Harley Davidson Treffen Sturgis USA: Informationen und Highlights

Die Sturgis Motorcycle Rally ist zweifellos ein beeindruckendes Ereignis, nicht nur für Harley-Davidson®-Fahrer und Motorrad-Enthusiasten. Die Sturgis Bikeweek hat eine lange Geschichte und ist eines der ältesten Motorrad-Events in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Tradition und der Charakter dieses Treffens machen es zu einem einzigartigen Erlebnis.

Die Sturgis Bikeweek 2024

Vom 2. bis 11. August des kommenden Jahres heißt es wieder „Sturgis Bikeweek“. Viele deutsche Biker werden dabei sein und extrem viele werden mit der Motorrad-Reisewelt geführt oder individuell an diesem Groß-Event teilnehmen. Die Sturgis Bikeweek 2024 ist ein Ereignis, das für Harley-Davidson®-Fahrer und Motorrad-Enthusiasten absolut beeindruckend ist.

Was macht Sturgis so besonders?

Die Sturgis Motorrad Rally ist eine Lebenserfahrung für jeden Biker. Die legendäre Sturgis Motorradrally ist nach Daytona das größte Harley Treffen der Welt. Harter Stahl, heiße Öfen, starke Männer und abenteuerlustige Frauen treffen sich Jahr für Jahr zu einem Erlebnis, das man mindestens einmal mitmachen sollte.

Gemeinschaft und Erlebnisse

  • Besuche die große Harley-Davidson®-Gemeinschaft: Sturgis zieht Tausende von Harley-Fahrern an.
  • Die Möglichkeit von Rides und Ausfahrten: Während der Bikeweek gibt es zahlreiche organisierte Ausfahrten und Poker Runs.
  • Live-Musik und Unterhaltung: Die Bikeweek bietet eine Fülle von Live-Musik, Shows und Unterhaltungsmöglichkeiten, die von Rock bis zu Country reichen.
  • Gemeinnützige Aktivitäten: Viele Harley®-Fahrer nutzen die Sturgis Bikeweek, um Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln.
  • Abenteuer und Erinnerungen: Die Sturgis Bikeweek ist eben ein einzigartiges Abenteuer, das dir unvergessliche Erinnerungen und Geschichten bescheren wird.

Kultur, Geschichte und Einkaufsmöglichkeiten

  • Erforsche Kultur und Geschichte: Du kannst die Geschichte der Region und die Kultur der Ureinwohner erkunden, die in den Black Hills beheimatet sind.
  • Custom Bikes und Shows: Bewundere die vielen Custom-Harleys und auch anderen Motorräder bei verschiedenen Shows und Wettbewerben.
  • Essen und Trinken: BBQ und gutes Bier sind gesetzt!
  • Enorm viele Einkaufsmöglichkeiten: Die Bikeweek bietet eine breite Palette von Verkaufsständen, auf denen du Harley-Merchandise, Motorradzubehör und vieles mehr kaufen kannst.

Ein persönlicher Bericht

„Die Sturgis Bikeweek ist zweifellos eines der legendärsten Biker-Events der Welt, und mein Wochenendbesuch im vergangenen Jahr wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Die Atmosphäre war von Anfang an elektrisierend. Es gab unzählige Stände, die alles von Biker-Kleidung bis zu handgefertigtem Schmuck verkauften. Ich schlenderte durch die Straßen und tauschte Geschichten mit anderen Bikern aus der ganzen Welt aus. Der Samstag brachte eine aufregende Tour durch die umliegenden Black Hills mit sich. Ich konnte den Mount Rushmore, den Custer State Park und die spektakulären Needles Highways erkunden. Am Samstagabend trat eine erstklassige Rockband auf, die die Menge zum Toben brachte. Die Sturgis Bikeweek war ein intensives, aufregendes Erlebnis, das meine Leidenschaft für das Motorradfahren noch vertieft hat. Ich verließ Sturgis mit einem Herzen voller Erinnerungen und Vorfreude auf die nächste Bikeweek.“

Geschichte der Sturgis Motorcycle Rally

Angefangen hat alles am 12. August 1938. Damals hieß das Treffen Black Hills Motor Classic. Ins Leben gerufen wurde es durch einen ansässigen Motorradshop Besitzer. Beim ersten Rennen gab es angeblich nur 19 Starter, die mitfahren wollten, hinzu kamen dann noch einige schaulustige Besucher. Lange Zeit war die Rally ein überschaubares Dorffest. Doch jedes Jahr wurde die Veranstaltung ein größerer Erfolg und die kleine Stadt mit heute knapp 7000 Einwohnern wurde zum Magneten der Harley Davidson Welt. Es werden mehr als eine halbe Million Biker erwartet.

Das Sturgis Motorcycle Museum & Hall of Fame

Wer mehr über die Geschichte der Rally erfahren möchte, kann das im Sturgis Motorcycle Museum & Hall of Fame tun. Es liegt direkt an der Main Street und ist täglich von 10-16 Uhr geöffnet. Ausgestellt sind über 100 Motorräder, ganz alte, nicht restaurierte, aber funktionsfähige Harleys. Jedes Ausstellungsstück ist ein Zeugnis der Geschichte, der Menschen, die es gebaut haben und aller Fahrer, die auf dem Sattel das kraftvolle Donnern des Motors auf einer langen Strecke gespürt haben.

Easy Rider und Harley Davidson

Easy Rider, der amerikanische Kultfilm aus dem Jahre 1969 hat Legenden geschaffen: Peter Fonda, Dennis Hopper, Harley Davidson und der Soundtrack von Steppenwolf, „Born to be wild“. Für 1,35 Millionen Dollar wurde die Harley „Captain America“ aus dem Film Easy Rider versteigert. Der Schauspieler hatte zum Design des Motorrades einen ausschlaggebenden Teil beigetragen. Diese und ähnliche Ereignisse sind im Museum in Sturgis festgehalten.

Harley Davidson: Eine amerikanische Erfolgsgeschichte

In einer Hinterhofgarage in Milwaukee Wisconsin entstand die berühmteste Motorradmarke der Welt. 1903 wurde das erste Motorrad von den beiden Freunden William Harley und Arthur Davidson fertiggestellt. 1920 war die Firma bereits Marktführer in den USA und es dauerte nicht lange, bis sie sich zum größten Motorradhersteller der Welt entwickelten. Sie überstanden zwei Weltkriege, Wirtschaftskrisen und eine massive Offensive japanischer und englischer Hersteller. Ihr Pioniergeist und handwerkliches Können hält die Firma bis heute am Leben. Weit über 90 Prozent bei der Sturgis Rally fahren Harley Davidson. Das Unternehmen ist selbstverständlich Sponsor der Veranstaltung und stellt die neuesten Modelle vor. Ein kleines Detail kann man nicht für Geld erwerben: das von Harley Davidson verbreitete Lebensgefühl.

Das Leben auf der Main Street

Auf der Main Street ist die absolute Hölle los. Die ganze Stadt ist ein riesiges Partygelände. Zehntausende Harley Davidsons, Victorys und American Flying Horses lassen keine Lücken auf den Straßen. Bei extremen Sommertemperaturen werden hektoliterweise Bier konsumiert.

Sicherheit

Das Polizeiaufgebot ist gigantisch, Sicherheit wird in Sturgis großgeschrieben. Die Polizisten werden aus ganz USA einberufen, Sturgis selbst hat nur 15 Sheriffs.

Aktivitäten und Unterhaltung

Die Aussteller lassen keine Wünsche offen. Die neuesten Harleys sind vor Ort und noch schöner, jeder darf sie ausprobieren. Eine Veranstaltung jagt die andere. Geboten werden organisierte Tagestouren durch die Black Hills, Freestyle Stuntfahrer, Konzerte mit Bands wie Steppenwolf, Foreigner, Lynyrd Skynyrd, Country Größen wie Trace Adkins, Eric Church und viele mehr auf der Freilichtbühne, Dirt-, Track-, Motocross oder Hillclimbing Rennen und für die Durstigen gibt es Trinkwettbewerbe.

Frauen in Sturgis

Frauen fahren seit den Anfängen des Motorradsports Harleys. Doch seit den 80er Jahren hat sich die Zahl der weiblichen Motorradfahrer in den USA stark erhöht. Auffällig viele Frauen besuchen die Rally mit ihren dicken Harleys. Ihre eisernen Rösser sind besonders gepflegt und noch auffälliger sind ihre Outfits. Sturgis wird zu einer Art Laufsteg und die Biker Girls zu Models. Vom sexy geschnittenen Ledertop aus Lammnappa, über knallenge Jeans und bunte Shorts, bis hin zu flippigen Bandanas. Das zarte Geschlecht gibt aber an der Bartheke genauso viel Gas wie auf der Maschine. Einige Biker-Schwestern nehmen auch an den Miss-Wahlen teil. Um hier aufzufallen, bedarf es einer extra großen Portion Kreativität.

Der Alltag während der Rally

Tagsüber ist ein Großteil der Besucher mit ihren Bikes auf Tour, meistens ohne Helm, denn in den USA ist Helmpflicht eingeschränkt. Auf den Touren gibt es kaum ein Restaurant, das Rallyteilnehmer nicht einen Rabatt einräumt und keine Tankstelle die Tourteilnehmer nicht super freundlich behandelt. Die Zurückgebliebenen schrauben an ihren Maschinen, gönnen sich eine neue Tätowierung oder schließen den Bund der Ehe.

Wirtschaftlicher Einfluss

Die ansässigen Geschäfte und Restaurants machen das Geschäft ihres Lebens. Einige erwirtschaften ihren Jahresumsatz in vier Sommermonaten. Andere vermieten ihre Läden während der Veranstaltung zu Höchstpreisen. Beim Immobilienmakler gibt es alles aus Leder. Im Gardinenshop zieht kurzfristig ein Tätowierladen ein und an der Ecke der Mainstreet steht ein Büdchen, das die Zungen durchbohrt oder Nasenringe einzieht. Sturgis ist Motorrad-Karneval pur.

Weitere Attraktionen

Wer noch nicht ausgepowert ist, kann das nachholen bei Girls-Schlammschlachten, Männerstrips, Dessous-Laser-Laufstegshows, Bungee-Springen oder auch einfach nur bei Barbecue, Burger und viel Bier. Trotzdem geht es bei der Rally relativ zivilisiert zu, was auch damit zusammenhängt, dass die meisten Biker jenseits der 40 sind und richtige Rocker sind die wenigsten. Raufereien gibt es selten.

Die Landschaft rund um Sturgis

Neben der eigentlichen Veranstaltung ist es die überwältigende Landschaft South Dakotas, die diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Mount Rushmore, das Wahrzeichen der USA an der Ostwand der Black Hills, in dem vier Präsidentenköpfe in Granit gemeißelt sind; Crazy Horse Memorial, das ebenfalls in Stein gemeißelte Denkmal des Anführers der Oglala-Lakota-Indianer; Devils Tower oder Teufelsturm ist das älteste Nationalmonument der USA.

Praktische Informationen

Die Länge der Fahrtage ist je nach Buchung unterschiedlich; Tagesetappen liegen zwischen 300 und 600 Kilometern mit 5 bis 10 Fahrstunden pro Tag. Unterkünfte sind hauptsächlich in Hotels oder auf Campingplätzen vorgesehen. Bitte rechtzeitig buchen, denn obwohl reichlich Harleys von den Veranstaltern angemietet werden, ist die Kapazität begrenzt.

Anreise

Um nach Sturgis zu kommen, fliegt man am besten Non-Stopp nach Denver mit Weiterflug nach Rapid City. Hier kann man dann das Leihfahrzeug in Empfang nehmen, das man sich bereits reserviert hat.

Tipps für den Besuch der 85. Sturgis Motorcycle Rally

Die nächste Sturgis Motorcycle Rally findet vom 7. bis 16. August 2025 statt. Wer einmal in Sturgis war - und der Name „Sturgis“ umfasst längst ein Gebiet welches sich von den Badlands in South Dakota über die gesamten Black Hills bis zum „Devils Tower“ im benachbarten Wyoming erstreckt - wird es immer wieder besuchen wollen. Nur wenige Orte in Amerika bieten eine solche Vielfalt an verschiedensten Landschaftsformen auf einem so „kleinen“ Gebiet. Konzentriert auf knapp 10 Rallyetage gibt es so viel zu sehen und zu erleben, dass man niemals alles sehen kann. Nicht mal annähernd! Das „Mekka der Motorräder“ ist zu einem Muss für jeden Harley-Davidson- und Indian-Fahrer geworden.

Hot Spots im Jahr 2025

Auch im Jahr 2025 werden vier wichtige „Hot Spots“ die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen: Der Buffalo Chip Campground, Black Hills Harley-Davidson vor den Toren von Rapid City, die Westernstadt Deadwood und - natürlich - Sturgis selbst, wo die „Mainstreet“ nur eine von vielen Attraktionen ist.

Weitere Tipps:

  • Nimm Dinge mit, die mehr als nur einen Zweck erfüllen.
  • Leichte Kleidung aus Synthetikstoffen, z. B. Kunststofftüten sind hervorragend als Regenschutz geeignet, wenn Du Deine Überstiefel vergessen hast.
  • Falte Deine Kleidung nicht, sondern rolle sie.
  • Kunststoffbeutel mit Reißverschluss in verschiedenen Größen können sehr nützlich sein, um Gegenstände in Satteltaschen und Gepäckrollen zu organisieren.
  • Verwende Beutel mit einer Größe von etwa 4 Litern für eine Tagesgarnitur - Jeans, Unterwäsche und Hemd.
  • Wenn Du mit einem Partner unterwegs bist, ist es eine gute Idee, sich bestimmte Gegenstände wie Zahnpasta, Shampoo usw. zu teilen.
  • Wenige Dinge sind so leicht mitzunehmen wie Geld oder Kreditkarten.
  • Wenn Du auf alle Kleinigkeiten achtest, kommt das Große und Ganze von selbst in Ordnung.
  • Achte beim Beladen Deines Motorrads darauf, dass sich so viel Gewicht wie möglich nahe am Schwerpunkt des Motorrads befindet.
  • Führe einen oder zwei Tage vor der Abreise eine Generalprobe durch.

Das Buffalo Chip

„Es war sicherlich nicht „Business as Usual“, als fast 500.000 Biker aus den ganzen USA im Sommer 2020 nach South Dakota kamen, um nicht nur das 80-jährige Jubiläum der legendären Veranstaltung zu feiern: Sturgis war das mit Abstand größte Motorradtreffen des Jahres und - auf dem Buffalo Chip Campground - wohl auch das größte Open-Air-Musikfestival des Jahres 2020. Weltweit. Trotz oder gerade wegen Covid! 2025 könnte der Event wohl noch größer werden, sowohl in Sturgis selbst, als auch auf dem Buffalo Chip Campground.

Aktivitäten im Buffalo Chip

Die Buffalo Chip Aktivitäten gliedern sich in die Campground & Konzert Aktivitäten, welche als komplettes Rally-Paket oder als Einzelkonzerte gebucht werden können, PLUS die „Free off Charge“ Buffalo Chip „Crossroads“ Aktion, die freien Zutritt auf Bikeshows, Stunt Action und Customizer-Infostände außerhalb des eingezäunten Konzerttheaters bieten. Hier gibt es für jeden Custombike-Enthusiasten viel zu sehen!

Custom Series

In 2025 wird die Sturgis Buffalo Chip’s „Custom Series“ die größte Motorradshowreihe der Welt sein: Eine Woche mit 12 thematisch unterschiedlichen Bikeshows - darunter auch die legendäre „Rats Hole Chopper Custom Show“ am Donnerstag, dem 7. August - und der prestigeträchtigen Motorradausstellung „Motorcycles as Art“, welche die ganze Woche in einem eigens dafür errichteten Gebäude außerhalb des Campgrounds zu sehen ist. Zusätzlich gibt es eine Reihe außergewöhnlicher Stuntshows, die mit spektakulären Motorradstunts für Furore sorgen werden!

Konzerte

Das diesjährige „Anniversary“-Konzertprogramm im Chip umfasst Top-Acts wie ZZ Top, Gene Simmons Band (Ex-KISS), Buckcherry, Nickleback, Marilyn Manson, Stone Temple Pilots und viele mehr! Alle Informationen werden unter www.buffalochip.com und www.buffalochip.com/events/crossroads-events/ bekannt gegeben. Und aufgepasst: Zur Zeit der Top-Konzerte ist die Hauptroute von Sturgis nach Buffalo Chip buchstäblich „voll“ mit Besuchern!

Unterwegs in den Black Hills

Es ist ein großartiges Erlebnis in den Black Hills auf dem Motorrad unterwegs zu sein, aber zusätzlich zu den Tausenden von Motorrädern sind auch ebensoviele Auto-Touristen in den Black Hills unterwegs! Die sanft geschwungenen Hügel lassen einen vergessen, dass man sich in Wirklichkeit in den Bergen befindet: Am Harney Peak erheben sich die Berge bis auf 7.424 Fuß (2.263), die Höhe von Sturgis selbst beträgt beeindruckende 3.422 Fuß (1.043 Meter). Es ist also mit schnellen und heftigen Wetterwechseln zu rechnen.

Wetterwarnung

Wenn ein Tag mit moderaten Temperaturen und ohne Regen beginnt, können Gewitter am späten Nachmittag und frühen Abend jederzeit zuschlagen - und man kann sehen, wie sie sich über den Black Hills entwickeln. Nieselregen und Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu 3 Zoll können auf Fahrräder, Zelte und die unglücklichen Fahrer, die im Freien erwischt wurden, einschlagen! Der Wind bläst mit 60 bis 70 mph! Aus eigener Erfahrung heraus kann der Autor nur unterstreichen, wie wichtig es ist, bei jeder Tour eine Regenausstattung dabei zu haben - und zumindest eine Idee, wo man sich unterstellen kann, wenn ein Gewitter aufzieht!

Mount Rushmore

Mount Rushmore ist zudem eine Ziel für Frühaufsteher! Die Sonne scheint vor allem am Vormittag auf die Präsidentenköpfe. Und am Vormittag bekommt man auch noch ohne Probleme einen Parkplatz am Besucherzentrum! Das füllt sich im Laufe des Vormittags schnell.

Die wilde Schönheit der Badlands

Die Badlands von South Dakota sind eine einzigartige Wildnis; Eine Landschaft deren Wildheit sich nicht in Worte fassen lässt. Sie sind ein „Muss“ bei jedem Sturgis-Besuch, viel näher gelegen als der „Devil’s Tower“ in Wyoming, aber ebenso einzigartig in ihrer Geologie und den verschiedenen Landschaftsformen! Der Autor verbringt in der Regel mindestens eine Nacht in einem der zwar überteuerten, dafür aber hervorragend gelegenen Motels in der Nähe des Cedar Pass, von denen aus man bei Sonnenuntergang/Sonnenaufgang schnell auf die schönsten Stellen der „Loop Road“ gelangt.

Badlands Loop Road

Die „Badlands Loop“ ist die Hauptroute bei einem Besuch im Badlands National Park in South Dakota. Sunset at the Badlands: Spektakulär, aber noch nicht das Ende des Tages! Ohne größere Städte oder Ansiedlungen kann man von den Badlands aus perfekt die Sterne beobachten!

Scenic

Scenic in den Badlands von South Dakota: Eine Geisterstadt für Biker.

Achtung Klapperschlangen!

Klapperschlangen kann man jederzeit auf der Straße und im Gelände antreffen. Sie ruhen sich auf dem warmen Asphalt aus! Die Biester sind BLITZSCHNELL und können auch aus größerer Distanz hoch und weit springen! Selbst aus dem Auto fotografieren (wie hier) ist nicht ohne Risiko!

Devils Tower und der Hulett Run

Zwei Fakten und Termine, die sich jeder Sturgis-Besucher merken und beherzigen sollte, denn sie sind noch immer „Geheimtips“: Mittwoch und Hulett/Wyoming! Ein winziges Städtchen in Wyoming, kaum 10 Meilen vom Devil’s Tower entfernt - mit +/- 400 Einwohnern - ist DAS Ziel für Zehntausende von Motorradfahrern am Mittwoch der Sturgis Rally. Wyoming ist in seinen Gesetzen etwas lockerer als South Dakota, weshalb hier ein „Hauch“ von Old Sturgis durch die Straßen weht. Früher nannte man es „Pig Roast“, heute „Ham ‚n‘ Jam“ - aber es ist mehr! Am besten ist es, früh aufzustehen und gleich den ganzen Tag einzuplanen!

Devils Tower

Devils Tower bei Sonnenuntergang ist ein Traum. Jede Zeit die man hier verbringt, ist einzigartig: Lava-Felsformationen gibt es auch anderswo auf der Welt, aber nicht in dieser überwältigenden Schönheit! Und nachts wird man viele „Unheimliche Begegnungen der dritten Art“ haben. Es ist sehr empfehlenswert, nach der Rallye mit mehr Zeit zurückzukommen!

Wichtiger Tipp

Egal wie voll euer Motorradtank ist: Tankt in Sundance auf, bevor es zum Devils Tower und Hulett weiter geht: Am Mittwoch merken zehntausende Biker wie leer ihr Tank ist!

Der Wilde Westen in Deadwood

Mit seinen Saloons, der Mainstreet und den zahlreichen Hotels in und um die Stadt ist Deadwood mittlerweile genauso überlaufen wie Sturgis selbst - und ist Zielpunkt mehrerer „Charity Rides“ von Sturgis nach Deadwood. Die Stadt wurde in den Jahren des Goldrausches nach 1874 gegründet und ignorierte damit alle zuvor geschlossenen Verträge mit den Indianern. Infolge des Goldrausches entstanden überall in den Black Hills nahe den Schürfstellen neue und oft kurzlebige Siedlungen, von denen Deadwood eine der berüchtigsten und legendärsten war.

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