Als meine Superglide Custom damals unberührt in ihrem vollkommenen Chromkleid vor mir stand, dachte ich: mein Gott, diese makellosen, fabrikneuen Schrauben, niemals würde ich es wagen, sie mit meinen profanen Schlüsseln zu schänden.
Niemand anders als die Priester aus dem Harley-Tempel sollten die Maschine alle 8000 Kilometer zur Inspektion bekommen und durch bloße Handauflegung magisch heilen.
Nach drei Jahren strahlt die sakrale Aura meiner heiligen Harley immer noch. Aber gegenüber den Harley-Priestern entwickelten sich bei mir immer deutlichere Glaubenszweifel. Letzte Woche dann meine Entscheidung, ihnen gänzlich abtrünnig zu werden.
Auch wenn ich (oder: gerade weil ich) beruflich nichts mit Technik zu tun habe, mag ich es, die Basisarbeiten an meinem Motorrad selbst durchzuführen. Für mich ist es immer wieder ein Abenteuer, eine Schraube zu lösen, einen Gehäusedeckel abzunehmen und auf neue Kontinente der Mechanik vorzudringen.
Ein selbst durchgeführter Wartungsdienst beginnt mit dem Zusammenstellen einer Service- und Einkaufsliste und endet mit dem Vergnügen, wieder einmal etwas für sein geliebtes Forum zu schreiben.
Alles originoool?
Auch wenn man sich die Freude macht, alles Nötige beim Harley-Dealer zu kaufen, werden die Kosten für die 24000er-Inspektion die 100 Euro-Marke kaum überschreiten, außer, wenn es sich herausstellen sollte, dass man ein neues Luftfilterelement braucht.
Ich brauchte es nicht und habe gegenüber dem Wartungsdienst in der Vertragswerkstatt ganze 300 Euro gespart.
Schritt für Schritt Anleitung zur 24000er Inspektion
Die folgenden Beiträge beschreiben das 24000er Serviceprogramm Schritt für Schritt (nun ja, auch Schluck für Schluck).
Zunächst eine kleine Runde fahren, um Öl und Blut auf Betriebstemperatur zu bringen. Schönes Wetter - Gas - Spaß muss sein.
Durch das Fahren werden die im Öl und Hirn enthaltenen Schwebestoffe gleichmäßig verteilt; warm läuft das Öl später besser ab.
Das Motorrad dann auf den Seitenständer stellen und den Öleinlass-Stutzen öffnen. Die Ölablassschraube befindet sich auf der linken Seite der Motor/Getriebe-Einheit, ganz hinten, und kann mit einem 5/8-Zoll Schlüssel zunächst etwas gelöst werden.
Nun einen passenden Ölauffangbehälter, zum Beispiel einen aufgeschnittenen 5-Liter-Weinkanister, darunter schieben.
Sollen die Finger von heißem Öl verschont werden, sollte man zumindest für die letzten Drehungen der Ablassschraube eine Nuss mit Verlängerung benutzen.
Warten bis nichts mehr kommt. Ich reinige die magnetische Ölablassschraube und bereite sie für den Wiedereinbau vor.
Feiner metallischer Staub, der an ihrem Magnetkern haftet - das sind die besagten Späne, die entstehen, wenn der Hobel bewegt wird. Späne im eigentlichen Sinne sollten es nicht sein. Dann müsste man sich Sorgen um die Gesundheit des Motors machen.
Unter dem Kopf der Ölablassschraube befindet sich ein kleiner O-Ring. Diesen gegen einen neuen aus dem Dichtungs-Set ersetzen.
Wenn alles Altöl schön abgelaufen ist und man die Dichtfläche gereinigt hat, kann man die Ölablassschraube mit dem neuen O-Ring wieder in ihr Gewinde drehen.
Auch das Öl, trübe, nach 8000 Kilometern sonniger Fahrt.
Ölfilter wechseln
Die Ölfilterpatrone sitzt leicht zugänglich an der Vorderseite des Motors. Einziges Problem: genau dort, wo man den Ölfilter-Schlüssel anzusetzen hat, ist ein kleiner elektrischer Geber in den Motorblock geschraubt (Kurbelwellenstellung) und schränkt den vorhandenen Platz für dieses Werkzeug erheblich ein.
Harley bietet natürlich, zu einem fetten Preis, einen speziell abgemagerten Ölfilter-Schlüssel an. Man kann bei dieser Modifikation sicher noch mehr Material wegnehmen, dann braucht man nicht nach jeder Vierteldrehung neu anzusetzen.
Beim Herausdrehen des Filters schützt man die darunter liegenden Elektronik-Teile (den Regler und deine Anschlüsse) mit einem entsprechenden Auffangbehälter oder Ablauf.
Nach dem Reinigen der Dichtfläche der Ölfilteraufnahme bestreicht man die Gummidichtung des neuen Ölfilters mit etwas Motoröl und schraubt den Filter dann wieder an seinen Platz.
Das Harley-Werkstatthandbuch, welches sonst Drehmomente für die kleinsten und unbedeutendsten Schrauben angibt, sagt hier klar: KEINEN Ölfilterschlüssel benutzen. Die Ölfilterpatrone nach dem Berühren der Dichtflächen noch eine halbe bis dreiviertel Drehung von Hand nachziehen.
So habe ich es gemacht, und so war später alles perfekt dicht.
Befüllung
Zur Befüllung des Motors schreibt Harley 2,4 Liter Motoröl vor.
2 Liter reichen zunächst, um den Ölstand auf Maximum zu bringen. Dann das Motorrad starten und den Motor einige Zeit im Leerlauf drehen lassen. So wird der Ölfilter gefüllt, womit der Ölstand wieder unter ?max? sinkt.
Nun die restlichen 0,4 Liter Motoröl nachfüllen.
Einstellung der Kupplung
Zum ersten Mal gilt es jetzt für mich, sozusagen durch den Spiegel des Primärdeckels hindurchzutreten und in das Innere des Harley-Motors einzudringen. Weniger bildlich gesprochen: es geht nun ans Eingemachte.
Vor der Arbeit fragte ich mich, ob ich denn das mit der Kontermutter auf der Einstellschraube hinbekommen würde? Ging sie ohne Schwierigkeiten los, oder drehte sich der Kupplungskorb mit? Wenn ja, wie könnte ich ihn blockieren? Und schließlich: würde ich die Kontermutter mit dem entsprechenden Drehmoment festgezogen bekommen?
Es sei vorweg genommen - alles ging ganz einfach. Beim Einstellen der Kupplung muss der Motor Raumtemperatur haben (bei heißem Motor wird beim Einstellen mehr Spiel als vorhanden vorgetäuscht).
Das Motorrad sollte senkrecht stehen (sonst läuft Öl aus dem geöffneten Primärdeckel). Bevor man mit der eigentlichen Arbeit beginnt, wird der Kupplungs-Inspektionsdeckel am hinteren Ende des Primärgehäuses entfernt. Dazu die fünf T 27er Torx-Schrauben gleichmäßig lösen.
Den Deckel säubern und dann eine neue Dichtung in die auf der Rückseite befindliche Nut einsetzen.
Ich freue mich an dem Anblick des Kupplungskorbes. Ein ziemlich wuchtiges Teil. Harley eben. Früher wurde bei solchen Mehrscheibenkupplungen Kork verwendet.
Die Einstellung der Kupplung wird an zwei Stellen vorgenommen: erstens an der Kupplung selbst, zweitens am Seilzug. Dabei ist die Justierung der Einstellschraube an der Kupplung selbst als Grundeinstellung zu sehen, die erst einmal stimmen muss, bevor die Stellschraube des Seilzuges in die richtige Position gedreht wird.
Das Justieren des Spiels an der Kupplung
Die Justierschraube an der Kupplung wird von einer 9/16-Zoll Kontermutter gehalten, die zunächst gelöst werden muss.
Dreht man den Schlüssel langsam gegen den Uhrzeigersinn tut sich nichts - die Kupplung dreht sich mit. So geht es also nicht.
Bewegt man den Schlüssel aber mit einem trockenen Schlag, funktioniert es ohne Probleme. Das Drehmoment der Kontermutter ist nämlich nicht so hoch, wie man es sich denken könnte: nur zwischen 8,1 und 13,6 Nm.
Wenn man weiß, wie es geht, ist es also nicht schwieriger als das Öffnen einer Weinflasche!
Einstellung der Kupplung. Ruhig ein paar Mal wiederholen, dann bekommt man ein gutes Gefühl dafür, wo dieser Punkt genau liegt. Hat man den Punkt mit dem Spiel ?0? gefunden, wird die Einstellschraube laut Werkstatthandbuch zwischen einer halben und einer ganzen Drehung gegen den Uhrzeigersinn zurückgedreht.
In dieser Justierstellung hat die Kupplung das Spiel, welches sie braucht, um unter allen Temperaturbedingungen korrekt zu funktionieren. Also, diese Stellung der Justierschraube halten und die Kontermutter wieder festziehen. Hierbei sollte man es nicht übertreiben. 8,1 bis 13,6 Nm sind, wie gesagt, von Harley vorgegeben (das ist kaum mehr, als das Drehmoment der kleinen Torx-Schrauben des Kupplungs-Inspektionsdeckels - kaum zu glauben).
Laut Werkstatthandbuch sollte man jetzt noch dreimal den Kupplungshebel ziehen, um sicher zu gehen, dass sich die Kugeln des Ausrückmechanismus? in ihrer richtigen Position befinden.
Das Wiederspannen und Justieren des Seilzugs
Dazu dreht man die Stellschraube vor dem linken Rahmenunterzug wieder auseinander, bis am Handhebel noch 1,6-3,2 mm übrig bleiben (Angabe des Werkstatthandbuchs).
Zum Schluss den Kupplungs-Inspektionsdeckel mit der neuen Dichtung wieder auf das Primärgehäuse schrauben. Auch dabei behutsam vorgehen. Laut Harley sollten die fünf Torx-Schrauben in mehreren Schritten, beginnend mit der oberen, ?über Kreuz? angezogen werden, zuletzt mit einem Drehmoment von 9,5-12,2 Nm.
Das Wechseln der Bremsflüssigkeit
Das Wechseln der Bremsflüssigkeit - keine schöne Arbeit, aber wichtig. Bremsflüssigkeit nimmt Wasser auf (igitt), welches nicht nur die Bremswirkung bis auf Null herabsetzen kann, sondern auch Korrosion im Bremssystem bewirkt, welche besonders auf den Gleitflächen des Bremszylinders tötlich für die Dichtungen wird.
Deshalb ist der Harley-Wartungsplan unerbittlich: die DOT 4 Bremsflüssigkeit muss alle zwei Jahre gewechselt werden.
Beim Arbeiten mit Bremsflüssigkeit ist Vorsicht geboten. Bremsflüssigkeit ist ein ziemlich aggressives Zeug, das nicht nur die Augen, sondern auch teure Lackflächen erbarmungslos angreift.
Ich weiß um meine Ungeschicklichkeit, deshalb beuge ich allen erdenklichen Katastrophen vor, ehe ich mit der Arbeit beginne. Zunächst wird um den Bremsflüssigkeitsbehälter alles schön abgedeckt, dann am Bremssattel alles, was umfallen oder sich lösen könnte, abgesichert und befestigt (das eine Ende des durchsichtigen Schlauchs mit Kabelbinder an die Entlüftungsschraube, das andere Ende mit Draht an das Einmachglas; doppelseitiges Klebeband unter das Einmachglas - da rührt sich nichts mehr).
Zuerst die beiden Kreuzschlitzschrauben oben auf dem Bremsflüssigkeitsbehälter lösen und den Deckel abnehmen. Diesen, zusammen mit der Dichtung, sorgfältig mit Alkohol reinigen (soll schließlich auch mal was Gutes haben). Bevor ich damit beginne, die alte Bremsflüssigkeit mit neuer durch die Bremsleitung zu drücken, ziehe ich den Inhalt des Bremsflüssigkeitsbehälters mit einer Spritze ab.
Auf dem Grund des Bremsflüssigkeitsbehälters sammeln sich immer so einige Ablagerungen. Zur Reinigung nehme ich in Alkohol getränkte Wattestäbchen. Reiner Alkohol für die Maschine, reiner Wein für den Zeremonienmeister. Harley empfiehlt übrigens, bei Arbeiten an der Bremsanlage niemals aggressivere Mittel zu verwenden.
Nachdem man, wie im oberen Bild gezeigt, auf die Bremssattel-Entlüftungsschraube einen passenden durchsichtigen Schlauch gesteckt hat, der mit seinem anderen Ende in einem Einmachglas hängt, zieht man nun in mehrfachen Wiederholungen einen Arbeitsgang durch, der so einfach ist wie die Sache mit dem Trinken und Wasser lassen, bei dem man nur eines nicht darf: durcheinanderkommen.
- Kleinhirn an rechte Hand: Bremsgriff ziehen, Druck auf die Anlage geben.
- Kleinhirn an linke Hand: Bremssattel-Entlüftungsschraube um eine Vierteldrehung öffnen. Ein wenig alte Bremsflüssigkeit schießt in diesem Moment in den durchsichtigen Schlauch. Am Bremshebel bricht der Druck zusammen und die rechte Hand, welche keinen Widerstand mehr spürt, zieht ihn, fast von allein, bis zum Gasgriff durch.
- Kleinhirn an linke Hand: Bremssattel-Entlüftungsschraube wieder schlieβen.
- Kleinhirn an rechte Hand: Bremsanlage ist wieder dicht, du kannst den Bremsgriff jetzt lösen.
- Bremsdruck ist wieder da, der erste Zyklus ist geschafft.
Ein wenig von unserer alten Bremsflüssigkeit ist nun unten aus dem System heraus, während der Bremsflüssigkeitsstand oben im Bremsflüssigkeitsbehälter ein ganz klein wenig gesunken ist.
Ich ziehe den oben beschriebenen Zyklus noch viele Male durch. Aber Vorsicht: zu keiner Zeit darf der Bremsflüssigkeitsbehälter bis auf den Grund leergepumpt werden, sonst kommt Luft ins System. Also, so alle fünf Zyklen mal nachschauen, wie es mit dem Bremsflüssigkeitsstand steht und immer wieder neue Bremsflüssigkeit nachfüllen.
Wann ist Schluss? Normalerweise dann, wenn unten aus dem Schlauch klare neue, statt trüber alter Bremsflüssigkeit austritt. Den Unterschied kann man normalerweise einigermaßen deutlich sehen.
Man kann auch weiter machen, bis man sich ganz sicher ist. Eine volle Flasche neuer Flüssigkeit im Bremssystem dürfte mehr als genug sein.
Zum Schluss die Bremssattel-Entlüftungsschraube sorgsam festziehen. Harley gibt hier ein Drehmoment von 9-11,3 Nm an, was nicht viel ist. Wir haben es hier mit einer kleinen Schraube in Alu zu tun - also nicht übertreiben, trotz unserer Euphorie über die geleis...
Werkstatt-Test 2010 Teil 3
Immerhin zwei Harley-Betriebe fanden alle fünf an der Test-Sportster versteckten Mängel. Bei Suzuki schaffte keine Werkstatt mehr als drei. Das Ergebnis lässt sich nicht verallgemeinern. Sicher ist nur, es geht deutlich besser. Und, dass der Kunde auch für die Fehler voll mitbezahlt.
Wenn man im nun dritten Teil dieses von MOTORRAD in Kooperation mit dem ADAC durchgeführten Werkstättentests eines schon vorab zum Gesamtergebnis sagen kann, dann das: Theorie und Praxis klaffen im Arbeitsalltag deutscher Motorradwerkstätten weit auseinander.
Denn theoretisch hätte jeder Betrieb stets alle sieben Fehler an den präparierten und zur "großen Inspektion" abgegebenen Motorrädern finden müssen, hätte sich der Mechaniker nur an den vom Hersteller vorgegebenen Wartungsplan gehalten.
Stattdessen ist es leider trauriger Alltag und gängige Praxis, dass Arbeiten zwar auf dem Zettel als erledigt abgehakt sind, in Wirklichkeit aber nie gemacht wurden.
"Probefahrt durchgeführt!" heißt der letzte Posten auf der Liste der vorgeschriebenen Wartungsarbeiten für eine Suzuki GSR 600. Bei allen beiden den Kunden mitgegebenen Inspektionsplänen fand sich ein Häkchen dahinter. Aber nur ein Bike kam mit einem höheren Kilometerstand aus der Werkstatt zurück.
Das andere war nicht gefahren worden. Die für die Fahrt vorgesehene Arbeitszeit hat der Kunde dennoch bezahlt.
Die Gesamtrechnungsbeträge sind nicht untereinander vergleichbar, da je nach Alter und Typ des Motorrads unterschiedliche Arbeitsumfänge anfielen und teilweise Zusatzarbeiten mitgemacht wurden. Zur Vergleichbarkeit der Kosten wurden jeweils die berechneten Stundensätze und der Preis für den Liter Motoröl angegeben, immer in brutto und gerundet.
Bundesweit wurden in Regionen mit hohem Motorradbestand von acht Motorradmarken jeweils vier Vertragswerkstätten nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Unterm Strich 32 Betriebe.
Ebenfalls weitgehend nach Bestand wurden die Motorradmodelle bestimmt, mit denen getestet werden sollte. Anschließend heuerte das Testteam jeweils in der Region der zu testenden Betriebe private Halter der zuvor für jede Marke festgelegten Motorradmodelle an, die mit ihrem eigenen, auf sie zugelassenen Bike einen Inspektionstermin (nicht freitags) vereinbaren und durchführen lassen sollten.
Pro gefundenen Fehler (fünf wurden gewertet, Auffüllen der Bremsflüssigkeit nur, wenn nicht ohnehin ein Wechsel durchgeführt wurde) gab es zwölf Punkte, maximal also 60, für den Service maximal 40, macht zusammen im Optimalfall 100.
Das von einem Sachverständigen anhand exakter Vorgaben präparierte Bike gaben die Testkunden, die nicht wussten, welche Fehler eingebaut waren, anschließend termingerecht ab.
Welche Fehler wurden eingebaut?
Eine Werkstatt, deren Mechaniker sich an die vom Hersteller oder Importeur stets vorgegebenen Wartungspläne hält, muss zwangsläufig alle versteckten Mängel finden.
Sie alle fallen unter die in jedem Inspektionsplan gelisteten, wenn auch möglicherweise geringfügig anders formulierten Punkte: Anzugsmomente sicherheitsrelevanter Schraubverbindungen kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren, Beleuchtungsanlage prüfen, gegebenenfalls instand setzen, Reifenfülldruck prüfen, gegebenenfalls korrigieren, Gaszug auf Spiel prüfen, gegebenenfalls korrigieren, Bremsflüssigkeitsstand prüfen, gegebenenfalls auffüllen.
Falls ein Wechsel der Bremsflüssigkeit ohnehin im Wartungsplan vorgesehen war, wurde ein in allen Fällen präparierter Ersatzfehler bewertet, der ebenfalls gefunden werden muss, wenn sich der Mechaniker nur an den vorgegebenen Wartungsplan hält.
Vergleich von Harley-Davidson Werkstätten
Im Folgenden werden einige Harley-Davidson Werkstätten verglichen, basierend auf einem Werkstatt-Test.
H.-D. Breitenfelde Harley-Davidson
- Adresse: Breitenfelde, Dorfstr. 17, 23881 Breitenfelde
- Arbeitsstunde: 77 Euro
- Öl/Liter: 11 Euro
- Gesamtqualität: Gut (88 von 100 Punkten)
- Alle Fehler gefunden!
H.-D. BonnH.-D. Bonn - BVH Motorrad
- Adresse: Bornheimerstr. 230, 53119 Bonn
- Arbeitsstunde: 109 Euro
- Öl/Liter: 14 Euro
- Gesamtqualität: Gut (85 von 100 Punkten)
- Alle Fehler gefunden!
H.-D. Neckar/Fils
- Adresse: NF Motorradhandel, Max-Eyth-Str. 17, 73269 Hochdorf
- Arbeitsstunde: 69 Euro
- Öl/Liter: 10 Euro
- Gesamtqualität: Befriedigend (69 von 100 Punkten)
H.-D. München - House of Flames Munich
- Adresse: Zamdorfer Str. 4, 81677 München
- Arbeitsstunde: 89 Euro
- Öl/Liter: 14 Euro
- Gesamtqualität: Befriedigend (70 von 100 Punkten)
Schielmann Hamburg (Suzuki)
- Adresse: Zweirad-Technik Schielmann, Süderstr. 226-230, 20537 Hamburg
- Arbeitsstunde: 72 Euro
- Öl/Liter: 11 Euro
- Gesamtqualität: Befriedigend (65 von 100 Punkten)
Pagalies Düsseldorf (Suzuki)
- Adresse: Auto-Pagalies, Ronsdorfer Str. 7, 40233 Düsseldorf
- Arbeitsstunde: 54 Euro
- Öl/Liter: 14 Euro
- Gesamtqualität: Befriedigend (69 von 100 Punkten)
Unfried Ludwigsburg (Suzuki)
- Adresse: RU Motorrad Shop, Schlachthofstr. 23, 71636 Ludwigsburg
- Arbeitsstunde: 69 Euro
- Öl/Liter: 14 Euro
- Gesamtqualität: Mangelhaft (57 von 100 Punkten)
Wartungsintervalle und Kosten
Die Werkstatt-Termine sollten in folgenden Intervallen erfolgen:
- 1.600 km oder 1.000 Meilen
- 8.000 km oder 5.000 Meilen
- 16.000 km oder 10.000 Meilen
- 24.000 km oder 15.000 Meilen
- Usw.
Der erste Termin in der Werkstatt hat Dein Bike nach 1.600 KM. Anschließend wird alle 8.000 KM oder im jährlichen Rhythmus die Inspektion durchgeführt. Grundsätzlich gilt, dass Deine Harley-Davidson mindestens einmal im Jahr zur Inspektion beim Harley-Davidson Vertrags-Händler Deines Vertrauens vorstellig werden sollte. Dies gilt unabhängig von den gefahrenen Kilometern. Auch für die Garantie ist eine regelmäßige Wartung wichtig.
Den vollen Garantieanspruch hast Du nur dann, wenn die Inspektionen regelmäßig von einem Harley-Davidson Händler nach Herstellervorgaben durchgeführt wird.
Der jeweilige Wartungsumfang hängt vom Modell und der Laufleistung ab. Grundsätzlich ist die Erstwartung (1.600 KM) die größte Inspektion, bei welcher nahezu jede Schraube am Motorrad nach den ersten gefahrenen Kilometern auf der Straße geprüft wird und alle Flüssigkeiten gewechselt werden. Im Jahresturnus wird dann zwischen der “großen” und der “kleinen” Wartung unterschieden.
Bei der Wartung werden die Öle inkl. des Filters sowie ggf. Luftfilter und Zündkerzen gewechselt und alle entscheidenden Bauteile wie beispielsweise die Bremsen überprüft. Der Bremsflüssigkeitswechsel ist unabhängig von den gefahrenen Kilometern alle zwei Jahre fällig.
Kosten für die Wartung
Aufgrund der Vielzahl von Modellen und Baujahren ist eine Verallgemeinerung der Kosten je Inspektion nahezu unmöglich.
Harley-Davidson Insurance Services
Harley-Davidson Financial Services bietet allen Harley Besitzern in Zusammenarbeit mit der ERGO Versicherung unter dem Namen Harley-Davidson Insurance Services attraktive Versicherungspakete an. Ganz gleich ob Vollkasko, Teilkasko oder Haftpflichtthemen - kontaktiere Cordula Dittrich.
Wir sind nicht irgendeine Fahrschule in Hannover, sondern wir haben uns spezialisiert auf die Motorradausbildung. Selbstverständlich kannst Du aber auch den Autoführerschein bei uns machen.
Wir garantieren Dir eine schnelle und unkomplizierte Führerschein-Ausbildung, bei der auch der Spaß nicht zu kurz kommt! Führerschein ist Vertrauenssache und damit Du die richtige Fahrschule für Deinen Führerschein auswählst, haben wir Dir auf diesen Seiten alle Informationen rund um den Führerschein und unsere Fahrschule zusammengestellt. Bei Fragen helfen wir Dir sehr gerne weiter.
H.O.G. Chapter Hannover
Hallo Bikerinnen und Biker, das H.O.G. Chapter Hannover begrüßt Euch herzlich! Ihr kennt alle die Slogans, die Harley-Davidson im Laufe der Jahre unter uns Bikern verbreitet hat:„The Road starts here. It never ends” und „Until you’ve been on a Harley-Davidson, you haven’t been on a motorcycle”.
Genau das wollen wir in Hannover und in der Region mit Leben füllen: Gemeinsam mit der Harley über die Landstraßen cruisen, unter uns den blubbernden V-Twin, vor uns die Landschaft, den Fahrtwind im Gesicht … Alleine ist das auch mal ganz nett, aber gemeinsam bei schönstem Sonnenschein loszufahren, ist einfach unvergleichlich schöner!
Das H.O.G Chapter Hannover wurde 1993 gegründet, hat zur Zeit knapp 230 Mitglieder (zwei Drittel davon Männer, ein Drittel Frauen) und bietet damit viele Möglichkeiten, motorradbegeisterte Menschen kennenzulernen.
Wir treffen uns regelmäßig in ungezwungener Runde, verabreden Tagesfahrten und Touren in Deutschland, pflegen Kontakte zu anderen Chaptern und feiern zusammen. Auch die Ladies of Harley sind ein fester Bestandteil unseres Chapters.
Das H.O.G. Chapter, der gesamte Vorstand und alle Mitglieder freuen sich über Euer Interesse.
Erfahrungsbericht zur Inspektion
Ich habe bei HD 2 Inspektionen bis jetzt machen lassen . Bei der ersten war zu wenig Öl drin , bei der 2. habe ich vorher auf die Service Bulletins von Harley hingewiesen , clutch gear zum Beispiel ( die kann man sich alle ansehen für alle Modelle , einfach mal bei google eingeben ) , haben sie nicht gemacht, war nicht nötig haben sie gesagt , nach der der Inspektion war wieder zu wenig öl drin und wenn ich nicht aufgepasst hätte , dann hätte ich den Schalthebel also den Link auf der Autobahn verloren und mir damit die linke Rastenanlage zerstört ( da waren sie dran , stand sogar explizit auf der Rechnung ) und wer weiß , was sonst noch .
Die Schaltraste habe ich verloren , nachdem sie bei der Auslieferung die mittige Rastenanlage montiert hatten . Dieses mal werde ich aber sehr kritisch alles checken , insbesondere : Es gibt ein Service Bulletin für den Seitenständer , und zwar sollen die Befestigungsschrauben ein Tröpfchen Loctite bekommen , sonst kann das Motorgehäuse im Falle des Loserappelns einen Riß bekommen ... Gilt für Pan Am , Sportster S und Nightster .
Wenn das mit der Garantie nicht wäre , dann würde ich die Inspektion bei Wollas Garage machen lassen . Ich weiß zwar das der stempeln darf und das die Garantie nicht beeinträchtigt , nach EU Recht , aber ich will es nicht darauf ankommen lassen . Dort habe ich mein Fahrwerk machen lassen , der ist Wilbers Service Station und macht das alles genau , wie Benny Wilbers sich das wünscht , da wurden geprüfte Schraubverbindungen hinterher markiert und schön dokumentiert . So stelle ich mir das vor .
Gibt es einen Trick , wo man hinterher sehen kann , ob die `critical fasteners `auch wirklich geprüft wurden ? Ich habe im Februar den 3. Service . Zum Preis : der Stundensatz bei Motomaxx Hagen beträgt 120 € . Wenn die die Zeit brauchen , also 4 Stunden und alles hinterher tip top ist und ich denen voll vertrauen kann , dann ist das für mich in Ordnung .
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