Bei Motorradtouren und -treffen ist bequemes Sitzen ein wichtiger Faktor. Ein Helinox Faltstuhl kann hier Abhilfe schaffen. Er ist nicht nur super bequem und stabil, sondern auch leicht aufzubauen, zu zerlegen und zu transportieren.
So ein Stuhl ist beim Camping, Angeln, auf Veranstaltungen und Treffen auch dann besonders angenehm, wenn der Boden staubig oder nass ist. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann das Teil beim Walkabout-Bochum beziehen.
Wer mit dem Motorrad unterwegs ist und auf Treffen, Veranstaltungen oder zur Naturbeobachtung bequem sitzen möchte, kann dies in einem Helinox Faltstuhl machen. Am besten ihr fahrt einfach mal dort vorbei, es gibt auch Zelte, Schlafsäcke und vieles mehr dort. Und das Beste, die beiden Betreiber Dirk und Frank sind erfahrene Motorrad Fahrer und wissen dank vieler Jahrzehnte Outdoor Betrieb worum es uns Zweiradfahrern geht.
Campingzubehör im Test: Sitzen
Ein Praxistest von Campingzubehör, insbesondere Sitzgelegenheiten, zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten:
- Coleman Sling Chair (69,90 €): Ein ordentlich und solide gemachter Stuhl, der sich durch angenehme Höhe auch gut an einem höheren Esstisch macht.
- Eureka Curvy Low Rider (49,95 €): Tiefe, aber ultrabequeme Sitzposition, Top-Komfort für lange Nachtsitzungen, deshalb Kauftipp.
- NordKap Faltstuhl Premium (34,95 €): Anpassbar durch verstellbare Lehne, nicht teuer, aber leider etwas sperrig im Packmaß.
- Coleman Pack-away 4 (149 €): Sehr kompakte Sitzgarnitur, für vier Erwachsene aber etwas zu eng und zu wenig robust.
- Helinox Chair One (79,95 €): Genial! Durch kleines Packmaß gut auf dem Motorrad zu transportieren und für die Größe vergleichsweise stabil und bequem. Klasse Alternative zu Hockern.
- Grand Canyon Dreibeinhocker (5,99 €): Preisgünstiger Notsitz.
- Touratech Alu-Falthocker (24,90 €): Federleicht, solide, bis 110 kg belastbar.
Der Harley-Davidson Schwingsattel im Detail
Der Schwingsattel soll einen unerreichten Fahrkomfort haben. Das ist auch kein Wunder, da die amerikanischen Police-Officer diesen Sattel als Arbeitsplatz haben.
Das Schwingsattelsystem besteht aus mehreren Einheiten: Der Sattel, die vordere Befestigung, der Luftdämpfer hinten, die Abdeckung, der Lufttank mit Manometer und evtl.
Wenn man selber so einen Sattel bestellen will, muss man auf das Baujahr achten. Es gibt die Modelle bis 2007. Ab 2008 hat man die Befestigung vereinfacht und es ist auch zwischen Sattel und Tank kein Loch mehr zu sehen. Speziell für das Baujahr 2008 braucht man eine besondere Abdeckung, da diese speziell nur für dieses Baujahr gefertigt wurde. Ab 2009 haben alle Bikes wieder die gleiche Abdeckung.
Für die Police Bikes gibt es eine Erweiterung des Service Manuals, in dem alle Besonderheiten dieser Bikes aufgeführt sind. Die Seite retiredpolicebikes.com ist übrigens eine Fundgrube für Umbauanleitungen.
Montage des vorderen Halters
Zur Montage des vorderen Halters werden die beiden Tankbefestigungsschrauben gelöst (Torx T40) und die Halterung mit der Querstrebe nach hinten aufgeschraubt. Für die Installation des Luftdämpfers muss man die Batterie ausbauen. Dann kann man ihn an die Querstrebe anschrauben.
Da ich den Topcase Halter nicht installieren wollte, musste ich mir einen neuen Ort für den Druckluftbehälter aussuchen. Da ich nur eine 2-1 Anlage habe, konnte ich ihn hinter dem Motor anbringen. Der Maximaldruck ist 100 psi (6.7 bar). Im Fahrbetrieb sind üblicherweise 40-50psi (2.8-3.5 bar) eingefüllt.
Die kleine Harley Handpumpe, mit der ich bisher die Luftfedern aufgepumpt habe, erwies sich dafür als nützlich. Der Luftschlauch ist derselbe, wie er auch bei den Stossdämpfern verwendet wird.
Die Kunststoffabdeckung wird vorne unter die bisherige Sattelhalterung geschoben und hinten verschraubt. Sie passt sehr gut und macht beim Fahren keine Geräusche.
Seit dem Modelljahr 2013 verbaut Harley nicht mehr die Luftfederung incl. Lufttank, sondern ein Federgestütztes Dämpfungselement. Der Lufttank wird dadurch überflüssig.
Der Fahreindruck ist unglaublich gut. Man thront auf der Maschine, statt auf ihr (oder in ihr) zu sitzen. Das Kurvenfahren fühlt sich anders an. Das Lenken ist direkter. Deshalb ist auf den ersten Kilometern etwas Eingewöhnungszeit notwendig.
Strassenunebenheiten werden durch den Luftdämpfer abgefedert. Der Sattel schwingt immer merklich mit. Wenn man das feststellt wundert man sich, wieso diese Stösse bei einem konventionellen Sattel nicht mehr aufgefallen sind.
Ergänzungen und Alternativen
Von der Firma Mustang gibt es einen Soziussattel, der vom Design und der Grösse her direkt für den Police Sattel passt (Bestellnummer 79436). Für den Schwingsattel gibt es auch eine Rückenlehne, die an den Sattel montiert wird.
Alternativ gibt es von Mustang auch einen kompletten Police-Solositz mit eingebauter Rückenlehne. Diese erfordert kein Bohren des Halteträgers, sondern die Lehne wird am Halter festgeklemmt. Das vereinfacht die Montage.
Der Moderator gorillaman des Forums retiredpolicebikes.com hat eine Methode gefunden, wie man auf den Lufttank und den Luftdämpfer verzichten kann. Man ersetzt ihn durch ein Kauspielzeug für Hunde. Dieses Gummiteil hat wohl die richtige Konsistenz und Härte.
Mit dem Kong hat man natürlich das ganze Problem mit dem Lufttank von der Backe. Der Kong ist innen Hohl, so dass man oben eine passende Schraube durchstecken kann. Lustigerweise hat das Kong Kauspielzeug seinen Ursprung in einem Gummi-Dämferelement von VW, aus einem 67er Bully.
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