasserdicht und atmungsaktiv. So nüchtern erklärt Motorradausrüster Polo die clevere 3-in-1-Konstruktion seiner schwarzen „FLM Touren Leder-/Textiljacke 3.0“.

FLM Textiljacke mit Protektoren 1.0

In der sieht man auch vorm Café lässig aus: Die zweifarbige Kapuzenjacke ist dank „Clime-Max-Membran“ atmungsaktiv sowie wind- und wasserdicht. Die offenen Schulterpassen sorgen für einen prima Luftaustausch. Die Fronttaschen haben Taschenbeutel aus Netzgewebe. Sind die langen Reißverschlüsse geöffnet, kommt auch dort kühlender Fahrtwind rein.

RST X Kevlar Zip

Auf zum Sport? Nö, Scootern! Den schmal geschnittenen Motorrad-Hoodie „RST X Kevlar“ gibt es mit und ohne durchgehenden Reißverschluss. So oder so verwendet das lässige Teil ein neu entwickeltes einlagiges Dupont-Kevlar-Gewebe. Das beschert ihm eine sehr respektable AA-Sicherheitsbewertung. Protektoren sind nicht im Lieferumfang enthalten, können aber nachgerüstet werden für Schultern, Ellbogen und Rücken.

RST Denim und District Wax Motorradhemd

RST hat für diese Zielgruppe unter anderem Motorradhemden mit Kevlar-Futter im Programm. Sie verbinden hohe Abriebfestigkeit mit dezenten Protektoren (Level 1) an den Schultern und Ellbogen; optional passt in die Rückentasche ein weiterer Protektor.

Modeka Veo Air

Die leichteste Jacke in der Modeka-Kollektion: Wenn draußen die Hitze wabert, sind Mesh-Jacken genau das Richtige auf dem Bike. Durch die großen luftdurchlässigen Flächen der Veo Air zischt der Fahrtwind wie ein Föhn auf höchster Kältestufe.

Spidi Hoodie H2Out

Mit oder ohne, das ist die Frage beim Motorrad-Hoodie H2Out von Spidi: Machst du die Kapuze ab, hast du eine Jacke. Das Beste an der italienischen 2-in-1-Lösung: Sobald bei Spidi das Kürzel H2Out im Namen auftaucht, kommt weder Wind noch Wasser rein, wohl aber Luft rein und raus; atmungsaktiv lautet das Zauberwort für diese höchst angenehme Eigenschaft.

Spidi Riding Parka H2Out

Wenn es draußen stürmt und so richtig ungemütlich kalt ist, wird der Parka zum besten Freund des Menschen. Kragen zu, Kapuze hoch - geht doch. Auch auf dem Motorrad oder Roller ist ein Parka große Klasse: Auf den Schultern ruhend, dichtet die Kapuze den Helmrand ab. Aber das ist eher ein Nebeneffekt beim Spidi Riding Parka H2Out.

Stadler Sport Summer

Nur echt mit Lederbesatz. Das gilt für den Motorradjacken-Klassiker Stadler Summer Sport. Aufwendiges Belüftungssystem, Stretcheinsätze, Materialdopplungen an Schulter und Ellbogen, großflächiger Einsatz von Reflexmaterial und -garn, Level-2-Protektoren (Rücken inklusive), je zwei Außen- und Innentaschen - das ist schon großes Reisekino, was die abrieb- und reißfeste Cordura-Sommerjacke bietet.

Rokker Black Jacket

Das ist echt ein starkes Stück: CE-Level AA für eine „Jeans-Joppe“? Oh ja. Die einlagige Motorradjacke mit Reißverschluss und Knopfleiste ist außen zu 100 Prozent aus „schoeller-dynatec“ gefertigt, ein hochabriebfestes Tech-Gewebe aus Baumwolle (44 %), Polyamid (52 %) und Elasthan (4 %).

BMW Ride Kollektion Schwabing

BMW Motorrad zelebriert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag. Das muss natürlich gefeiert werden, unter anderem mit exklusiven Sondermodellen und passender Bekleidung. Die neu aufgelegte Lederjacke Schwabing kommt mit den traditionellen BMW Motorrad Twin Stripes auf den Ärmeln. Schwarz und Rot stehen als Farbe zur Wahl. Beide passen perfekt zu den zweifarbigen Sitzbänken der 100-Years-Sondermodelle der Heritage-Bikes R 18 und R nineT.

Held Midway

Stars & Stripes, das ist das zentrale Thema der neuen Damen-Lederjacke Midway aus der Held-Kollektion 2023. Schwarz mit weißen Sternen auf der rechten Schulter und je einem roten und blauen Streifen oder Blau-Weiß-Rot-Schwarz mit weißem, rotem, blauem Streifen.

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