Nur wenig später als Indian entstand die Motorradmarke Harley-Davidson, die als einzige in den USA überleben sollte. Es war zwar im Jahr 1901, als sich William Harley und Arthur Davidson in Milwaukee zusammenfanden, aber die erste Harley erschien erst 1903 auf den staubigen Straßen Nordamerikas.
Die Anfänge in Milwaukee
Mit dem „stillen, grauen Kumpel” fing alles in einer Bretterbude an: „Silent Grey Fellow” hieß das allererste Modell wegen des für die damalige Zeit niedrigen Geräuschpegels und der grauen Farbe. Ganze drei, in grundsolider Handarbeit gefertigte Maschinen, verließen im ersten Produktionsjahr die „Fabrik”. Sie hatten einen Zylinder, ein Schnüffelventil, das durch Unterdruck im Zylinder geöffnet wurde, 400 ccm Hubraum und drei PS. Der Treibriemen zum Hinterrad bestand aus Leder. Ein Hebel am linken Lenkerende machte es möglich, den Kraftschluss zu unterbrechen. Eine Kupplung gab es ebensowenig wie ein Getriebe.
Erst vier Jahre später sollte mit der Springer-Gabel, die sich im Prinzip bis in die 50er-Jahre hielt, für etwas mehr Fahrkomfort gesorgt werden. Ein Jahr später verließen bereits acht Maschinen den Schuppen, 1906 produzierten ein Dutzend Arbeiter bereits 50 Motorräder, und ein Jahr später waren es sogar 150 „Silent Grey Fellows”. Um auf diese Stückzahl zu kommen mussten die nunmehr vier Firmeninhaber, William Harley und die drei Davidson-Brüder, fünf weitere Arbeitskräfte einstellen und das Fabrikgebäude vergrößern. So wurden 1908 über 450 Einheiten hergestellt, 1910 waren es bereits 3.186, und 1912 bauten rund 1.000 Arbeiter mehr als 10.000 Motorräder zusammen.
1909 entstand die erste Harley mit dem noch bis heute typischen 45 Grad-V2-Motor, in dem die beiden Kolben auf einem gemeinsamen Kurbelwellenzapfen auf- und ab gehen. Zuerst hatte das Aggregat 810, später 1.000 ccm Hubraum. William Harley ließ sich die Keilriemenspannvorrichtung patentieren.
1912 war ein Jahr der technischen Neuerungen. Während ein Jahr zuvor schon die Zwei-Zyindermodelle einen neuen Rahmen sowie wahlweise Spulen- oder Magnetzündung bekamen, hatte das neue Modell „61 Kubikzoll X 5 E” die erste kommerziell erfolgreiche Kupplung und einen frei laufenden Hinterradmechanismus. Dieser machte eine Rollenkette als Sekundärantrieb möglich und den bisher verwendeten, bei Nässe rutschenden Treibriemen überflüssig. Auch die Motoren waren moderner geworden. Sie waren wechselgesteuert, das heißt, jeder Zylinder hatte ein kopfgesteuertes Einlass- und ein seitengesteuertes Auslassventil.
1914 führte Harley-Davidson einen Kickstarter ein. Damit fiel das letzte Überbleibsel aus der Fahrrad-Ära, die Pedale, endgültig weg. Zwei Jahre später erschien die Betriebszeitschrift „The Enthusiast” erstmals und ist damit die älteste kontinuierlich herausgegebene Motorradzeitschrift der Welt. Ab dem Auslieferungsjahr 1916 wurden alle Modelle nach den Jahreszahlen benannt. So hatte das Modell 17 J (17 = Baujahr; J = Spulenzündung) einen längs gelagerten V2-Motor mit 989 ccm Hubraum. Am Zylinderkopf befand sich das hängende Einlassventil, während das Auslassventil seitlich stand. Diese wechselgesteuerten Ventile blieben bis in die 20er-Jahre typisch für die großen Harleys. Eine Kolbenpumpe sicherte die automatische Motorschmierung.
Das Dreiganggetriebe, das man mit einem langen Schalthebel an der linken Seite bediente, wurde - ebenso wie das Hinterrad - von einer Kette angetrieben, und der Fuß betätigte die Mehrscheiben-Trockenkupplung. Der Schieber-Vergaser war mit einem drehbaren Lenkgriff verbunden. Das war hochmodern, denn in Europa setzte sich das noch heute gängige Verfahren erst sehr viel später durch.
Im April 1917 traten die USA in den Ersten Weltkrieg ein, und in Milwaukee entstanden die ersten Militärmaschinen. Nachdem der Krieg gewonnen war, boomte der zivile Motorradmarkt wie nie zuvor. Die Standardfarbe der Militärmotorräder, das Army Green, wurde noch eine Zeit lang beibehalten und löste das populäre Vorkriegs-Grau ab.
Weil die Nachfrage nach den klassischen Einzylinder-Modellen seit Aufkommen der hauseigenen V2-Konkurrenz immer weiter sank, wurde 1918 der vorerst letzte Single gebaut. Erst acht Jahre später sollte wieder ein Einzylinder-Modell im Angebot sein. Die großen Zweizylinder-Maschinen entsprachen besser den Anforderungen des amerikanischen Marktes: robuste und leistungsstarke Motorräder.
Nicht alle Zweizylinder-Harleys waren V-Twins. Das „Electric Sport Model”, Baujahr 1920, war ein Boxer in Douglas-Tradition (längs zur Fahrtrichtung eingebaut). Es wurde allerdings von der konservativen Kundschaft nicht akzeptiert und verschwand 1923 wieder.
1920 gelang es Harley-Davidson, mit 28.000 verkauften Einheiten Indian als Marktführer zu überholen. Mittlerweile gab es 2.000 Angestellte und Vertragshändler in 67 Ländern. Damit avancierte Harley zum größten und erfolgreichsten Motorradhersteller der Welt.
Typisch für die Harleys der 20er-Jahre waren die robusten beiwagentauglichen Fahrgestelle mit Vorderradkurzschwinge, khakifarbenem und kantigem Tank sowie Tourenlenkern mit Drehgriffen (aber noch ohne Hebel). Charakteristisch waren weiter die Fußkupplung, der links am Tank in einer Kulisse geführte Schalthebel und nicht zuletzt der große Sattel, der mit einer im Stützrohr verborgenen Feder für hohen Fahrkomfort sorgte. Die Motoren waren natürlich weiterhin wechselgesteuert, so wie es die Kundschaft wünschte.
Aus Angst, das Marktsegment an den Hauptkonkurrenten Indian zu verlieren und aufgrund der sträflichen Vernachlässigung in den vorangegangen Jahren gab es ab 1926 wieder Eintöpfe von Harley: die 350-Kubik-Typen A (Magnetzünder) und B (elektrische Zündung mit Batterie) mit den robusten Seitenventil-Motoren sowie die sportlichere Version mit OHV-Technik. Drei Jahre später kam noch eine 500er dazu, das seitengesteuerte Modell C. Der für den Harley-Look so typische tropfenförmige Tank kam mit diesen Maschinen auf.
1928 kam bei Harley eine mit sehr viel Skepsis aufgenommene Neuerung hinzu, die heute selbstverständlich ist: die Vorderradbremse. Aufgrund vieler Unfälle auf den schlechten und oft rutschigen Straßen hielt man sie für zu gefährlich.
Die letzten und ausgereiftesten Harleys mit Wechselsteuerung erblickten 1928 das Licht der Welt. Das Modell 28 JHD gab es mit 1.000 ccm (61 Kubikinch) und mit 1.200 ccm (74 cui). Statt einer wirkten nun zwei Kurbelwellen über Stößel statt über Schlepphebel auf die Kipphebel der Ventilsteuerung. Zusätzlich waren die Ventile mit einer zweiten Feder versehen. Die langhubige 1.200er-Version (87 mm Bohrung und 102 mm Hub) leistete 29 PS und lief 137 km/h.
Vom großen Börsenkrach und der Weltwirtschaftskrise im Jahre 1929 blieb Harley halbwegs verschont. Die breit gefächerte Modellpalette vom 350er Single bis zum großen 1.200-ccm-Twin sorgte für knapp 26.000 produzierte Maschinen. Durch den Konkurrenzdruck von Excelsior (Chicago) und Indian (Springfield/Massachusetts) vorangetrieben, entstand im gleichen Jahr eine seitengesteuerte 750er. Sie war nicht nur moderner, sondern auch billiger herzustellen als die relativ komplizierten wechselgesteuerten Motoren. Die drehfreudigen sv-Aggregate leisteten rund 20 Prozent mehr als die älteren Versionen, außerdem waren sie leiser. Fahrgestell und Rahmen waren neu und verstärkt. Es gab größere Bremsen, austauschbare Räder und auf Wunsch eine handbetätigte Kupplung.
1930 bekam dann auch die große Twin-Maschine einen seitengesteuerten Motor. Wegen der flachen Zylinderköpfe hatte er bald den Spitznamen „Flathead” (Flachkopf) weg. Allmählich übertrug sich die Weltwirtschaftskrise aber dann doch noch auch auf die Motorradbauer. 1930 sank die Zahl der produzierten Harleys auf 18.000 Stück, ein Jahr später waren es nur noch 10.407. Ganz schlimm kam es 1933: Von 5.690 gebauten Harleys ließen sich gerade einmal 3.703 verkaufen. Auf dem Tiefpunkt der „Großen Depression” tat man alles, um die Absatzzahlen zu verbessern. Statt Army Green gab es nun neue Speziallackierungen mit bis zu drei Farbtönen. Das „Servi-Car”, ein Trike mit dem robustem 750er sv-Motor, ließ sich erfolgreich als Lieferfahrzeug und Polizeimaschine vermarkten.
Ab 1935 ging es so langsam wieder bergauf, und in Milwaukee wurde das bis dahin hubraumstärkste Motorrad gebaut: der neue Flathead-Big-Twin VLH hatte 80 Kubikinch - 1.340 ccm Hubraum. Bis 1936 waren die Zweizylinder-Harleys seitengesteuert. Danach wurden die Flatheads von den berühmten Knuckleheads abgelöst. Der Grund für den neuen Spitznamen: Die Ventildeckel der OHV-Steuerung erinnerten mit ihren Kipphebel-Ausbuchtungen an die Knöchel einer Faust. Die Ventilsteuerung erfolgte durch eine zentrale Nockenwelle, Stößelstangen und voll gekapselte Kipphebel (so genannte Rockerboxen). Der Tacho saß, wie heute noch bei Harley üblich, auf dem Tank. Im Doppelschleifenrahmen saß ein V2 mit zunächst 1.000 ccm und 40 PS. Der kraftvolle und formschöne Motor war von Grund auf neu konzipiert. Eine geschlossene Druckumlaufschmierung (Trockensumpf) ersetzte die veraltete Verlustschmierung.
1941 erschien dann die 1.200er Knucklehead, die den Indianerhäuptlingen aus Springfield (Indian Chief) kaum noch Chancen ließ. Im Dezember 1941 traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein und Harley baute natürlich wieder Militärmaschinen. Etwa 90.000 WLA’s (A steht für Army) wurden gebaut. Sie hatten den seitengeteuerten Flathead-Motor mit 750 ccm, eine Springer-Gabel und waren matt olivgrün oder braungrün lackiert. Auch die Rote Armee gehörte zu den Abnehmern. Auf bescheidene 1.000 Stück brachte es hingegen eine andere Militärmaschine. Die XA hatte einen seitengesteuerten 750er Boxermotor und ähnelte stark der deutschen BMW R 12. Sie war die einzige Harley mit Kardanantrieb.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele WLA’s für den zivilen Gebrauch umgebaut, weil es keine anderen Harleys gab. Erst 1947 war eine zivile Motorradproduktion wieder möglich. Ein neuer kopfgesteuerter Motor mit Aluminium-Zylinderköpfen und hydraulischem Ventilspielausgleich wurde vorgestellt. Weil die Form der Ventildeckel an umgedrehte Pfannen erinnerten, nannte man das neue 1.200 ccm-Modell kurz und bündig „Panhead”. Auch das Fahrwerk wurde bald modernisiert. Ab 1949 kam statt der Springer-Gabel eine hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel zum Einsatz. Die Maschine hieß fortan „Hydra-Glide”.
Zur gleichen Zeit musste die WLC 750 immer noch mit dem aus den 20er-Jahren stammenden Fahrwerk, bestehend aus Starrahmen und Springer-Gabel, auskommen. Ebenso antiquiert war das seitengesteuerte Triebwerk nebst Dreiganggetriebe. Da das Modell aber robust und zuverlässig war, erschien erst 1953 ein Nachfolger. Die „K”, so hieß die Neuschöpfung, hatte zwar immer noch einen seitengesteuerten Motor mit 750 ccm, aber in Blockbauweise und mit vier Gängen. 30 PS bedeuteten 20 Prozent mehr Leistung als beim Vorgänger. Top modern war das Fahrwerk mit Telegabel und Hinterradschwinge. Die erste Sportster war geboren!
Mit 900 ccm wurde aus der K die KH. Das Triebwerk leistete 38 PS bei 5.000 U/min. und brachte die Sportster auf maximal 160 km/h. Das hielt der Motor allerdings nicht auf Dauer aus, betrug der Hub doch sagenhafte 116 Millimeter. 1957 erschien dann die erste kopfgesteuerte Sportster. Der Blockmotor des nun XL getauften Motorrades hatte ebenfalls 900 ccm, war aber durch einen kürzeren Hub (96,8 mm bei 76,2 mm Bohrung) drehfreudiger und standfester. Die Leistung der Sportster-Modelle steig kontinuierlich. Von 45 bis auf 55 PS im Jahre 1963. 1972 kam dann die 1000er mit 60 PS heraus. Nasskupplung, vier Nockenwellen, Graugusszylinder und Köpfe aus Leichtmetall - so wurde die XLH, wie die Sportster inzwischen offiziell hieß, bis in die 80er-Jahre gebaut.
Doch zurück zu den „großen” Harleys. Sie wurden bis 1952 noch mit Fußkupplung und Handschaltung ausgeliefert, ehe gänzlich auf Kupplungshebel am Lenker und Fußschaltung gewechselt wurde. 1958 hielt mit der „Duo Glide” auch bei den großen Twins die Hinterradfederung Einzug.
In den 50ern etablierte sich in den USA eine neuartige Form der Motorradszene: die Outlaws. Das waren junge Wilde, die in verschworenen Biker-Bruderschaften Rebellion und Bürgerschreck spielten. Und sie fuhren natürlich Harleys, umgebaut und laut. Aus einer Presseerklärung, dass 99 Prozent aller Motorradfahrer anständige und gesetzestreue Mitbürger aller Biker anständige Mitbürger wären, entstand aus Protest die Ein-Prozent-Bewegung, die Hells Angels und andere MCs.
Zweitakter waren nie Harleys Stärke, wurden aber dennoch für kurze Zeit gebaut: Der „Hummer” war eine Kopie der DKW RT 125. Auch beim Motorroller-Boom mischte man in Milwaukee mit. Der „Topper” wurde von 1960 bis 1966 gebaut, hatte einen 165 ccm kleinen Einzylinder-Zweitakt-Motor mit neun PS, Automatikgetriebe und Riemenantrieb zum Hinterrad.
1960 übernahm Harley-Davidson die italienische Firma Aermacchi, die billig zu haben war, weil sie kurz vor dem Bankrott stand. So konnte man auch den Leicht- und Mittelklassemarkt bedienen, in dem die japanische Konkurrenz zunehmend dominanter wurde.
1965 wurde aus der Duo-Glide die Electra-Glide mit E-Starter und 12-Volt-Anlage. Es war das letzte Baujahr des Panhead-Motors, denn nun kamen die „Shovelheads” Der neue Name resultierte wieder aus der Form der Ventildeckel, die wie umgedrehte Schaufeln aussahen. Ansonsten blieb (fast) alles beim Alten: kopfgesteuerter V2-Motor mit 1200 ccm Hubraum, Telegabel, Schwinge mit zwei Federbeinen hinten, großer Tank mit zwei separaten Hälften und dem Tacho sowie dem Zündschloss dazwischen.
Ab 1969 stand auf den Tanks nicht nur Harley-Davidson, sondern auch das Kürzel AMF für „American Machine and Foundry”. Die Ära, als sich Harley im Besitz dieses Großkonzerns befand, gilt als schwarzes Kapitel in der Firmengeschichte. Die Fertigungsqualität in der Produktion nahm kontinuierlich ab, und hinzu kam eine verfehlte Modellpolitik. Aber immerhin konnte sich Harley-Davidson durch die Übernahme einigermaßen gegen die immer mächtiger werdende japanische Konkurrenz behaupten.
Die 70er-Jahre prägten Modelle mit klangvollen Typenbezeichnungen wie Super Glide, Low Rider und Café Racer. Große Namen für große Motorräder! Die Shovelhead-Modelle standen eher für Stil und Aussehen als für den neuesten Stand der Motorradtechnologie. Trotz der riesigen Hubräume von 1200 und 1340 ccm war die Leistung der Maschine wegen des langen Hubes, den enorm schwingenden Massen und nicht zuletzt wegen der uneffizienten Luftkühlung stark begrenzt. Wegen strengerer staatlicher Vorschriften für die Geräusch- und Abgaswerte mussten in den späten 70ern Änderungen im Vergaser, an Ansaug-, Auspuff- und Zündsystem vorgenommen werden. Das neue große Luftfiltergehäuse in Form einer Brotdose war das auffälligste äußere Merkmal. Nicht nur die Harleys änderten sich, sondern auch die Biker. Als die Technologie der Motorräder aus Milwaukee immer mehr nachließ, wurde das Styling alles. Die möglichst lange Gabel machte die Kurvenfahrt unsicher, aber mit dem „Erdnuss”-Tank waren die individuell gestylten Chopper angesagt.
Harley-Davidson in der Weser-Ems-Region
Ride-Inn Oldenburg/Bremen
Das Ride-Inn Ol/HB, Harley Davidson Customizing, besteht seit den Anfängen der Harley-Davidson Custom Szene in Deutschland und liegt im idyllischen Oldenburger Land in mitten des Weser Ems Gebietes zwischen Oldenburg und Bremen direkt an der A1 Abfahrt Groß Ippener (59) in Höhe Wildeshausen/Delmenhorst. Das Ride-Inn OL/HB in Groß Ippener. "Werkstatt" und "Büro". Klein Ippener Strasse 1a, seit 1989.
Das Ride-Inn Oldenburg/ Bremen wurde 1989 in Delmenhorst, Niedersachsen gegründet. Von 1992 bis 1998 waren wir in Ganderkesee ansässig, 1998 stand der Umzug nach Groß Ippener an, wo wir bis heute die meisten Kundenwünsche erfüllen. Seit 2015 betreiben wir zusätzlich ein Kontor in Bremen.
In über 30 Jahren Firmengeschichte haben wir uns eine Infrastruktur erarbeitet die beste Qualität, kurze Wege und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sicherstellt. Auf über 500 qm bieten wir alles was der gestandene Harley Enthusias braucht. Hauptsächlich haben wir uns dem Bau von Custom Bikes auf Harley Davidson Basis sowie dem Umbau von Harley Davidson Motorrädern verschrieben.
Unsere jahrzehntelange Werkstatterfahrung macht unsere individuellen Harley Davidson und Buell Um- und Aufbauten sowie unsere Custom Bikes zu einmaligen Fahrzeugen die keinen Wunsch offen lassen. Ausserdem bieten wir Oldtimer restaurierungen und Beschaffung von original Ersatzteile für alte Baujahre an.
Natürlich bieten wir auch das rundum Sorglospaket von der Inspektion, TÜV- Abnahme, Reifendienst, Winter- oder Langzeiteinlagerung, Frühjahrscheck, bis zum Hol- und Bringdienst und vieles mehr. Selbstverständlich besorgen wir euch auch Zubehör- und original Ersatzteile für alle Baujahre.
In unserem Harley Hotel (Showroom) haben wir Abstellflächen zur Ausstellung, Einlagerung und zum Verkauf von Bikes eingerichtet. Unser Kontor in Bremen bietet Beratung in Sachen CustomBikes, Betreuung bei der Ausführung der Eurer Projekte sowie die Beschaffung der benötigten Komponenten und Ersatzteile sowie einen Zulassungsdienst.
Ferner bitten wir eine Shuttleservice zu unsere Werkstatt nach Gross Ippener an. Das Ride-Inn OL/HB in Gr. Ippener "Show Room" und "Harley Hotel" Grosser Ort 2,seit Dez. 2013.
Inspiriert haben mich die alten amerikanischen Customizer die Motorräder gebaut haben wie Captain America und Billy Bike. Was sich daraus entwickelt hat? Siehe Customs.
Also eine gute Wahl in Sachen customizing.Keine Vertragswerkstatt.wo wir sind ist vorne....
Weser-Ems-Chapter
AUGUSTFEHN - 1996 schlossen sich die Harley-Davidson-Fans zusammen. AUGUSTFEHN - „Harleyfahren ist ein Lebensgefühl.“ Auf die Frage, was das Besondere am Motorrad dieser Marke sei, gibt es für Bernhard Wiegmann nur eine Antwort. Es sei „einfach Kult“, ein „Mythos“, der schwer zu beschreiben sei. Das Gefühl von Freiheit, Unabhängigkeit und Abenteuer schwebe immer mit, wenn man auf den Sattel steige. Und das dürfe eben nur der einer Harley Davidson sein. „Das Original eben“, sagt Wiegmann.
Wie ihm geht es vielen begeisterten Motorradfahrern in der Region. 1996 schlossen sich daher 47 Harley-Fans zum Weser-Ems-Chapter, einem offiziellen Harley-Davidson-Club, zusammen. Wiegmann ist ihr erster Vorsitzender. Am kommenden Wochenende (18. Drei Tage lang dreht sich dort alles ums Motorradfahren. In einem Festzelt gibt es Livemusik von bekannten Bands. Auf einer Verkaufsmeile stellen Händler ihre neusten Waren vor und bieten Zubehör rund um den Harleysport an. Zudem gibt es eine „Chapter Challenge „ (eine Art Spiel ohne Grenzen auf Rädern) sowie eine geführte Motorradparade durchs Ammerland. Außerdem beteiligen sich die Biker an der Initiative „Let’s Fight“ der deutschen Mitglieder der Harley Owners Group (H.O.G), der alle Chapter untergeordnet sind. Die Aktion unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V..
Zu der Großveranstaltung werden Gäste aus vielen Ländern erwartet. Schließlich pflegen die inzwischen 120 Chapter-Mitglieder Kontakte zu Harley-Fans aus aller Welt. Auf ihren Touren sind die Fahrer schon durch Holland, Skandinavien, Schottland, die USA und viele weitere Länder gereist. Ein festes Ziel der vielen Reisen ist regelmäßig Italien. Denn auch 20 Fahrer aus Modena zählen mittlerweile zu den Mitgliedern der Weser-Ems-Biker. Sie haben sich nach Auflösung ihres Chapters vor fünf Jahren ihren deutschen Kollegen angeschlossen. Zum Geburtstag gab’s jetzt vom H.O.G. die offizielle Anerkennung: Nun dürfen sich die Männer und Frauen „Weser-Ems-Chapter Germany-Italy“ nennen.
Börjes American Bikes GmbH & Co.
Die strenge Jury machte am 27.09.2022 auf ihrer Deutschlandrundreise bei uns halt und lies sich unseren Betrieb und unsere Arbeit zeigen. Auf ihrer Reise machten sie bei den Top 10 Händlern halt. Knapp zwei Monate später fanden wir uns auf der Fachtagung der Bike and Business in Unna wieder. Am 02. Januar 2020 sind wir mit unserem neuen Standort in Stuhr / Seckenhausen gestartet. Der neue Store an der B51 diente vorher als Verkaufsraum für Luxusmarken wie Ferrari, Bentley und Lamborghini. Ab Sofort rollen hier die Bikes aus Milwaukee über die Schwelle. Mit rund 2000 qm Ausstellungsfläche bieten wir Dir alles was das Harley-Biker-Herz höher schlagen lässt.
134 Kandidaten bewarben sich um den Titel Händler des Jahres 2019 bei der Jury der World of Bike Redaktion. Kein leichter Job für die Jury die den begehrten Titel Jahr für Jahr vergibt und jeden Betrieb akribisch unter die Lupe nimmt. Bei der Entscheidung spielten Auftritt, Beratung, Waren- und Markenpräsenz, Serviceqaualität und Dienstleistungskompetenz die entscheidende Rolle.
„SERVICE-CHAMPIONS, PLANUNGS-WELTMEISTER”So titelt die Zeitschrift World of Bike in der aktuellen Ausgabe 08 / 2019. Im September 2017 konnten wir nach einer ca. 1-jährigen Bauphase unser neues Werkstattgebäude feierlich eröffnen. Die neue Werkstatt bietet uns ein Vielzahl von Möglichkeiten, insbesondere durch das gewachsene Platzangebot. Wir verfügen über die neuesten Technik um uns um die Bikes aus Milwaukee zu kümmern. Herzstück des Neubaus ist unser Dyno-Jet-Tuning-Center Weser-Ems in der Tiefgarage, in welchem wir Deinen Motor perfekt abstimmen und/ oder die Leistung messen können.
Im Jahr 2012 starten wir unseren eigenen Onlineshop. Zunächst noch als harleyshopweserems.de ändern wir den Namen schnell in 1903shop.de.Hier findest Du alles was Harley-Davidson Fans brauchen. Gründung Börjes American Bikes GmbH & Co. Börjes American Bikes GmbH & Co. KG wurde am 01.12.2003 von Dieter und Klaus Börjes gegründet. Bis zum Umzug im nächsten Jahr wurde zunächst der Standort in Wilhelmshaven übernommen.
Im Dezember 2004 eröffneten wir dann unseren aktuellen Standort an der Stahlwerkstraße in Augustfehn. Das ehemalige Eisenhüttengelände mit den alten Industriegebäuden bietet nicht nur für Harley-Davidson-Fahrer das perfekte Ambiente. Ebenfalls mit uns umgezogen ist Börjes Bikers Outfit.
Meilensteine in der Geschichte von Harley-Davidson
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1903 | Erste Harley-Davidson Motorrad |
| 1909 | Erster V2-Motor |
| 1916 | Die Betriebszeitschrift „The Enthusiast” erscheint erstmals |
| 1917 | Erste Militärmaschinen für den Ersten Weltkrieg |
| 1920 | Harley-Davidson überholt Indian als Marktführer |
| 1936 | Die Flatheads werden von den berühmten Knuckleheads abgelöst |
| 1941 | 1.200er Knucklehead erscheint |
| 1965 | Aus der Duo-Glide wird die Electra-Glide |
Die Motorradmesse Oldenburg
Wenn am 4. und 5. Februar 2023 die Weser-Ems-Hallen bereits zum 25. Mal ihre Tore für die Freunde des motorisierten Zweirad-Fahrvergnügens öffnen, stehen jede Menge toller Acts zum Sehen, Hören und Erleben für die Besucher*innen auf dem Programm. Und dafür muss man kein Biker sein. Mehr als 35 Aussteller präsentieren und informieren über Motorräder, Reisen, E-Mobilität und passende Kleidung bis hin zur originellen Camping-Idee für Biker*innen. Aussteller und Veranstalter blicken mit einem bunten Rahmenprogramm für Groß und Klein zurück auf ein Vierteljahrhundert Motorradgeschichte. Das darf gefeiert werden!
Wer am liebsten auf dem Motorrad unterwegs ist, findet eine beeindruckende Auswahl an Maschinen verschiedenster Marken und Bauarten von BMW, Harley-Davidson, Yamaha und anderen namhaften Herstellern auf der Messe. „Noch in dieser Woche laufen letzte Gespräche, um auch die fehlenden Marken Suzuki und Honda mit Händlern zu besetzen,“ sagt Sonja Hobbie, die seit der Messepremiere 1997 die Fäden für die MOTORRAD SHOW in der Hand hält.
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